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	<title>gsw-geschichte.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-03T13:19:39Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Kann_man_in_Venedig_Kanu_fahren%3F&amp;diff=339</id>
		<title>Kann man in Venedig Kanu fahren?</title>
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		<updated>2023-08-23T20:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: -&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wie entstand die Kanu-AG?==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 007.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 010.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 025.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu Dscn1678.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Kanus am See.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 kam Wolfgang Hacke in einem privaten Kanuurlaub auf der&lt;br /&gt;
Ardèche (Südfrankreich) die Idee, mit Lernenden Kanu zu fahren. Seine Frau&lt;br /&gt;
Renate fuhr damals zum ersten Mal Kanu. Wolfgang hatte Renate für den Fall&lt;br /&gt;
der ihrer ersten Kenterung gesagt: „unbedingt das Brett und das&lt;br /&gt;
Paddel festhalten!“ Wer schon einmal gekentert ist, weiß, dass es nicht so&lt;br /&gt;
einfach ist. Wie sollten bei solchen „Empfehlungen“ die ersten Touren&lt;br /&gt;
aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fixe Idee wurde 1983 mit einer Kursfahrt auf der Diemel in die Tat&lt;br /&gt;
umgesetzt. Natürlich gab es damals noch nicht genügend Kanus – eigentlich nur&lt;br /&gt;
ein privates Kanu von Wolfgang und Renate - daher lieh Wolfgang sich alles&lt;br /&gt;
Equipment von überallher zusammen, einschließlich improvisierter „dichter“&lt;br /&gt;
Säcke für Kleidung. Nachdem gelungenen Start folgte eine Sommertour auf der&lt;br /&gt;
Ardèche in '''Frankreich'''. Damals wurde noch in kleinen Häusern in einem&lt;br /&gt;
Bungalow-Park übernachtet und ein einziges Küchenteam kochte für alle&lt;br /&gt;
Mitfahrenden. Erst am Morgen wurde überlegt auf welchen Flussabschnitt&lt;br /&gt;
gefahren werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1984 auf der Loire richtig Kanuwandern stattfand und 1985 wieder in&lt;br /&gt;
Häusern übernachtet wurde, entschied sich Wolfgang für das Kanuwandern als Dauerlösung.&lt;br /&gt;
„Ich war es leid, jeden Tag mit dem Auto (trotz Faible für dieses&lt;br /&gt;
Fortbewegungsmittel) fahren zu müssen!“ Durch das Kanuwandern &amp;lt;u&amp;gt;ohne&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitauto wurde ab jetzt alles zum Übernachten, Kochen sowie die&lt;br /&gt;
Wechselkleidung mitgenommen. Ebenso müssten die Schülerinnen und Schüler&lt;br /&gt;
jetzt alles selbstständig machen, bei täglich wechselndem Kochteam. Probleme&lt;br /&gt;
gab es gelegentlich, wenn Väter mitfuhren (halber Scherz), weil die ohne&lt;br /&gt;
Ehefrauen kaum pädagogische Korrektur annahmen. Manche meinten sogar,&lt;br /&gt;
sie brauchten sich nicht an Essensbeginnzeiten zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gab es wichtige Einschnitte bei der Kanu-AG?==&lt;br /&gt;
Seit 1985/86 galt die Kanu-AG auf Grundlage einer Vereinbarung mit der&lt;br /&gt;
Bezirksregierung als ein (quasi) Verein. Die AG wurde aus Haftungs- und&lt;br /&gt;
Versicherungssicht wie ein e.V. geführt. Dieses Konstrukt war vor allem für die&lt;br /&gt;
Touren quer durch Europa eine Geste aus der Behörde, die eigentlich für&lt;br /&gt;
bürokratische Absicherung bekannt war bzw. ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So um 1998 kamen Menschen mit Behinderungen aus Villa Keller mit. Die&lt;br /&gt;
Mutter einer Schülerin hatte gefragt, ob wir Personen aus der Villa mitnehmen&lt;br /&gt;
könnten. Besonderer Dank gilt der inzwischen verstorbenen&lt;br /&gt;
Ursulinenschwester Angela Johanna, die der Zusammenarbeit sehr&lt;br /&gt;
aufgeschlossen war. Für die nicht nur mobil eingeschränkten&lt;br /&gt;
Bewohner/Mitfahrer war es schon eine Herausforderung, außer dem Fahren im&lt;br /&gt;
teilweise sehr bewegten Flusswasser sich in unebenem Gelände zwischen den&lt;br /&gt;
Zelten zu bewegen. Später wurde es schwieriger, da nicht jeder Zivi sofort&lt;br /&gt;
erkannte, dass zusätzliche Herausforderungen den Charakter ungemein&lt;br /&gt;
stärkten, machmal auf lange Sicht. Es bestehen weiterhin Kooperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie war es noch einmal mit dem Festfahren von Autos?==&lt;br /&gt;
1986 war die Kanu-AG in '''Griechenland''' auf dem Pinios (Peneios) unterwegs. Es&lt;br /&gt;
war die erste Wandertour zu Ostern, dies bedeutete viel Regen und eigentlich&lt;br /&gt;
war alles nass. Die Sachen wurden damals zum Trocknen in einer Ziegelei eines&lt;br /&gt;
Bekannten von Manfred Nitschke (anderer abenteuerhungriger Lehrer an der&lt;br /&gt;
GSW, bekannt für seine Wandertouren „Hellas extrem“) aufgehangen.&lt;br /&gt;
Wolfgang konnte es natürlich nicht dabei belassen den Tag in Ruhe ausklingen&lt;br /&gt;
zu lassen. Daher musste wie immer in einer abendlichen Aktion „mal eben“&lt;br /&gt;
nach einer Einstiegsstelle für den nächsten Tag geguckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich (im Nachhinein Erweiterung des Anekdoten-Schatzes), wenn man sich&lt;br /&gt;
dabei am Flussufer im Sand festgefahren hat. Der erste Retter hatte sich&lt;br /&gt;
ebenfalls mit einem kleinen LKW festgefahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit&lt;br /&gt;
wurde aus einer kleinen abendlichen Ausfahrt ein abendfüllendes Programm.&lt;br /&gt;
Erst mit einem Caterpillar konnten beide Fahrzeuge vom Flussufer befreit&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Wolfgang mal öfters festgefahren hatte, gibt es noch einiges mehr zu&lt;br /&gt;
berichten. So mussten auf der Suche nach einer Zeltstelle auf einem Feld auch&lt;br /&gt;
mal die Fußmatten gegen den Schlamm helfen oder die Mittelbretter aus den&lt;br /&gt;
Kanus untergelegt werden. Ebenso ist oftmals aktives Schieben der&lt;br /&gt;
Mitfahrenden schwer erwünscht. Geist und Muskeln bilden eine Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer hat die Routen zur An- und Abreise ausgewählt?==&lt;br /&gt;
Scheinbar keiner! So kann man mit einem semi-neuen VW-Bus mit 70 PS,&lt;br /&gt;
vollbesetzt und mit schwerem Anhänger über den Dolomitenpass nach '''Italien'''&lt;br /&gt;
fahren. Das soll auch heute noch gehen! Natürlich waren wir ein&lt;br /&gt;
Verkehrshindernis hochhundert, hoch sind wir mit 30 Km/h geschlichen und die&lt;br /&gt;
Motorradfahrer waren nicht begeistert. Bergab mussten wir natürlich&lt;br /&gt;
regelmäßig die Bremsen und den Motor am Straßenrand kühlen. Wir halten&lt;br /&gt;
fest: die stark geschlängelte Strecke auf der Karte soll ist die kürzeste Route&lt;br /&gt;
sein, aber nicht für die Kanu-AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übertreiben bei Bergauf- und Abfahrten wird am Ende auch mit&lt;br /&gt;
Kupplungsbrüchen bestraft. Auf der '''Griechenland'''tour 2007 wurde der Bulli bei&lt;br /&gt;
Monemvasia so stark beansprucht, dass in Griechenland der 1 und 2 Gang nicht&lt;br /&gt;
mehr funktionierte. Der Bulli musste auf der Rückfahrt in Venedig von der&lt;br /&gt;
Fähre geschoben werden und schaffte es nach Zwischenaufenthalt in einer&lt;br /&gt;
italienischen „Künstler“-Werkstatt noch bis nach Bayern. Ab da musste er&lt;br /&gt;
abgeschleppt werden, da die restliche Kupplung den Geist aufgegeben hatte -&lt;br /&gt;
so ist es mit dem Material. Menschen halten bekanntlich mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hat wer die Reifen kontrolliert?==&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach '''Frankreich''' 2022 wurden vorher alle Reifen am Anhänger&lt;br /&gt;
aufgepumpt, aber nicht weiter begutachtet. Auf halber Strecke hat ein Reifen&lt;br /&gt;
Luft verloren, eigentlich ein einfaches Problem, was sich mit dem Ersatzreifen&lt;br /&gt;
beheben lässt. Eher problematisch, wenn jemand schon einmal auf die Idee&lt;br /&gt;
gekommen ist, den Reifen zu tauschen. Der Ersatzreifen hatte also auch einen&lt;br /&gt;
Platten. Bei der Begutachtung aller Anhängerreifen, stellten wir den eigentlich&lt;br /&gt;
schlechten Zustand fest. Es half nichts, es mussten an einem Samstag um 7:00&lt;br /&gt;
Uhr morgens 5 neue Reifen her. 4 Reifenhändler und 4 Stunden später, hatte&lt;br /&gt;
die Kanu-AG 5 neue Reifen und konnte die Fahrt fortsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie konnte der Anhänger nur umkippen?==&lt;br /&gt;
Selten kam es vor, dass Anhänger umgekippt sind. Die Gründe sind relativ&lt;br /&gt;
einfach: Ein übersehender Stein, wo der Anhänger hängen bleibt oder ein&lt;br /&gt;
ungünstiger Kurvenradius an einem Graben. Es hilft nichts, der Anhänger muss&lt;br /&gt;
abgeladen, aufgerichtet und neu beladen werden. Ach so! Die Brückenhöhe&lt;br /&gt;
sollte kontrolliert werden, so kann es sein, dass man mit dem Anhänger an der&lt;br /&gt;
Brücke hängen bleibt. Zum Glück haben der Anhänger und die Brücke es&lt;br /&gt;
unbeschadet überstanden. Ebenso wurde die Höhe der Brücke auch schon&lt;br /&gt;
einmal nur knapp unterschätzt und für ein paar Zentimeter wurde Luft auf den&lt;br /&gt;
Reifen gelassen – was man halt so tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einreise verboten?!==&lt;br /&gt;
Bei der Einreise nach '''Portugal''' sollte Wolfgang sein Diplom für die Einreise&lt;br /&gt;
vorzeigen. Die Grenzpolizei konnte nicht glauben, dass ein Mann mit Latzhose&lt;br /&gt;
und Bart ein Lehrer sei (aus südeuropäischer Perspektive ein wenig&lt;br /&gt;
verständlich), welcher auch noch eine Jugendgruppe leiten könne. Ein Lehrer&lt;br /&gt;
müsse Anzug und Krawatte tragen. Richtig, sagte Wolfgang schon damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In '''Kroatien''' ist es uns schon mehrmals gelungen eine größere Gepäckkontrolle&lt;br /&gt;
zu umgehen. Zum einem ist es die schiere Masse an Gepäck, welche wir in den&lt;br /&gt;
zwei Anhänger transportieren. Zum anderen ist vor allem der Gepäckanhänger&lt;br /&gt;
so schlecht gepackt, dass der Grenzpolizei regelmäßig die Sachen&lt;br /&gt;
entgegenkommen oder sie vor eine Wand aus Reisetaschen schauen. Scheinbar&lt;br /&gt;
wirkt dies abschreckend genug. So gelang es auch vor der Wende, Schüler&lt;br /&gt;
(vereinzelt) unter einer Decke zu transportieren, wenn Mutter den Ausweis&lt;br /&gt;
nicht mitgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann man nur Boote verlieren?==&lt;br /&gt;
Die Boote anbinden oder an einen höheren Platz ziehen lohnt sich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der langjährigen Geschichte der Kanu-AG ist leider auch das ein oder andere&lt;br /&gt;
Boot abhandengekommen. So wurden in '''Portugal''' die Boote zwar etwas höher&lt;br /&gt;
gezogen, aber durch Regenfälle im Oberlauf wurde mehr Wasser im Stausee&lt;br /&gt;
abgelassen und die Boote wurden mitgerissen. Was folgte ist typisch Kanu-AG&lt;br /&gt;
Gesamtschule Wulfen: Es wurde davon in der Zeitung berichtet und mit ein&lt;br /&gt;
wenig Hilfe konnten wenigstens ein paar Boote mit Unterstützung der&lt;br /&gt;
portugiesischen Grenzpolizei gefunden werden. Einige blieben auch&lt;br /&gt;
verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In '''Griechenland''' brauchte man 1986 für die Ein- und Ausfuhr der Boote&lt;br /&gt;
Dokumente. Problematisch wird es, wenn die Anzahl der Boote, die ausgeführt&lt;br /&gt;
werden, nicht mit der Anzahl der Boote übereinstimmt, die auf dem Anhänger&lt;br /&gt;
sind. In Griechenland war ein Boot „abgesoffen“ und somit hatten wir ein Boot&lt;br /&gt;
zu wenig. Manfred Nitschke sollte sich darum kümmern, dass die Polizei dies&lt;br /&gt;
bestätigt, damit es keine Probleme bei der Ausreise gab. Da die Polizeiwache&lt;br /&gt;
noch geschlossen war, spielte Manfred mit seiner Gitarre griechische Lieder vor&lt;br /&gt;
der Polizeiwache und wurde so zum Highlight der Bewohner. Später&lt;br /&gt;
bescheinigte der Polizeichef das Fehlen des einen Bootes. An der Grenze stellte&lt;br /&gt;
sich aber heraus, dass ein Boot zu wenig bei der Einreise eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
Zum Glück merkten es die Grenzer nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch 2021 in '''Österreich''' an der Drau wären die Boote fast weggeschwommen.&lt;br /&gt;
Die Boote wurden auf eine höher gelegene Kiesbank gezogen und „natürlich“&lt;br /&gt;
nicht festgemacht. Da es im Oberlauf der Drau stark regnete, stieg der Pegel&lt;br /&gt;
der Drau um einen halben Meter an. Nur durch Zufall wurde dies bemerkt und&lt;br /&gt;
die Boote drei Meter höher gebracht. Am Ende genau die richtige&lt;br /&gt;
Entscheidung, sonst wären die Boote wie in Portugal abhandengekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wo war noch einmal der Supermarkt?==&lt;br /&gt;
Eine kurze Anmerkung vorweg: Wo der nächste Supermarkt ist, lässt sich heute&lt;br /&gt;
mit Handy und Co. gut herausfinden, ebenso gibt es die großen Discountketten&lt;br /&gt;
auch im Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es nicht immer so einfach und manchmal ist der nächste&lt;br /&gt;
Supermarkt weiter weg vom Fluss als man denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es vor allem im osteuropäischen Ausland sowie Spanien, Portugal und&lt;br /&gt;
Griechenland passieren, dass man auf gut Glück losläuft, da man von&lt;br /&gt;
Einheimischen gehört habe, dass dort später der Brotwagen an der fünften&lt;br /&gt;
Kreuzung links in dem Ort um 12:10 Uhr anhält (stimmt nur bedingt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es auch schon mal vor, dass man wegen zu wenig vorhandenem Essen in&lt;br /&gt;
ein Dorf zum Bäcker geht und diesen gefühlt leer kauft. Damals in Portugal&lt;br /&gt;
hatte der Bäcker leider nur morgens offen und sonst war in dem Dorf eher&lt;br /&gt;
wenig los. Renate berichtete den wenigen Menschen in dem Dorf über die&lt;br /&gt;
Kanu-AG und dass sie was zu essen bräuchten. Eine Frau brachte ein halbes&lt;br /&gt;
Brot und dies hatten dann mehrere aus dem Dorf getan. Es wurde so viel&lt;br /&gt;
gegeben, dass alle gut auskamen. Das biblische Gleichnis korrespondierte mit&lt;br /&gt;
der Realität, die von den Dorfbewohnerinnen geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise trifft die Kanu-AG immer wieder auf Gastfreundschaft.&lt;br /&gt;
So wurden wir oftmals mitgenommen, durften bei Bauern auf Wiesen&lt;br /&gt;
und in Scheunen übernachten oder unsere Einkäufe wurden mehrere Kilometer&lt;br /&gt;
zum Fluss zurückgebracht. Ebenso ist die Gastfreundschaft vor allem beim&lt;br /&gt;
Wasserholen zu merken. Wenn man sich teilweise mit Händen und Füßen&lt;br /&gt;
verständigen muss, damit man endlich wieder Frischwasser bekommt. Naja –&lt;br /&gt;
ein Akt der Völkerverständigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gab es Antiaktionen oder Heldentaten?==&lt;br /&gt;
Antiaktionen sind Sachen die unnötigerweise erledigt wurden, um sie danach&lt;br /&gt;
zu verbessern. Unnötig ist eigentlich nicht ganz das richtige Wort, da die&lt;br /&gt;
Aktionen ja einen Sinn ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte Thorsten Block nach dem Aufbau der Zelte ein Plateau entdeckt von&lt;br /&gt;
dem die Aussicht deutlich besser war. So wurden alle Sachen abgebaut und&lt;br /&gt;
nach oben getragen um eine bessere Aussicht genießen zu können. Genialer&lt;br /&gt;
Einfall, wat?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wurden und werden regelmäßig die Boote nach dem Rausziehen&lt;br /&gt;
zunächst hingelegt und später doch noch nach Farbe sortiert.&lt;br /&gt;
An der Diemel wurde einmal ein Autoschlüssel versenkt, da dieser oben in der&lt;br /&gt;
Tonne lag. Natürlich brachte ein Vater aus Dorsten den 2. Schlüssel zur&lt;br /&gt;
Ausstiegsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie ist das mit den vergessenen Sachen?==&lt;br /&gt;
Natürlich vergessen wir auch schon einmal Sachen. Die vergessenen Paddel,&lt;br /&gt;
deren Fehlen kurz vor der Autobahnauffahrt auffallen sind dabei das geringste&lt;br /&gt;
Übel. Aber wenn man kurz vor Paderborn an der Lippe keine Jurtenstangen hat,&lt;br /&gt;
wird es schwierig. So mussten zwei Personen nochmal 4 Stunden hin und her&lt;br /&gt;
fahren, damit in der Jurte geschlafen werden konnte. Leider war es kein&lt;br /&gt;
Wetter (nach Ansicht der verweichlichten Mehrheit) zum draußen Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was war die längste Stromschnelle?==&lt;br /&gt;
Die längste Stromschnelle mit circa 23 Kilometern gab es 1988 in '''Norwegen''', ein&lt;br /&gt;
bewegendes Highlight, kaum Zeit zum Fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann man in Venedig Kanu fahren?==&lt;br /&gt;
Na klar! Es ist schon spannend, durch die etwas stark riechenden Kanäle&lt;br /&gt;
Venedigs zu fahren. Auf jedem Touri-Bild ist man ein Highlight. Natürlich muss&lt;br /&gt;
man auf dem Canale Grande tierisch auf große Schiffe, Wassertaxen und&lt;br /&gt;
Wasserbusse aufpassen. Trotzdem ist es ein einzigartiges Erlebnis. Leider wird&lt;br /&gt;
es immer schwieriger die Boote hinein- und hinauszusetzen, da mittlerweile die&lt;br /&gt;
Polizei die Leute verscheucht. Dennoch riskiert man es. Früher war bekanntlich&lt;br /&gt;
alles schlechter, heute gilt Sicherheit vor Abenteuer, fast überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mit wie vielen Personen kann man auf eine privat organisierte Kanutour fahren?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63 Personen! Manchmal nehmen Planungen eigenartige Ausmaße an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Tour auf der '''belgischen''' Ourthe hatten sich bereits viele aus der Kanu-&lt;br /&gt;
AG-angemeldet! Und dann wurde es zum Selbstläufer. Bekannte aus Berlin&lt;br /&gt;
kamen spontan mit ihren eigenen Booten angereist. Da viele Kanuten*innen es&lt;br /&gt;
weitererzählten, wurden es immer mehr die mitkommen wollten. Wolfgang&lt;br /&gt;
konnte niemandem absagen, und so wurden es mehr und mehr. Am Ende&lt;br /&gt;
wurde nur noch ein Treffpunkt bekannt gegeben. Kurz vor der Abreise wurde&lt;br /&gt;
Wolfgang in Alt-Wulfen angesprochen wohin es gehen würde, natürlich kamen&lt;br /&gt;
diese Personen auch noch spontan mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Wehmutstropfen : der Ein- sowie der Ausstieg dauerten eine Ewigkeit.&lt;br /&gt;
Wer sich in Geduld übt, wird belohnt durch die Abendsonne am Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Fabian Unger, Renate und Wolfgang Hacke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Unsere Kanu-AG und ihr wohlgesonnener Dezernent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___NOTOC___&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Kann_man_in_Venedig_Kanu_fahren%3F&amp;diff=338</id>
		<title>Kann man in Venedig Kanu fahren?</title>
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		<updated>2023-08-23T18:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:Kanu Dscn1678.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wie entstand die Kanu-AG?==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 007.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 010.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 025.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu Dscn1678.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Kanus am See.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 kam Wolfgang Hacke in einem privaten Kanuurlaub auf der&lt;br /&gt;
Ardèche (Südfrankreich) die Idee mit Lernenden Kanu zu fahren. Seine Frau&lt;br /&gt;
Renate fuhr damals zum ersten Mal Kanu. Wolfgang hatte Renate für den Fall&lt;br /&gt;
der ihrer ersten Kenterung gesagt: „unbedingt das Brett und das&lt;br /&gt;
Paddel festhalten!“ Wer schon einmal gekentert ist, weiß, dass es nicht so&lt;br /&gt;
einfach ist. Wie sollten bei solchen „Empfehlungen“ die ersten Touren&lt;br /&gt;
aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fixe Idee wurde 1983 mit einer Kursfahrt auf der Diemel in die Tat&lt;br /&gt;
umgesetzt. Natürlich gab es damals noch nicht genügend Kanus – eigentlich nur&lt;br /&gt;
ein privates Kanu von Wolfgang und Renate - daher lieh Wolfgang sich alles&lt;br /&gt;
Equipment von überallher zusammen einschließlich improvisierter „dichter“&lt;br /&gt;
Säcke für Kleidung. Nachdem gelungenen Start folgte eine Sommertour auf der&lt;br /&gt;
Ardèche in '''Frankreich'''. Damals wurde noch in kleinen Häusern in einem&lt;br /&gt;
Bungalow-Park übernachtet und ein einziges Küchenteam kochte für alle&lt;br /&gt;
Mitfahrenden. Erst am Morgen wurde überlegt auf welchen Flussabschnitt&lt;br /&gt;
gefahren werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1984 auf der Loire richtig Kanuwandern stattfand und 1985 wieder in&lt;br /&gt;
Häusern übernachtet wurde, entschied sich Wolfgang für das Kanuwandern.&lt;br /&gt;
„Ich war es leid, jeden Tag mit dem Auto (trotz Faible für dieses&lt;br /&gt;
Fortbewegungsmittel) fahren zu müssen!“ Durch das Kanuwandern &amp;lt;u&amp;gt;ohne&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitauto wurde ab jetzt alles zum Übernachten, Kochen sowie die&lt;br /&gt;
Wechselkleidung mitgenommen. Ebenso müssten die Schülerinnen und Schüler&lt;br /&gt;
jetzt alles selbstständig machen, bei täglich wechselndem Kochteam. Probleme&lt;br /&gt;
gab es gelegentlich, wenn Väter mitfuhren (halber Scherz), weil die ohne&lt;br /&gt;
Ehefrauen kaum pädagogische Korrektur annahmen. Manche meinten sogar,&lt;br /&gt;
sie brauchten sich nicht an Essensbeginnzeiten zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gab es wichtige Einschnitte bei der Kanu-AG?==&lt;br /&gt;
Seit 1985/86 galt die Kanu-AG auf Grundlage einer Vereinbarung mit der&lt;br /&gt;
Bezirksregierung als ein (quasi) Verein. Die AG wurde aus Haftungs- und&lt;br /&gt;
Versicherungssicht wie ein e.V. geführt. Dieses Konstrukt war vor allem für die&lt;br /&gt;
Touren quer durch Europa eine Geste aus der Behörde, die eigentlich für&lt;br /&gt;
bürokratische Absicherung bekannt war bzw. ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So um 1998 kamen Menschen mit Behinderungen aus Villa Keller mit. Die&lt;br /&gt;
Mutter einer Schülerin hatte gefragt, ob wir Personen aus der Villa mitnehmen&lt;br /&gt;
könnten. Besonderer Dank gilt der inzwischen verstorbenen&lt;br /&gt;
Ursulinenschwester Angela Johanna, die der Zusammenarbeit sehr&lt;br /&gt;
aufgeschlossen war. Für die nicht nur mobil eingeschränkten&lt;br /&gt;
Bewohner/Mitfahrer war es schon eine Herausforderung, außer dem Fahren im&lt;br /&gt;
teilweise sehr bewegten Flusswasser sich in unebenem Gelände zwischen den&lt;br /&gt;
Zelten zu bewegen. Später wurde es schwieriger, da nicht jeder Zivi sofort&lt;br /&gt;
erkannte, dass zusätzliche Herausforderungen den Charakter ungemein&lt;br /&gt;
stärkten, machmal auf lange Sicht. Es bestehen weiterhin Kooperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie war es noch einmal mit dem Festfahren von Autos?==&lt;br /&gt;
1986 war die Kanu-AG in '''Griechenland''' auf dem Pinios (Peneios) unterwegs. Es&lt;br /&gt;
war die erste Wandertour zu Ostern, dies bedeutete viel Regen und eigentlich&lt;br /&gt;
war alles nass. Die Sachen wurden damals zum Trocknen in einer Ziegelei eines&lt;br /&gt;
Bekannten von Manfred Nitschke (anderer abenteuerhungriger Lehrer an der&lt;br /&gt;
GSW, bekannt für seine Wandertouren „Hellas extrem“) aufgehangen.&lt;br /&gt;
Wolfgang konnte es natürlich nicht dabei belassen den Tag in Ruhe ausklingen&lt;br /&gt;
zu lassen. Daher musste wie immer in einer abendlichen Aktion „mal eben“&lt;br /&gt;
nach einer Einstiegsstelle für den nächsten Tag geguckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich (im Nachhinein Erweiterung des Anekdoten-Schatzes), wenn man sich&lt;br /&gt;
dabei am Flussufer im Sand festgefahren hat. Der erste Retter hatte sich&lt;br /&gt;
ebenfalls mit einem kleinen LKW festgefahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit&lt;br /&gt;
wurde aus einer kleinen abendlichen Ausfahrt ein abendfüllendes Programm.&lt;br /&gt;
Erst mit einem Caterpillar konnten beide Fahrzeuge vom Flussufer befreit&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Wolfgang mal öfters festgefahren hatte, gibt es noch einiges mehr zu&lt;br /&gt;
berichten. So mussten auf der Suche nach einer Zeltstelle auf einem Feld auch&lt;br /&gt;
mal die Fußmatten gegen den Schlamm helfen oder die Mittelbretter aus den&lt;br /&gt;
Kanus untergelegt werden. Ebenso ist oftmals aktives Schieben der&lt;br /&gt;
Mitfahrenden schwer erwünscht. Geist und Muskeln bilden eine Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer hat die Routen zur An- und Abreise ausgewählt?==&lt;br /&gt;
Scheinbar keiner! So kann man mit einem semi-neuen VW-Bus mit 70 PS,&lt;br /&gt;
vollbesetzt und mit schwerem Anhänger über den Dolomitenpass nach '''Italien'''&lt;br /&gt;
fahren. Das soll auch heute noch gehen! Natürlich waren wir ein&lt;br /&gt;
Verkehrshindernis hochhundert, hoch sind wir mit 30 Km/h geschlichen und die&lt;br /&gt;
Motorradfahrer waren nicht begeistert. Bergab mussten wir natürlich&lt;br /&gt;
regelmäßig die Bremsen und den Motor am Straßenrand kühlen. Wir halten&lt;br /&gt;
fest: die stark geschlängelte Strecke auf der Karte soll ist die kürzeste Route&lt;br /&gt;
sein, aber nicht für die Kanu-AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übertreiben bei Bergauf- und Abfahrten wird am Ende auch mit&lt;br /&gt;
Kupplungsbrüchen bestraft. Auf der '''Griechenland'''tour 2007 wurde der Bulli bei&lt;br /&gt;
Monemvasia so stark beansprucht, dass in Griechenland der 1 und 2 Gang nicht&lt;br /&gt;
mehr funktionierte. Der Bulli musste auf der Rückfahrt in Venedig von der&lt;br /&gt;
Fähre geschoben werden und schaffte es nach Zwischenaufenthalt in einer&lt;br /&gt;
italienischen „Künstler“-Werkstatt noch bis nach Bayern. Ab da musste er&lt;br /&gt;
abgeschleppt werden, da die restliche Kupplung den Geist aufgegeben hatte -&lt;br /&gt;
so ist es mit dem Material. Menschen halten bekanntlich mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hat wer die Reifen kontrolliert?==&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach '''Frankreich''' 2022 wurden vorher alle Reifen am Anhänger&lt;br /&gt;
aufgepumpt, aber nicht weiter begutachtet. Auf halber Strecke hat ein Reifen&lt;br /&gt;
Luft verloren, eigentlich ein einfaches Problem, was sich mit dem Ersatzreifen&lt;br /&gt;
beheben lässt. Eher problematisch, wenn jemand schon einmal auf die Idee&lt;br /&gt;
gekommen ist, den Reifen zu tauschen. Der Ersatzreifen hatte also auch einen&lt;br /&gt;
Platten. Bei der Begutachtung aller Anhängerreifen, stellten wir den eigentlich&lt;br /&gt;
schlechten Zustand fest. Es half nichts, es mussten an einem Samstag um 7:00&lt;br /&gt;
Uhr morgens 5 neue Reifen her. 4 Reifenhändler und 4 Stunden später, hatte&lt;br /&gt;
die Kanu-AG 5 neue Reifen und konnte die Fahrt fortsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie konnte der Anhänger nur umkippen?==&lt;br /&gt;
Selten kam es vor, dass Anhänger umgekippt sind. Die Gründe sind relativ&lt;br /&gt;
einfach: Ein übersehender Stein, wo der Anhänger hängen bleibt oder ein&lt;br /&gt;
ungünstiger Kurvenradius an einem Graben. Es hilft nichts, der Anhänger muss&lt;br /&gt;
abgeladen, aufgerichtet und neu beladen werden. Ach so! Die Brückenhöhe&lt;br /&gt;
sollte kontrolliert werden, so kann es sein, dass man mit dem Anhänger an der&lt;br /&gt;
Brücke hängen bleibt. Zum Glück haben der Anhänger und die Brücke es&lt;br /&gt;
unbeschadet überstanden. Ebenso wurde die Höhe der Brücke auch schon&lt;br /&gt;
einmal nur knapp unterschätzt und für ein paar Zentimeter wurde Luft auf den&lt;br /&gt;
Reifen gelassen – was man halt so tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einreise verboten?!==&lt;br /&gt;
Bei der Einreise nach '''Portugal''' sollte Wolfgang sein Diplom für die Einreise&lt;br /&gt;
vorzeigen. Die Grenzpolizei konnte nicht glauben, dass ein Mann mit Latzhose&lt;br /&gt;
und Bart ein Lehrer sei (aus südeuropäischer Perspektive ein wenig&lt;br /&gt;
verständlich), welcher auch noch eine Jugendgruppe leiten könne. Ein Lehrer&lt;br /&gt;
müsse Anzug und Krawatte tragen. Richtig, sagte Wolfgang schon damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In '''Kroatien''' ist es uns schon mehrmals gelungen eine größere Gepäckkontrolle&lt;br /&gt;
zu umgehen. Zum einem ist es die schiere Masse an Gepäck, welche wir in den&lt;br /&gt;
zwei Anhänger transportieren. Zum anderen ist vor allem der Gepäckanhänger&lt;br /&gt;
so schlecht gepackt, dass der Grenzpolizei regelmäßig die Sachen&lt;br /&gt;
entgegenkommen oder sie vor eine Wand aus Reisetaschen schauen. Scheinbar&lt;br /&gt;
wirkt dies abschreckend genug. So gelang es auch vor der Wende, Schüler&lt;br /&gt;
(vereinzelt) unter einer Decke zu transportieren, wenn Mutter den Ausweis&lt;br /&gt;
nicht mitgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann man nur Boote verlieren?==&lt;br /&gt;
Die Boote anbinden oder an einen höheren Platz ziehen lohnt sich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der langjährigen Geschichte der Kanu-AG ist leider auch das ein oder andere&lt;br /&gt;
Boot abhandengekommen. So wurden in '''Portugal''' die Boote zwar etwas höher&lt;br /&gt;
gezogen, aber durch Regenfälle im Oberlauf wurde mehr Wasser im Stausee&lt;br /&gt;
abgelassen und die Boote wurden mitgerissen. Was folgte ist typisch Kanu-AG&lt;br /&gt;
Gesamtschule Wulfen: Es wurde davon in der Zeitung berichtet und mit ein&lt;br /&gt;
wenig Hilfe konnten wenigstens ein paar Boote mit Unterstützung der&lt;br /&gt;
portugiesischen Grenzpolizei gefunden werden. Einige blieben auch&lt;br /&gt;
verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In '''Griechenland''' brauchte man 1986 für die Ein- und Ausfuhr der Boote&lt;br /&gt;
Dokumente. Problematisch wird es, wenn die Anzahl der Boote, die ausgeführt&lt;br /&gt;
werden, nicht mit der Anzahl der Boote übereinstimmt, die auf dem Anhänger&lt;br /&gt;
sind. In Griechenland war ein Boot „abgesoffen“ und somit hatten wir ein Boot&lt;br /&gt;
zu wenig. Manfred Nitschke sollte sich darum kümmern, dass die Polizei dies&lt;br /&gt;
bestätigt, damit es keine Probleme bei der Ausreise gab. Da die Polizeiwache&lt;br /&gt;
noch geschlossen war, spielte Manfred mit seiner Gitarre griechische Lieder vor&lt;br /&gt;
der Polizeiwache und wurde so zum Highlight der Bewohner. Später&lt;br /&gt;
bescheinigte der Polizeichef das Fehlen des einen Bootes. An der Grenze stellte&lt;br /&gt;
sich aber heraus, dass ein Boot zu wenig bei der Einreise eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
Zum Glück merkten es die Grenzer nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch 2021 in '''Österreich''' an der Drau wären die Boote fast weggeschwommen.&lt;br /&gt;
Die Boote wurden auf eine höher gelegene Kiesbank gezogen und „natürlich“&lt;br /&gt;
nicht festgemacht. Da es im Oberlauf der Drau stark regnete, stieg der Pegel&lt;br /&gt;
der Drau um einen halben Meter an. Nur durch Zufall wurde dies bemerkt und&lt;br /&gt;
die Boote drei Meter höher gebracht. Am Ende genau die richtige&lt;br /&gt;
Entscheidung, sonst wären die Boote wie in Portugal abhandengekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wo war noch einmal der Supermarkt?==&lt;br /&gt;
Eine kurze Anmerkung vorweg: Wo der nächste Supermarkt ist, lässt sich heute&lt;br /&gt;
mit Handy und Co. gut herausfinden, ebenso gibt es die großen Discountketten&lt;br /&gt;
auch im Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es nicht immer so einfach und manchmal ist der nächste&lt;br /&gt;
Supermarkt weiter weg vom Fluss als man denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es vor allem im osteuropäischen Ausland sowie Spanien, Portugal und&lt;br /&gt;
Griechenland passieren, dass man auf gut Glück losläuft, da man von&lt;br /&gt;
Einheimischen gehört habe, dass dort später der Brotwagen an der fünften&lt;br /&gt;
Kreuzung links in dem Ort um 12:10 Uhr anhält (stimmt nur bedingt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es auch schon mal vor, dass man wegen zu wenig vorhandenem Essen in&lt;br /&gt;
ein Dorf zum Bäcker geht und diesen gefühlt leer kauft. Damals in Portugal&lt;br /&gt;
hatte der Bäcker leider nur morgens offen und sonst war in dem Dorf eher&lt;br /&gt;
wenig los. Renate berichtete den wenigen Menschen in dem Dorf über die&lt;br /&gt;
Kanu-AG und dass sie was zu essen bräuchten. Eine Frau brachte ein halbes&lt;br /&gt;
Brot und dies hatten dann mehrere aus dem Dorf getan. Es wurde so viel&lt;br /&gt;
gegeben, dass alle gut auskamen. Das biblische Gleichnis korrespondierte mit&lt;br /&gt;
der Realität, die von den Dorfbewohnerinnen geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise trifft die Kanu-AG immer wieder auf Gastfreundschaft.&lt;br /&gt;
So wurden wir oftmals mitgenommen, durften bei Bauern auf Wiesen&lt;br /&gt;
und in Scheunen übernachten oder unsere Einkäufe wurden mehrere Kilometer&lt;br /&gt;
zum Fluss zurückgebracht. Ebenso ist die Gastfreundschaft vor allem beim&lt;br /&gt;
Wasserholen zu merken. Wenn man sich teilweise mit Händen und Füßen&lt;br /&gt;
verständigen muss, damit man endlich wieder Frischwasser bekommt. Naja –&lt;br /&gt;
ein Akt der Völkerverständigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gab es Antiaktionen oder Heldentaten?==&lt;br /&gt;
Antiaktionen sind Sachen die unnötigerweise erledigt wurden, um sie danach&lt;br /&gt;
zu verbessern. Unnötig ist eigentlich nicht ganz das richtige Wort, da die&lt;br /&gt;
Aktionen ja einen Sinn ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte Thorsten Block nach dem Aufbau der Zelte ein Plateau entdeckt von&lt;br /&gt;
dem die Aussicht deutlich besser war. So wurden alle Sachen abgebaut und&lt;br /&gt;
nach oben getragen um eine bessere Aussicht genießen zu können. Genialer&lt;br /&gt;
Einfall, wat?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wurden und werden regelmäßig die Boote nach dem Rausziehen&lt;br /&gt;
zunächst hingelegt und später doch noch nach Farbe sortiert.&lt;br /&gt;
An der Diemel wurde einmal ein Autoschlüssel versenkt, da dieser oben in der&lt;br /&gt;
Tonne lag. Natürlich brachte ein Vater aus Dorsten den 2. Schlüssel zur&lt;br /&gt;
Ausstiegsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie ist das mit den vergessenen Sachen?==&lt;br /&gt;
Natürlich vergessen wir auch schon einmal Sachen. Die vergessenen Paddel,&lt;br /&gt;
deren Fehlen kurz vor der Autobahnauffahrt auffallen sind dabei das geringste&lt;br /&gt;
Übel. Aber wenn man kurz vor Paderborn an der Lippe keine Jurtenstangen hat,&lt;br /&gt;
wird es schwierig. So mussten zwei Personen nochmal 4 Stunden hin und her&lt;br /&gt;
fahren, damit in der Jurte geschlafen werden konnte. Leider war es kein&lt;br /&gt;
Wetter (nach Ansicht der verweichlichten Mehrheit) zum draußen Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was war die längste Stromschnelle?==&lt;br /&gt;
Die längste Stromschnelle mit circa 23 Kilometern gab es 1988 in '''Norwegen''', ein&lt;br /&gt;
bewegendes Highlight, kaum Zeit zum Fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann man in Venedig Kanu fahren?==&lt;br /&gt;
Na klar! Es ist schon spannend, durch die etwas stark riechenden Kanäle&lt;br /&gt;
Venedigs zu fahren. Auf jedem Touri-Bild ist man ein Highlight. Natürlich muss&lt;br /&gt;
man auf dem Canale Grande tierisch auf große Schiffe, Wassertaxen und&lt;br /&gt;
Wasserbusse aufpassen. Trotzdem ist es ein einzigartiges Erlebnis. Leider wird&lt;br /&gt;
es immer schwieriger die Boote hinein- und hinauszusetzen, da mittlerweile die&lt;br /&gt;
Polizei die Leute verscheucht. Dennoch riskiert man es. Früher war bekanntlich&lt;br /&gt;
alles schlechter, heute gilt Sicherheit vor Abenteuer, fast überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mit wie vielen Personen kann man auf eine privat organisierte Kanutour fahren?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63 Personen! Manchmal nehmen Planungen eigenartige Ausmaße an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Tour auf der '''belgischen''' Ourthe hatten sich bereits viele aus der Kanu-&lt;br /&gt;
AG-angemeldet! Und dann wurde es zum Selbstläufer. Bekannte aus Berlin&lt;br /&gt;
kamen spontan mit ihren eigenen Booten angereist. Da viele Kanuten*innen es&lt;br /&gt;
weitererzählten, wurden es immer mehr die mitkommen wollten. Wolfgang&lt;br /&gt;
konnte niemandem absagen, und so wurden es mehr und mehr. Am Ende&lt;br /&gt;
wurde nur noch ein Treffpunkt bekannt gegeben. Kurz vor der Abreise wurde&lt;br /&gt;
Wolfgang in Alt-Wulfen angesprochen wohin es gehen würde, natürlich kamen&lt;br /&gt;
diese Personen auch noch spontan mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Wehmutstropfen : der Ein- sowie der Ausstieg dauerten eine Ewigkeit.&lt;br /&gt;
Wer sich in Geduld übt, wird belohnt durch die Abendsonne am Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     ''Fabian Unger, Renate und Wolfgang Hacke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Unsere Kanu-AG und ihr wohlgesonnener Dezernent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___NOTOC___&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Kanu_Dscn1678.jpg&amp;diff=337</id>
		<title>Datei:Kanu Dscn1678.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Kanu_Dscn1678.jpg&amp;diff=337"/>
		<updated>2023-08-23T18:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Kann_man_in_Venedig_Kanu_fahren%3F&amp;diff=336</id>
		<title>Kann man in Venedig Kanu fahren?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Kann_man_in_Venedig_Kanu_fahren%3F&amp;diff=336"/>
		<updated>2023-08-23T16:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:GSW Kanus am See.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wie entstand die Kanu-AG?==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 007.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 010.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanu 025.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Kanus am See.jpg|thumb|600px|  ]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 kam Wolfgang Hacke in einem privaten Kanuurlaub auf der&lt;br /&gt;
Ardèche (Südfrankreich) die Idee mit Lernenden Kanu zu fahren. Seine Frau&lt;br /&gt;
Renate fuhr damals zum ersten Mal Kanu. Wolfgang hatte Renate für den Fall&lt;br /&gt;
der ihrer ersten Kenterung gesagt: „unbedingt das Brett und das&lt;br /&gt;
Paddel festhalten!“ Wer schon einmal gekentert ist, weiß, dass es nicht so&lt;br /&gt;
einfach ist. Wie sollten bei solchen „Empfehlungen“ die ersten Touren&lt;br /&gt;
aussehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fixe Idee wurde 1983 mit einer Kursfahrt auf der Diemel in die Tat&lt;br /&gt;
umgesetzt. Natürlich gab es damals noch nicht genügend Kanus – eigentlich nur&lt;br /&gt;
ein privates Kanu von Wolfgang und Renate - daher lieh Wolfgang sich alles&lt;br /&gt;
Equipment von überallher zusammen einschließlich improvisierter „dichter“&lt;br /&gt;
Säcke für Kleidung. Nachdem gelungenen Start folgte eine Sommertour auf der&lt;br /&gt;
Ardèche in '''Frankreich'''. Damals wurde noch in kleinen Häusern in einem&lt;br /&gt;
Bungalow-Park übernachtet und ein einziges Küchenteam kochte für alle&lt;br /&gt;
Mitfahrenden. Erst am Morgen wurde überlegt auf welchen Flussabschnitt&lt;br /&gt;
gefahren werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1984 auf der Loire richtig Kanuwandern stattfand und 1985 wieder in&lt;br /&gt;
Häusern übernachtet wurde, entschied sich Wolfgang für das Kanuwandern.&lt;br /&gt;
„Ich war es leid, jeden Tag mit dem Auto (trotz Faible für dieses&lt;br /&gt;
Fortbewegungsmittel) fahren zu müssen!“ Durch das Kanuwandern &amp;lt;u&amp;gt;ohne&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
Begleitauto wurde ab jetzt alles zum Übernachten, Kochen sowie die&lt;br /&gt;
Wechselkleidung mitgenommen. Ebenso müssten die Schülerinnen und Schüler&lt;br /&gt;
jetzt alles selbstständig machen, bei täglich wechselndem Kochteam. Probleme&lt;br /&gt;
gab es gelegentlich, wenn Väter mitfuhren (halber Scherz), weil die ohne&lt;br /&gt;
Ehefrauen kaum pädagogische Korrektur annahmen. Manche meinten sogar,&lt;br /&gt;
sie brauchten sich nicht an Essensbeginnzeiten zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gab es wichtige Einschnitte bei der Kanu-AG?==&lt;br /&gt;
Seit 1985/86 galt die Kanu-AG auf Grundlage einer Vereinbarung mit der&lt;br /&gt;
Bezirksregierung als ein (quasi) Verein. Die AG wurde aus Haftungs- und&lt;br /&gt;
Versicherungssicht wie ein e.V. geführt. Dieses Konstrukt war vor allem für die&lt;br /&gt;
Touren quer durch Europa eine Geste aus der Behörde, die eigentlich für&lt;br /&gt;
bürokratische Absicherung bekannt war bzw. ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So um 1998 kamen Menschen mit Behinderungen aus Villa Keller mit. Die&lt;br /&gt;
Mutter einer Schülerin hatte gefragt, ob wir Personen aus der Villa mitnehmen&lt;br /&gt;
könnten. Besonderer Dank gilt der inzwischen verstorbenen&lt;br /&gt;
Ursulinenschwester Angela Johanna, die der Zusammenarbeit sehr&lt;br /&gt;
aufgeschlossen war. Für die nicht nur mobil eingeschränkten&lt;br /&gt;
Bewohner/Mitfahrer war es schon eine Herausforderung, außer dem Fahren im&lt;br /&gt;
teilweise sehr bewegten Flusswasser sich in unebenem Gelände zwischen den&lt;br /&gt;
Zelten zu bewegen. Später wurde es schwieriger, da nicht jeder Zivi sofort&lt;br /&gt;
erkannte, dass zusätzliche Herausforderungen den Charakter ungemein&lt;br /&gt;
stärkten, machmal auf lange Sicht. Es bestehen weiterhin Kooperationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie war es noch einmal mit dem Festfahren von Autos?==&lt;br /&gt;
1986 war die Kanu-AG in '''Griechenland''' auf dem Pinios (Peneios) unterwegs. Es&lt;br /&gt;
war die erste Wandertour zu Ostern, dies bedeutete viel Regen und eigentlich&lt;br /&gt;
war alles nass. Die Sachen wurden damals zum Trocknen in einer Ziegelei eines&lt;br /&gt;
Bekannten von Manfred Nitschke (anderer abenteuerhungriger Lehrer an der&lt;br /&gt;
GSW, bekannt für seine Wandertouren „Hellas extrem“) aufgehangen.&lt;br /&gt;
Wolfgang konnte es natürlich nicht dabei belassen den Tag in Ruhe ausklingen&lt;br /&gt;
zu lassen. Daher musste wie immer in einer abendlichen Aktion „mal eben“&lt;br /&gt;
nach einer Einstiegsstelle für den nächsten Tag geguckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich (im Nachhinein Erweiterung des Anekdoten-Schatzes), wenn man sich&lt;br /&gt;
dabei am Flussufer im Sand festgefahren hat. Der erste Retter hatte sich&lt;br /&gt;
ebenfalls mit einem kleinen LKW festgefahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit&lt;br /&gt;
wurde aus einer kleinen abendlichen Ausfahrt ein abendfüllendes Programm.&lt;br /&gt;
Erst mit einem Caterpillar konnten beide Fahrzeuge vom Flussufer befreit&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich Wolfgang mal öfters festgefahren hatte, gibt es noch einiges mehr zu&lt;br /&gt;
berichten. So mussten auf der Suche nach einer Zeltstelle auf einem Feld auch&lt;br /&gt;
mal die Fußmatten gegen den Schlamm helfen oder die Mittelbretter aus den&lt;br /&gt;
Kanus untergelegt werden. Ebenso ist oftmals aktives Schieben der&lt;br /&gt;
Mitfahrenden schwer erwünscht. Geist und Muskeln bilden eine Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wer hat die Routen zur An- und Abreise ausgewählt?==&lt;br /&gt;
Scheinbar keiner! So kann man mit einem semi-neuen VW-Bus mit 70 PS,&lt;br /&gt;
vollbesetzt und mit schwerem Anhänger über den Dolomitenpass nach '''Italien'''&lt;br /&gt;
fahren. Das soll auch heute noch gehen! Natürlich waren wir ein&lt;br /&gt;
Verkehrshindernis hochhundert, hoch sind wir mit 30 Km/h geschlichen und die&lt;br /&gt;
Motorradfahrer waren nicht begeistert. Bergab mussten wir natürlich&lt;br /&gt;
regelmäßig die Bremsen und den Motor am Straßenrand kühlen. Wir halten&lt;br /&gt;
fest: die stark geschlängelte Strecke auf der Karte soll ist die kürzeste Route&lt;br /&gt;
sein, aber nicht für die Kanu-AG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übertreiben bei Bergauf- und Abfahrten wird am Ende auch mit&lt;br /&gt;
Kupplungsbrüchen bestraft. Auf der '''Griechenland'''tour 2007 wurde der Bulli bei&lt;br /&gt;
Monemvasia so stark beansprucht, dass in Griechenland der 1 und 2 Gang nicht&lt;br /&gt;
mehr funktionierte. Der Bulli musste auf der Rückfahrt in Venedig von der&lt;br /&gt;
Fähre geschoben werden und schaffte es nach Zwischenaufenthalt in einer&lt;br /&gt;
italienischen „Künstler“-Werkstatt noch bis nach Bayern. Ab da musste er&lt;br /&gt;
abgeschleppt werden, da die restliche Kupplung den Geist aufgegeben hatte -&lt;br /&gt;
so ist es mit dem Material. Menschen halten bekanntlich mehr aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hat wer die Reifen kontrolliert?==&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach '''Frankreich''' 2022 wurden vorher alle Reifen am Anhänger&lt;br /&gt;
aufgepumpt, aber nicht weiter begutachtet. Auf halber Strecke hat ein Reifen&lt;br /&gt;
Luft verloren, eigentlich ein einfaches Problem, was sich mit dem Ersatzreifen&lt;br /&gt;
beheben lässt. Eher problematisch, wenn jemand schon einmal auf die Idee&lt;br /&gt;
gekommen ist, den Reifen zu tauschen. Der Ersatzreifen hatte also auch einen&lt;br /&gt;
Platten. Bei der Begutachtung aller Anhängerreifen, stellten wir den eigentlich&lt;br /&gt;
schlechten Zustand fest. Es half nichts, es mussten an einem Samstag um 7:00&lt;br /&gt;
Uhr morgens 5 neue Reifen her. 4 Reifenhändler und 4 Stunden später, hatte&lt;br /&gt;
die Kanu-AG 5 neue Reifen und konnte die Fahrt fortsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie konnte der Anhänger nur umkippen?==&lt;br /&gt;
Selten kam es vor, dass Anhänger umgekippt sind. Die Gründe sind relativ&lt;br /&gt;
einfach: Ein übersehender Stein, wo der Anhänger hängen bleibt oder ein&lt;br /&gt;
ungünstiger Kurvenradius an einem Graben. Es hilft nichts, der Anhänger muss&lt;br /&gt;
abgeladen, aufgerichtet und neu beladen werden. Ach so! Die Brückenhöhe&lt;br /&gt;
sollte kontrolliert werden, so kann es sein, dass man mit dem Anhänger an der&lt;br /&gt;
Brücke hängen bleibt. Zum Glück haben der Anhänger und die Brücke es&lt;br /&gt;
unbeschadet überstanden. Ebenso wurde die Höhe der Brücke auch schon&lt;br /&gt;
einmal nur knapp unterschätzt und für ein paar Zentimeter wurde Luft auf den&lt;br /&gt;
Reifen gelassen – was man halt so tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einreise verboten?!==&lt;br /&gt;
Bei der Einreise nach '''Portugal''' sollte Wolfgang sein Diplom für die Einreise&lt;br /&gt;
vorzeigen. Die Grenzpolizei konnte nicht glauben, dass ein Mann mit Latzhose&lt;br /&gt;
und Bart ein Lehrer sei (aus südeuropäischer Perspektive ein wenig&lt;br /&gt;
verständlich), welcher auch noch eine Jugendgruppe leiten könne. Ein Lehrer&lt;br /&gt;
müsse Anzug und Krawatte tragen. Richtig, sagte Wolfgang schon damals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In '''Kroatien''' ist es uns schon mehrmals gelungen eine größere Gepäckkontrolle&lt;br /&gt;
zu umgehen. Zum einem ist es die schiere Masse an Gepäck, welche wir in den&lt;br /&gt;
zwei Anhänger transportieren. Zum anderen ist vor allem der Gepäckanhänger&lt;br /&gt;
so schlecht gepackt, dass der Grenzpolizei regelmäßig die Sachen&lt;br /&gt;
entgegenkommen oder sie vor eine Wand aus Reisetaschen schauen. Scheinbar&lt;br /&gt;
wirkt dies abschreckend genug. So gelang es auch vor der Wende, Schüler&lt;br /&gt;
(vereinzelt) unter einer Decke zu transportieren, wenn Mutter den Ausweis&lt;br /&gt;
nicht mitgegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann man nur Boote verlieren?==&lt;br /&gt;
Die Boote anbinden oder an einen höheren Platz ziehen lohnt sich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der langjährigen Geschichte der Kanu-AG ist leider auch das ein oder andere&lt;br /&gt;
Boot abhandengekommen. So wurden in '''Portugal''' die Boote zwar etwas höher&lt;br /&gt;
gezogen, aber durch Regenfälle im Oberlauf wurde mehr Wasser im Stausee&lt;br /&gt;
abgelassen und die Boote wurden mitgerissen. Was folgte ist typisch Kanu-AG&lt;br /&gt;
Gesamtschule Wulfen: Es wurde davon in der Zeitung berichtet und mit ein&lt;br /&gt;
wenig Hilfe konnten wenigstens ein paar Boote mit Unterstützung der&lt;br /&gt;
portugiesischen Grenzpolizei gefunden werden. Einige blieben auch&lt;br /&gt;
verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In '''Griechenland''' brauchte man 1986 für die Ein- und Ausfuhr der Boote&lt;br /&gt;
Dokumente. Problematisch wird es, wenn die Anzahl der Boote, die ausgeführt&lt;br /&gt;
werden, nicht mit der Anzahl der Boote übereinstimmt, die auf dem Anhänger&lt;br /&gt;
sind. In Griechenland war ein Boot „abgesoffen“ und somit hatten wir ein Boot&lt;br /&gt;
zu wenig. Manfred Nitschke sollte sich darum kümmern, dass die Polizei dies&lt;br /&gt;
bestätigt, damit es keine Probleme bei der Ausreise gab. Da die Polizeiwache&lt;br /&gt;
noch geschlossen war, spielte Manfred mit seiner Gitarre griechische Lieder vor&lt;br /&gt;
der Polizeiwache und wurde so zum Highlight der Bewohner. Später&lt;br /&gt;
bescheinigte der Polizeichef das Fehlen des einen Bootes. An der Grenze stellte&lt;br /&gt;
sich aber heraus, dass ein Boot zu wenig bei der Einreise eingetragen wurde.&lt;br /&gt;
Zum Glück merkten es die Grenzer nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch 2021 in '''Österreich''' an der Drau wären die Boote fast weggeschwommen.&lt;br /&gt;
Die Boote wurden auf eine höher gelegene Kiesbank gezogen und „natürlich“&lt;br /&gt;
nicht festgemacht. Da es im Oberlauf der Drau stark regnete, stieg der Pegel&lt;br /&gt;
der Drau um einen halben Meter an. Nur durch Zufall wurde dies bemerkt und&lt;br /&gt;
die Boote drei Meter höher gebracht. Am Ende genau die richtige&lt;br /&gt;
Entscheidung, sonst wären die Boote wie in Portugal abhandengekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wo war noch einmal der Supermarkt?==&lt;br /&gt;
Eine kurze Anmerkung vorweg: Wo der nächste Supermarkt ist, lässt sich heute&lt;br /&gt;
mit Handy und Co. gut herausfinden, ebenso gibt es die großen Discountketten&lt;br /&gt;
auch im Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es nicht immer so einfach und manchmal ist der nächste&lt;br /&gt;
Supermarkt weiter weg vom Fluss als man denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann es vor allem im osteuropäischen Ausland sowie Spanien, Portugal und&lt;br /&gt;
Griechenland passieren, dass man auf gut Glück losläuft, da man von&lt;br /&gt;
Einheimischen gehört habe, dass dort später der Brotwagen an der fünften&lt;br /&gt;
Kreuzung links in dem Ort um 12:10 Uhr anhält (stimmt nur bedingt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es auch schon mal vor, dass man wegen zu wenig vorhandenem Essen in&lt;br /&gt;
ein Dorf zum Bäcker geht und diesen gefühlt leer kauft. Damals in Portugal&lt;br /&gt;
hatte der Bäcker leider nur morgens offen und sonst war in dem Dorf eher&lt;br /&gt;
wenig los. Renate berichtete den wenigen Menschen in dem Dorf über die&lt;br /&gt;
Kanu-AG und dass sie was zu essen bräuchten. Eine Frau brachte ein halbes&lt;br /&gt;
Brot und dies hatten dann mehrere aus dem Dorf getan. Es wurde so viel&lt;br /&gt;
gegeben, dass alle gut auskamen. Das biblische Gleichnis korrespondierte mit&lt;br /&gt;
der Realität, die von den Dorfbewohnerinnen geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise trifft die Kanu-AG immer wieder auf Gastfreundschaft.&lt;br /&gt;
So wurden wir oftmals mitgenommen, durften bei Bauern auf Wiesen&lt;br /&gt;
und in Scheunen übernachten oder unsere Einkäufe wurden mehrere Kilometer&lt;br /&gt;
zum Fluss zurückgebracht. Ebenso ist die Gastfreundschaft vor allem beim&lt;br /&gt;
Wasserholen zu merken. Wenn man sich teilweise mit Händen und Füßen&lt;br /&gt;
verständigen muss, damit man endlich wieder Frischwasser bekommt. Naja –&lt;br /&gt;
ein Akt der Völkerverständigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gab es Antiaktionen oder Heldentaten?==&lt;br /&gt;
Antiaktionen sind Sachen die unnötigerweise erledigt wurden, um sie danach&lt;br /&gt;
zu verbessern. Unnötig ist eigentlich nicht ganz das richtige Wort, da die&lt;br /&gt;
Aktionen ja einen Sinn ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte Thorsten Block nach dem Aufbau der Zelte ein Plateau entdeckt von&lt;br /&gt;
dem die Aussicht deutlich besser war. So wurden alle Sachen abgebaut und&lt;br /&gt;
nach oben getragen um eine bessere Aussicht genießen zu können. Genialer&lt;br /&gt;
Einfall, wat?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wurden und werden regelmäßig die Boote nach dem Rausziehen&lt;br /&gt;
zunächst hingelegt und später doch noch nach Farbe sortiert.&lt;br /&gt;
An der Diemel wurde einmal ein Autoschlüssel versenkt, da dieser oben in der&lt;br /&gt;
Tonne lag. Natürlich brachte ein Vater aus Dorsten den 2. Schlüssel zur&lt;br /&gt;
Ausstiegsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie ist das mit den vergessenen Sachen?==&lt;br /&gt;
Natürlich vergessen wir auch schon einmal Sachen. Die vergessenen Paddel,&lt;br /&gt;
deren Fehlen kurz vor der Autobahnauffahrt auffallen sind dabei das geringste&lt;br /&gt;
Übel. Aber wenn man kurz vor Paderborn an der Lippe keine Jurtenstangen hat,&lt;br /&gt;
wird es schwierig. So mussten zwei Personen nochmal 4 Stunden hin und her&lt;br /&gt;
fahren, damit in der Jurte geschlafen werden konnte. Leider war es kein&lt;br /&gt;
Wetter (nach Ansicht der verweichlichten Mehrheit) zum draußen Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was war die längste Stromschnelle?==&lt;br /&gt;
Die längste Stromschnelle mit circa 23 Kilometern gab es 1988 in '''Norwegen''', ein&lt;br /&gt;
bewegendes Highlight, kaum Zeit zum Fotografieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann man in Venedig Kanu fahren?==&lt;br /&gt;
Na klar! Es ist schon spannend, durch die etwas stark riechenden Kanäle&lt;br /&gt;
Venedigs zu fahren. Auf jedem Touri-Bild ist man ein Highlight. Natürlich muss&lt;br /&gt;
man auf dem Canale Grande tierisch auf große Schiffe, Wassertaxen und&lt;br /&gt;
Wasserbusse aufpassen. Trotzdem ist es ein einzigartiges Erlebnis. Leider wird&lt;br /&gt;
es immer schwieriger die Boote hinein- und hinauszusetzen, da mittlerweile die&lt;br /&gt;
Polizei die Leute verscheucht. Dennoch riskiert man es. Früher war bekanntlich&lt;br /&gt;
alles schlechter, heute gilt Sicherheit vor Abenteuer, fast überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mit wie vielen Personen kann man auf eine privat organisierte Kanutour fahren?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63 Personen! Manchmal nehmen Planungen eigenartige Ausmaße an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Tour auf der '''belgischen''' Ourthe hatten sich bereits viele aus der Kanu-&lt;br /&gt;
AG-angemeldet! Und dann wurde es zum Selbstläufer. Bekannte aus Berlin&lt;br /&gt;
kamen spontan mit ihren eigenen Booten angereist. Da viele Kanuten*innen es&lt;br /&gt;
weitererzählten, wurden es immer mehr die mitkommen wollten. Wolfgang&lt;br /&gt;
konnte niemandem absagen, und so wurden es mehr und mehr. Am Ende&lt;br /&gt;
wurde nur noch ein Treffpunkt bekannt gegeben. Kurz vor der Abreise wurde&lt;br /&gt;
Wolfgang in Alt-Wulfen angesprochen wohin es gehen würde, natürlich kamen&lt;br /&gt;
diese Personen auch noch spontan mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziger Wehmutstropfen : der Ein- sowie der Ausstieg dauerten eine Ewigkeit.&lt;br /&gt;
Wer sich in Geduld übt, wird belohnt durch die Abendsonne am Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
     ''Fabian Unger, Renate und Wolfgang Hacke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Unsere Kanu-AG und ihr wohlgesonnener Dezernent]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___NOTOC___&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:GSW_Kanus_am_See.jpg&amp;diff=335</id>
		<title>Datei:GSW Kanus am See.jpg</title>
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		<updated>2023-08-23T16:13:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Wo_mag_denn_nur_der_Fiat_sein_%3F&amp;diff=334</id>
		<title>Wo mag denn nur der Fiat sein ?</title>
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		<updated>2023-08-23T16:04:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:Fiat Dscn1642.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Jahr 2500 n.Chr. war Deutschland ein Bundesstaat des „Vereinigten Europas“. Der Auto-Individualverkehr war nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt. Eine Weiterentwicklung der&lt;br /&gt;
Integrierten Gesamtschule war die einzige flächendeckende Schulform im ganzen Land. Die&lt;br /&gt;
Gesamtschule hier am Ort, hoch modern eingerichtet, wobei Roboter mit künstlicher Intelligenz als&lt;br /&gt;
„Hilfspersonal“ eingesetzt werden, steht exakt in der Mitte zwischen dem ehemals alten Dorf&lt;br /&gt;
Wulfen und Barkenberg. Beide Ortsteile sind mittlerweile eine gewachsene Einheit, sowohl baulich&lt;br /&gt;
als auch im Zusammenhalt der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Archäologie hatte einen neuen Schwerpunkt entwickelt: die Schularchäologie. Historiker hatten&lt;br /&gt;
aus alten Urkunden herausgefunden dass eine der ältesten Gesamtschulen Westfalens in den frühen&lt;br /&gt;
70er Jahren in Barkenberg gebaut worden ist, nahe am auch heute noch beliebten See. Bei&lt;br /&gt;
Grabungen im Bereich der damaligen Mensa machte das Ausgrabungsteam einen hoch&lt;br /&gt;
interessanten, aber auch rätselhaften Fund. Sie stießen auf einen Gegenstand aus Metall, der fast&lt;br /&gt;
völlig verwittert war. Nur eine Aufschrift war noch lesbar: '''FIAT 1500'''. Sogleich rief ein an den&lt;br /&gt;
Grabungen beteiligter Altphilologe: „Das ist Latein, und es bedeutet soviel wie: Es möge&lt;br /&gt;
geschehen! Offenbar wurde an der Schule Latein unterrichtet.“ Da unterbrach ihn ein&lt;br /&gt;
Sachverständiger für Technikgeschichte: „Fiat war auch der Markenname eines italienischen&lt;br /&gt;
Autoherstellers, 1500 könnte die Hubraumgröße des Motors gewesen sein. Dass unser Fund einmal&lt;br /&gt;
ein Auto gewesen sein kann, zeigt sich auch an nicht verrotteten Ölspuren und einzelnen&lt;br /&gt;
Textilfasern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen die Archäologen von 2500 n. Chr. nicht weiter rätseln lassen. Beide haben Recht. Ja,&lt;br /&gt;
schon in unserem ersten Jahrgang, dem Pilotjahrgang, ist Latein an der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
unterrichtet worden, und der rätselhafte Fund war wirklich ein Fiat 1500, der heute, 2023, unter&lt;br /&gt;
dem Fundament der Mensa liegt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fiat Dscn1642.jpg|thumb|600px|Foto: Jürgen Krüger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wagen gehörte Walter Ueberbach. Er war Mitglied des Gründungskollegiums der&lt;br /&gt;
Gesamtschule Wulfen, war anfangs Stufenleiter und dann langjähriger Didaktischer Leiter an der&lt;br /&gt;
GSW, bis er 1988 vom Auswärtigen Amt als Sozialreferent an die Deutsche Botschaft in Paris&lt;br /&gt;
berufen wurde. Bevor er zu uns nach Wulfen kam, war er an der Europäischen Schule in Mol&lt;br /&gt;
(Belgien) tätig. An den vorbereitenden Sitzungen zur curricularen Planung unserer Schule kam er&lt;br /&gt;
1971-1973 mit seinem Fiat regelmäßig von Belgien nach Barkenberg. Sein Auto hat er dann nach&lt;br /&gt;
dem Kauf eines neuen Wagens letztlich unserem ersten Schulpsychologen zur Verfügung gestellt,&lt;br /&gt;
der es mit Schülern ausschlachten durfte. Der alte Fiat wurde in einer Nacht von „bösen Buben“&lt;br /&gt;
aufgebockt und seiner Räder beraubt. In dieser Zeit (1975) wurde gerade die Mensa gebaut; der&lt;br /&gt;
Bereich war schon ausgebaggert, um das Fundament zu legen. Bei diesen Arbeiten landete der Fiat,&lt;br /&gt;
keiner weiß mehr genau, wie das geschehen ist, in der Baugrube, wo er heute noch als wichtige&lt;br /&gt;
Unterlage für das Fundament der Mensa dient (vgl. Ausgrabungen im Jahre 2500, s.o.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wolfgang Tripptrap&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Fiat_Dscn1642.jpg&amp;diff=333</id>
		<title>Datei:Fiat Dscn1642.jpg</title>
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		<updated>2023-08-23T16:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Foto Jürgen Krüger&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Foto Jürgen Krüger&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=332</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2023-08-23T11:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag von Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Kann man in Venedig Kanu fahren?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Unsere Kanu-AG und ihr wohlgesonnener Dezernent]]&lt;br /&gt;
*'''[[Wo mag denn nur der Fiat sein ?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Eine Lehrstunde (Leerstunde?) bei Herrn Bürokratius]]&lt;br /&gt;
*'''[[Sprach-Anekdote]]&lt;br /&gt;
*'''[[Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[50 Jahre Schulmediothek]]&lt;br /&gt;
*'''[[Abi ´82 - Wir waren da - da da da]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre]]&lt;br /&gt;
*'''[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die Matthäusschule als Zuhause der Abteilung 5/6 von 2010 bis 2013]]&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitmachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und kann auch nach dem Jubiläum weiter wachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Wo_mag_denn_nur_der_Fiat_sein_%3F&amp;diff=318</id>
		<title>Wo mag denn nur der Fiat sein ?</title>
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		<updated>2023-04-20T10:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:ZZZ Fiat 1500 Wikipedia.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Jahr 2500 n.Chr. war Deutschland ein Bundesstaat des „Vereinigten Europas“. Der Auto-Individualverkehr war nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt. Eine Weiterentwicklung der&lt;br /&gt;
Integrierten Gesamtschule war die einzige flächendeckende Schulform im ganzen Land. Die&lt;br /&gt;
Gesamtschule hier am Ort, hoch modern eingerichtet, wobei Roboter mit künstlicher Intelligenz als&lt;br /&gt;
„Hilfspersonal“ eingesetzt werden, steht exakt in der Mitte zwischen dem ehemals alten Dorf&lt;br /&gt;
Wulfen und Barkenberg. Beide Ortsteile sind mittlerweile eine gewachsene Einheit, sowohl baulich&lt;br /&gt;
als auch im Zusammenhalt der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Archäologie hatte einen neuen Schwerpunkt entwickelt: die Schularchäologie. Historiker hatten&lt;br /&gt;
aus alten Urkunden herausgefunden dass eine der ältesten Gesamtschulen Westfalens in den frühen&lt;br /&gt;
70er Jahren in Barkenberg gebaut worden ist, nahe am auch heute noch beliebten See. Bei&lt;br /&gt;
Grabungen im Bereich der damaligen Mensa machte das Ausgrabungsteam einen hoch&lt;br /&gt;
interessanten, aber auch rätselhaften Fund. Sie stießen auf einen Gegenstand aus Metall, der fast&lt;br /&gt;
völlig verwittert war. Nur eine Aufschrift war noch lesbar: '''FIAT 1500'''. Sogleich rief ein an den&lt;br /&gt;
Grabungen beteiligter Altphilologe: „Das ist Latein, und es bedeutet soviel wie: Es möge&lt;br /&gt;
geschehen! Offenbar wurde an der Schule Latein unterrichtet.“ Da unterbrach ihn ein&lt;br /&gt;
Sachverständiger für Technikgeschichte: „Fiat war auch der Markenname eines italienischen&lt;br /&gt;
Autoherstellers, 1500 könnte die Hubraumgröße des Motors gewesen sein. Dass unser Fund einmal&lt;br /&gt;
ein Auto gewesen sein kann, zeigt sich auch an nicht verrotteten Ölspuren und einzelnen&lt;br /&gt;
Textilfasern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen die Archäologen von 2500 n. Chr. nicht weiter rätseln lassen. Beide haben Recht. Ja,&lt;br /&gt;
schon in unserem ersten Jahrgang, dem Pilotjahrgang, ist Latein an der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
unterrichtet worden, und der rätselhafte Fund war wirklich ein Fiat 1500, der heute, 2023, unter&lt;br /&gt;
dem Fundament der Mensa liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ZZZ Fiat 1500 Wikipedia.jpg|framed|Nicht das Originalauto, nur ein Symbolfoto. Quelle: Wikipedia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wagen gehörte Walter Ueberbach. Er war Mitglied des Gründungskollegiums der&lt;br /&gt;
Gesamtschule Wulfen, war anfangs Stufenleiter und dann langjähriger Didaktischer Leiter an der&lt;br /&gt;
GSW, bis er 1988 vom Auswärtigen Amt als Sozialreferent an die Deutsche Botschaft in Paris&lt;br /&gt;
berufen wurde. Bevor er zu uns nach Wulfen kam, war er an der Europäischen Schule in Mol&lt;br /&gt;
(Belgien) tätig. An den vorbereitenden Sitzungen zur curricularen Planung unserer Schule kam er&lt;br /&gt;
1971-1973 mit seinem Fiat regelmäßig von Belgien nach Barkenberg. Sein Auto hat er dann nach&lt;br /&gt;
dem Kauf eines neuen Wagens letztlich unserem ersten Schulpsychologen zur Verfügung gestellt,&lt;br /&gt;
der es mit Schülern ausschlachten durfte. Der alte Fiat wurde in einer Nacht von „bösen Buben“&lt;br /&gt;
aufgebockt und seiner Räder beraubt. In dieser Zeit (1975) wurde gerade die Mensa gebaut; der&lt;br /&gt;
Bereich war schon ausgebaggert, um das Fundament zu legen. Bei diesen Arbeiten landete der Fiat,&lt;br /&gt;
keiner weiß mehr genau, wie das geschehen ist, in der Baugrube, wo er heute noch als wichtige&lt;br /&gt;
Unterlage für das Fundament der Mensa dient (vgl. Ausgrabungen im Jahre 2500, s.o.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wolfgang Tripptrap&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:ZZZ_Fiat_1500_Wikipedia.jpg&amp;diff=317</id>
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		<updated>2023-04-20T10:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Fiat_1500.JPG&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Fiat_1500.JPG&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2023-04-20T09:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: /* Zuletzt hinzugekommen */ Sternstunde ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag von Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[50 Jahre Schulmediothek]]&lt;br /&gt;
*'''[[Abi ´82 - Wir waren da - da da da]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre]]&lt;br /&gt;
*'''[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die Matthäusschule als Zuhause der Abteilung 5/6 von 2010 bis 2013]]&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitmachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Sternstunde_in_der_Arbeit_eines_Sozialp%C3%A4dagogen&amp;diff=310</id>
		<title>Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen</title>
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		<updated>2023-04-20T09:39:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; [[Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zu Beginn der 3. Stunde kam ein Schüler aus der Klasse von Frau Marten und sagte, ich solle mit in die Klasse kommen und zwei Schüler mitnehmen. &lt;br /&gt;
 Gesagt, getan : zwei Schüler hatten sich in der Pause und auch zu Beginn des Unterrichts heftig beschimpft und brauchten einen Service.&lt;br /&gt;
 Auf dem Weg nach unten ging die gegenseitige Beschimpfung munter weiter: „Dieb“ und „Erpresser“ waren die häufigsten Bezeichnungen. Ich hatte keinen Schimmer, was das wohl werden würde.&lt;br /&gt;
 Im Büro der Sozialpädagogen beruhigte sich die Lage dann doch und wir konnten auseinanderdröseln, was der Grund für diese heftige Auseinandersetzung (wohlgemerkt in Worten, nicht handgreiflich!) war.&lt;br /&gt;
 Es stellte sich heraus, dass der Beginn des Konfliktes in ihrer Freizeit lag. Beide wohnten in Barkenberg. Der eine (nennen wir ihn E.) hatte die Aufgabe, Zeitschriften im Stadtteil zu verteilen. Dabei kam er auch an dem Haus vorbei, in dem der andere (nennen wir ihn D.) wohnte. D. war gerade dabei, Böller krachen zu lassen. Nun hatte E. zwar von seinen Eltern striktes Verbot für Böller oder auch nur die Nähe von Böllern zu suchen, dachte sich aber, das ist sehr spannend und das schaue ich mir doch mal näher an. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf.&lt;br /&gt;
 Einer dieser Böller landete nämlich in der Manteltasche von E. und explodierte da. Sowas ist nicht nur laut, sondern hinterlässt in Manteltaschen auch Löcher. Da E. die Geschichte zuhause natürlich nicht erzählen konnte, wurde das Loch auch nicht gestopft.&lt;br /&gt;
 Nun fuhren E. und D. immer mit dem Fahrrad zur Schule. Die Fahrräder wurden selbstverständlich auch angeschlossen, weil Fahrräder sonst auch schon mal geklaut wurden. &lt;br /&gt;
 E. hatte seinen Fahrradschlüssel schon mal verloren. Der Hausmeister wurde dann angesprochen, der kam mit dem Bolzenschneider und durchtrennte das Schloss. E. hatte so schon ein Schloss verloren. Da er kein Geld für ein neues hatte, hatte er seinen Bruder angepumpt, der ihm eins leihen konnte.&lt;br /&gt;
 Der weitere Verlauf war jetzt sozusagen Schicksal: E. hatte sein Fahrrad abgeschlossen und den Schlüssel in die Manteltasche getan. Als er dann nach Hause fahren wollte, war der Schlüssel weg. Der Hausmeister musste geholt werden und siehe oben. &lt;br /&gt;
 Nun kam E. aber richtig in die Bredouille: er wusste, dass sein Bruder ihm den größten Ärger machen würde, wenn das geliehene Schloss unbrauchbar war. Und so setzte er D. (die beiden waren noch am Fahrradständer) heftigst unter Druck, ihm ein Schloss zu besorgen. Schließlich sei D. an der ganzen Misere schuld, weil er ihm den Böller in die Manteltasche geworfen hatte und somit auch für den Verlust des Schlüssels verantwortlich sei. Und deshalb forderte E. schleunigst Ersatz für das Schloss. (Anmerkung: das ist doch mal eine nette Anregung für ein Seminar in der Juristen-Ausbildung: „Kann ein Böllerwerfer für Folgeschäden in Haftung genommen werden? Professor Allianz geht der Sache auf den Grund“) &lt;br /&gt;
 Interessanterweise konnte D. sich dem nicht widersetzen und stellte aber fest, dass er kein Geld hatte, um ein neues Schloss bei Rewe zu kaufen. Das war E. reichlich schnuppe und setzte D. weiter unter Druck. Und so kam es, dass D. zu Rewe ging und ein Schloss klaute (baugleich mit dem zerstörten Schloss, aber leider in einer anderen Farbe, so dass der große Bruder was merken würde!). &lt;br /&gt;
 Das Schloss war wieder da. Aber nun ging der Streit lautstark weiter: „Erpresser!“ der eine, „Dieb!“ der andere. &lt;br /&gt;
 D. konnte diesen Vorwurf (Dieb) nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Tag ist er zu Rewe gegangen und hat eine Verkäuferin angesprochen: „Entschuldigen Sie bitte, ich habe gestern ein Fahrradschloss bei Ihnen geklaut und ich wollte das jetzt bezahlen…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ''Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_didaktische_Vorbereitung_und_die_ersten_10_Jahre&amp;diff=303</id>
		<title>Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_didaktische_Vorbereitung_und_die_ersten_10_Jahre&amp;diff=303"/>
		<updated>2023-03-25T10:17:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Anmerkung: Zu diesem Artikel gehören zahlreiche Fotos und Zeitungsausschnitte, an deren Stelle auf dieser Seite im Text nur &amp;quot;....&amp;quot; steht. Die vollständige 34 MB große WORD-Version ist hier herunterladbar:'' '''[[Datei:Beginn der GSW.docx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Willi van Lück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bereits im Januar 1971 wurde ich vom Gemeindevertreter Vrenegor aus Wulfen telefonisch angefragt, ob ich Interesse hätte, als Schulleiter die Gesamtschule Wulfen aufzubauen'''. Meinen Namen hätte er vom Kuratorium Gemener Kongress, der in NRW die Ideen des Deutschen Bildungsrates auf Tagungen public machte. Ich antworte am Telefon: „Grundsätzlich ja, aber …“ Anneli und ich stellten Bedingungen, als uns Herr Vrenegor kurze Zeit nach dem Telefonat in Urft besucht. Denn bei Übernahme der Stelle in Wulfen müssen wir mit einer sechsköpfigen Familie plus Oma Anni umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1971 tagte der '''Planungsausschuss''' der Gesamtschule Wulfen und wählte mich als Didaktischen Leiter und die ersten Lehrpersonen in den '''Didaktischen Ausschuss'''. Am 4.2.1972 verabschiedet der Planungsausschuss den '''Strukturplan''' der GSW. Ich stellte mich auf dieser Sitzung vor und werde als zukünftiger Schulleiter dem Gemeinderat Wulfen vorgeschlagen. Hier stellte ich mich am 28.2.72 erneut vor und wurde gewählt. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Neben meiner Unterrichtstätigkeit in Schleiden und meinen überregionalen Tätigkeiten in SMV sowie als Wanderprediger in Mathematik  (Fortbildung) beginnt nun auch meine Arbeit in Wulfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die '''Raumplanungsgruppe''' der GSW tagte bereits ab ab Ende 1971 regelmäßig. Ich fuhr nach dem Unterricht in Schleiden regelmäßig nach Wulfen zu diesen Sitzungen. In  dieser Gruppe wurde die Größe und Anzahl der Räume der GSW sowie die Struktur des Gebäudes geplant. Als Idee wurde das housing system diskutiert; also: kleine Schulen in einem großen Gebäude zu realsieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich in Wulfen zum Schulleiter gewählt wurde und im Schuljahr 72/73 vom Unterricht freigestellt werde, teile ich natürlich auch der Stadt Schleiden mit. Der Stadtdirektor schickt mir höchstpersönlich einen sehr netten Dankesbrief und würdigt meine Arbeit am Gymnasium in Schleiden. &lt;br /&gt;
Didaktischer Leiter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.8.72 werde ich zum Aufbau der Gesamtschule nach Wulfen abgeordnet und vom Unterricht ganz frei gestellt. Ich arbeite in der Dimker Allee 31 in Wulfen-Barkenberg. Hier hat die Gemeinde zwei Räume für die Gesamtschule im Entstehen angemietet. Eine Sekretärin habe ich auch. Es ist Frau Elisabeth Nolte. Sie schreibt die Einladungen zu den Sitzungen des Didaktischen Ausschusses und zu den Sitzungen aller fachlichen Untergruppen sowie alle Arbeits- und Diskussionspapiere und auch die mit und mit entstehenden Lehrpläne sowie die Unterrichtsentwürfe und -materialien. Der Didaktische Ausschuss trifft sich nun unter meiner Leitung zu Beginn des Schuljahres 72/73 im Informationszentrum der Neuen Stadt Wulfen. Er diskutiert pädagogisch und organisatorisch Grundsätzliches. Alle Fachgruppen treffen sich im Schuljahr 72/73 regelmäßig in der Dimker Allee 31 und in allen didaktischen Untergruppen, insbesondere auch in der so genannten Ganztags-Gruppe, wirken – schon lange vor dem Schulmitwirkungsgesetz - auch Elternvertreter aktiv mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollen auch die zukünftigen Eltern umfassend informiert werden. Daher halte ich ab Ende 1972 in Wulfen und Umgebung ganz viele '''Abendvorträge''' über die Gesamtschule Wulfen, in der es kein Sitzenbleiben mehr gibt und in der alle Kinder, die begabten wie die noch nicht so begabten, gefördert werden sollen. Ich erläutere auf diesen Vortragsveranstaltungen die Differenzierungsarten, die möglichen Abschlüsse der Schule, die Angebote im Ganztagsbereich, die Mitwirkung von Eltern und Kindern sowie die fachlichen und überfachlichen Angebote der Schule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufnahme des Pilotjahrgangs===&lt;br /&gt;
Im Februar 1973 erfolgen die Anmeldungen für die 6 Klassen, mit denen die Gesamtschule am 1.8.73 im Gebäude der Grünen Schule starten will. Die Anmeldezahl ist größer als die Aufnahmekapazität von 6 x 28 = 168. Denn in in allen sechs Klassen müssen wir Plätze freihalten, weil die Gesamtschule für die Wulfener Hauptschüler zu dieser Zeit noch die Pflichtschule ist. Nach dem Anmeldeverfahren müssen wir also auch Kinder ablehnen. Und das trifft insbesondere Kinder, die nicht in Wulfen wohnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Exkurse zur Lehrplanarbeit ===&lt;br /&gt;
Alle Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen – es sind bereits 11 in Betrieb, Wulfen ist die 12te – haben die „Freiheit“, eigene Lehrpläne (Curricula) und eigene Fächer sowie die Angebote des Ganztags zu entwickeln. Bei unserer Lehrplanarbeit nehmen wir zwar die Lehrpläne von Haupt- und Realschule sowie die des Gymnasiums zur Kenntnis, können sie aber nicht eins zu eins für unsere heterogenen Lerngruppen übernehmen. Also muss ein anderes Konzept her: Wir formulieren in allen Fächern grundlegende und weiterführende Lernziele und entwickeln dazu passende Unterrichtsentwürfe. Zu den Unterrichtsentwürfen entwickeln wir passende Medien und für die Kinder Arbeits-bögen sowie kleine Lernprogramme für die Differenzierungsphase. Mit wiederum dazu passenden Zwischentest und Haupttests überprüfen wir, welche Lernziele erreicht worden sind. Ganz wesentlich ist, dass in allen Entwürfen die Binnendifferenzierung geplant und ausgearbeitet wird. Wir entwickeln also teacher proof Materialien. Was das ist, erkläre ich meinen neuen Kolleginnen und Kollegen auf der Grundlage meiner unterrichtlichen Erfahrungen in Schleiden. Ich diskutiere diese Form der Lehrplanentwicklung auch mit allen Fachgruppen. Sie akzeptieren dieses Grundkonzept und begeben sich an die unheimlich aufwendige Arbeit, die nur mittels Arbeitsteilung gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugnisse heißen nun: „Informationen zum Lernprozess“. In allen Fächern wird nach jedem Halbjahr festgestellt, welche grundlegenden und weiterführenden Lernziele das Kind erreicht hat. Das „Zeugnis“ ist also ein kleines Heft, das aus so vielen Seiten besteht, wie Fächer unterrichtet wurden. ''[Exkurs: Heute würde man dazu kompetenzorientierte Diagnose sagen, denn „Lernziel erreicht“ ist ja nichts anderes als die Kompetenz.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Integrierte Fächer NW, GP und Religion===&lt;br /&gt;
Die didaktischen Untergruppen „Biologie-Physik-Chemie“ und „Erdkunde-Geschichte-Politik“ sowie „evangelische-katholische Religion“ beschließen, integrierte Fachlehrpläne zu entwickeln. So entstehen an der Gesamtschule Wulfen die Fächer NW (Naturwissen-schaften) und GP (Gesellschaft und Politik) und Religion. Wieder eine wahnsinnige Aufgabe mehr, denn die Mathe-KollegInnen sind in der Regel zugleich auch die NW-KollegInnen und die Deutsch-KollegInnen sind in der Regel auch zugleich die GP-KollegInnen. Für das Fach Naturwissenschaften adaptieren wir das schottische Curriculum „science for the seventies“, in dem etwa 50% des Unterrichts in SchülerInnen-Experimenten abläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkungen zur Integration in NW: Unser NW-Konzept habe ich 1974 auf einem IPN-Symposion vorgetragen und dann auch veröffentlicht. Der „Mount Wulfen“ ist ein 6 dimensionales curriculares Konstruktions-raster und beschreibt u.a. die Integration der drei Naturwissenschaften mittels einer Orientierung an naturwissenschaftlichen Konzepten (Welle, Feld, Energie, Regelkreis und Teilchen) und anwendungsorientierten Sichtweisen. Es beschreibt darüber hinaus ebenso die fundamentale Orientierung an Untersuchungs- und Arbeits-Prozessen sowie eine Verbindung zu anderen Fächern. In jeder Unterrichtseinheit sollen mindestens ein Konzept, alle Prozesse und mehrere Sichtweisen vorkommen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fach Religion wird von den katholischen und evangelischen Eltern akzeptiert und das ist für das südliche Münsterland – zu dieser Zeit - schon erstaunlich. Religion ist dann auch über vier Schuljahre ökumenisch unterrichtet worden bis der damalige katholische Pfarrer Pott in Barkenberg dagegen „aufstand“ und das Generalvikariat in Münster informierte. Der damalige Generalvikar Lettmann und spätere Bischof von Münster kam daraufhin zu einer Lehrerkonferenz in unsere Schule und verbot nach einer längeren Diskussion mit uns ex autoritate diesen Unterricht. Danach wurden zwar die evangelischen von den katholischen Schülerinnen und Schülern organisatorisch getrennt aber der Inhalt im Unterricht blieb in beiden Gruppen derselbe. Das hat Bischof Lettmann aber nicht mehr mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Integrationsbemühungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Deutschen Bildungsrat wurde auch vorgeschlagen das Fach Sprachen (eine Integration von Deutsch und Mathematik) zu erproben. Wir haben diese Idee im Didaktischen Ausschuss diskutiert, dann aber verworfen. Denn die Entwicklung eines Curriculums hätte uns total überfordert. Die Lehrkräfte für Mathematik waren durch die Lehrplanentwicklung der integrierten Naturwissenschaften und die für Deutsch durch die Entwicklungen für Gesellschaft und Politik sowieso schon hoch gefordert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee war, Kunst, Musik und Theater in einem Fach zu verbinden. Aber auch das hätte uns zu dieser Zeit überfordert. Im Prinzip aus denselben Gründen wie zuvor. Jahre später wurde dann insbesondere von Ursula Kipp die Initiative neu ergriffen und das Fach Darstellen und Gestalten entwickelt und angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Planung einer schulinternen Lehrerfortbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kollegium der Schule ist hoch engagiert. Zum jeweiligen Schuljahresbeginn werden alle hinzukommenden „neuen“ Lehrkräfte in unser Schul-Programm eingearbeitet. Zu diesem Zweck veranstalten wir für alle „Neuen“ eine dreitägige schulinterne Fortbildung. So vermeiden wir Brüche und erarbeiten und gestalten ein sehr positives Schulklima in '''Verbindung von fachlichem und zugleich sozialem Lernen'''. Arbeitsteilige Kleingruppenarbeit, Schüler-, Handlungs- und Projekt-Orientierung sind keine Fremdworte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erregung pur! ===&lt;br /&gt;
Spätestens im April 1973 ist mir absolut klar, dass die Grüne Schule am 1.8.73 nicht bezugsfertig ist, auch wenn die Baugewaltigen immer noch Gegenteiliges aussagen. Ich bereite also das Startkollegium der Gesamtschule im Geheimen auf den schlimmsten Fall vor. Aber: aus dem vermutlichen Unglück machen wir aber eine Tugend und erarbeiten kurzfristig ein Wiluk-Programm: „'''Wir lernen uns kennen'''“. So planen wir also einen 14 tägigen Schullandheimaufenthalt im Sauerland. Ich gehe daher auf den Gemeinderat Wulfen und die Amtsverwaltung zu. Die Zeit drängt, da sonst die Häuser in Winterberg (Aufnahmekapazität 5 Klassen) und Berleburg (Aufnahmekapazität 1 Klasse) durch andere Schulen bereits belegt sind. In der Umgebung von Winterberg liegt die Jugendherberge von Berleburg am nächsten beim Schullandheim der Stadt Bochum in Winterberg. Alle Veranstaltungen für alle Kinder zusammen können wir im '''Schullandheim in Winterberg''' durchführen, weil ihre Tagungsräume groß genug sind. ''(Anmerkung: ich bin in Winterberg groß geworden und kannte die Leiterin des Landschulheims.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15 Juni 1973 heißt es dann in der WAZ: „Elternversammlung in der Barkenbergschule erfuhr: Unterricht startet planmäßig. Als Sicherheit wartet das Landschulheim.“ Schließlich schreibt die WAZ am 26. Juli 1973: „Gesamtschule Wulfen beginn das Schuljahr im Sauerland“. Die Kinder, die nicht am Schullandheimaufenthalt teilnehmen können, werden in einem Klassenraum der Blauen Schule durch Herrn Sternemann betreut. Er soll, während wir anderen in Winterberg sind, außerdem den Druck auf den Bauleiter der Grünen Schule nicht abreißen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das erste Schuljahr 73/74 der Gesamtschule=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Schule beginnt auf dem Schulhof der blauen Schule'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.8.73. wird mir auch die Schulleitung übertragen. So begrüße ich als Schulleiter bei vollem Sonnenschein die Kinder und deren Eltern auf dem Schulhof der Blauen Schule [Offizieller Name: Barkenbergschule]. Ein Lautsprecher hilft mir, das erregte Stimmengewirr ein wenig zu übertönen und die 6 Stammgruppen zusammenzustellen. Für sie stehen nach der Begrüßung sechs Räume im Grundschulgebäude bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tutoren und Tutorinnen Wolfgang Tripptrap und Christa Rhode (Klasse 5.1), Walter Heinzmann (Klasse 5.2), Johanna Überbach (Klasse 5.3), Manfred Nitschke (Klasse 5.4), Rolf Hopp (Klasse 5.5) und Ursula Kipp (Klasse 5.6) treffen sich zum ersten Mal mit den Kindern und Eltern ihrer Stammgruppe und geben letzte Hinweise zur bevorstehenden Fahrt ins Schullandheim. Sie beantworten Fragen und beruhigen die besorgten und aufgeregten Eltern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schullandheim''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stehen dann die Busse hinter dem Handwerkshof bereit zur Abfahrt. Die Erlebnisse der ersten beiden Wochen können beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein herausragender Tag in Winterberg ist der, an dem Bürgermeister Osterkamp zu Besuch in Winterberg weilt. Er schiedsrichtert u.a. ein Fußballspiel der Kinder gegen elf Lehrkräfte. Aber im Verlauf des Spiels nimmt die Zahl der Kinder ständig zu. Die Lehrkräfte spielen letztlich gegen eine Mauer aus Kindern. Und Herr Osterkamp lässt es gewähren. An diesem Tag findet auch das von mir und meinem Schwager Edi vorbereitete Kartoffelbraten statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterricht im ersten Bauabschnitt der Grünen Schule===&lt;br /&gt;
Die Ruhrnachrichten berichten am 11./12.8.73 „Gesamtschule bezieht Montag sechs Klassen in der Barkenberger Grundschule – Auch heute wird gearbeitet und gereinigt – die Klassen haben noch keine Türen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulgebäude, in das wir einziehen sollen, ist also immer noch eine ziemliche Baustelle. Ich selbst karre mit einer Schubkarre Bauschutt aus dem Gebäude heraus, damit der Boden rund um die Schließfachanlage im ersten Geschoss gereinigt werden kann. Am Samstagabend flutet dann auch noch Wasser in den Keller, in dem am Montagmittag gegessen werden soll. Die schnell herbeigerufene Feuerwehr löst das Problem und pumpt den Keller leer. Aufgestellte Koksöfen sorgen dafür, dass der Keller wieder trocken wird. So können wir dann am 13.8 mit dem ersten Ganztag in der Gesamtschule beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden wir regelmäßig durch die Ortspresse beobachtet. U.a. gibt es Berichte über den integrierten NW-Unterricht (denn hier lassen sich schöne Bilder machen), den Klassenunterricht, den Musikunterricht sowie über die Mittagspause mit Essen, Freizeit und Nachmittagsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großem Interesse verfolgt die Presse auch die weitere Entwicklung und berichtet vom Pioniergeist an der Schule. Viele Mütter engagieren sich im Ganztagsbereich der Schule und bieten auch Arbeitsgemeinschaften an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober startet dann das erste Schülerfest, später Oktoberfest genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrkräfte, die im folgenden Schuljahr 74/75 zur Schule dazukommen, nehmen – soweit es ihre Zeit erlaubt - bereits an den Lehrer- und Fach-Konferenzen teil und helfen bei der Entwicklung der weiteren Unterrichtsmaterialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 74/75 - das zweite Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schuljahresabschluss-Gartenparty am Ende des ersten Jahres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag vor der Ausgabe der Informationen zum Lernprozess, also am vorletzten Schultag vor den großen Ferien 1974, steigt bei uns auf dem [van Lück'schen] Hof die erste Schuljahresabschluss-Gartenparty. Alle Lehrkräfte der Schule und auch die, die im folgenden Schuljahr voll in das Kollegium einsteigen, sind mit dabei. Die bis dahin fertiggestellten Außenanlagen an unserem Haus lassen diese erste Party schon zu. Ab nun findet diese Party jährlich immer wieder statt. Jahr für Jahr kommen ca. 16 neue Lehrkräfte dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiluk = Wir lernen uns kennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch am 1.8.73 als Notbehelf gedacht war, wird für die Zukunft ein Wiluk-Programm. Die jeweils neu aufgenommenen fahren zum Schulbeginn in eine Jugendherberge, um dort schneller untereinander Kontakte knüpfen und eine Klassengemeinschaft bilden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NW-Unterricht im Bauernhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Vollendung des zweiten Bauabschnitts an der Grünen Schule gibt es erneut einen Raum-Engpass. Denn auch der Pilotjahrgang ist in der Zwischenzeit 7-zügig und wächst weiter auf 8 Züge an, weil wir noch immer für alle Wulfener Hauptschüler die Pflichtschule sind. Die Stadt mietet also den der Grünen Schule gegenüber liegenden Bauernhof an. Dort wird für ein Jahr in Küche und Wohnzimmern der NW-Unterricht erteilt. Die NW-Sammlung steht im Flur des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittagspause und Freizeit-AGs in der Grünen Schule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittagessen in der Gesamtschule kann jetzt in der Pausenhalle der Grünen Schule eingenommen werden. Der Keller wird nun zum Freizeitbereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Richtkranz über der eigenen Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte am 1.8.74 der erste Bauabschnitt der eigenen Schule bezugsfertig sein. Aber gerade erst wird dort der Richtkranz hochgezogen. Daher beäuge ich sehr kritisch den Baufortschritt, denn sollte der erste Bauabschnitt der eigenen Schule zum 1.8.75 nicht bezugsfertig sein, dann gibt es ein riesengroßes Desaster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schulfest – Oktoberfest – Altennachmittag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Wahlkurse der Schule erarbeiten einen Beitrag für den bunten Abend. Und auch alle Fachbereiche beteiligen sich und spiegeln sowohl die Unterrichtsmethode als auch die erreichten Lernziele. Ein Rollenspiel in englischer Sprache lässt viele Eltern erstaunen. Der Andrang der Eltern und auch der zukünftigen Eltern ist so groß, dass der bunte Abend zweimal stattfinden muss. Sowohl das „Schulfest“ als auch der Altennachmittag finden ab jetzt regelmäßig statt. Mit dem Schulfest im Oktober ist immer auch ein Tag der offenen Tür verbunden, an dem sich zukünftige Eltern über die Schule informieren können. Und immer wieder haben wir einen stürmischen Andrang zu verzeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 75/76 – das dritte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesamtschule Wulfen im ersten Bauabschnitt des eigenen Gebäudes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Bauabschnitt der Gesamtschule ziehen gleich drei Jahrgänge ein. Ich begrüße den dritten Schülerjahrgang und deren Eltern im Nordteil der Schulstraße, indem ich mich auf die Mauer einer Sitznische stelle. Ganz schnell teile ich die Stammgruppen ein, sodass sowohl die Kinder als auch ihre Eltern in einem Klassenraum Platz nehmen können. Dort erhalten sie dann von den Tutoren und Tutorinnen Informationen über den Ablauf der nächsten Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Schul- und Stadtteil-Bibliothek''', die bereits in einem Raum in der Grünen Schule begonnen hat und von Anfang aus dem Schuletat als von der Gemeinde finanziert wird, wird geleitet von Frau Hagemann (Stadt) und Herrn Nüschen (Lehrer). Aber der erste Bauabschnitt im eigenen Gebäude ist zunächst die Mensa und der Versammlungsort für größere Veranstaltungen der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Naturwissenschaften sind noch einmal übergangsmäßig untergebracht und zwar im Technikbereich der Schule. Aber ab jetzt hat jede Lehrperson der Schule einen festen Arbeitsplatz. Sie verteilen sich über die ganze Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesamtschule soll eine eigene gymnasiale Oberstufe bekommen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte eine eigenständige integrierte Sekundarstufe 2 (eine Kollegschule) auf die Sekundarstufe 1 der Gesamtschule Wulfen aufbauen. Mindestens haben wir im didaktischen Ausschuss und später auch im Kollegium der Gesamtschule dazu Strukturvor-schläge in Anlehnung an das Kollegschulmodell NRW erarbeitet. Wir wollten mit der Kollegschule in Marl, die bereits existierte, eine Kooperation aufbauen, um ein hinreichend großes Fach-Angebot anbieten zu können. '''Für die Sekundarstufe 2 in Wulfen sollte sogar ein eigenes Gebäude auf der anderen Seite des Midlicher Mühlenbaches errichtet werden'''. Auch dazu gab es schon hinreichend viele Vorüberlegungen. ''[Anmerkung: Der Deutsche Bildungsrat wollte ein solches Stufenschulmodell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun beschließt der Schulausschuss der Stadt Dorsten (Wulfen ist in der Zwischenzeit eingemeindet worden), an der Gesamtschule eine gymnasiale Oberstufe einzurichten, die dreizügig angenommen wird. Und das hat Folgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erstens'': An der Gesamtschule muss der Pflichtschulcharakter für die Hauptschüler aus Wulfen aufgehoben werden. Die Mathäusschule muss für die Hauptschüler aus Wulfen wieder die Pflichtschule werden und auch wieder aufleben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zweitens''': Für die Gesamtschule muss es ein Aufnahmeverfahren per Losentscheid geben, das ihre Heterogenität sicherstellt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Drittens''': Die acht Züge der Schule müssen mittelfristig heruntergefahren werden, um Platz für einen Umbau zu schaffen. Aus jeweils zwei Klassenräumen müssen drei kleinere Gruppenräume geschaffen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Viertens''': Die Schulaufsicht (RP und KM) muss diese Veränderung der Gesamtschule genehmigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das schafft Ärger sowie Entwicklungs- und Überzeugungsarbeit im politischen Raum. Dies aber nicht nur bei den Parteien am Ort, sondern auch gegenüber den Eltern. Sie wollen natürlich wissen, welche Abschlüsse für ihre Kinder an der Gesamtschule erreichbar sind. Und: Nun ist die Presse wieder ständig hinter mir her und will immerfort das Neueste erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Endlich ist die Vierfachturnhalle genehmigt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1975 wird nun endlich auch durch einen Besitzeinweisungsvertrag der Bau der Vierfachturnhalle genehmigt. „Unendlich“ viele Gespräche mit der Entwicklungsgesellschaft Wulfen und der Stadt Dorsten und den Parteien gingen diesem Vertrag voraus. Sportunterricht findet in diesem und auch noch im folgenden Schuljahr in den umliegenden Sporthallen der Grundschulen und der Matthäusschule statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Land NRW gibt es einen Volksentscheid zur KOOP'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD in NRW versucht im Landtag einen Konsens in der immer heftiger werdenden Debatte um die Integrierte Gesamtschule zu finden. Sie bringt für die Sekundarstufe 1 eine kooperative Struktur ins Gespräch, die die bestehende Dreigliedrigkeit ersetzen soll. Aber: Das Gymnasium fühlt sich in seiner Existenz bedroht. Die damalige Leiterin des Schulkollegiums in Münster initiiert also in Zusammenwirken mit dem Philologen- und Realschullehrerverband eine Volksbefragung. Und damit geht im Vorfeld der Befragung die Diskussion erst richtig los. Ich bin nun gehalten, auf vielen Veranstaltungen im Dorstener Raum dieses kooperative Modell vorzustellen und dafür auch zu werben. Nur dieses Modell entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen. Der dann schließlich durchgeführte Volksentscheid geht für die SPD verloren. Das wiederum führt in der Folgezeit zu vielen Anpassungsprozessen im laufenden Gesamtschulversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 76/77 – das vierte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entscheidungen zur Mitwirkung an der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten drei Schuljahren der Gesamtschule ist die gesamte Lehrerkonferenz (in der bereits die SMV als auch die Elternschaft mitwirken) das basisdemokratische Diskussionsforum für alle Entwicklungen der Schule. Im Laufe des Schuljahres 75/76 wird diese Gruppe aber so groß, dass wir in nicht mehr diskutabler Zeit zu Entscheidungen kommen. Also muß ein anderes Mitwirkungsmodell her. Ich rufe eine '''kooperative Schulleitung''' ins Leben. Sie besteht aus dem Schulleiter, dem Organisationsleiter, dem Didaktischen Leiter und den Stufenleitern. In dieser Schulleitung werden zunächst die Aufgabenbereiche der einzelnen Mitglieder abgesprochen. Wir treffen uns wöchentlich und entscheiden aktuelle Sachprobleme, diskutieren aber auch Fragen zur weiteren Schulentwicklung etwa zur Einführung eines Team-Kleingruppen-Modells (TKM) oder zu den Aufgaben eines pädagogisch-psychologischen Dienstes (PPD) oder zu den oder Angeboten im Wahlplichtbereich II. Dann bereiten wir dazu begründete Beschlussvorlagen für die Lehrerkonferenz vor. Die jeweils zuständigen Mitglieder der Schulleitung moderieren dann in der LK deren Behand-lung und führen sie zur Entscheidung. Regelmäßig treffe ich mich auch mit den gewählten Vertretern der Lehrerinnen und Lehrer. Ein Vorgriff auf den späteren Lehrerrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im laufenden Schuljahr wächst dann das Kollegium noch weiter. Es besteht nunmehr aus etwa 80 Personen. Und fast alle neu hinzukommenden Lehrkräfte kommen direkt vom Seminar und wollen natürlich ihre pädagogischen Ideen umsetzen. Daher wächst die Diskussionszeit von Beschlussvorlagen wieder auf indiskutable Zeiten an. Also richten wir zur Vorberatung der einzelnen Beschlussvorschläge offene, informelle Gruppen ein, an der alle am Thema Interessierten teilnehmen können. Hier wird die Beschlussvorlage dann ausführlich im Pro und Contra diskutiert und ggf. modifiziert. In der Lehrerkonferenz gibt es dann zu allen Beschlusspunkten nur noch drei Wortbeiträge und dann wird abgestimmt. Neben den Beschlussvorlagen gibt es in der Lehrerkonferenz auch Informationsvorlagen. Und damit sich der hierzu notwendig Nachfrageaufwand in Grenzen hält, wird zusätzlich ein Lehrerbrief verfasst, in dem z.B. neue Erlasse oder Verfügungen oder Beschlüsse des Schulausschusses der Stadt Dorsten abgedruckt werden. Insgesamt besteht das Informa-tionssystem in der Schule aus einem Lehrerbrief, einem Elternbrief und den Konferenzunterlagen, die nahezu monatlich herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Team-Kleingruppen-Modell: kurz TKM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vordergründig ist dieses Modell ein Organisationsmodell. Es bildet gleichsam kleine Schulen in einer großen Schule ab. In England wurde dieses Prinzip „housing system“ genannt und dies wurde bei uns bereits in den Gesprächen mit den Architekten in der Raumpla-nungsgruppe in den Jahren 1971 und 1972 berücksichtigt. Die Jahrgänge 5 bis 8 haben im Schulgebäude einen eigenen Raumbereich. Und die Stufenleiter 5/6 und 7/8 haben innerhalb dieser Raumbereiche auch ihr „Schulleiterzimmer“. Zur Organisation gehört ebenfalls, dass in zwei Stammgruppen eines Jahrgangs möglichst wenige Lehrkräfte mit möglichst vielen Unterrichtsstunden parallel eingesetzt werden und sich dieses Stammteam, soweit möglich, auch selbst organisiert. Darüber hinaus ist dieses Modell aber auch pädagogisch begründet. Die Kinder einer Stammgruppe lernen in konstanten, heterogenen Kleingruppen. Sie lernen miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Die vorgeplante und durchgeplante Binnendifferenzierung wird gewissermaßen in die Kleingruppen verlegt und kooperatives Lernen angeregt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Offizielle Einweihungsfeier der Gesamtschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Schuljahresbeginn ist auch der zweite Bauabschnitt der Gesamtschule fertiggestellt. Die Mensa, das Forum und alle Fachbereiche (NW, Technik, Hauswirtschaft, Kunst) liegen an der Schulstraße (mit Litfasssäule und Telefon) und haben einen hellen Innhof sowie im Außenbereich Werkbereiche bzw. einen Schulgarten. Lediglich die integrierte Stadt- und Schulbibliothek ist noch im Ausbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hurra, heute ist der Minister da“, skandieren die Schülerinnen und Schüler als der Kultusminister ans Rednerpult geht. Er formuliert: „Zu den positiven Seiten der Gesamtschule zählen für mich, eine wesentlich gestiegene Schulfreude und eine entspannte Atmosphäre.“ Bürgermeister Lampen (CDU) begrüßt die angereisten Gäste, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und auch die Lehrkräfte und stellt den Gesamtschulversuch als notwendig dar, um pädagogische Erfahrungen mit der Chancengleichheit, der bestmöglichsten Bildung für jedermann und für die soziale Integration zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schule als Lern- und Lebensraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angebote von frei wählbaren Arbeitsgemeinschaften in der Mittagsfreizeit werden von den Schülerinnen und Schülern mit Freude angenommen. Der FSG macht in diesem und auch in den zukünftigen Jahren vieles möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit größer werdender Schule gibt es schließlich drei versetzte Mittagspausen, damit erstens genügend Räume für alle Aktivitäten vorhanden sind und zweitens der unverhinderbare Kinderlärm sich in Grenzen hält. Im Nachmittagsbereich werden fachbezogene Übungsstunden angeboten, die ggf. auch der Nachhilfe dienen. Weiterhin gibt es Wahlkurse zur Erprobung von Interessen aber auch Kurse zum Ausgleich von grundsätzlichen sozialen oder lernpsychischen Schwächen. An keiner Dorstener Schule sonst, gibt es u.a. auch Angebote zur Minderung der Lese-Recht-Schreibschwäche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Schule wird mehr und mehr zu einem Lern- und Lebensraum. Und das spricht sich im ganzen Land NRW rund. So müssen wir uns nicht beklagen u.a. über Besuchergruppen aus anderen Städten, von anderen Schulen, von Hochschulen, aus Lehrerseminaren und aus dem Kultus-Ministerium. Wöchentlich kommen Zeitungsleute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Projekt zum Thema „Dritte Welt“ kommt sogar der WDR und filmt unsere Aktivitäten. „Auf dem Schulhof stehen die Slums von Südamerika“, schreibt die WAZ. An Dorstener Schulen wurde zum ersten Mal ein wirkliches Projekt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrang auf Gesamtschulplätze - Schüleraufnahmeverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmeldezahl von Kindern zur Gesamtschule Wulfen steigt. Im Schuljahr 75/76 standen den 422 Anmeldungen nur 264 Plätze gegenüber. Ohne ein geregeltes und juristisch abgesichertes Aufnahmeverfahren geht es nicht mehr. Der Stadtrat Dorsten beschließt daher das folgende Verfahren:&lt;br /&gt;
*60% der SchülerInnen sollen aus Wulfen und 40% aus den anderen Stadtteilen Dorstens kommen,&lt;br /&gt;
*Geschwisterkinder werden aufgenommen,&lt;br /&gt;
*40% der SchülerInnen sollen potentielle HauptschülerInnnen und je 30% potentielle Real- und GymasialschülerInnen sein,&lt;br /&gt;
*Gibt es in den einzelnen Gruppen mehr Anmeldungen, so entscheidet das Los, &lt;br /&gt;
*die Auslosung ist öffentlich unter Beteiligung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die öffentliche Auslosung ist für mich das am stärksten emotional bedrückende Erlebnis im Jahr'''. Ich möchte ja für alle Kinder die Gesamtschule. Kann aber aus Kapazitäts-Gründen nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen. Nach der Auslosung sehe ich dann verzweifelte Eltern und weinende Kinder. Schrecklich!! Schrecklich!! Es ist wirklich zum Heulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öffentlichkeit reagiert mit Protesten und Demonstrationen gegen die Nichtaufnahme, mit Klagen vor dem Verwaltungsgericht und mit Aufrufen zur Einrichtung einer zweiten Gesamtschule in Dorsten, ja sogar mit Aufrufen zum Schulstreik. (Hierzu gibt es sehr viele Zeitungsartikel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meine Mitarbeit auf Landesebene am Grundmodell Gesamtschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Schuljahr 76/77 soll in allen Gesamtschulen in NRW ein verbindliches Grundmodell eingeführt werden. Die Zeit der großen curricularen Freiheiten geht also ihrem Ende entgegen. Mitte 1975 werden daher bereits Lehrplangruppen für alle Fächer eingerichtet. Unsere Schule ist in allen naturwissenschaftlichen Lehrplan-Gruppen vertreten. Es geht darum, den integrierten Ansatz in diesen Fächern zu sichern. Im Herbst 1975 werden ebenfalls fachübergreifende Kommissionen zur Differenzierung, zur Leistungs-bewertung und zum Ganztag gebildet. Ich werde vom Kultusminister in alle drei Kommissionen berufen, was für mich eine erhebliche Mehr-Arbeit bedeutet. Die Kommissionen tagen so häufig, dass ich fast 14täglich zwei Tage zu einer Sitzung unterwegs bin. Denn bis Anfang 1976 sollen die Kommissionen dem Kultusminister die Erlassentwürfe vorlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Argumente und Begründungen hin verständigt sich die Leistungsbewertungsgruppe auf Grund der Heterogenität der SchülerInnenschaft an Gesamtschulen auf eine dreifach versetzte Sechserskala. Die Note 3 (ausreichend auf Hauptschulniveau) soll dann erteilt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler die meisten grundlegenden Lernziele erreicht haben. Es bleibt also bei einer Orientierung an erreichten Lernzielen, die jetzt aber Anforderungen heißen (und heute im Jahr 2012 Kompetenzen genannt werden). Die Note 8 ist das „sehr gut“ auf Gymnasialniveau; die Note 6 das „sehr gut“ auf Hauptschulniveau. So wurde die Forderung des Landes Bayern m.E. hinreichend erfüllt, die gegen die Informationen zum Lernprozess zu Felde gezogen war und die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen kündigen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Differenzierungsgruppe plädiere ich für die Möglichkeit einer profilorientierten Differenzierung ab Klasse 9. Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Klasse 9 in einen Beruf wechseln wollen, können so ein Jahr lang intensiver darauf vorbereitet werden. (Zu dieser Zeit ist noch ein Abgang nach der 9. Klasse möglich.) Für alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben alle Abschlüsse offen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Profildifferenzierung kommt in meinem „jungen“ Kollegium gar nicht gut an. Sie wollen mit ihrem TKM-System bis zur Klasse 10 gehen. Ich weiß aber durch meine vielen Unterrichtsbesuche bei den jungen Kolleginnen und Kollegen (etwa in den Jahrgängen 7 oder 8), die ich zwecks ihrer Verbeamtung durchführen muss, dass sie wenig Arbeit in eine aufbereitete und durchdachte Binnendifferenzierung stecken. Alleine die kooperative Arbeit in den TKM-Kleingruppen soll nach ihrer Meinung die Binnendifferenzierung leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe „Ganztag“ unterstütze ich nachdrücklich, dass es im Nachmittagsbereich weiterhin Übungsstunden gibt, die auch der „Nachhilfe“ dienen können. Weiter geht es mir darum, dass es Angebote gibt, in denen an grundlegenden Schwächen (z.B. LRS) von Kindern gearbeitet werden kann. Sodann soll es im Nachmittagsbereich Wahlkurse und in der Mittagspause Arbeitsgemeinschaften geben, in denen die Kinder ihre Interessen erproben und auch entwickeln können, damit sie später ihre Freizeit aktiv gestalten können. Und: In der Schul-Organisation muss dafür gesorgt werden, dass es in der Mittagsfreizeit neben lauten Bereichen auch Ruhezonen (z.B. zum Lesen) gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kern-Erlasse zum Grundmodell Gesamtschule also zur Leistungs-Bewertung, zur Differenzierung und zum Ganztag Ende 1976 veröffentlicht sind, werde ich per Verfügung dazu „verdonnert“, in allen Gesamtschulen des RP-Bezirks Münster eine Fortbildung zum Inhalt der Erlasse durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 77/78 – das fünfte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein neues Fachangebot: Informatik im WP 9/10 und in der S II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr, der Pilotjahrgang geht ins 9.Schuljahr, biete ich im Wahlpflichtbereich 9/10 zum ersten Mal das Fach Informatik an. 16 Schülerinnen und Schüler wählen dieses Angebot. Informatik ist bundesweit in allgemeinbildenden Schulen ein Experimentierfeld. Lehrpläne gibt es lange noch nicht. Im Schulausschuss der Stadt Dorsten gelingt es mir, für unsere Schule einen Computer anschaffen zu dürfen. Es ist ein Olivetti, der nur eine Lesezeile besitzt, nur in Basic programmierbar ist aber 30.000 DM kostet. Nun können meine Schülerinnen und Schüler auch einfache Basic-Programme schreiben lernen. Die Schule kann das Angebot Informatik im Wahlpflichtbereich 9/10 auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten und später auch, nach einer Hospitation der gymnasialen Schulaufsicht, Informatik in der Sekundarstufe II anbieten. Denn: Ab Ende der 70ger Jahre gibt es auch Lehrkräfte mit der Facultas Informatik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kommen Ende 1979 erste Apple Computer auf den Markt, die in Pascal programmierbar sind. Ein Jahr später ist dann der Apple II e verfügbar. Die Gesamtschule kann drei davon anschaffen, denn die Anschaffungspreise sind gesunken. Ich führe sechs meiner Schüler aus dem WP 9/10 auch in der Sekundar-Stufe II weiter. In den Klassen 11 und 12 unterrichte ich neben dem Leistungskurs Mathematik auch noch Informatik. In Klasse 13 unterrichte ich aber nur noch Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erneuter Run auf die Gesamtschule; öffentliche Auslosung der Plätze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Gesamtschule sind 440 Kinder angemeldet. Das sind wieder viel zu viele. Also entscheidet wieder das Los. Für mich ist das erneut außerordentlich schrecklich! Es belastet mich hochgradig emotional. Und natürlich schreckt ein solches Los-Verfahren auch ab. In den nächsten Jahren gehen daher auch die Anmeldezahlen zurück. Eltern wollen ihren Kindern die Enttäuschung ersparen, auch dann wenn das Losverfahren noch vor den Anmeldeterminen zu den anderen weiterführenden Schulen Dorstens liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und: Die Zeitung ist wieder voll von Nachrichten sowie vom Parteiengezänk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr wird sowohl die '''Turnhalle''' als auch die '''integrierte Mediothek''' eingeweiht. Die Mediothek gilt landesweit als Modell. Denn sie ist sowohl Schüler-Mediothek als auch öffentliche Stadtteilbibliothek. Sie besitzt zwei Eingänge: einen von Draußen vom Markt aus und einen von Innen von der Schulstraße aus. Das wurde bereits 1971 in der Gruppe Raumprogramm so geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Schuljahres entlassen wir in einer Abschlussfeier die ersten Schülerinnen und Schüler. Rund 75 Schülerinnen und Schüler des Pilotjahrgangs verlassen mit dem Hauptschulabschluss 9 die Gesamtschule Wulfen und ergreifen einen Beruf oder gehen zur Berufsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr sind auch zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerschule Dormans 14 Tage zu Gast in der Schule. Die Gäste wohnen in Gastfamilien, die vorher schon in einem brieflichen Kontakt mit den Gästen gestanden haben. Ein Jahr später fahren dann auch die ersten GesamtschülerInnen nach Dormans. Jahr für Jahr gibt es nun diesen Schüler-Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 78/79 – das sechste Existenzjahr =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Run auf die Gesamtschule schrumpft – aber das Losverfahren ist immer noch notwendig – ideologische Auseinandersetzungen kommen in Hochform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder steht die Anmeldung von Kindern an der Gesamtschule vor der Tür und in diesem Jahr können sich auch zum ersten Mal Jugendliche für die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) anmelden. Zwar ist die Anmeldezahl für den Jahrgang 5 erwartungsgemäß geschrumpft aber von den angemeldeten 361 Schülerinnen und Schülern können nur 231 (7 Stammgruppen a 33 Kinder) aufgenommen werden. Also ist wieder ein öffentlicher Losentscheid notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elternklagen veranlassen die in Dorsten „regierende“ CDU zu versteckten Angriffen und Reaktionen. Sie suchen nämlich die Schuld für diese prekäre Situation bei der Gesamt-schule. Etwa durch die folgende Pressemeldung lenken sie ab von dem, was getan werden müsste: „Die Neigung der Viertklässler zur Gesamtschule zu wechseln hat erheblich abgenommen. An der Gesamtschule wird eine gewisse Lustlosigkeit ausgemacht. Sie muss überprüft werden!“ Oder sie wirken in der Öffentlichkeit mittels eines Leserbriefes: „Ob polemische Elternbriefe des Schulleiters helfen, dass mag bezweifelt werden.“ In dem zitierten Elternbrief beschreibe ich unter der Überschrift „Alles nur Quatsch“ die ständig und immer wieder vorgetragenen Gerüchte, die Gesamtschuloberstufe sei minderwertig gegenüber dem Gymnasium und das Abitur an der Gesamtschule sei nicht gleichwertig. Auf diese Richtigstellungen reagiert die CDU dann in besonderer Weise recht scharf, ohne auf ihre eigenen Fehlinterpretationen einzugehen. Es ist Wahljahr! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wulfener Woche hat die 3.Welt AG der Gesamtschule z.B. eine chilenische Folklore-Gruppe eingeladen, die von den „Konservativen“ aus Barkenberg als linke Polit-Clowns beschimpft werden. Und das führt dann dazu, dass auch die 3. Welt AG als linke Truppe verschrien wird, obwohl sie mit ihren Veranstaltungen dafür sorgt, dass täglich 180 chilenische Kinder gespeist werden können. Einige Wochen später wird der Fleiß der 3. Welt AG durch eine ministerielle Einladung nach Bonn (damals noch Bundeshauptstadt) belohnt. Die Reaktion der CDU auf diese doch wirklich erhebliche „Belohnung“ ist gleich Null!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschlussfeier nach dem 10. Schuljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal können im Juni 1979 an der Gesamtschule 161 Jugendliche nach der Klasse 10 mit der Fachoberschulreife entlassen werden. Gleichzeitig werden aber auch die Hauptschülerinnen und –schüler des zweiten Schülerjahrgangs nach dem 9. Schuljahr verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Fend-Studie: ==&lt;br /&gt;
'''Schulvergleich von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien mit Gesamtschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Vorinformationen über die Ergebnisse der Fend-Untersuchung, in der 4 Haupt- und 4 Realschulen sowie 4 Gymnasien und 9 Gesamtschulen miteinander in den Jahrgängen 6 und 9 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik und im Jahrgang 9 zusätzlich in Physik miteinander in ihrer Leistung verglichen werden. Ich weiß, dass dieser Vergleich für einige Gesamtschulen miserabel ausgeht und die Gesamtschulen daher im arithme-tischen Mittel schlecht abschneiden. Naturgemäß ist die Variationsbreite unter (den 9 Gesamtschul-) Versuchsschulen, die alle einen großen Freiraum für ihre eigenen curricu-laren und pädagogischen Entwicklungen hatten, viel größer als die bei „herkömmlichen“ Schulen mit fest eingefahrenen Strukturen. Diese grundlegende statistische Erkenntnis und die, dass Ausreißer den Mittelwert sehr stark beeinflussen, kann ich aber in der breiten Öffentlichkeit schlecht verständlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schreibe ich einen Elternbrief, in dem ich die Eltern auf die kommenden Veröffentlichungen in der Weise vorbereite, dass ich das soziale Lernen neben dem fachlichen Lernen als eine notwendige Leistung für unsere Gesellschaft betrachte. Die WAZ schreibt im Juli 1979 dazu: „Bemerkenswerter Aufsatz von GSW-Leiter van Lück, Plädoyer für eine Änderung der Einstellung zur Leistung“. ''[Anmerkung: Heute ist dies in allen Schulen, sogar in den Gymnasien, fast selbstverständlich; man spricht von notwendigen sozialen Kompetenzen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der konservativen Öffentlichkeit wird nach Veröffentlichung der Ergebnisse der Fend-Untersuchung die Gesamtschule als gescheitert beschrieben. Daher lade ich im Januar 1980 alle Eltern und alle Interessierten zu einem Informationsabend über die Fend-Studie ein (Pressebeitrag 151, siehe Ordner xxxx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ich belege, dass die Gesamtschule Wulfen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Physik auf Rang 4 von 13 möglichen liegt'''. Und dass es in jedem Einzelfall des Vergleichs mehrere Realschulen und Gymnasien gibt, die deutlich schlechter abschneiden als die Gesamtschule Wulfen. Im Fach Englisch erreichte die Gesamtschule Wulfen immerhin noch den Rang 6. ''(Anmerkung: Unser Lernziel in Englisch war nicht die englische Literatur zu verstehen, sondern in Englisch kommunizieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortspresse berichtet ausführlich über diese öffentliche Veranstaltung. Die WAZ schreibt: „Wissenschaftliche Untersuchung lässt jetzt keine Zweifel aufkommen: '''Gesamtschule Wulfen hat sich bewährt'''“. Alle Interessierten können auch eine ausführliche Informationsschrift erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet aller öffentlichen Anfeindungen fahren wir an der Gesamtschule mit unserem Programm einer Lern- und Lebensschule fort. Und wir lassen uns dabei im Unterricht sogar von Fremden und Eltern beobachten. Wir öffnen die Schule! Auch dies ist heute Allgemeingut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Gesamtschule Wulfen erhält für die Integrierten Naturwissenschaften den Status eines Schulversuchs im Schulversuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Gesamtschule am 1.8.1973 wird Biologie, Physik und Chemie integriert unterrichtet. Wir adaptieren mit eigenen Materialien das schottische Curriculum science for the seventies. Damit sich aber die ab Schuljahr 75/76 immer wieder neu hinzukommenden Lehrkräfte für Biologie, Physik und Chemie für den teilweise fachfremden Unterricht fort- und weiterbilden können, werden die Schüler- und Demonstrations-Versuche jeweils gemeinsam im Team von drei Lehrkräften aufgebaut. Während dieser Aufbauzeit der Versuche wird dann von einer fachlich kompetenten Lehrkraft aus dem Team der fachfremde Inhalt vermittelt. Wir institutionalisieren also eine schulinterne Lehrerfortbildung. Damals noch ein absolutes Novum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulaufsicht, insbesondere das Kultusministerium, kommt hin und wieder in unsere Schule und beobachtet uns im integrierten NW-Unterricht. Immer wieder müssen wir zeigen (nachweisen), dass wir mit diesem integrierten Konzept auch die üblichen fachbezogenen Lernziele der drei naturwissenschaftlichen Fächer erreichen. Das gelingt uns und so erhalten wir den Status eines Schulversuchs im Schulversuch Gesamtschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1976 interessiert sich der Metzler-Schulbuchverlag für unser Konzept und will ein Schulbuch für die Jahrgangsstufe 5/6 herausgeben. Das „Anfangsteam“ der integrierten Naturwissenschaften trifft sich daher des Öfteren mit dem Lektor des Verlages. Als dann aber das Schulbuch quasi zum Druck fertig ist, da geht der Verlag pleite. Wir arbeiten in der Schule aber mit unseren selbst erstellten Materialien weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[Anmerkung: Als Referatsleiter im Landesinstitut für Schule und Weiterbildung erstelle ich zusammen mit den bisher Beteiligten eine Handreichungsreihe von 7 Bänden für koordinierte Naturwissenschaften. Die Hefte erhalten dann weit über Nordrhein-Westfalen hinaus eine hohe Nachfrage.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 79/80=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wieder eine Öffentliche Auslosung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die 8. öffentliche Auslosung von Schülerinnen und Schülern hat Folgen. Mit schöner Regelmäßigkeit gibt es nach der Auslosung immer wieder schulpolitische Diskussionen. Und dann schäumen die ideologischen Argumente hoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange mache ich die Stadt Dorsten darauf aufmerksam, dass mit Einrichtung der gymnasialen Oberstufe an der Gesamtschule ab Schuljahr 81/82 Unterrichtsräume im Gebäude fehlen und die Gesamtschule aus diesem Grund in der Sekundarstufe 1 eigentlich auf sechs Züge heruntergefahren werden muss. Das einzige aber, was geschieht, ist eine ideologische Diskussion auf Ortsebene. Und der Kultusminister windet sich, da er natürlich wahrnimmt, dass mit der Sechszügigkeit noch mehr Kinder ausgelost werden müssen. Und das ist überhaupt nicht in seinem Sinn und publikumswirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altennachmittage werden attraktive Unterhaltungsprogramme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altennachmittage werden mehr und mehr zu aufwendigen Veranstaltungen mit einem sehr unterhaltsamen Programm: mit Folklore, Tanz und Musikvorführungen. Die Tanzgruppe des Pilotjahrganges hat z.B. eine Inszenierung erarbeitet, die Theatergruppe ein Schauspiel eingeübt und das Orchester spielt eingeübte Stücke vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ganztagsschule im Kreuzfeuer der Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit einem Hallo Ü-Wagen Besuch des WDR vor der Gesamtschule an dem auch der Kultusminister teilnimmt – ich befinde mich zu dieser Zeit in einem Kuraufenthalt – gibt es öffentliche Kritik. Eine Gruppe von Eltern wendet sich mit harten Worten gegen die öffentlichen Auslosungen und eine andere Gruppe polemisiert gegen die mögliche Entfremdung der Kinder durch eine Ganztagsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leserbrief „Auch Schüler haben ein Recht auf Privatleben – Leserecho: Zehn Thesen zur Ganztagesschule“ ist aus heutiger Sicht in dem Bildungspolitiker aller Parteien Ganztagesschulen fordern, ein „hübscher“, lesenswerter Scherzartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle zehn Thesen zeigen aber die damalige Verbohrtheit im konservativen Lager unserer Gesellschaft. Mit aller Ernsthaftigkeit werden immer wieder subjektive Wahrheiten vorgetragen, die sich wissenschaftlich nicht erhärten lassen. Es wird einfach nicht wahrgenommen, dass der Ganztag erstens und insbesondere eine Hilfe für die langsam lernenden Kinder ist, die Zuhause keine Nachhilfe erhalten, und zweitens auf Grund der vielen AG-Angebote für alle Kinder ein Ausprobieren und ein Erweitern von Interessen ermöglicht. Darüber hinaus verlieren Ganztagsschulen den Charakter von Paukschulen und werden zu einem Lebensraum in dem natürlich auch gelernt wird. Die Gesamtschule Wulfen hat diese Doppelfunktion erreicht, wie dies auch die Fend-Untersuchung gezeigt hat. Natürlich geschieht dies nicht automatisch, qua Ganztag. Es erfordert ein Kollegium bzw. Kolleginnen und Kollegen, die das auch wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahre 80/81 und 81/82=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tagung des KM zur Ausgestaltung und Fortentwicklung der Gesamtschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7.11.1980 werde ich zu einer mehrtägigen Tagung zu Fragen der Gesamtschule vom Kultusminister eingeladen. Es geht um die Ausgestaltung und Fortentwicklung der Gesamtschulen und um die Schulversuche im Schulversuch Gesamtschule. Ich soll über den Versuch mit den integrierten Naturwissenschaften berichten. Was ich auch gerne tue. Und ich begründe und belege auch, warum es sinnvoll ist, weiterhin in den Klassen 5 und 6 die Naturwissenschaften integriert zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter meinem Wunsch nach Veränderung verbirgt sich bei mir auch die Hoffnung, dass es mir dann, wenn der emotionale Druck nachlässt, auch gesundheitlich wieder besser gehen wird. Außerdem kann ich so dem starken Druck entkommen, in der Schulaufsicht tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf um die Sechszügigkeit der Gesamtschule – &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und: Mein letztes Aufnahmeverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Schreiben von Schulpflegschaft, SMV und Schulkonferenz an den Schulausschuss der Stadt Dorsten wird erneut und nachdrücklich aber immer noch hinreichend früh, die prekäre Raumsituation ab Schuljahr 81/82 an der Gesamtschule dargestellt. Mindestens vorübergehend muss die Gesamtschule auf sechs Eingangsklassen reduziert werden, bis der Überhang der 8-zügig aufgenommen Schülerinnen und Schüler abgebaut ist. Es beginnt ein hin und her, begleitet von vielen Vorwürfen. Ich kürze hier aber diesen „Kulturkampf“ (so die CDU Dorsten) auf ganz wenige Bemerkungen ab: Am 5.2.81 berichtet die WAZ: „Dinglichkeitsbeschluss ist in Vorbereitung: Sitzung am Montagmorgen – KM antwortet nicht“. Der Streit geht weiter und immer wieder hin und her. Am 7.3.81 berichten die Ruhrnachrichten: „Girgensohn stellt Sechszügigkeit für das Schuljahr 81/82 in Aussicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich aber der Tag der Auslosung für das Schuljahr 81/82 bedenklich nähert, da gebe ich der Stadt Dorsten sowie der Schulaufsicht zur Kenntnis, dass ich nur 6 Klassen aufnehmen werde, auch wenn mir ein Disziplinarverfahren angedroht wird. So gesagt, so getan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bewerbung zum Landesinstitut Soest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eingehender Rücksprache mit meiner Frau Anneli und deren ideeller Unterstützung bewerbe ich mich um die Referatsleiterstelle I 4 am Landesinstitut für Curriculumentwicklung, Lehrerfort- und Weiterbildung (so hieß das Institut zu dieser Zeit noch) und werde zu einem Vorstellungsgespräch am 23.2.81 eingeladen. Um den Tisch herum sitzen nur Männer, mit denen ich schon in den vergangenen Jahren immer wieder zusammengearbeitet habe. Ich kann mir als Grund ihrer Teilnahme am Vorstellungsgespräch eigentlich nur denken, dass sie neugierig sind, warum ich genau diesen Wechsel will. Denn seit zwei Jahren werde ich durch höhere KM-Beamte bedrängt, in der Schulaufsicht tätig zu werden. Ja ich werde sogar dienstlich zu Gesprächen ins Kultusministerium einberufen. Auf mich wird ein erheblicher Druck ausgeübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABER: In die Schulaufsicht will ich in gar keinem Fall. Denn da erwarten mich einerseits schulpolitische und schulorganisatorische Tätigkeiten und andererseits immer wieder neue Unterrichtshospitationen in den Schulen. Genau diese Arbeiten habe ich aber schon als Gesamtschulleiter mehr oder weniger nicht so recht gemocht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Lehrerkonferenz des Schuljahres 80/81 teile ich meinem Kollegium mit, dass ich die Schule verlassen und zum Landesinstitut wechseln werde. Es reagiert sehr betroffen, sprachlos und ungläubig. Meinen Wechsel begründe ich damit, dass ich dem Druck, in der Schulaufsicht tätig werden zu müssen, ausweiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Herbst, also im Schuljahr 81/82, arbeite ich dann zunächst auf einer Abordnungsbasis im Landesinstitut. Bis zum Abitur im April 1982 unterrichte ich den ersten Leistungskurs Mathematik der Gesamtschule Wulfen noch zu Ende. Die Informatikgruppe habe ich im Jahrgang 13 abgegeben. Das Landesinstitut akzeptiert, dass ich noch nicht mit voller Kraft mitarbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Offizielle Verabschiedung von der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine bemerkenswerte Ergänzung. Die Ruhrnachrichten bringen als große Überschrift „Cornelia sagte es mit Küßchen“; und Cornelia tat es auch! Da wurde Anneli gefragt, was sie denn davon halte. Das ginge doch wohl zu weit. Denn Wangenküsschen links und Wangenküsschen rechts waren damals noch nicht üblich. Ich empfinde, obwohl Cornelia bei mir im Leistungskurs Mathe gelitten (?) hat, dass die Schülerinnen und Schüler mich gemocht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Pilotjahrgang darf ich nach deren Abitur in einer Feierstunde noch mit einer Abschiedsrede entlassen. Das war mein Wunsch und er ist mir auch vom Interregnum der Schule erfüllt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später feiert die Gesamtschule ihr 10 jähriges Bestehen. Jetzt ist Wolfgang Tripptrap der Schulleiter und ich bin ein Gast auf dieser Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[Anmerkung: Der Text entstand schon 2015 als Teil eines Lebensrückblickes für die Familie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kurzvita Willi van Lück=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.7.1935 		geboren in Essen-Stoppenberg   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 bis 1943:	Besuch der kath. Volksschule in Essen-Katernberg;                                 1943: evakuiert nach Winterberg/Westf.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1943 bis 1950:	Besuch der kath.Volksschule in Winterberg/Westf.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1950 bis 1953:	Lehre als Jungwerker bei der Deutschen Bundesbahn;  Gleisbauarbeiter in der Bahnmeisterei Winterberg   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1953 bis 1957:	Lagerarbeiter im Gleislager Opladen  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1954 bis 1958:	Besuch des Abendgymnasiums in Köln-Nippes  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1958 bis 1963:	Uni Köln: Studium der Mathematik und Physik sowie der Philosophie mit Schwerpunkten Logik und Erkenntnistheorie  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1963 bis 1964:	Studienreferendar am Städtischen Gymnasium in Schleiden/Eifel und am Humboldtgymnasium in Köln  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1964 bis 1972:	Studienassessor, Studienrat und Oberstudienrat am Städtischen Gymnasium in Schleiden/Eifel; &lt;br /&gt;
Fortbildner für Mathematik in NRW und Bezirksvertrauenlehrer der SMV für die Kreise Monschau und Schleiden  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1972 bis 1973:	Didaktischer Leiter der '''Gesamtschule Wulfen''' in Errichtung (freigestellt vom Unterricht zur Vorbereitung der 12. Versuchsschule in NRW).   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schuljahre 73/74 bis 81/82: Schulleiter der Gesamtschule Wulfen und Mitplaner des Grundmodells Gesamtschule in NRW  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1982 bis 1989:	Referatsleiter für die Lehrplanentwicklung in M, NW und IF am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (LSW) in Soest  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1989 bis 1997:	Abteilungsleiter „Neue Medien“ am LSW und Projektleiter von fünf deutschlandweiten Modellversuchen bzgl. Neuer Medien (finanziert von der BLK); und Vertreter der BRD auf internationalen Tagungen zur Grundbildung Informatik.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1997		Pensionär  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1993 bis 2004:	Mitherausgeber der Zeitschrift „Computer und Unterricht“; Friedrich Verlag, Velber  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1997 bis 2010: 	Berater, Entwickler und Fortbildner am Pädagogischen Institut für die deutsche Sprachgruppe in Bozen/Südtirol; mit jährlich 5 – 6 Präsenz-Wochen in Bozen  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2001 bis 2010: 	u.a.: Gestalterische und programmierende Arbeiten mit HTML an der hypermedialen Lernumgebung „Modellieren mit Mathe“ für die Klassen 9 bis 13. Vorstellung der Lernumgebung im Rahmen von Lehraufträgen an den Unis in Bielefeld und Münster. Die Lernumgebung ist (zwar veraltet) aber noch bis heute im Internet aufrufbar: http://www.blikk.it/angebote/modellmathe/   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2008 bis 2014: 	Lehrerfortbildung zum Thema „Mathe Anders Machen“, organisiert von der UNI Essen/Duisburg und finanziert durch die VW-Stiftung  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015 bis heute: 	nur noch privat aktiv, z.B. mit Malen von Computerbildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Version mit Fotos=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Von diesem Beitrag gibt es eine WORD-Version mit Fotos und Zeitungsartikeln: [[Datei:Beginn der GSW.docx]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=302</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=302"/>
		<updated>2023-02-25T12:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: /* Zuletzt hinzugekommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag von Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[50 Jahre Schulmediothek]]&lt;br /&gt;
*'''[[Abi ´82 - Wir waren da - da da da]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre]]&lt;br /&gt;
*'''[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die Matthäusschule als Zuhause der Abteilung 5/6 von 2010 bis 2013]]&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitmachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=50_Jahre_Schulmediothek&amp;diff=301</id>
		<title>50 Jahre Schulmediothek</title>
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		<updated>2023-02-25T12:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''von Reinhard Schwingenheuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Fotos folgen nach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Planung und dem Bau der Neuen Stadt Wulfen stellte sich in den 60er Jahren auch die Frage, welche Schulen in&lt;br /&gt;
Barkenberg gebaut werden sollten. Ursprünglich war daran gedacht, vier Hauptschulen, eine&lt;br /&gt;
Realschule und ein Gymnasium für die neue Stadt mit angedachten 50.000 Einwohnern zu errichten.&lt;br /&gt;
Weil aber in Folge der Bergbaukrise die geplante Einwohnerzahl reduziert wurde, kam als Alternative&lt;br /&gt;
die Errichtung einer Gesamtschule ins Gespräch. Im September 1970 entschied sich der Wulfener&lt;br /&gt;
Gemeinderat einstimmig für dieses Modell. Diese neuartige Schulform vereinigte die drei&lt;br /&gt;
unterschiedlichen Systeme zu einem integrierten System, ermöglichte Durchlässigkeit und gab&lt;br /&gt;
Schüler*innen die Möglichkeit, vor Ort die gymnasiale Oberstufe zu besuchen und das Abitur zu&lt;br /&gt;
erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1971 erarbeiteten ein Planungsausschuss und ein Didaktischer Ausschuss ein Strukturmodell für&lt;br /&gt;
die Wulfener Gesamtschule. Die Kinder sollten an der integrierten Gesamtschule individuell und&lt;br /&gt;
optimal gefördert werden. Dazu gehörte dann auch das Angebot einer '''Schülermediothek''', in der sich&lt;br /&gt;
die Schüler*innen individuell mit Hilfe vieler auch neuartiger Medien weiterbilden konnten. In der&lt;br /&gt;
Planungsgruppe kam dann sehr bald der Gedanke eines neuartigen Büchereikonzeptes auf: statt zwei&lt;br /&gt;
getrennter Bibliotheken für die Erwachsenen (Stadtbibliothek) und für die Schüler:innen&lt;br /&gt;
(Schulbibliothek) sollte eine integrierte Stadt- und Schulbibliothek/-mediothek errichtet werden. So&lt;br /&gt;
wurde die Idee einer offenen, für alle Bevölkerungsschichten zugänglichen Bibliothek verwirklicht.&lt;br /&gt;
Besonderen Dank für diese mutige und weitsichtige Entscheidung gebühren dem ersten Leiter der&lt;br /&gt;
Gesamtschule, Willi van Lück und der damaligen Gemeindevertretung von Wulfen mit Bürgermeister&lt;br /&gt;
Osterkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der „Grünen Schule“ (Barkenberger Grundschule), in der der Unterricht in den Schuljahren&lt;br /&gt;
1973/74 und 1974/75 noch stattfand, hatte die Stadt- und Schulbibliothek einen eigenen Raum. Die&lt;br /&gt;
beiden Leiter, Dipl. Bibliothekarin Frau Hagemann und der Lehrer Olaf Nüschen als Leiter Medien&lt;br /&gt;
begannen mit dem Aufbau der Gemeinde- und Schulbibliothek. Im Februar 1975 – nach der&lt;br /&gt;
Eingemeindung Wulfens – wurde die Bücherei als Stadtbibliothek von Dorsten-Wulfen offiziell von&lt;br /&gt;
Stadtdirektor Dr. Zahn eröfnnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neubau der Gesamtschule wurde die Bibliothek in zwei Bauabschnitten errichtet. Der 1.&lt;br /&gt;
Bauabschnitt wurde im Schuljahr 1977/78 eröffnet, mit einem Inneneingang von der Schulstraße und&lt;br /&gt;
einem Außeneingang für die Stadtteilbewohner. Der 2. Bauabschnitt wurde 1981 als Anbau in die&lt;br /&gt;
bestehenden Räumlichkeiten integriert. So wurde die Bibliothek erweitert und die&lt;br /&gt;
Nutzungsmöglichkeiten wurden stark ausgeweitet. Der Blick auf den See sorgt für Entspannung und&lt;br /&gt;
Wohlbefinden. Nutznießer dieses Angebots sind 1.200 Schülerinnen und Schüler der&lt;br /&gt;
Gesamtschule, 1.300 Leser*innen aus dem Stadtteil und ca. 140 Lehrer*innen und&lt;br /&gt;
Referendare der GSW. Für die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Gesamtschule erfüllt die&lt;br /&gt;
Mediothek viele Funktionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie ermöglicht Binnendifferenzierung und Individualisierung von Unterricht: Einzelarbeit&lt;br /&gt;
sowie Partner- und Gruppenarbeit ermöglichen individuelles fachliches Lernen als Alternative&lt;br /&gt;
zum Frontalunterricht. Die Unterrichtsmediothek wird schüler- und handlungsorientierter.&lt;br /&gt;
Bibliotheksarbeit fördert somit den Erwerb von „Schlüsselqualifikationen“, z.B.&lt;br /&gt;
Selbständigkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit, Handlungskompetenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die curriculare Verbindung von Schule und Bibliotheksarbeit fördert die&lt;br /&gt;
Methodenkompetenz und das Aneignen wichtiger Lern- und Arbeitstechniken, z.B.&lt;br /&gt;
Informationen beschaffen, auswerten, ordnen, darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie bietet ein zentrales Angebot für eine Vielzahl von differenzierten Medien: Schulbücher,&lt;br /&gt;
Differenzierungsbücher, Sachbücher, Lehrerhandbücher, Internetangebote, CD’s und DVD’s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie fördert die Lesemotivation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Bibi“ ist immer gut besucht, Schulklassen recherchieren hier im Unterricht, Schüler*innen&lt;br /&gt;
verbringen hier ihre Mittagsfreizeit, erledigen Hausaufgaben, lesen Bücher, spielen Schach oder&lt;br /&gt;
arbeiten an den dort zur Verfügung stehenden Computern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 10 Jahren drohte die Schließung der Bücherei, weil wegen der finanziellen Notlage der Stadt&lt;br /&gt;
Dorsten die Nebenstelle der Stadtbibliothek in Wulfen geschlossen werden sollte. Nach intensiven&lt;br /&gt;
Verhandlungen zwischen dem Bürgermeister L. Lütkenhorst und dem Schulleiter H. Kratz konnte&lt;br /&gt;
aber der Erhalt der Wulfener Bücherei durchgesetzt werden. Mit einem Team aus ehrenamtlichen&lt;br /&gt;
Helfer*innen und einem jährlich gedeckeltem Zuschuss sollte die Wulfener Bücherei gerettet&lt;br /&gt;
werden. Dieses System funktioniert seit dem Jahr 2011 sehr gut. Ca. dreißig „Ehrenamtliche“ leisten&lt;br /&gt;
Dienst in der „Bibi am See“. Hauptamtlicher Leiter der Bibliothek war von 1989 bis 2022 der Dipl.&lt;br /&gt;
Bibliothekar Christian Gruber und seit 2022 Dipl. Pädagogin Britta Risthaus. Ebenfalls hauptamtliche Mitarbeiterin ist&lt;br /&gt;
seit 1984 Beate Mast, die durch ihre tägliche Anwesenheit die Arbeit der Ehrenamtlichen betreut und&lt;br /&gt;
viele bibliothekarische Arbeiten erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiter Medien von Seiten der Schule waren von …. bis 1986 Konrad Neumann, von 1986 – 2008&lt;br /&gt;
Reinhard Schwingenheuer und seit 2008 Olaf Herzfeld. Die Kooperation zwischen Christian Gruber&lt;br /&gt;
(Stadtbibliothek) und den Medienleitern der Gesamtschule war immer vorbildlich und sehr&lt;br /&gt;
integrativ, so wie es sich die Planer auch vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wird die Stadtteilbibliothek weiterhin von der Stadt Dorsten, von verschiedenen&lt;br /&gt;
Sponsoren und vom „Verein der Wulfener Bibliotheksfreunde e.V.“ So ist in den letzten 10 Jahren die&lt;br /&gt;
Bibliothek immer weiter modernisiert und immer besser ausgestattet worden – mit neuen Medien,&lt;br /&gt;
mit neuen Möbeln und mit immer neuen IT-Geräten. Außerdem bietet die „Bibi am See“ vielfache&lt;br /&gt;
Veranstaltungen an, z.B. Spiele-, Mal- und Bastelnachmittage für Kinder, Besuchstage für&lt;br /&gt;
Grundschulklassen, Kurse für Erwachsene (z.B. Strickkurs, Kurse zu PC- und Handyhilfe), Gastvorträge&lt;br /&gt;
zu unterschiedlichen Themen, Tage der offenen Tür mit Programmen, z.B. im Zusammenhang mit der&lt;br /&gt;
jährlichen „Nacht der Bibliotheken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die integrierte Stadt- und Schulbibliothek heute ein Treffpunkt für den gesamten Stadtteil. Mit&lt;br /&gt;
einer Spielecke für Kleinkinder, mit vielen Stöberecken für Kinder- und Jugendliche, mit&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen für Schüler*innen und mit vielfachen Ausleihmöglichkeiten für die Bevölkerung ist sie&lt;br /&gt;
eine wesentliche Bereicherung für Wulfen und Barkenberg.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=50_Jahre_Schulmediothek&amp;diff=300</id>
		<title>50 Jahre Schulmediothek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=50_Jahre_Schulmediothek&amp;diff=300"/>
		<updated>2023-02-25T11:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: diverse Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''von Reinhard Schwingenheuer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Planung und dem Bau der Neuen Stadt Wulfen stellte sich in den 60er Jahren auch die Frage, welche Schulen in&lt;br /&gt;
Barkenberg gebaut werden sollten. Ursprünglich war daran gedacht, vier Hauptschulen, eine&lt;br /&gt;
Realschule und ein Gymnasium für die neue Stadt mit angedachten 50.000 Einwohnern zu errichten.&lt;br /&gt;
Weil aber in Folge der Bergbaukrise die geplante Einwohnerzahl reduziert wurde, kam als Alternative&lt;br /&gt;
die Errichtung einer Gesamtschule ins Gespräch. Im September 1970 entschied sich der Wulfener&lt;br /&gt;
Gemeinderat einstimmig für dieses Modell. Diese neuartige Schulform vereinigte die drei&lt;br /&gt;
unterschiedlichen Systeme zu einem integrierten System, ermöglichte Durchlässigkeit und gab&lt;br /&gt;
Schüler*innen die Möglichkeit, vor Ort die gymnasiale Oberstufe zu besuchen und das Abitur zu&lt;br /&gt;
erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1971 erarbeiteten ein Planungsausschuss und ein Didaktischer Ausschuss ein Strukturmodell für&lt;br /&gt;
die Wulfener Gesamtschule. Die Kinder sollten an der integrierten Gesamtschule individuell und&lt;br /&gt;
optimal gefördert werden. Dazu gehörte dann auch das Angebot einer '''Schülermediothek''', in der sich&lt;br /&gt;
die Schüler*innen individuell mit Hilfe vieler auch neuartiger Medien weiterbilden konnten. In der&lt;br /&gt;
Planungsgruppe kam dann sehr bald der Gedanke eines neuartigen Büchereikonzeptes auf: statt zwei&lt;br /&gt;
getrennter Bibliotheken für die Erwachsenen (Stadtbibliothek) und für die Schüler:innen&lt;br /&gt;
(Schulbibliothek) sollte eine integrierte Stadt- und Schulbibliothek/-mediothek errichtet werden. So&lt;br /&gt;
wurde die Idee einer offenen, für alle Bevölkerungsschichten zugänglichen Bibliothek verwirklicht.&lt;br /&gt;
Besonderen Dank für diese mutige und weitsichtige Entscheidung gebühren dem ersten Leiter der&lt;br /&gt;
Gesamtschule, Willi van Lück und der damaligen Gemeindevertretung von Wulfen mit Bürgermeister&lt;br /&gt;
Osterkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der „Grünen Schule“ (Barkenberger Grundschule), in der der Unterricht in den Schuljahren&lt;br /&gt;
1973/74 und 1974/75 noch stattfand, hatte die Stadt- und Schulbibliothek einen eigenen Raum. Die&lt;br /&gt;
beiden Leiter, Dipl. Bibliothekarin Frau Hagemann und der Lehrer Olaf Nüschen als Leiter Medien&lt;br /&gt;
begannen mit dem Aufbau der Gemeinde- und Schulbibliothek. Im Februar 1975 – nach der&lt;br /&gt;
Eingemeindung Wulfens – wurde die Bücherei als Stadtbibliothek von Dorsten-Wulfen offiziell von&lt;br /&gt;
Stadtdirektor Dr. Zahn eröfnnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neubau der Gesamtschule wurde die Bibliothek in zwei Bauabschnitten errichtet. Der 1.&lt;br /&gt;
Bauabschnitt wurde im Schuljahr 1977/78 eröffnet, mit einem Inneneingang von der Schulstraße und&lt;br /&gt;
einem Außeneingang für die Stadtteilbewohner. Der 2. Bauabschnitt wurde 1981 als Anbau in die&lt;br /&gt;
bestehenden Räumlichkeiten integriert. So wurde die Bibliothek erweitert und die&lt;br /&gt;
Nutzungsmöglichkeiten wurden stark ausgeweitet. Der Blick auf den See sorgt für Entspannung und&lt;br /&gt;
Wohlbefinden. Nutznießer dieses Angebots sind 1.200 Schülerinnen und Schüler der&lt;br /&gt;
Gesamtschule, 1.300 Leser*innen aus dem Stadtteil und ca. 140 Lehrer*innen und&lt;br /&gt;
Referendare der GSW. Für die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Gesamtschule erfüllt die&lt;br /&gt;
Mediothek viele Funktionen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie ermöglicht Binnendifferenzierung und Individualisierung von Unterricht: Einzelarbeit&lt;br /&gt;
sowie Partner- und Gruppenarbeit ermöglichen individuelles fachliches Lernen als Alternative&lt;br /&gt;
zum Frontalunterricht. Die Unterrichtsmediothek wird schüler- und handlungsorientierter.&lt;br /&gt;
Bibliotheksarbeit fördert somit den Erwerb von „Schlüsselqualifikationen“, z.B.&lt;br /&gt;
Selbständigkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit, Handlungskompetenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die curriculare Verbindung von Schule und Bibliotheksarbeit fördert die&lt;br /&gt;
Methodenkompetenz und das Aneignen wichtiger Lern- und Arbeitstechniken, z.B.&lt;br /&gt;
Informationen beschaffen, auswerten, ordnen, darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie bietet ein zentrales Angebot für eine Vielzahl von differenzierten Medien: Schulbücher,&lt;br /&gt;
Differenzierungsbücher, Sachbücher, Lehrerhandbücher, Internetangebote, CD’s und DVD’s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sie fördert die Lesemotivation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Bibi“ ist immer gut besucht, Schulklassen recherchieren hier im Unterricht, Schüler*innen&lt;br /&gt;
verbringen hier ihre Mittagsfreizeit, erledigen Hausaufgaben, lesen Bücher, spielen Schach oder&lt;br /&gt;
arbeiten an den dort zur Verfügung stehenden Computern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 10 Jahren drohte die Schließung der Bücherei, weil wegen der finanziellen Notlage der Stadt&lt;br /&gt;
Dorsten die Nebenstelle der Stadtbibliothek in Wulfen geschlossen werden sollte. Nach intensiven&lt;br /&gt;
Verhandlungen zwischen dem Bürgermeister L. Lütkenhorst und dem Schulleiter H. Kratz konnte&lt;br /&gt;
aber der Erhalt der Wulfener Bücherei durchgesetzt werden. Mit einem Team aus ehrenamtlichen&lt;br /&gt;
Helfer*innen und einem jährlich gedeckeltem Zuschuss sollte die Wulfener Bücherei gerettet&lt;br /&gt;
werden. Dieses System funktioniert seit dem Jahr 2011 sehr gut. Ca. dreißig „Ehrenamtliche“ leisten&lt;br /&gt;
Dienst in der „Bibi am See“. Hauptamtlicher Leiter der Bibliothek war von 1989 bis 2022 der Dipl.&lt;br /&gt;
Bibliothekar Christian Gruber und seit 2022 Dipl. Pädagogin Britta Risthaus. Ebenfalls hauptamtliche Mitarbeiterin ist&lt;br /&gt;
seit 1984 Beate Mast, die durch ihre tägliche Anwesenheit die Arbeit der Ehrenamtlichen betreut und&lt;br /&gt;
viele bibliothekarische Arbeiten erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiter Medien von Seiten der Schule waren von …. bis 1986 Konrad Neumann, von 1986 – 2008&lt;br /&gt;
Reinhard Schwingenheuer und seit 2008 Olaf Herzfeld. Die Kooperation zwischen Christian Gruber&lt;br /&gt;
(Stadtbibliothek) und den Medienleitern der Gesamtschule war immer vorbildlich und sehr&lt;br /&gt;
integrativ, so wie es sich die Planer auch vorgestellt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wird die Stadtteilbibliothek weiterhin von der Stadt Dorsten, von verschiedenen&lt;br /&gt;
Sponsoren und vom „Verein der Wulfener Bibliotheksfreunde e.V.“ So ist in den letzten 10 Jahren die&lt;br /&gt;
Bibliothek immer weiter modernisiert und immer besser ausgestattet worden – mit neuen Medien,&lt;br /&gt;
mit neuen Möbeln und mit immer neuen IT-Geräten. Außerdem bietet die „Bibi am See“ vielfache&lt;br /&gt;
Veranstaltungen an, z.B. Spiele-, Mal- und Bastelnachmittage für Kinder, Besuchstage für&lt;br /&gt;
Grundschulklassen, Kurse für Erwachsene (z.B. Strickkurs, Kurse zu PC- und Handyhilfe), Gastvorträge&lt;br /&gt;
zu unterschiedlichen Themen, Tage der offenen Tür mit Programmen, z.B. im Zusammenhang mit der&lt;br /&gt;
jährlichen „Nacht der Bibliotheken“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist die integrierte Stadt- und Schulbibliothek heute ein Treffpunkt für den gesamten Stadtteil. Mit&lt;br /&gt;
einer Spielecke für Kleinkinder, mit vielen Stöberecken für Kinder- und Jugendliche, mit&lt;br /&gt;
Arbeitsplätzen für Schüler*innen und mit vielfachen Ausleihmöglichkeiten für die Bevölkerung ist sie&lt;br /&gt;
eine wesentliche Bereicherung für Wulfen und Barkenberg.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=297</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2023-02-09T21:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag von Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Abi ´82 - Wir waren da - da da da]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre]]&lt;br /&gt;
*'''[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die Matthäusschule als Zuhause der Abteilung 5/6 von 2010 bis 2013]]&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitmachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_didaktische_Vorbereitung_und_die_ersten_10_Jahre&amp;diff=287</id>
		<title>Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_didaktische_Vorbereitung_und_die_ersten_10_Jahre&amp;diff=287"/>
		<updated>2023-02-02T10:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Anmerkung: Zu diesem Artikel gehören zahlreiche Fotos und Zeitungsausschnitte, an deren Stelle auf dieser im Text nur ... steht. Die vollständige 34 MB große WORD-Version ist hier herunterladbar:'' '''[[Datei:Beginn der GSW.docx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Willi van Lück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bereits im Januar 1971 wurde ich vom Gemeindevertreter Vrenegor aus Wulfen telefonisch angefragt, ob ich Interesse hätte, als Schulleiter die Gesamtschule Wulfen aufzubauen'''. Meinen Namen hätte er vom Kuratorium Gemener Kongress, der in NRW die Ideen des Deutschen Bildungsrates auf Tagungen public machte. Ich antworte am Telefon: „Grundsätzlich ja, aber …“ Anneli und ich stellten Bedingungen, als uns Herr Vrenegor kurze Zeit nach dem Telefonat in Urft besucht. Denn bei Übernahme der Stelle in Wulfen müssen wir mit einer sechsköpfigen Familie plus Oma Anni umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1971 tagte der '''Planungsausschuss''' der Gesamtschule Wulfen und wählte mich als Didaktischen Leiter und die ersten Lehrpersonen in den '''Didaktischen Ausschuss'''. Am 4.2.1972 verabschiedet der Planungsausschuss den '''Strukturplan''' der GSW. Ich stellte mich auf dieser Sitzung vor und werde als zukünftiger Schulleiter dem Gemeinderat Wulfen vorgeschlagen. Hier stellte ich mich am 28.2.72 erneut vor und wurde gewählt. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Neben meiner Unterrichtstätigkeit in Schleiden und meinen überregionalen Tätigkeiten in SMV sowie als Wanderprediger in Mathematik  (Fortbildung) beginnt nun auch meine Arbeit in Wulfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die '''Raumplanungsgruppe''' der GSW tagte bereits ab ab Ende 1971 regelmäßig. Ich fuhr nach dem Unterricht in Schleiden regelmäßig nach Wulfen zu diesen Sitzungen. In  dieser Gruppe wurde die Größe und Anzahl der Räume der GSW sowie die Struktur des Gebäudes geplant. Als Idee wurde das housing system diskutiert; also: kleine Schulen in einem großen Gebäude zu realsieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich in Wulfen zum Schulleiter gewählt wurde und im Schuljahr 72/73 vom Unterricht freigestellt werde, teile ich natürlich auch der Stadt Schleiden mit. Der Stadtdirektor schickt mir höchstpersönlich einen sehr netten Dankesbrief und würdigt meine Arbeit am Gymnasium in Schleiden. &lt;br /&gt;
Didaktischer Leiter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.8.72 werde ich zum Aufbau der Gesamtschule nach Wulfen abgeordnet und vom Unterricht ganz frei gestellt. Ich arbeite in der Dimker Allee 31 in Wulfen-Barkenberg. Hier hat die Gemeinde zwei Räume für die Gesamtschule im Entstehen angemietet. Eine Sekretärin habe ich auch. Es ist Frau Elisabeth Nolte. Sie schreibt die Einladungen zu den Sitzungen des Didaktischen Ausschusses und zu den Sitzungen aller fachlichen Untergruppen sowie alle Arbeits- und Diskussionspapiere und auch die mit und mit entstehenden Lehrpläne sowie die Unterrichtsentwürfe und -materialien. Der Didaktische Ausschuss trifft sich nun unter meiner Leitung zu Beginn des Schuljahres 72/73 im Informationszentrum der Neuen Stadt Wulfen. Er diskutiert pädagogisch und organisatorisch Grundsätzliches. Alle Fachgruppen treffen sich im Schuljahr 72/73 regelmäßig in der Dimker Allee 31 und in allen didaktischen Untergruppen, insbesondere auch in der so genannten Ganztags-Gruppe, wirken – schon lange vor dem Schulmitwirkungsgesetz - auch Elternvertreter aktiv mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollen auch die zukünftigen Eltern umfassend informiert werden. Daher halte ich ab Ende 1972 in Wulfen und Umgebung ganz viele '''Abendvorträge''' über die Gesamtschule Wulfen, in der es kein Sitzenbleiben mehr gibt und in der alle Kinder, die begabten wie die noch nicht so begabten, gefördert werden sollen. Ich erläutere auf diesen Vortragsveranstaltungen die Differenzierungsarten, die möglichen Abschlüsse der Schule, die Angebote im Ganztagsbereich, die Mitwirkung von Eltern und Kindern sowie die fachlichen und überfachlichen Angebote der Schule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufnahme des Pilotjahrgangs===&lt;br /&gt;
Im Februar 1973 erfolgen die Anmeldungen für die 6 Klassen, mit denen die Gesamtschule am 1.8.73 im Gebäude der Grünen Schule starten will. Die Anmeldezahl ist größer als die Aufnahmekapazität von 6 x 28 = 168. Denn in in allen sechs Klassen müssen wir Plätze freihalten, weil die Gesamtschule für die Wulfener Hauptschüler zu dieser Zeit noch die Pflichtschule ist. Nach dem Anmeldeverfahren müssen wir also auch Kinder ablehnen. Und das trifft insbesondere Kinder, die nicht in Wulfen wohnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Exkurse zur Lehrplanarbeit ===&lt;br /&gt;
Alle Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen – es sind bereits 11 in Betrieb, Wulfen ist die 12te – haben die „Freiheit“, eigene Lehrpläne (Curricula) und eigene Fächer sowie die Angebote des Ganztags zu entwickeln. Bei unserer Lehrplanarbeit nehmen wir zwar die Lehrpläne von Haupt- und Realschule sowie die des Gymnasiums zur Kenntnis, können sie aber nicht eins zu eins für unsere heterogenen Lerngruppen übernehmen. Also muss ein anderes Konzept her: Wir formulieren in allen Fächern grundlegende und weiterführende Lernziele und entwickeln dazu passende Unterrichtsentwürfe. Zu den Unterrichtsentwürfen entwickeln wir passende Medien und für die Kinder Arbeits-bögen sowie kleine Lernprogramme für die Differenzierungsphase. Mit wiederum dazu passenden Zwischentest und Haupttests überprüfen wir, welche Lernziele erreicht worden sind. Ganz wesentlich ist, dass in allen Entwürfen die Binnendifferenzierung geplant und ausgearbeitet wird. Wir entwickeln also teacher proof Materialien. Was das ist, erkläre ich meinen neuen Kolleginnen und Kollegen auf der Grundlage meiner unterrichtlichen Erfahrungen in Schleiden. Ich diskutiere diese Form der Lehrplanentwicklung auch mit allen Fachgruppen. Sie akzeptieren dieses Grundkonzept und begeben sich an die unheimlich aufwendige Arbeit, die nur mittels Arbeitsteilung gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugnisse heißen nun: „Informationen zum Lernprozess“. In allen Fächern wird nach jedem Halbjahr festgestellt, welche grundlegenden und weiterführenden Lernziele das Kind erreicht hat. Das „Zeugnis“ ist also ein kleines Heft, das aus so vielen Seiten besteht, wie Fächer unterrichtet wurden. ''[Exkurs: Heute würde man dazu kompetenzorientierte Diagnose sagen, denn „Lernziel erreicht“ ist ja nichts anderes als die Kompetenz.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Integrierte Fächer NW, GP und Religion===&lt;br /&gt;
Die didaktischen Untergruppen „Biologie-Physik-Chemie“ und „Erdkunde-Geschichte-Politik“ sowie „evangelische-katholische Religion“ beschließen, integrierte Fachlehrpläne zu entwickeln. So entstehen an der Gesamtschule Wulfen die Fächer NW (Naturwissen-schaften) und GP (Gesellschaft und Politik) und Religion. Wieder eine wahnsinnige Aufgabe mehr, denn die Mathe-KollegInnen sind in der Regel zugleich auch die NW-KollegInnen und die Deutsch-KollegInnen sind in der Regel auch zugleich die GP-KollegInnen. Für das Fach Naturwissenschaften adaptieren wir das schottische Curriculum „science for the seventies“, in dem etwa 50% des Unterrichts in SchülerInnen-Experimenten abläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkungen zur Integration in NW: Unser NW-Konzept habe ich 1974 auf einem IPN-Symposion vorgetragen und dann auch veröffentlicht. Der „Mount Wulfen“ ist ein 6 dimensionales curriculares Konstruktions-raster und beschreibt u.a. die Integration der drei Naturwissenschaften mittels einer Orientierung an naturwissenschaftlichen Konzepten (Welle, Feld, Energie, Regelkreis und Teilchen) und anwendungsorientierten Sichtweisen. Es beschreibt darüber hinaus ebenso die fundamentale Orientierung an Untersuchungs- und Arbeits-Prozessen sowie eine Verbindung zu anderen Fächern. In jeder Unterrichtseinheit sollen mindestens ein Konzept, alle Prozesse und mehrere Sichtweisen vorkommen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fach Religion wird von den katholischen und evangelischen Eltern akzeptiert und das ist für das südliche Münsterland – zu dieser Zeit - schon erstaunlich. Religion ist dann auch über vier Schuljahre ökumenisch unterrichtet worden bis der damalige katholische Pfarrer Pott in Barkenberg dagegen „aufstand“ und das Generalvikariat in Münster informierte. Der damalige Generalvikar Lettmann und spätere Bischof von Münster kam daraufhin zu einer Lehrerkonferenz in unsere Schule und verbot nach einer längeren Diskussion mit uns ex autoritate diesen Unterricht. Danach wurden zwar die evangelischen von den katholischen Schülerinnen und Schülern organisatorisch getrennt aber der Inhalt im Unterricht blieb in beiden Gruppen derselbe. Das hat Bischof Lettmann aber nicht mehr mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Integrationsbemühungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Deutschen Bildungsrat wurde auch vorgeschlagen das Fach Sprachen (eine Integration von Deutsch und Mathematik) zu erproben. Wir haben diese Idee im Didaktischen Ausschuss diskutiert, dann aber verworfen. Denn die Entwicklung eines Curriculums hätte uns total überfordert. Die Lehrkräfte für Mathematik waren durch die Lehrplanentwicklung der integrierten Naturwissenschaften und die für Deutsch durch die Entwicklungen für Gesellschaft und Politik sowieso schon hoch gefordert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee war, Kunst, Musik und Theater in einem Fach zu verbinden. Aber auch das hätte uns zu dieser Zeit überfordert. Im Prinzip aus denselben Gründen wie zuvor. Jahre später wurde dann insbesondere von Ursula Kipp die Initiative neu ergriffen und das Fach Darstellen und Gestalten entwickelt und angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Planung einer schulinternen Lehrerfortbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kollegium der Schule ist hoch engagiert. Zum jeweiligen Schuljahresbeginn werden alle hinzukommenden „neuen“ Lehrkräfte in unser Schul-Programm eingearbeitet. Zu diesem Zweck veranstalten wir für alle „Neuen“ eine dreitägige schulinterne Fortbildung. So vermeiden wir Brüche und erarbeiten und gestalten ein sehr positives Schulklima in '''Verbindung von fachlichem und zugleich sozialem Lernen'''. Arbeitsteilige Kleingruppenarbeit, Schüler-, Handlungs- und Projekt-Orientierung sind keine Fremdworte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erregung pur! ===&lt;br /&gt;
Spätestens im April 1973 ist mir absolut klar, dass die Grüne Schule am 1.8.73 nicht bezugsfertig ist, auch wenn die Baugewaltigen immer noch Gegenteiliges aussagen. Ich bereite also das Startkollegium der Gesamtschule im Geheimen auf den schlimmsten Fall vor. Aber: aus dem vermutlichen Unglück machen wir aber eine Tugend und erarbeiten kurzfristig ein Wiluk-Programm: „'''Wir lernen uns kennen'''“. So planen wir also einen 14 tägigen Schullandheimaufenthalt im Sauerland. Ich gehe daher auf den Gemeinderat Wulfen und die Amtsverwaltung zu. Die Zeit drängt, da sonst die Häuser in Winterberg (Aufnahmekapazität 5 Klassen) und Berleburg (Aufnahmekapazität 1 Klasse) durch andere Schulen bereits belegt sind. In der Umgebung von Winterberg liegt die Jugendherberge von Berleburg am nächsten beim Schullandheim der Stadt Bochum in Winterberg. Alle Veranstaltungen für alle Kinder zusammen können wir im '''Schullandheim in Winterberg''' durchführen, weil ihre Tagungsräume groß genug sind. ''(Anmerkung: ich bin in Winterberg groß geworden und kannte die Leiterin des Landschulheims.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15 Juni 1973 heißt es dann in der WAZ: „Elternversammlung in der Barkenbergschule erfuhr: Unterricht startet planmäßig. Als Sicherheit wartet das Landschulheim.“ Schließlich schreibt die WAZ am 26. Juli 1973: „Gesamtschule Wulfen beginn das Schuljahr im Sauerland“. Die Kinder, die nicht am Schullandheimaufenthalt teilnehmen können, werden in einem Klassenraum der Blauen Schule durch Herrn Sternemann betreut. Er soll, während wir anderen in Winterberg sind, außerdem den Druck auf den Bauleiter der Grünen Schule nicht abreißen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das erste Schuljahr 73/74 der Gesamtschule=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Schule beginnt auf dem Schulhof der blauen Schule'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.8.73. wird mir auch die Schulleitung übertragen. So begrüße ich als Schulleiter bei vollem Sonnenschein die Kinder und deren Eltern auf dem Schulhof der Blauen Schule [Offizieller Name: Barkenbergschule]. Ein Lautsprecher hilft mir, das erregte Stimmengewirr ein wenig zu übertönen und die 6 Stammgruppen zusammenzustellen. Für sie stehen nach der Begrüßung sechs Räume im Grundschulgebäude bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tutoren und Tutorinnen Wolfgang Tripptrap und Christa Rhode (Klasse 5.1), Walter Heinzmann (Klasse 5.2), Johanna Überbach (Klasse 5.3), Manfred Nitschke (Klasse 5.4), Rolf Hopp (Klasse 5.5) und Ursula Kipp (Klasse 5.6) treffen sich zum ersten Mal mit den Kindern und Eltern ihrer Stammgruppe und geben letzte Hinweise zur bevorstehenden Fahrt ins Schullandheim. Sie beantworten Fragen und beruhigen die besorgten und aufgeregten Eltern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schullandheim''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stehen dann die Busse hinter dem Handwerkshof bereit zur Abfahrt. Die Erlebnisse der ersten beiden Wochen können beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein herausragender Tag in Winterberg ist der, an dem Bürgermeister Osterkamp zu Besuch in Winterberg weilt. Er schiedsrichtert u.a. ein Fußballspiel der Kinder gegen elf Lehrkräfte. Aber im Verlauf des Spiels nimmt die Zahl der Kinder ständig zu. Die Lehrkräfte spielen letztlich gegen eine Mauer aus Kindern. Und Herr Osterkamp lässt es gewähren. An diesem Tag findet auch das von mir und meinem Schwager Edi vorbereitete Kartoffelbraten statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterricht im ersten Bauabschnitt der Grünen Schule===&lt;br /&gt;
Die Ruhrnachrichten berichten am 11./12.8.73 „Gesamtschule bezieht Montag sechs Klassen in der Barkenberger Grundschule – Auch heute wird gearbeitet und gereinigt – die Klassen haben noch keine Türen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulgebäude, in das wir einziehen sollen, ist also immer noch eine ziemliche Baustelle. Ich selbst karre mit einer Schubkarre Bauschutt aus dem Gebäude heraus, damit der Boden rund um die Schließfachanlage im ersten Geschoss gereinigt werden kann. Am Samstagabend flutet dann auch noch Wasser in den Keller, in dem am Montagmittag gegessen werden soll. Die schnell herbeigerufene Feuerwehr löst das Problem und pumpt den Keller leer. Aufgestellte Koksöfen sorgen dafür, dass der Keller wieder trocken wird. So können wir dann am 13.8 mit dem ersten Ganztag in der Gesamtschule beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden wir regelmäßig durch die Ortspresse beobachtet. U.a. gibt es Berichte über den integrierten NW-Unterricht (denn hier lassen sich schöne Bilder machen), den Klassenunterricht, den Musikunterricht sowie über die Mittagspause mit Essen, Freizeit und Nachmittagsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großem Interesse verfolgt die Presse auch die weitere Entwicklung und berichtet vom Pioniergeist an der Schule. Viele Mütter engagieren sich im Ganztagsbereich der Schule und bieten auch Arbeitsgemeinschaften an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober startet dann das erste Schülerfest, später Oktoberfest genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrkräfte, die im folgenden Schuljahr 74/75 zur Schule dazukommen, nehmen – soweit es ihre Zeit erlaubt - bereits an den Lehrer- und Fach-Konferenzen teil und helfen bei der Entwicklung der weiteren Unterrichtsmaterialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 74/75 - das zweite Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schuljahresabschluss-Gartenparty am Ende des ersten Jahres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag vor der Ausgabe der Informationen zum Lernprozess, also am vorletzten Schultag vor den großen Ferien 1974, steigt bei uns auf dem [van Lück'schen] Hof die erste Schuljahresabschluss-Gartenparty. Alle Lehrkräfte der Schule und auch die, die im folgenden Schuljahr voll in das Kollegium einsteigen, sind mit dabei. Die bis dahin fertiggestellten Außenanlagen an unserem Haus lassen diese erste Party schon zu. Ab nun findet diese Party jährlich immer wieder statt. Jahr für Jahr kommen ca. 16 neue Lehrkräfte dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiluk = Wir lernen uns kennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch am 1.8.73 als Notbehelf gedacht war, wird für die Zukunft ein Wiluk-Programm. Die jeweils neu aufgenommenen fahren zum Schulbeginn in eine Jugendherberge, um dort schneller untereinander Kontakte knüpfen und eine Klassengemeinschaft bilden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NW-Unterricht im Bauernhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Vollendung des zweiten Bauabschnitts an der Grünen Schule gibt es erneut einen Raum-Engpass. Denn auch der Pilotjahrgang ist in der Zwischenzeit 7-zügig und wächst weiter auf 8 Züge an, weil wir noch immer für alle Wulfener Hauptschüler die Pflichtschule sind. Die Stadt mietet also den der Grünen Schule gegenüber liegenden Bauernhof an. Dort wird für ein Jahr in Küche und Wohnzimmern der NW-Unterricht erteilt. Die NW-Sammlung steht im Flur des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittagspause und Freizeit-AGs in der Grünen Schule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittagessen in der Gesamtschule kann jetzt in der Pausenhalle der Grünen Schule eingenommen werden. Der Keller wird nun zum Freizeitbereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Richtkranz über der eigenen Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte am 1.8.74 der erste Bauabschnitt der eigenen Schule bezugsfertig sein. Aber gerade erst wird dort der Richtkranz hochgezogen. Daher beäuge ich sehr kritisch den Baufortschritt, denn sollte der erste Bauabschnitt der eigenen Schule zum 1.8.75 nicht bezugsfertig sein, dann gibt es ein riesengroßes Desaster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schulfest – Oktoberfest – Altennachmittag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Wahlkurse der Schule erarbeiten einen Beitrag für den bunten Abend. Und auch alle Fachbereiche beteiligen sich und spiegeln sowohl die Unterrichtsmethode als auch die erreichten Lernziele. Ein Rollenspiel in englischer Sprache lässt viele Eltern erstaunen. Der Andrang der Eltern und auch der zukünftigen Eltern ist so groß, dass der bunte Abend zweimal stattfinden muss. Sowohl das „Schulfest“ als auch der Altennachmittag finden ab jetzt regelmäßig statt. Mit dem Schulfest im Oktober ist immer auch ein Tag der offenen Tür verbunden, an dem sich zukünftige Eltern über die Schule informieren können. Und immer wieder haben wir einen stürmischen Andrang zu verzeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 75/76 – das dritte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesamtschule Wulfen im ersten Bauabschnitt des eigenen Gebäudes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Bauabschnitt der Gesamtschule ziehen gleich drei Jahrgänge ein. Ich begrüße den dritten Schülerjahrgang und deren Eltern im Nordteil der Schulstraße, indem ich mich auf die Mauer einer Sitznische stelle. Ganz schnell teile ich die Stammgruppen ein, sodass sowohl die Kinder als auch ihre Eltern in einem Klassenraum Platz nehmen können. Dort erhalten sie dann von den Tutoren und Tutorinnen Informationen über den Ablauf der nächsten Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Schul- und Stadtteil-Bibliothek''', die bereits in einem Raum in der Grünen Schule begonnen hat und von Anfang aus dem Schuletat als von der Gemeinde finanziert wird, wird geleitet von Frau Hagemann (Stadt) und Herrn Nüschen (Lehrer). Aber der erste Bauabschnitt im eigenen Gebäude ist zunächst die Mensa und der Versammlungsort für größere Veranstaltungen der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Naturwissenschaften sind noch einmal übergangsmäßig untergebracht und zwar im Technikbereich der Schule. Aber ab jetzt hat jede Lehrperson der Schule einen festen Arbeitsplatz. Sie verteilen sich über die ganze Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesamtschule soll eine eigene gymnasiale Oberstufe bekommen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte eine eigenständige integrierte Sekundarstufe 2 (eine Kollegschule) auf die Sekundarstufe 1 der Gesamtschule Wulfen aufbauen. Mindestens haben wir im didaktischen Ausschuss und später auch im Kollegium der Gesamtschule dazu Strukturvor-schläge in Anlehnung an das Kollegschulmodell NRW erarbeitet. Wir wollten mit der Kollegschule in Marl, die bereits existierte, eine Kooperation aufbauen, um ein hinreichend großes Fach-Angebot anbieten zu können. '''Für die Sekundarstufe 2 in Wulfen sollte sogar ein eigenes Gebäude auf der anderen Seite des Midlicher Mühlenbaches errichtet werden'''. Auch dazu gab es schon hinreichend viele Vorüberlegungen. ''[Anmerkung: Der Deutsche Bildungsrat wollte ein solches Stufenschulmodell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun beschließt der Schulausschuss der Stadt Dorsten (Wulfen ist in der Zwischenzeit eingemeindet worden), an der Gesamtschule eine gymnasiale Oberstufe einzurichten, die dreizügig angenommen wird. Und das hat Folgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erstens'': An der Gesamtschule muss der Pflichtschulcharakter für die Hauptschüler aus Wulfen aufgehoben werden. Die Mathäusschule muss für die Hauptschüler aus Wulfen wieder die Pflichtschule werden und auch wieder aufleben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zweitens''': Für die Gesamtschule muss es ein Aufnahmeverfahren per Losentscheid geben, das ihre Heterogenität sicherstellt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Drittens''': Die acht Züge der Schule müssen mittelfristig heruntergefahren werden, um Platz für einen Umbau zu schaffen. Aus jeweils zwei Klassenräumen müssen drei kleinere Gruppenräume geschaffen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Viertens''': Die Schulaufsicht (RP und KM) muss diese Veränderung der Gesamtschule genehmigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das schafft Ärger sowie Entwicklungs- und Überzeugungsarbeit im politischen Raum. Dies aber nicht nur bei den Parteien am Ort, sondern auch gegenüber den Eltern. Sie wollen natürlich wissen, welche Abschlüsse für ihre Kinder an der Gesamtschule erreichbar sind. Und: Nun ist die Presse wieder ständig hinter mir her und will immerfort das Neueste erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Endlich ist die Vierfachturnhalle genehmigt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1975 wird nun endlich auch durch einen Besitzeinweisungsvertrag der Bau der Vierfachturnhalle genehmigt. „Unendlich“ viele Gespräche mit der Entwicklungsgesellschaft Wulfen und der Stadt Dorsten und den Parteien gingen diesem Vertrag voraus. Sportunterricht findet in diesem und auch noch im folgenden Schuljahr in den umliegenden Sporthallen der Grundschulen und der Matthäusschule statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Land NRW gibt es einen Volksentscheid zur KOOP'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD in NRW versucht im Landtag einen Konsens in der immer heftiger werdenden Debatte um die Integrierte Gesamtschule zu finden. Sie bringt für die Sekundarstufe 1 eine kooperative Struktur ins Gespräch, die die bestehende Dreigliedrigkeit ersetzen soll. Aber: Das Gymnasium fühlt sich in seiner Existenz bedroht. Die damalige Leiterin des Schulkollegiums in Münster initiiert also in Zusammenwirken mit dem Philologen- und Realschullehrerverband eine Volksbefragung. Und damit geht im Vorfeld der Befragung die Diskussion erst richtig los. Ich bin nun gehalten, auf vielen Veranstaltungen im Dorstener Raum dieses kooperative Modell vorzustellen und dafür auch zu werben. Nur dieses Modell entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen. Der dann schließlich durchgeführte Volksentscheid geht für die SPD verloren. Das wiederum führt in der Folgezeit zu vielen Anpassungsprozessen im laufenden Gesamtschulversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 76/77 – das vierte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entscheidungen zur Mitwirkung an der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten drei Schuljahren der Gesamtschule ist die gesamte Lehrerkonferenz (in der bereits die SMV als auch die Elternschaft mitwirken) das basisdemokratische Diskussionsforum für alle Entwicklungen der Schule. Im Laufe des Schuljahres 75/76 wird diese Gruppe aber so groß, dass wir in nicht mehr diskutabler Zeit zu Entscheidungen kommen. Also muß ein anderes Mitwirkungsmodell her. Ich rufe eine '''kooperative Schulleitung''' ins Leben. Sie besteht aus dem Schulleiter, dem Organisationsleiter, dem Didaktischen Leiter und den Stufenleitern. In dieser Schulleitung werden zunächst die Aufgabenbereiche der einzelnen Mitglieder abgesprochen. Wir treffen uns wöchentlich und entscheiden aktuelle Sachprobleme, diskutieren aber auch Fragen zur weiteren Schulentwicklung etwa zur Einführung eines Team-Kleingruppen-Modells (TKM) oder zu den Aufgaben eines pädagogisch-psychologischen Dienstes (PPD) oder zu den oder Angeboten im Wahlplichtbereich II. Dann bereiten wir dazu begründete Beschlussvorlagen für die Lehrerkonferenz vor. Die jeweils zuständigen Mitglieder der Schulleitung moderieren dann in der LK deren Behand-lung und führen sie zur Entscheidung. Regelmäßig treffe ich mich auch mit den gewählten Vertretern der Lehrerinnen und Lehrer. Ein Vorgriff auf den späteren Lehrerrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im laufenden Schuljahr wächst dann das Kollegium noch weiter. Es besteht nunmehr aus etwa 80 Personen. Und fast alle neu hinzukommenden Lehrkräfte kommen direkt vom Seminar und wollen natürlich ihre pädagogischen Ideen umsetzen. Daher wächst die Diskussionszeit von Beschlussvorlagen wieder auf indiskutable Zeiten an. Also richten wir zur Vorberatung der einzelnen Beschlussvorschläge offene, informelle Gruppen ein, an der alle am Thema Interessierten teilnehmen können. Hier wird die Beschlussvorlage dann ausführlich im Pro und Contra diskutiert und ggf. modifiziert. In der Lehrerkonferenz gibt es dann zu allen Beschlusspunkten nur noch drei Wortbeiträge und dann wird abgestimmt. Neben den Beschlussvorlagen gibt es in der Lehrerkonferenz auch Informationsvorlagen. Und damit sich der hierzu notwendig Nachfrageaufwand in Grenzen hält, wird zusätzlich ein Lehrerbrief verfasst, in dem z.B. neue Erlasse oder Verfügungen oder Beschlüsse des Schulausschusses der Stadt Dorsten abgedruckt werden. Insgesamt besteht das Informa-tionssystem in der Schule aus einem Lehrerbrief, einem Elternbrief und den Konferenzunterlagen, die nahezu monatlich herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Team-Kleingruppen-Modell: kurz TKM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vordergründig ist dieses Modell ein Organisationsmodell. Es bildet gleichsam kleine Schulen in einer großen Schule ab. In England wurde dieses Prinzip „housing system“ genannt und dies wurde bei uns bereits in den Gesprächen mit den Architekten in der Raumpla-nungsgruppe in den Jahren 1971 und 1972 berücksichtigt. Die Jahrgänge 5 bis 8 haben im Schulgebäude einen eigenen Raumbereich. Und die Stufenleiter 5/6 und 7/8 haben innerhalb dieser Raumbereiche auch ihr „Schulleiterzimmer“. Zur Organisation gehört ebenfalls, dass in zwei Stammgruppen eines Jahrgangs möglichst wenige Lehrkräfte mit möglichst vielen Unterrichtsstunden parallel eingesetzt werden und sich dieses Stammteam, soweit möglich, auch selbst organisiert. Darüber hinaus ist dieses Modell aber auch pädagogisch begründet. Die Kinder einer Stammgruppe lernen in konstanten, heterogenen Kleingruppen. Sie lernen miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Die vorgeplante und durchgeplante Binnendifferenzierung wird gewissermaßen in die Kleingruppen verlegt und kooperatives Lernen angeregt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Offizielle Einweihungsfeier der Gesamtschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Schuljahresbeginn ist auch der zweite Bauabschnitt der Gesamtschule fertiggestellt. Die Mensa, das Forum und alle Fachbereiche (NW, Technik, Hauswirtschaft, Kunst) liegen an der Schulstraße (mit Litfasssäule und Telefon) und haben einen hellen Innhof sowie im Außenbereich Werkbereiche bzw. einen Schulgarten. Lediglich die integrierte Stadt- und Schulbibliothek ist noch im Ausbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hurra, heute ist der Minister da“, skandieren die Schülerinnen und Schüler als der Kultusminister ans Rednerpult geht. Er formuliert: „Zu den positiven Seiten der Gesamtschule zählen für mich, eine wesentlich gestiegene Schulfreude und eine entspannte Atmosphäre.“ Bürgermeister Lampen (CDU) begrüßt die angereisten Gäste, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und auch die Lehrkräfte und stellt den Gesamtschulversuch als notwendig dar, um pädagogische Erfahrungen mit der Chancengleichheit, der bestmöglichsten Bildung für jedermann und für die soziale Integration zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schule als Lern- und Lebensraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angebote von frei wählbaren Arbeitsgemeinschaften in der Mittagsfreizeit werden von den Schülerinnen und Schülern mit Freude angenommen. Der FSG macht in diesem und auch in den zukünftigen Jahren vieles möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit größer werdender Schule gibt es schließlich drei versetzte Mittagspausen, damit erstens genügend Räume für alle Aktivitäten vorhanden sind und zweitens der unverhinderbare Kinderlärm sich in Grenzen hält. Im Nachmittagsbereich werden fachbezogene Übungsstunden angeboten, die ggf. auch der Nachhilfe dienen. Weiterhin gibt es Wahlkurse zur Erprobung von Interessen aber auch Kurse zum Ausgleich von grundsätzlichen sozialen oder lernpsychischen Schwächen. An keiner Dorstener Schule sonst, gibt es u.a. auch Angebote zur Minderung der Lese-Recht-Schreibschwäche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Schule wird mehr und mehr zu einem Lern- und Lebensraum. Und das spricht sich im ganzen Land NRW rund. So müssen wir uns nicht beklagen u.a. über Besuchergruppen aus anderen Städten, von anderen Schulen, von Hochschulen, aus Lehrerseminaren und aus dem Kultus-Ministerium. Wöchentlich kommen Zeitungsleute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Projekt zum Thema „Dritte Welt“ kommt sogar der WDR und filmt unsere Aktivitäten. „Auf dem Schulhof stehen die Slums von Südamerika“, schreibt die WAZ. An Dorstener Schulen wurde zum ersten Mal ein wirkliches Projekt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrang auf Gesamtschulplätze - Schüleraufnahmeverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmeldezahl von Kindern zur Gesamtschule Wulfen steigt. Im Schuljahr 75/76 standen den 422 Anmeldungen nur 264 Plätze gegenüber. Ohne ein geregeltes und juristisch abgesichertes Aufnahmeverfahren geht es nicht mehr. Der Stadtrat Dorsten beschließt daher das folgende Verfahren:&lt;br /&gt;
*60% der SchülerInnen sollen aus Wulfen und 40% aus den anderen Stadtteilen Dorstens kommen,&lt;br /&gt;
*Geschwisterkinder werden aufgenommen,&lt;br /&gt;
*40% der SchülerInnen sollen potentielle HauptschülerInnnen und je 30% potentielle Real- und GymasialschülerInnen sein,&lt;br /&gt;
*Gibt es in den einzelnen Gruppen mehr Anmeldungen, so entscheidet das Los, &lt;br /&gt;
*die Auslosung ist öffentlich unter Beteiligung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die öffentliche Auslosung ist für mich das am stärksten emotional bedrückende Erlebnis im Jahr'''. Ich möchte ja für alle Kinder die Gesamtschule. Kann aber aus Kapazitäts-Gründen nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen. Nach der Auslosung sehe ich dann verzweifelte Eltern und weinende Kinder. Schrecklich!! Schrecklich!! Es ist wirklich zum Heulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öffentlichkeit reagiert mit Protesten und Demonstrationen gegen die Nichtaufnahme, mit Klagen vor dem Verwaltungsgericht und mit Aufrufen zur Einrichtung einer zweiten Gesamtschule in Dorsten, ja sogar mit Aufrufen zum Schulstreik. (Hierzu gibt es sehr viele Zeitungsartikel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meine Mitarbeit auf Landesebene am Grundmodell Gesamtschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Schuljahr 76/77 soll in allen Gesamtschulen in NRW ein verbindliches Grundmodell eingeführt werden. Die Zeit der großen curricularen Freiheiten geht also ihrem Ende entgegen. Mitte 1975 werden daher bereits Lehrplangruppen für alle Fächer eingerichtet. Unsere Schule ist in allen naturwissenschaftlichen Lehrplan-Gruppen vertreten. Es geht darum, den integrierten Ansatz in diesen Fächern zu sichern. Im Herbst 1975 werden ebenfalls fachübergreifende Kommissionen zur Differenzierung, zur Leistungs-bewertung und zum Ganztag gebildet. Ich werde vom Kultusminister in alle drei Kommissionen berufen, was für mich eine erhebliche Mehr-Arbeit bedeutet. Die Kommissionen tagen so häufig, dass ich fast 14täglich zwei Tage zu einer Sitzung unterwegs bin. Denn bis Anfang 1976 sollen die Kommissionen dem Kultusminister die Erlassentwürfe vorlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Argumente und Begründungen hin verständigt sich die Leistungsbewertungsgruppe auf Grund der Heterogenität der SchülerInnenschaft an Gesamtschulen auf eine dreifach versetzte Sechserskala. Die Note 3 (ausreichend auf Hauptschulniveau) soll dann erteilt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler die meisten grundlegenden Lernziele erreicht haben. Es bleibt also bei einer Orientierung an erreichten Lernzielen, die jetzt aber Anforderungen heißen (und heute im Jahr 2012 Kompetenzen genannt werden). Die Note 8 ist das „sehr gut“ auf Gymnasialniveau; die Note 6 das „sehr gut“ auf Hauptschulniveau. So wurde die Forderung des Landes Bayern m.E. hinreichend erfüllt, die gegen die Informationen zum Lernprozess zu Felde gezogen war und die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen kündigen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Differenzierungsgruppe plädiere ich für die Möglichkeit einer profilorientierten Differenzierung ab Klasse 9. Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Klasse 9 in einen Beruf wechseln wollen, können so ein Jahr lang intensiver darauf vorbereitet werden. (Zu dieser Zeit ist noch ein Abgang nach der 9. Klasse möglich.) Für alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben alle Abschlüsse offen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Profildifferenzierung kommt in meinem „jungen“ Kollegium gar nicht gut an. Sie wollen mit ihrem TKM-System bis zur Klasse 10 gehen. Ich weiß aber durch meine vielen Unterrichtsbesuche bei den jungen Kolleginnen und Kollegen (etwa in den Jahrgängen 7 oder 8), die ich zwecks ihrer Verbeamtung durchführen muss, dass sie wenig Arbeit in eine aufbereitete und durchdachte Binnendifferenzierung stecken. Alleine die kooperative Arbeit in den TKM-Kleingruppen soll nach ihrer Meinung die Binnendifferenzierung leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe „Ganztag“ unterstütze ich nachdrücklich, dass es im Nachmittagsbereich weiterhin Übungsstunden gibt, die auch der „Nachhilfe“ dienen können. Weiter geht es mir darum, dass es Angebote gibt, in denen an grundlegenden Schwächen (z.B. LRS) von Kindern gearbeitet werden kann. Sodann soll es im Nachmittagsbereich Wahlkurse und in der Mittagspause Arbeitsgemeinschaften geben, in denen die Kinder ihre Interessen erproben und auch entwickeln können, damit sie später ihre Freizeit aktiv gestalten können. Und: In der Schul-Organisation muss dafür gesorgt werden, dass es in der Mittagsfreizeit neben lauten Bereichen auch Ruhezonen (z.B. zum Lesen) gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kern-Erlasse zum Grundmodell Gesamtschule also zur Leistungs-Bewertung, zur Differenzierung und zum Ganztag Ende 1976 veröffentlicht sind, werde ich per Verfügung dazu „verdonnert“, in allen Gesamtschulen des RP-Bezirks Münster eine Fortbildung zum Inhalt der Erlasse durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 77/78 – das fünfte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein neues Fachangebot: Informatik im WP 9/10 und in der S II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr, der Pilotjahrgang geht ins 9.Schuljahr, biete ich im Wahlpflichtbereich 9/10 zum ersten Mal das Fach Informatik an. 16 Schülerinnen und Schüler wählen dieses Angebot. Informatik ist bundesweit in allgemeinbildenden Schulen ein Experimentierfeld. Lehrpläne gibt es lange noch nicht. Im Schulausschuss der Stadt Dorsten gelingt es mir, für unsere Schule einen Computer anschaffen zu dürfen. Es ist ein Olivetti, der nur eine Lesezeile besitzt, nur in Basic programmierbar ist aber 30.000 DM kostet. Nun können meine Schülerinnen und Schüler auch einfache Basic-Programme schreiben lernen. Die Schule kann das Angebot Informatik im Wahlpflichtbereich 9/10 auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten und später auch, nach einer Hospitation der gymnasialen Schulaufsicht, Informatik in der Sekundarstufe II anbieten. Denn: Ab Ende der 70ger Jahre gibt es auch Lehrkräfte mit der Facultas Informatik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kommen Ende 1979 erste Apple Computer auf den Markt, die in Pascal programmierbar sind. Ein Jahr später ist dann der Apple II e verfügbar. Die Gesamtschule kann drei davon anschaffen, denn die Anschaffungspreise sind gesunken. Ich führe sechs meiner Schüler aus dem WP 9/10 auch in der Sekundar-Stufe II weiter. In den Klassen 11 und 12 unterrichte ich neben dem Leistungskurs Mathematik auch noch Informatik. In Klasse 13 unterrichte ich aber nur noch Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erneuter Run auf die Gesamtschule; öffentliche Auslosung der Plätze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Gesamtschule sind 440 Kinder angemeldet. Das sind wieder viel zu viele. Also entscheidet wieder das Los. Für mich ist das erneut außerordentlich schrecklich! Es belastet mich hochgradig emotional. Und natürlich schreckt ein solches Los-Verfahren auch ab. In den nächsten Jahren gehen daher auch die Anmeldezahlen zurück. Eltern wollen ihren Kindern die Enttäuschung ersparen, auch dann wenn das Losverfahren noch vor den Anmeldeterminen zu den anderen weiterführenden Schulen Dorstens liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und: Die Zeitung ist wieder voll von Nachrichten sowie vom Parteiengezänk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr wird sowohl die '''Turnhalle''' als auch die '''integrierte Mediothek''' eingeweiht. Die Mediothek gilt landesweit als Modell. Denn sie ist sowohl Schüler-Mediothek als auch öffentliche Stadtteilbibliothek. Sie besitzt zwei Eingänge: einen von Draußen vom Markt aus und einen von Innen von der Schulstraße aus. Das wurde bereits 1971 in der Gruppe Raumprogramm so geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Schuljahres entlassen wir in einer Abschlussfeier die ersten Schülerinnen und Schüler. Rund 75 Schülerinnen und Schüler des Pilotjahrgangs verlassen mit dem Hauptschulabschluss 9 die Gesamtschule Wulfen und ergreifen einen Beruf oder gehen zur Berufsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr sind auch zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerschule Dormans 14 Tage zu Gast in der Schule. Die Gäste wohnen in Gastfamilien, die vorher schon in einem brieflichen Kontakt mit den Gästen gestanden haben. Ein Jahr später fahren dann auch die ersten GesamtschülerInnen nach Dormans. Jahr für Jahr gibt es nun diesen Schüler-Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 78/79 – das sechste Existenzjahr =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Run auf die Gesamtschule schrumpft – aber das Losverfahren ist immer noch notwendig – ideologische Auseinandersetzungen kommen in Hochform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder steht die Anmeldung von Kindern an der Gesamtschule vor der Tür und in diesem Jahr können sich auch zum ersten Mal Jugendliche für die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) anmelden. Zwar ist die Anmeldezahl für den Jahrgang 5 erwartungsgemäß geschrumpft aber von den angemeldeten 361 Schülerinnen und Schülern können nur 231 (7 Stammgruppen a 33 Kinder) aufgenommen werden. Also ist wieder ein öffentlicher Losentscheid notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elternklagen veranlassen die in Dorsten „regierende“ CDU zu versteckten Angriffen und Reaktionen. Sie suchen nämlich die Schuld für diese prekäre Situation bei der Gesamt-schule. Etwa durch die folgende Pressemeldung lenken sie ab von dem, was getan werden müsste: „Die Neigung der Viertklässler zur Gesamtschule zu wechseln hat erheblich abgenommen. An der Gesamtschule wird eine gewisse Lustlosigkeit ausgemacht. Sie muss überprüft werden!“ Oder sie wirken in der Öffentlichkeit mittels eines Leserbriefes: „Ob polemische Elternbriefe des Schulleiters helfen, dass mag bezweifelt werden.“ In dem zitierten Elternbrief beschreibe ich unter der Überschrift „Alles nur Quatsch“ die ständig und immer wieder vorgetragenen Gerüchte, die Gesamtschuloberstufe sei minderwertig gegenüber dem Gymnasium und das Abitur an der Gesamtschule sei nicht gleichwertig. Auf diese Richtigstellungen reagiert die CDU dann in besonderer Weise recht scharf, ohne auf ihre eigenen Fehlinterpretationen einzugehen. Es ist Wahljahr! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wulfener Woche hat die 3.Welt AG der Gesamtschule z.B. eine chilenische Folklore-Gruppe eingeladen, die von den „Konservativen“ aus Barkenberg als linke Polit-Clowns beschimpft werden. Und das führt dann dazu, dass auch die 3. Welt AG als linke Truppe verschrien wird, obwohl sie mit ihren Veranstaltungen dafür sorgt, dass täglich 180 chilenische Kinder gespeist werden können. Einige Wochen später wird der Fleiß der 3. Welt AG durch eine ministerielle Einladung nach Bonn (damals noch Bundeshauptstadt) belohnt. Die Reaktion der CDU auf diese doch wirklich erhebliche „Belohnung“ ist gleich Null!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschlussfeier nach dem 10. Schuljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal können im Juni 1979 an der Gesamtschule 161 Jugendliche nach der Klasse 10 mit der Fachoberschulreife entlassen werden. Gleichzeitig werden aber auch die Hauptschülerinnen und –schüler des zweiten Schülerjahrgangs nach dem 9. Schuljahr verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Fend-Studie: ==&lt;br /&gt;
'''Schulvergleich von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien mit Gesamtschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Vorinformationen über die Ergebnisse der Fend-Untersuchung, in der 4 Haupt- und 4 Realschulen sowie 4 Gymnasien und 9 Gesamtschulen miteinander in den Jahrgängen 6 und 9 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik und im Jahrgang 9 zusätzlich in Physik miteinander in ihrer Leistung verglichen werden. Ich weiß, dass dieser Vergleich für einige Gesamtschulen miserabel ausgeht und die Gesamtschulen daher im arithme-tischen Mittel schlecht abschneiden. Naturgemäß ist die Variationsbreite unter (den 9 Gesamtschul-) Versuchsschulen, die alle einen großen Freiraum für ihre eigenen curricu-laren und pädagogischen Entwicklungen hatten, viel größer als die bei „herkömmlichen“ Schulen mit fest eingefahrenen Strukturen. Diese grundlegende statistische Erkenntnis und die, dass Ausreißer den Mittelwert sehr stark beeinflussen, kann ich aber in der breiten Öffentlichkeit schlecht verständlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schreibe ich einen Elternbrief, in dem ich die Eltern auf die kommenden Veröffentlichungen in der Weise vorbereite, dass ich das soziale Lernen neben dem fachlichen Lernen als eine notwendige Leistung für unsere Gesellschaft betrachte. Die WAZ schreibt im Juli 1979 dazu: „Bemerkenswerter Aufsatz von GSW-Leiter van Lück, Plädoyer für eine Änderung der Einstellung zur Leistung“. ''[Anmerkung: Heute ist dies in allen Schulen, sogar in den Gymnasien, fast selbstverständlich; man spricht von notwendigen sozialen Kompetenzen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der konservativen Öffentlichkeit wird nach Veröffentlichung der Ergebnisse der Fend-Untersuchung die Gesamtschule als gescheitert beschrieben. Daher lade ich im Januar 1980 alle Eltern und alle Interessierten zu einem Informationsabend über die Fend-Studie ein (Pressebeitrag 151, siehe Ordner xxxx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ich belege, dass die Gesamtschule Wulfen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Physik auf Rang 4 von 13 möglichen liegt'''. Und dass es in jedem Einzelfall des Vergleichs mehrere Realschulen und Gymnasien gibt, die deutlich schlechter abschneiden als die Gesamtschule Wulfen. Im Fach Englisch erreichte die Gesamtschule Wulfen immerhin noch den Rang 6. ''(Anmerkung: Unser Lernziel in Englisch war nicht die englische Literatur zu verstehen, sondern in Englisch kommunizieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortspresse berichtet ausführlich über diese öffentliche Veranstaltung. Die WAZ schreibt: „Wissenschaftliche Untersuchung lässt jetzt keine Zweifel aufkommen: '''Gesamtschule Wulfen hat sich bewährt'''“. Alle Interessierten können auch eine ausführliche Informationsschrift erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet aller öffentlichen Anfeindungen fahren wir an der Gesamtschule mit unserem Programm einer Lern- und Lebensschule fort. Und wir lassen uns dabei im Unterricht sogar von Fremden und Eltern beobachten. Wir öffnen die Schule! Auch dies ist heute Allgemeingut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Gesamtschule Wulfen erhält für die Integrierten Naturwissenschaften den Status eines Schulversuchs im Schulversuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Gesamtschule am 1.8.1973 wird Biologie, Physik und Chemie integriert unterrichtet. Wir adaptieren mit eigenen Materialien das schottische Curriculum science for the seventies. Damit sich aber die ab Schuljahr 75/76 immer wieder neu hinzukommenden Lehrkräfte für Biologie, Physik und Chemie für den teilweise fachfremden Unterricht fort- und weiterbilden können, werden die Schüler- und Demonstrations-Versuche jeweils gemeinsam im Team von drei Lehrkräften aufgebaut. Während dieser Aufbauzeit der Versuche wird dann von einer fachlich kompetenten Lehrkraft aus dem Team der fachfremde Inhalt vermittelt. Wir institutionalisieren also eine schulinterne Lehrerfortbildung. Damals noch ein absolutes Novum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulaufsicht, insbesondere das Kultusministerium, kommt hin und wieder in unsere Schule und beobachtet uns im integrierten NW-Unterricht. Immer wieder müssen wir zeigen (nachweisen), dass wir mit diesem integrierten Konzept auch die üblichen fachbezogenen Lernziele der drei naturwissenschaftlichen Fächer erreichen. Das gelingt uns und so erhalten wir den Status eines Schulversuchs im Schulversuch Gesamtschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1976 interessiert sich der Metzler-Schulbuchverlag für unser Konzept und will ein Schulbuch für die Jahrgangsstufe 5/6 herausgeben. Das „Anfangsteam“ der integrierten Naturwissenschaften trifft sich daher des Öfteren mit dem Lektor des Verlages. Als dann aber das Schulbuch quasi zum Druck fertig ist, da geht der Verlag pleite. Wir arbeiten in der Schule aber mit unseren selbst erstellten Materialien weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[Anmerkung: Als Referatsleiter im Landesinstitut für Schule und Weiterbildung erstelle ich zusammen mit den bisher Beteiligten eine Handreichungsreihe von 7 Bänden für koordinierte Naturwissenschaften. Die Hefte erhalten dann weit über Nordrhein-Westfalen hinaus eine hohe Nachfrage.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 79/80=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wieder eine Öffentliche Auslosung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die 8. öffentliche Auslosung von Schülerinnen und Schülern hat Folgen. Mit schöner Regelmäßigkeit gibt es nach der Auslosung immer wieder schulpolitische Diskussionen. Und dann schäumen die ideologischen Argumente hoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange mache ich die Stadt Dorsten darauf aufmerksam, dass mit Einrichtung der gymnasialen Oberstufe an der Gesamtschule ab Schuljahr 81/82 Unterrichtsräume im Gebäude fehlen und die Gesamtschule aus diesem Grund in der Sekundarstufe 1 eigentlich auf sechs Züge heruntergefahren werden muss. Das einzige aber, was geschieht, ist eine ideologische Diskussion auf Ortsebene. Und der Kultusminister windet sich, da er natürlich wahrnimmt, dass mit der Sechszügigkeit noch mehr Kinder ausgelost werden müssen. Und das ist überhaupt nicht in seinem Sinn und publikumswirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altennachmittage werden attraktive Unterhaltungsprogramme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altennachmittage werden mehr und mehr zu aufwendigen Veranstaltungen mit einem sehr unterhaltsamen Programm: mit Folklore, Tanz und Musikvorführungen. Die Tanzgruppe des Pilotjahrganges hat z.B. eine Inszenierung erarbeitet, die Theatergruppe ein Schauspiel eingeübt und das Orchester spielt eingeübte Stücke vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ganztagsschule im Kreuzfeuer der Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit einem Hallo Ü-Wagen Besuch des WDR vor der Gesamtschule an dem auch der Kultusminister teilnimmt – ich befinde mich zu dieser Zeit in einem Kuraufenthalt – gibt es öffentliche Kritik. Eine Gruppe von Eltern wendet sich mit harten Worten gegen die öffentlichen Auslosungen und eine andere Gruppe polemisiert gegen die mögliche Entfremdung der Kinder durch eine Ganztagsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leserbrief „Auch Schüler haben ein Recht auf Privatleben – Leserecho: Zehn Thesen zur Ganztagesschule“ ist aus heutiger Sicht in dem Bildungspolitiker aller Parteien Ganztagesschulen fordern, ein „hübscher“, lesenswerter Scherzartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle zehn Thesen zeigen aber die damalige Verbohrtheit im konservativen Lager unserer Gesellschaft. Mit aller Ernsthaftigkeit werden immer wieder subjektive Wahrheiten vorgetragen, die sich wissenschaftlich nicht erhärten lassen. Es wird einfach nicht wahrgenommen, dass der Ganztag erstens und insbesondere eine Hilfe für die langsam lernenden Kinder ist, die Zuhause keine Nachhilfe erhalten, und zweitens auf Grund der vielen AG-Angebote für alle Kinder ein Ausprobieren und ein Erweitern von Interessen ermöglicht. Darüber hinaus verlieren Ganztagsschulen den Charakter von Paukschulen und werden zu einem Lebensraum in dem natürlich auch gelernt wird. Die Gesamtschule Wulfen hat diese Doppelfunktion erreicht, wie dies auch die Fend-Untersuchung gezeigt hat. Natürlich geschieht dies nicht automatisch, qua Ganztag. Es erfordert ein Kollegium bzw. Kolleginnen und Kollegen, die das auch wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahre 80/81 und 81/82=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tagung des KM zur Ausgestaltung und Fortentwicklung der Gesamtschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7.11.1980 werde ich zu einer mehrtägigen Tagung zu Fragen der Gesamtschule vom Kultusminister eingeladen. Es geht um die Ausgestaltung und Fortentwicklung der Gesamtschulen und um die Schulversuche im Schulversuch Gesamtschule. Ich soll über den Versuch mit den integrierten Naturwissenschaften berichten. Was ich auch gerne tue. Und ich begründe und belege auch, warum es sinnvoll ist, weiterhin in den Klassen 5 und 6 die Naturwissenschaften integriert zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter meinem Wunsch nach Veränderung verbirgt sich bei mir auch die Hoffnung, dass es mir dann, wenn der emotionale Druck nachlässt, auch gesundheitlich wieder besser gehen wird. Außerdem kann ich so dem starken Druck entkommen, in der Schulaufsicht tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf um die Sechszügigkeit der Gesamtschule – &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und: Mein letztes Aufnahmeverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Schreiben von Schulpflegschaft, SMV und Schulkonferenz an den Schulausschuss der Stadt Dorsten wird erneut und nachdrücklich aber immer noch hinreichend früh, die prekäre Raumsituation ab Schuljahr 81/82 an der Gesamtschule dargestellt. Mindestens vorübergehend muss die Gesamtschule auf sechs Eingangsklassen reduziert werden, bis der Überhang der 8-zügig aufgenommen Schülerinnen und Schüler abgebaut ist. Es beginnt ein hin und her, begleitet von vielen Vorwürfen. Ich kürze hier aber diesen „Kulturkampf“ (so die CDU Dorsten) auf ganz wenige Bemerkungen ab: Am 5.2.81 berichtet die WAZ: „Dinglichkeitsbeschluss ist in Vorbereitung: Sitzung am Montagmorgen – KM antwortet nicht“. Der Streit geht weiter und immer wieder hin und her. Am 7.3.81 berichten die Ruhrnachrichten: „Girgensohn stellt Sechszügigkeit für das Schuljahr 81/82 in Aussicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich aber der Tag der Auslosung für das Schuljahr 81/82 bedenklich nähert, da gebe ich der Stadt Dorsten sowie der Schulaufsicht zur Kenntnis, dass ich nur 6 Klassen aufnehmen werde, auch wenn mir ein Disziplinarverfahren angedroht wird. So gesagt, so getan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bewerbung zum Landesinstitut Soest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eingehender Rücksprache mit meiner Frau Anneli und deren ideeller Unterstützung bewerbe ich mich um die Referatsleiterstelle I 4 am Landesinstitut für Curriculumentwicklung, Lehrerfort- und Weiterbildung (so hieß das Institut zu dieser Zeit noch) und werde zu einem Vorstellungsgespräch am 23.2.81 eingeladen. Um den Tisch herum sitzen nur Männer, mit denen ich schon in den vergangenen Jahren immer wieder zusammengearbeitet habe. Ich kann mir als Grund ihrer Teilnahme am Vorstellungsgespräch eigentlich nur denken, dass sie neugierig sind, warum ich genau diesen Wechsel will. Denn seit zwei Jahren werde ich durch höhere KM-Beamte bedrängt, in der Schulaufsicht tätig zu werden. Ja ich werde sogar dienstlich zu Gesprächen ins Kultusministerium einberufen. Auf mich wird ein erheblicher Druck ausgeübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABER: In die Schulaufsicht will ich in gar keinem Fall. Denn da erwarten mich einerseits schulpolitische und schulorganisatorische Tätigkeiten und andererseits immer wieder neue Unterrichtshospitationen in den Schulen. Genau diese Arbeiten habe ich aber schon als Gesamtschulleiter mehr oder weniger nicht so recht gemocht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Lehrerkonferenz des Schuljahres 80/81 teile ich meinem Kollegium mit, dass ich die Schule verlassen und zum Landesinstitut wechseln werde. Es reagiert sehr betroffen, sprachlos und ungläubig. Meinen Wechsel begründe ich damit, dass ich dem Druck, in der Schulaufsicht tätig werden zu müssen, ausweiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Herbst, also im Schuljahr 81/82, arbeite ich dann zunächst auf einer Abordnungsbasis im Landesinstitut. Bis zum Abitur im April 1982 unterrichte ich den ersten Leistungskurs Mathematik der Gesamtschule Wulfen noch zu Ende. Die Informatikgruppe habe ich im Jahrgang 13 abgegeben. Das Landesinstitut akzeptiert, dass ich noch nicht mit voller Kraft mitarbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Offizielle Verabschiedung von der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine bemerkenswerte Ergänzung. Die Ruhrnachrichten bringen als große Überschrift „Cornelia sagte es mit Küßchen“; und Cornelia tat es auch! Da wurde Anneli gefragt, was sie denn davon halte. Das ginge doch wohl zu weit. Denn Wangenküsschen links und Wangenküsschen rechts waren damals noch nicht üblich. Ich empfinde, obwohl Cornelia bei mir im Leistungskurs Mathe gelitten (?) hat, dass die Schülerinnen und Schüler mich gemocht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Pilotjahrgang darf ich nach deren Abitur in einer Feierstunde noch mit einer Abschiedsrede entlassen. Das war mein Wunsch und er ist mir auch vom Interregnum der Schule erfüllt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später feiert die Gesamtschule ihr 10 jähriges Bestehen. Jetzt ist Wolfgang Tripptrap der Schulleiter und ich bin ein Gast auf dieser Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[Anmerkung: Der Text entstand schon 2015 als Teil eines Lebensrückblickes für die Familie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kurzvita Willi van Lück=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.7.1935 		geboren in Essen-Stoppenberg   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 bis 1943:	Besuch der kath. Volksschule in Essen-Katernberg;                                 1943: evakuiert nach Winterberg/Westf.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1943 bis 1950:	Besuch der kath.Volksschule in Winterberg/Westf.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1950 bis 1953:	Lehre als Jungwerker bei der Deutschen Bundesbahn;  Gleisbauarbeiter in der Bahnmeisterei Winterberg   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1953 bis 1957:	Lagerarbeiter im Gleislager Opladen  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1954 bis 1958:	Besuch des Abendgymnasiums in Köln-Nippes  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1958 bis 1963:	Uni Köln: Studium der Mathematik und Physik sowie der Philosophie mit Schwerpunkten Logik und Erkenntnistheorie  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1963 bis 1964:	Studienreferendar am Städtischen Gymnasium in Schleiden/Eifel und am Humboldtgymnasium in Köln  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1964 bis 1972:	Studienassessor, Studienrat und Oberstudienrat am Städtischen Gymnasium in Schleiden/Eifel; &lt;br /&gt;
Fortbildner für Mathematik in NRW und Bezirksvertrauenlehrer der SMV für die Kreise Monschau und Schleiden  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1972 bis 1973:	Didaktischer Leiter der '''Gesamtschule Wulfen''' in Errichtung (freigestellt vom Unterricht zur Vorbereitung der 12. Versuchsschule in NRW).   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schuljahre 73/74 bis 81/82: Schulleiter der Gesamtschule Wulfen und Mitplaner des Grundmodells Gesamtschule in NRW  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1982 bis 1989:	Referatsleiter für die Lehrplanentwicklung in M, NW und IF am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (LSW) in Soest  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1989 bis 1997:	Abteilungsleiter „Neue Medien“ am LSW und Projektleiter von fünf deutschlandweiten Modellversuchen bzgl. Neuer Medien (finanziert von der BLK); und Vertreter der BRD auf internationalen Tagungen zur Grundbildung Informatik.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1997		Pensionär  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1993 bis 2004:	Mitherausgeber der Zeitschrift „Computer und Unterricht“; Friedrich Verlag, Velber  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1997 bis 2010: 	Berater, Entwickler und Fortbildner am Pädagogischen Institut für die deutsche Sprachgruppe in Bozen/Südtirol; mit jährlich 5 – 6 Präsenz-Wochen in Bozen  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2001 bis 2010: 	u.a.: Gestalterische und programmierende Arbeiten mit HTML an der hypermedialen Lernumgebung „Modellieren mit Mathe“ für die Klassen 9 bis 13. Vorstellung der Lernumgebung im Rahmen von Lehraufträgen an den Unis in Bielefeld und Münster. Die Lernumgebung ist (zwar veraltet) aber noch bis heute im Internet aufrufbar: http://www.blikk.it/angebote/modellmathe/   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2008 bis 2014: 	Lehrerfortbildung zum Thema „Mathe Anders Machen“, organisiert von der UNI Essen/Duisburg und finanziert durch die VW-Stiftung  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015 bis heute: 	nur noch privat aktiv, z.B. mit Malen von Computerbildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Version mit Fotos=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Von diesem Beitrag gibt es eine WORD-Version mit Fotos und Zeitungsartikeln: [[Datei:Beginn der GSW.docx]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_didaktische_Vorbereitung_und_die_ersten_10_Jahre&amp;diff=286</id>
		<title>Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre</title>
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		<updated>2023-02-02T10:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Anmerkung: Zu diesem Artikel gehören zahlreiche Fotos und Zeitungsausschnitte, an deren Stelle auf dieser im Text nur ... steht. Die vollständige WORD-Version ist hier herunterladbar:'' '''[[Datei:Beginn der GSW.docx]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die didaktische Vorbereitung und die ersten 10 Jahre der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Willi van Lück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bereits im Januar 1971 wurde ich vom Gemeindevertreter Vrenegor aus Wulfen telefonisch angefragt, ob ich Interesse hätte, als Schulleiter die Gesamtschule Wulfen aufzubauen'''. Meinen Namen hätte er vom Kuratorium Gemener Kongress, der in NRW die Ideen des Deutschen Bildungsrates auf Tagungen public machte. Ich antworte am Telefon: „Grundsätzlich ja, aber …“ Anneli und ich stellten Bedingungen, als uns Herr Vrenegor kurze Zeit nach dem Telefonat in Urft besucht. Denn bei Übernahme der Stelle in Wulfen müssen wir mit einer sechsköpfigen Familie plus Oma Anni umziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1971 tagte der '''Planungsausschuss''' der Gesamtschule Wulfen und wählte mich als Didaktischen Leiter und die ersten Lehrpersonen in den '''Didaktischen Ausschuss'''. Am 4.2.1972 verabschiedet der Planungsausschuss den '''Strukturplan''' der GSW. Ich stellte mich auf dieser Sitzung vor und werde als zukünftiger Schulleiter dem Gemeinderat Wulfen vorgeschlagen. Hier stellte ich mich am 28.2.72 erneut vor und wurde gewählt. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Neben meiner Unterrichtstätigkeit in Schleiden und meinen überregionalen Tätigkeiten in SMV sowie als Wanderprediger in Mathematik  (Fortbildung) beginnt nun auch meine Arbeit in Wulfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die '''Raumplanungsgruppe''' der GSW tagte bereits ab ab Ende 1971 regelmäßig. Ich fuhr nach dem Unterricht in Schleiden regelmäßig nach Wulfen zu diesen Sitzungen. In  dieser Gruppe wurde die Größe und Anzahl der Räume der GSW sowie die Struktur des Gebäudes geplant. Als Idee wurde das housing system diskutiert; also: kleine Schulen in einem großen Gebäude zu realsieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass ich in Wulfen zum Schulleiter gewählt wurde und im Schuljahr 72/73 vom Unterricht freigestellt werde, teile ich natürlich auch der Stadt Schleiden mit. Der Stadtdirektor schickt mir höchstpersönlich einen sehr netten Dankesbrief und würdigt meine Arbeit am Gymnasium in Schleiden. &lt;br /&gt;
Didaktischer Leiter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.8.72 werde ich zum Aufbau der Gesamtschule nach Wulfen abgeordnet und vom Unterricht ganz frei gestellt. Ich arbeite in der Dimker Allee 31 in Wulfen-Barkenberg. Hier hat die Gemeinde zwei Räume für die Gesamtschule im Entstehen angemietet. Eine Sekretärin habe ich auch. Es ist Frau Elisabeth Nolte. Sie schreibt die Einladungen zu den Sitzungen des Didaktischen Ausschusses und zu den Sitzungen aller fachlichen Untergruppen sowie alle Arbeits- und Diskussionspapiere und auch die mit und mit entstehenden Lehrpläne sowie die Unterrichtsentwürfe und -materialien. Der Didaktische Ausschuss trifft sich nun unter meiner Leitung zu Beginn des Schuljahres 72/73 im Informationszentrum der Neuen Stadt Wulfen. Er diskutiert pädagogisch und organisatorisch Grundsätzliches. Alle Fachgruppen treffen sich im Schuljahr 72/73 regelmäßig in der Dimker Allee 31 und in allen didaktischen Untergruppen, insbesondere auch in der so genannten Ganztags-Gruppe, wirken – schon lange vor dem Schulmitwirkungsgesetz - auch Elternvertreter aktiv mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich wollen auch die zukünftigen Eltern umfassend informiert werden. Daher halte ich ab Ende 1972 in Wulfen und Umgebung ganz viele '''Abendvorträge''' über die Gesamtschule Wulfen, in der es kein Sitzenbleiben mehr gibt und in der alle Kinder, die begabten wie die noch nicht so begabten, gefördert werden sollen. Ich erläutere auf diesen Vortragsveranstaltungen die Differenzierungsarten, die möglichen Abschlüsse der Schule, die Angebote im Ganztagsbereich, die Mitwirkung von Eltern und Kindern sowie die fachlichen und überfachlichen Angebote der Schule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufnahme des Pilotjahrgangs===&lt;br /&gt;
Im Februar 1973 erfolgen die Anmeldungen für die 6 Klassen, mit denen die Gesamtschule am 1.8.73 im Gebäude der Grünen Schule starten will. Die Anmeldezahl ist größer als die Aufnahmekapazität von 6 x 28 = 168. Denn in in allen sechs Klassen müssen wir Plätze freihalten, weil die Gesamtschule für die Wulfener Hauptschüler zu dieser Zeit noch die Pflichtschule ist. Nach dem Anmeldeverfahren müssen wir also auch Kinder ablehnen. Und das trifft insbesondere Kinder, die nicht in Wulfen wohnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Exkurse zur Lehrplanarbeit ===&lt;br /&gt;
Alle Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen – es sind bereits 11 in Betrieb, Wulfen ist die 12te – haben die „Freiheit“, eigene Lehrpläne (Curricula) und eigene Fächer sowie die Angebote des Ganztags zu entwickeln. Bei unserer Lehrplanarbeit nehmen wir zwar die Lehrpläne von Haupt- und Realschule sowie die des Gymnasiums zur Kenntnis, können sie aber nicht eins zu eins für unsere heterogenen Lerngruppen übernehmen. Also muss ein anderes Konzept her: Wir formulieren in allen Fächern grundlegende und weiterführende Lernziele und entwickeln dazu passende Unterrichtsentwürfe. Zu den Unterrichtsentwürfen entwickeln wir passende Medien und für die Kinder Arbeits-bögen sowie kleine Lernprogramme für die Differenzierungsphase. Mit wiederum dazu passenden Zwischentest und Haupttests überprüfen wir, welche Lernziele erreicht worden sind. Ganz wesentlich ist, dass in allen Entwürfen die Binnendifferenzierung geplant und ausgearbeitet wird. Wir entwickeln also teacher proof Materialien. Was das ist, erkläre ich meinen neuen Kolleginnen und Kollegen auf der Grundlage meiner unterrichtlichen Erfahrungen in Schleiden. Ich diskutiere diese Form der Lehrplanentwicklung auch mit allen Fachgruppen. Sie akzeptieren dieses Grundkonzept und begeben sich an die unheimlich aufwendige Arbeit, die nur mittels Arbeitsteilung gemeistert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugnisse heißen nun: „Informationen zum Lernprozess“. In allen Fächern wird nach jedem Halbjahr festgestellt, welche grundlegenden und weiterführenden Lernziele das Kind erreicht hat. Das „Zeugnis“ ist also ein kleines Heft, das aus so vielen Seiten besteht, wie Fächer unterrichtet wurden. ''[Exkurs: Heute würde man dazu kompetenzorientierte Diagnose sagen, denn „Lernziel erreicht“ ist ja nichts anderes als die Kompetenz.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Integrierte Fächer NW, GP und Religion===&lt;br /&gt;
Die didaktischen Untergruppen „Biologie-Physik-Chemie“ und „Erdkunde-Geschichte-Politik“ sowie „evangelische-katholische Religion“ beschließen, integrierte Fachlehrpläne zu entwickeln. So entstehen an der Gesamtschule Wulfen die Fächer NW (Naturwissen-schaften) und GP (Gesellschaft und Politik) und Religion. Wieder eine wahnsinnige Aufgabe mehr, denn die Mathe-KollegInnen sind in der Regel zugleich auch die NW-KollegInnen und die Deutsch-KollegInnen sind in der Regel auch zugleich die GP-KollegInnen. Für das Fach Naturwissenschaften adaptieren wir das schottische Curriculum „science for the seventies“, in dem etwa 50% des Unterrichts in SchülerInnen-Experimenten abläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Anmerkungen zur Integration in NW: Unser NW-Konzept habe ich 1974 auf einem IPN-Symposion vorgetragen und dann auch veröffentlicht. Der „Mount Wulfen“ ist ein 6 dimensionales curriculares Konstruktions-raster und beschreibt u.a. die Integration der drei Naturwissenschaften mittels einer Orientierung an naturwissenschaftlichen Konzepten (Welle, Feld, Energie, Regelkreis und Teilchen) und anwendungsorientierten Sichtweisen. Es beschreibt darüber hinaus ebenso die fundamentale Orientierung an Untersuchungs- und Arbeits-Prozessen sowie eine Verbindung zu anderen Fächern. In jeder Unterrichtseinheit sollen mindestens ein Konzept, alle Prozesse und mehrere Sichtweisen vorkommen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fach Religion wird von den katholischen und evangelischen Eltern akzeptiert und das ist für das südliche Münsterland – zu dieser Zeit - schon erstaunlich. Religion ist dann auch über vier Schuljahre ökumenisch unterrichtet worden bis der damalige katholische Pfarrer Pott in Barkenberg dagegen „aufstand“ und das Generalvikariat in Münster informierte. Der damalige Generalvikar Lettmann und spätere Bischof von Münster kam daraufhin zu einer Lehrerkonferenz in unsere Schule und verbot nach einer längeren Diskussion mit uns ex autoritate diesen Unterricht. Danach wurden zwar die evangelischen von den katholischen Schülerinnen und Schülern organisatorisch getrennt aber der Inhalt im Unterricht blieb in beiden Gruppen derselbe. Das hat Bischof Lettmann aber nicht mehr mitbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Integrationsbemühungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Deutschen Bildungsrat wurde auch vorgeschlagen das Fach Sprachen (eine Integration von Deutsch und Mathematik) zu erproben. Wir haben diese Idee im Didaktischen Ausschuss diskutiert, dann aber verworfen. Denn die Entwicklung eines Curriculums hätte uns total überfordert. Die Lehrkräfte für Mathematik waren durch die Lehrplanentwicklung der integrierten Naturwissenschaften und die für Deutsch durch die Entwicklungen für Gesellschaft und Politik sowieso schon hoch gefordert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine weitere Idee war, Kunst, Musik und Theater in einem Fach zu verbinden. Aber auch das hätte uns zu dieser Zeit überfordert. Im Prinzip aus denselben Gründen wie zuvor. Jahre später wurde dann insbesondere von Ursula Kipp die Initiative neu ergriffen und das Fach Darstellen und Gestalten entwickelt und angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Planung einer schulinternen Lehrerfortbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kollegium der Schule ist hoch engagiert. Zum jeweiligen Schuljahresbeginn werden alle hinzukommenden „neuen“ Lehrkräfte in unser Schul-Programm eingearbeitet. Zu diesem Zweck veranstalten wir für alle „Neuen“ eine dreitägige schulinterne Fortbildung. So vermeiden wir Brüche und erarbeiten und gestalten ein sehr positives Schulklima in '''Verbindung von fachlichem und zugleich sozialem Lernen'''. Arbeitsteilige Kleingruppenarbeit, Schüler-, Handlungs- und Projekt-Orientierung sind keine Fremdworte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erregung pur! ===&lt;br /&gt;
Spätestens im April 1973 ist mir absolut klar, dass die Grüne Schule am 1.8.73 nicht bezugsfertig ist, auch wenn die Baugewaltigen immer noch Gegenteiliges aussagen. Ich bereite also das Startkollegium der Gesamtschule im Geheimen auf den schlimmsten Fall vor. Aber: aus dem vermutlichen Unglück machen wir aber eine Tugend und erarbeiten kurzfristig ein Wiluk-Programm: „'''Wir lernen uns kennen'''“. So planen wir also einen 14 tägigen Schullandheimaufenthalt im Sauerland. Ich gehe daher auf den Gemeinderat Wulfen und die Amtsverwaltung zu. Die Zeit drängt, da sonst die Häuser in Winterberg (Aufnahmekapazität 5 Klassen) und Berleburg (Aufnahmekapazität 1 Klasse) durch andere Schulen bereits belegt sind. In der Umgebung von Winterberg liegt die Jugendherberge von Berleburg am nächsten beim Schullandheim der Stadt Bochum in Winterberg. Alle Veranstaltungen für alle Kinder zusammen können wir im '''Schullandheim in Winterberg''' durchführen, weil ihre Tagungsräume groß genug sind. ''(Anmerkung: ich bin in Winterberg groß geworden und kannte die Leiterin des Landschulheims.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15 Juni 1973 heißt es dann in der WAZ: „Elternversammlung in der Barkenbergschule erfuhr: Unterricht startet planmäßig. Als Sicherheit wartet das Landschulheim.“ Schließlich schreibt die WAZ am 26. Juli 1973: „Gesamtschule Wulfen beginn das Schuljahr im Sauerland“. Die Kinder, die nicht am Schullandheimaufenthalt teilnehmen können, werden in einem Klassenraum der Blauen Schule durch Herrn Sternemann betreut. Er soll, während wir anderen in Winterberg sind, außerdem den Druck auf den Bauleiter der Grünen Schule nicht abreißen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das erste Schuljahr 73/74 der Gesamtschule=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Schule beginnt auf dem Schulhof der blauen Schule'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.8.73. wird mir auch die Schulleitung übertragen. So begrüße ich als Schulleiter bei vollem Sonnenschein die Kinder und deren Eltern auf dem Schulhof der Blauen Schule [Offizieller Name: Barkenbergschule]. Ein Lautsprecher hilft mir, das erregte Stimmengewirr ein wenig zu übertönen und die 6 Stammgruppen zusammenzustellen. Für sie stehen nach der Begrüßung sechs Räume im Grundschulgebäude bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tutoren und Tutorinnen Wolfgang Tripptrap und Christa Rhode (Klasse 5.1), Walter Heinzmann (Klasse 5.2), Johanna Überbach (Klasse 5.3), Manfred Nitschke (Klasse 5.4), Rolf Hopp (Klasse 5.5) und Ursula Kipp (Klasse 5.6) treffen sich zum ersten Mal mit den Kindern und Eltern ihrer Stammgruppe und geben letzte Hinweise zur bevorstehenden Fahrt ins Schullandheim. Sie beantworten Fragen und beruhigen die besorgten und aufgeregten Eltern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schullandheim''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen stehen dann die Busse hinter dem Handwerkshof bereit zur Abfahrt. Die Erlebnisse der ersten beiden Wochen können beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein herausragender Tag in Winterberg ist der, an dem Bürgermeister Osterkamp zu Besuch in Winterberg weilt. Er schiedsrichtert u.a. ein Fußballspiel der Kinder gegen elf Lehrkräfte. Aber im Verlauf des Spiels nimmt die Zahl der Kinder ständig zu. Die Lehrkräfte spielen letztlich gegen eine Mauer aus Kindern. Und Herr Osterkamp lässt es gewähren. An diesem Tag findet auch das von mir und meinem Schwager Edi vorbereitete Kartoffelbraten statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterricht im ersten Bauabschnitt der Grünen Schule===&lt;br /&gt;
Die Ruhrnachrichten berichten am 11./12.8.73 „Gesamtschule bezieht Montag sechs Klassen in der Barkenberger Grundschule – Auch heute wird gearbeitet und gereinigt – die Klassen haben noch keine Türen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schulgebäude, in das wir einziehen sollen, ist also immer noch eine ziemliche Baustelle. Ich selbst karre mit einer Schubkarre Bauschutt aus dem Gebäude heraus, damit der Boden rund um die Schließfachanlage im ersten Geschoss gereinigt werden kann. Am Samstagabend flutet dann auch noch Wasser in den Keller, in dem am Montagmittag gegessen werden soll. Die schnell herbeigerufene Feuerwehr löst das Problem und pumpt den Keller leer. Aufgestellte Koksöfen sorgen dafür, dass der Keller wieder trocken wird. So können wir dann am 13.8 mit dem ersten Ganztag in der Gesamtschule beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich werden wir regelmäßig durch die Ortspresse beobachtet. U.a. gibt es Berichte über den integrierten NW-Unterricht (denn hier lassen sich schöne Bilder machen), den Klassenunterricht, den Musikunterricht sowie über die Mittagspause mit Essen, Freizeit und Nachmittagsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großem Interesse verfolgt die Presse auch die weitere Entwicklung und berichtet vom Pioniergeist an der Schule. Viele Mütter engagieren sich im Ganztagsbereich der Schule und bieten auch Arbeitsgemeinschaften an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober startet dann das erste Schülerfest, später Oktoberfest genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrkräfte, die im folgenden Schuljahr 74/75 zur Schule dazukommen, nehmen – soweit es ihre Zeit erlaubt - bereits an den Lehrer- und Fach-Konferenzen teil und helfen bei der Entwicklung der weiteren Unterrichtsmaterialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 74/75 - das zweite Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schuljahresabschluss-Gartenparty am Ende des ersten Jahres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag vor der Ausgabe der Informationen zum Lernprozess, also am vorletzten Schultag vor den großen Ferien 1974, steigt bei uns auf dem [van Lück'schen] Hof die erste Schuljahresabschluss-Gartenparty. Alle Lehrkräfte der Schule und auch die, die im folgenden Schuljahr voll in das Kollegium einsteigen, sind mit dabei. Die bis dahin fertiggestellten Außenanlagen an unserem Haus lassen diese erste Party schon zu. Ab nun findet diese Party jährlich immer wieder statt. Jahr für Jahr kommen ca. 16 neue Lehrkräfte dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiluk = Wir lernen uns kennen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was noch am 1.8.73 als Notbehelf gedacht war, wird für die Zukunft ein Wiluk-Programm. Die jeweils neu aufgenommenen fahren zum Schulbeginn in eine Jugendherberge, um dort schneller untereinander Kontakte knüpfen und eine Klassengemeinschaft bilden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''NW-Unterricht im Bauernhaus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Vollendung des zweiten Bauabschnitts an der Grünen Schule gibt es erneut einen Raum-Engpass. Denn auch der Pilotjahrgang ist in der Zwischenzeit 7-zügig und wächst weiter auf 8 Züge an, weil wir noch immer für alle Wulfener Hauptschüler die Pflichtschule sind. Die Stadt mietet also den der Grünen Schule gegenüber liegenden Bauernhof an. Dort wird für ein Jahr in Küche und Wohnzimmern der NW-Unterricht erteilt. Die NW-Sammlung steht im Flur des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mittagspause und Freizeit-AGs in der Grünen Schule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittagessen in der Gesamtschule kann jetzt in der Pausenhalle der Grünen Schule eingenommen werden. Der Keller wird nun zum Freizeitbereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Richtkranz über der eigenen Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte am 1.8.74 der erste Bauabschnitt der eigenen Schule bezugsfertig sein. Aber gerade erst wird dort der Richtkranz hochgezogen. Daher beäuge ich sehr kritisch den Baufortschritt, denn sollte der erste Bauabschnitt der eigenen Schule zum 1.8.75 nicht bezugsfertig sein, dann gibt es ein riesengroßes Desaster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schulfest – Oktoberfest – Altennachmittag &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Wahlkurse der Schule erarbeiten einen Beitrag für den bunten Abend. Und auch alle Fachbereiche beteiligen sich und spiegeln sowohl die Unterrichtsmethode als auch die erreichten Lernziele. Ein Rollenspiel in englischer Sprache lässt viele Eltern erstaunen. Der Andrang der Eltern und auch der zukünftigen Eltern ist so groß, dass der bunte Abend zweimal stattfinden muss. Sowohl das „Schulfest“ als auch der Altennachmittag finden ab jetzt regelmäßig statt. Mit dem Schulfest im Oktober ist immer auch ein Tag der offenen Tür verbunden, an dem sich zukünftige Eltern über die Schule informieren können. Und immer wieder haben wir einen stürmischen Andrang zu verzeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 75/76 – das dritte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesamtschule Wulfen im ersten Bauabschnitt des eigenen Gebäudes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Bauabschnitt der Gesamtschule ziehen gleich drei Jahrgänge ein. Ich begrüße den dritten Schülerjahrgang und deren Eltern im Nordteil der Schulstraße, indem ich mich auf die Mauer einer Sitznische stelle. Ganz schnell teile ich die Stammgruppen ein, sodass sowohl die Kinder als auch ihre Eltern in einem Klassenraum Platz nehmen können. Dort erhalten sie dann von den Tutoren und Tutorinnen Informationen über den Ablauf der nächsten Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Schul- und Stadtteil-Bibliothek''', die bereits in einem Raum in der Grünen Schule begonnen hat und von Anfang aus dem Schuletat als von der Gemeinde finanziert wird, wird geleitet von Frau Hagemann (Stadt) und Herrn Nüschen (Lehrer). Aber der erste Bauabschnitt im eigenen Gebäude ist zunächst die Mensa und der Versammlungsort für größere Veranstaltungen der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Naturwissenschaften sind noch einmal übergangsmäßig untergebracht und zwar im Technikbereich der Schule. Aber ab jetzt hat jede Lehrperson der Schule einen festen Arbeitsplatz. Sie verteilen sich über die ganze Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesamtschule soll eine eigene gymnasiale Oberstufe bekommen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte eine eigenständige integrierte Sekundarstufe 2 (eine Kollegschule) auf die Sekundarstufe 1 der Gesamtschule Wulfen aufbauen. Mindestens haben wir im didaktischen Ausschuss und später auch im Kollegium der Gesamtschule dazu Strukturvor-schläge in Anlehnung an das Kollegschulmodell NRW erarbeitet. Wir wollten mit der Kollegschule in Marl, die bereits existierte, eine Kooperation aufbauen, um ein hinreichend großes Fach-Angebot anbieten zu können. '''Für die Sekundarstufe 2 in Wulfen sollte sogar ein eigenes Gebäude auf der anderen Seite des Midlicher Mühlenbaches errichtet werden'''. Auch dazu gab es schon hinreichend viele Vorüberlegungen. ''[Anmerkung: Der Deutsche Bildungsrat wollte ein solches Stufenschulmodell]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun beschließt der Schulausschuss der Stadt Dorsten (Wulfen ist in der Zwischenzeit eingemeindet worden), an der Gesamtschule eine gymnasiale Oberstufe einzurichten, die dreizügig angenommen wird. Und das hat Folgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erstens'': An der Gesamtschule muss der Pflichtschulcharakter für die Hauptschüler aus Wulfen aufgehoben werden. Die Mathäusschule muss für die Hauptschüler aus Wulfen wieder die Pflichtschule werden und auch wieder aufleben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zweitens''': Für die Gesamtschule muss es ein Aufnahmeverfahren per Losentscheid geben, das ihre Heterogenität sicherstellt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Drittens''': Die acht Züge der Schule müssen mittelfristig heruntergefahren werden, um Platz für einen Umbau zu schaffen. Aus jeweils zwei Klassenräumen müssen drei kleinere Gruppenräume geschaffen werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Viertens''': Die Schulaufsicht (RP und KM) muss diese Veränderung der Gesamtschule genehmigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles das schafft Ärger sowie Entwicklungs- und Überzeugungsarbeit im politischen Raum. Dies aber nicht nur bei den Parteien am Ort, sondern auch gegenüber den Eltern. Sie wollen natürlich wissen, welche Abschlüsse für ihre Kinder an der Gesamtschule erreichbar sind. Und: Nun ist die Presse wieder ständig hinter mir her und will immerfort das Neueste erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Endlich ist die Vierfachturnhalle genehmigt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1975 wird nun endlich auch durch einen Besitzeinweisungsvertrag der Bau der Vierfachturnhalle genehmigt. „Unendlich“ viele Gespräche mit der Entwicklungsgesellschaft Wulfen und der Stadt Dorsten und den Parteien gingen diesem Vertrag voraus. Sportunterricht findet in diesem und auch noch im folgenden Schuljahr in den umliegenden Sporthallen der Grundschulen und der Matthäusschule statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Land NRW gibt es einen Volksentscheid zur KOOP'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPD in NRW versucht im Landtag einen Konsens in der immer heftiger werdenden Debatte um die Integrierte Gesamtschule zu finden. Sie bringt für die Sekundarstufe 1 eine kooperative Struktur ins Gespräch, die die bestehende Dreigliedrigkeit ersetzen soll. Aber: Das Gymnasium fühlt sich in seiner Existenz bedroht. Die damalige Leiterin des Schulkollegiums in Münster initiiert also in Zusammenwirken mit dem Philologen- und Realschullehrerverband eine Volksbefragung. Und damit geht im Vorfeld der Befragung die Diskussion erst richtig los. Ich bin nun gehalten, auf vielen Veranstaltungen im Dorstener Raum dieses kooperative Modell vorzustellen und dafür auch zu werben. Nur dieses Modell entspricht so gar nicht meinen Vorstellungen. Der dann schließlich durchgeführte Volksentscheid geht für die SPD verloren. Das wiederum führt in der Folgezeit zu vielen Anpassungsprozessen im laufenden Gesamtschulversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Schuljahr 76/77 – das vierte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entscheidungen zur Mitwirkung an der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten drei Schuljahren der Gesamtschule ist die gesamte Lehrerkonferenz (in der bereits die SMV als auch die Elternschaft mitwirken) das basisdemokratische Diskussionsforum für alle Entwicklungen der Schule. Im Laufe des Schuljahres 75/76 wird diese Gruppe aber so groß, dass wir in nicht mehr diskutabler Zeit zu Entscheidungen kommen. Also muß ein anderes Mitwirkungsmodell her. Ich rufe eine '''kooperative Schulleitung''' ins Leben. Sie besteht aus dem Schulleiter, dem Organisationsleiter, dem Didaktischen Leiter und den Stufenleitern. In dieser Schulleitung werden zunächst die Aufgabenbereiche der einzelnen Mitglieder abgesprochen. Wir treffen uns wöchentlich und entscheiden aktuelle Sachprobleme, diskutieren aber auch Fragen zur weiteren Schulentwicklung etwa zur Einführung eines Team-Kleingruppen-Modells (TKM) oder zu den Aufgaben eines pädagogisch-psychologischen Dienstes (PPD) oder zu den oder Angeboten im Wahlplichtbereich II. Dann bereiten wir dazu begründete Beschlussvorlagen für die Lehrerkonferenz vor. Die jeweils zuständigen Mitglieder der Schulleitung moderieren dann in der LK deren Behand-lung und führen sie zur Entscheidung. Regelmäßig treffe ich mich auch mit den gewählten Vertretern der Lehrerinnen und Lehrer. Ein Vorgriff auf den späteren Lehrerrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im laufenden Schuljahr wächst dann das Kollegium noch weiter. Es besteht nunmehr aus etwa 80 Personen. Und fast alle neu hinzukommenden Lehrkräfte kommen direkt vom Seminar und wollen natürlich ihre pädagogischen Ideen umsetzen. Daher wächst die Diskussionszeit von Beschlussvorlagen wieder auf indiskutable Zeiten an. Also richten wir zur Vorberatung der einzelnen Beschlussvorschläge offene, informelle Gruppen ein, an der alle am Thema Interessierten teilnehmen können. Hier wird die Beschlussvorlage dann ausführlich im Pro und Contra diskutiert und ggf. modifiziert. In der Lehrerkonferenz gibt es dann zu allen Beschlusspunkten nur noch drei Wortbeiträge und dann wird abgestimmt. Neben den Beschlussvorlagen gibt es in der Lehrerkonferenz auch Informationsvorlagen. Und damit sich der hierzu notwendig Nachfrageaufwand in Grenzen hält, wird zusätzlich ein Lehrerbrief verfasst, in dem z.B. neue Erlasse oder Verfügungen oder Beschlüsse des Schulausschusses der Stadt Dorsten abgedruckt werden. Insgesamt besteht das Informa-tionssystem in der Schule aus einem Lehrerbrief, einem Elternbrief und den Konferenzunterlagen, die nahezu monatlich herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Team-Kleingruppen-Modell: kurz TKM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vordergründig ist dieses Modell ein Organisationsmodell. Es bildet gleichsam kleine Schulen in einer großen Schule ab. In England wurde dieses Prinzip „housing system“ genannt und dies wurde bei uns bereits in den Gesprächen mit den Architekten in der Raumpla-nungsgruppe in den Jahren 1971 und 1972 berücksichtigt. Die Jahrgänge 5 bis 8 haben im Schulgebäude einen eigenen Raumbereich. Und die Stufenleiter 5/6 und 7/8 haben innerhalb dieser Raumbereiche auch ihr „Schulleiterzimmer“. Zur Organisation gehört ebenfalls, dass in zwei Stammgruppen eines Jahrgangs möglichst wenige Lehrkräfte mit möglichst vielen Unterrichtsstunden parallel eingesetzt werden und sich dieses Stammteam, soweit möglich, auch selbst organisiert. Darüber hinaus ist dieses Modell aber auch pädagogisch begründet. Die Kinder einer Stammgruppe lernen in konstanten, heterogenen Kleingruppen. Sie lernen miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Die vorgeplante und durchgeplante Binnendifferenzierung wird gewissermaßen in die Kleingruppen verlegt und kooperatives Lernen angeregt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Offizielle Einweihungsfeier der Gesamtschule ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pünktlich zum Schuljahresbeginn ist auch der zweite Bauabschnitt der Gesamtschule fertiggestellt. Die Mensa, das Forum und alle Fachbereiche (NW, Technik, Hauswirtschaft, Kunst) liegen an der Schulstraße (mit Litfasssäule und Telefon) und haben einen hellen Innhof sowie im Außenbereich Werkbereiche bzw. einen Schulgarten. Lediglich die integrierte Stadt- und Schulbibliothek ist noch im Ausbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hurra, heute ist der Minister da“, skandieren die Schülerinnen und Schüler als der Kultusminister ans Rednerpult geht. Er formuliert: „Zu den positiven Seiten der Gesamtschule zählen für mich, eine wesentlich gestiegene Schulfreude und eine entspannte Atmosphäre.“ Bürgermeister Lampen (CDU) begrüßt die angereisten Gäste, die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und auch die Lehrkräfte und stellt den Gesamtschulversuch als notwendig dar, um pädagogische Erfahrungen mit der Chancengleichheit, der bestmöglichsten Bildung für jedermann und für die soziale Integration zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schule als Lern- und Lebensraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angebote von frei wählbaren Arbeitsgemeinschaften in der Mittagsfreizeit werden von den Schülerinnen und Schülern mit Freude angenommen. Der FSG macht in diesem und auch in den zukünftigen Jahren vieles möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit größer werdender Schule gibt es schließlich drei versetzte Mittagspausen, damit erstens genügend Räume für alle Aktivitäten vorhanden sind und zweitens der unverhinderbare Kinderlärm sich in Grenzen hält. Im Nachmittagsbereich werden fachbezogene Übungsstunden angeboten, die ggf. auch der Nachhilfe dienen. Weiterhin gibt es Wahlkurse zur Erprobung von Interessen aber auch Kurse zum Ausgleich von grundsätzlichen sozialen oder lernpsychischen Schwächen. An keiner Dorstener Schule sonst, gibt es u.a. auch Angebote zur Minderung der Lese-Recht-Schreibschwäche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Schule wird mehr und mehr zu einem Lern- und Lebensraum. Und das spricht sich im ganzen Land NRW rund. So müssen wir uns nicht beklagen u.a. über Besuchergruppen aus anderen Städten, von anderen Schulen, von Hochschulen, aus Lehrerseminaren und aus dem Kultus-Ministerium. Wöchentlich kommen Zeitungsleute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Projekt zum Thema „Dritte Welt“ kommt sogar der WDR und filmt unsere Aktivitäten. „Auf dem Schulhof stehen die Slums von Südamerika“, schreibt die WAZ. An Dorstener Schulen wurde zum ersten Mal ein wirkliches Projekt durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrang auf Gesamtschulplätze - Schüleraufnahmeverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmeldezahl von Kindern zur Gesamtschule Wulfen steigt. Im Schuljahr 75/76 standen den 422 Anmeldungen nur 264 Plätze gegenüber. Ohne ein geregeltes und juristisch abgesichertes Aufnahmeverfahren geht es nicht mehr. Der Stadtrat Dorsten beschließt daher das folgende Verfahren:&lt;br /&gt;
*60% der SchülerInnen sollen aus Wulfen und 40% aus den anderen Stadtteilen Dorstens kommen,&lt;br /&gt;
*Geschwisterkinder werden aufgenommen,&lt;br /&gt;
*40% der SchülerInnen sollen potentielle HauptschülerInnnen und je 30% potentielle Real- und GymasialschülerInnen sein,&lt;br /&gt;
*Gibt es in den einzelnen Gruppen mehr Anmeldungen, so entscheidet das Los, &lt;br /&gt;
*die Auslosung ist öffentlich unter Beteiligung der Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die öffentliche Auslosung ist für mich das am stärksten emotional bedrückende Erlebnis im Jahr'''. Ich möchte ja für alle Kinder die Gesamtschule. Kann aber aus Kapazitäts-Gründen nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen. Nach der Auslosung sehe ich dann verzweifelte Eltern und weinende Kinder. Schrecklich!! Schrecklich!! Es ist wirklich zum Heulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Öffentlichkeit reagiert mit Protesten und Demonstrationen gegen die Nichtaufnahme, mit Klagen vor dem Verwaltungsgericht und mit Aufrufen zur Einrichtung einer zweiten Gesamtschule in Dorsten, ja sogar mit Aufrufen zum Schulstreik. (Hierzu gibt es sehr viele Zeitungsartikel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meine Mitarbeit auf Landesebene am Grundmodell Gesamtschule &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im Schuljahr 76/77 soll in allen Gesamtschulen in NRW ein verbindliches Grundmodell eingeführt werden. Die Zeit der großen curricularen Freiheiten geht also ihrem Ende entgegen. Mitte 1975 werden daher bereits Lehrplangruppen für alle Fächer eingerichtet. Unsere Schule ist in allen naturwissenschaftlichen Lehrplan-Gruppen vertreten. Es geht darum, den integrierten Ansatz in diesen Fächern zu sichern. Im Herbst 1975 werden ebenfalls fachübergreifende Kommissionen zur Differenzierung, zur Leistungs-bewertung und zum Ganztag gebildet. Ich werde vom Kultusminister in alle drei Kommissionen berufen, was für mich eine erhebliche Mehr-Arbeit bedeutet. Die Kommissionen tagen so häufig, dass ich fast 14täglich zwei Tage zu einer Sitzung unterwegs bin. Denn bis Anfang 1976 sollen die Kommissionen dem Kultusminister die Erlassentwürfe vorlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf meine Argumente und Begründungen hin verständigt sich die Leistungsbewertungsgruppe auf Grund der Heterogenität der SchülerInnenschaft an Gesamtschulen auf eine dreifach versetzte Sechserskala. Die Note 3 (ausreichend auf Hauptschulniveau) soll dann erteilt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler die meisten grundlegenden Lernziele erreicht haben. Es bleibt also bei einer Orientierung an erreichten Lernzielen, die jetzt aber Anforderungen heißen (und heute im Jahr 2012 Kompetenzen genannt werden). Die Note 8 ist das „sehr gut“ auf Gymnasialniveau; die Note 6 das „sehr gut“ auf Hauptschulniveau. So wurde die Forderung des Landes Bayern m.E. hinreichend erfüllt, die gegen die Informationen zum Lernprozess zu Felde gezogen war und die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen kündigen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Differenzierungsgruppe plädiere ich für die Möglichkeit einer profilorientierten Differenzierung ab Klasse 9. Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Klasse 9 in einen Beruf wechseln wollen, können so ein Jahr lang intensiver darauf vorbereitet werden. (Zu dieser Zeit ist noch ein Abgang nach der 9. Klasse möglich.) Für alle anderen Schülerinnen und Schüler bleiben alle Abschlüsse offen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Profildifferenzierung kommt in meinem „jungen“ Kollegium gar nicht gut an. Sie wollen mit ihrem TKM-System bis zur Klasse 10 gehen. Ich weiß aber durch meine vielen Unterrichtsbesuche bei den jungen Kolleginnen und Kollegen (etwa in den Jahrgängen 7 oder 8), die ich zwecks ihrer Verbeamtung durchführen muss, dass sie wenig Arbeit in eine aufbereitete und durchdachte Binnendifferenzierung stecken. Alleine die kooperative Arbeit in den TKM-Kleingruppen soll nach ihrer Meinung die Binnendifferenzierung leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruppe „Ganztag“ unterstütze ich nachdrücklich, dass es im Nachmittagsbereich weiterhin Übungsstunden gibt, die auch der „Nachhilfe“ dienen können. Weiter geht es mir darum, dass es Angebote gibt, in denen an grundlegenden Schwächen (z.B. LRS) von Kindern gearbeitet werden kann. Sodann soll es im Nachmittagsbereich Wahlkurse und in der Mittagspause Arbeitsgemeinschaften geben, in denen die Kinder ihre Interessen erproben und auch entwickeln können, damit sie später ihre Freizeit aktiv gestalten können. Und: In der Schul-Organisation muss dafür gesorgt werden, dass es in der Mittagsfreizeit neben lauten Bereichen auch Ruhezonen (z.B. zum Lesen) gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kern-Erlasse zum Grundmodell Gesamtschule also zur Leistungs-Bewertung, zur Differenzierung und zum Ganztag Ende 1976 veröffentlicht sind, werde ich per Verfügung dazu „verdonnert“, in allen Gesamtschulen des RP-Bezirks Münster eine Fortbildung zum Inhalt der Erlasse durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 77/78 – das fünfte Existenzjahr=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein neues Fachangebot: Informatik im WP 9/10 und in der S II&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr, der Pilotjahrgang geht ins 9.Schuljahr, biete ich im Wahlpflichtbereich 9/10 zum ersten Mal das Fach Informatik an. 16 Schülerinnen und Schüler wählen dieses Angebot. Informatik ist bundesweit in allgemeinbildenden Schulen ein Experimentierfeld. Lehrpläne gibt es lange noch nicht. Im Schulausschuss der Stadt Dorsten gelingt es mir, für unsere Schule einen Computer anschaffen zu dürfen. Es ist ein Olivetti, der nur eine Lesezeile besitzt, nur in Basic programmierbar ist aber 30.000 DM kostet. Nun können meine Schülerinnen und Schüler auch einfache Basic-Programme schreiben lernen. Die Schule kann das Angebot Informatik im Wahlpflichtbereich 9/10 auch in den nächsten Jahren aufrechterhalten und später auch, nach einer Hospitation der gymnasialen Schulaufsicht, Informatik in der Sekundarstufe II anbieten. Denn: Ab Ende der 70ger Jahre gibt es auch Lehrkräfte mit der Facultas Informatik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kommen Ende 1979 erste Apple Computer auf den Markt, die in Pascal programmierbar sind. Ein Jahr später ist dann der Apple II e verfügbar. Die Gesamtschule kann drei davon anschaffen, denn die Anschaffungspreise sind gesunken. Ich führe sechs meiner Schüler aus dem WP 9/10 auch in der Sekundar-Stufe II weiter. In den Klassen 11 und 12 unterrichte ich neben dem Leistungskurs Mathematik auch noch Informatik. In Klasse 13 unterrichte ich aber nur noch Mathematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erneuter Run auf die Gesamtschule; öffentliche Auslosung der Plätze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Gesamtschule sind 440 Kinder angemeldet. Das sind wieder viel zu viele. Also entscheidet wieder das Los. Für mich ist das erneut außerordentlich schrecklich! Es belastet mich hochgradig emotional. Und natürlich schreckt ein solches Los-Verfahren auch ab. In den nächsten Jahren gehen daher auch die Anmeldezahlen zurück. Eltern wollen ihren Kindern die Enttäuschung ersparen, auch dann wenn das Losverfahren noch vor den Anmeldeterminen zu den anderen weiterführenden Schulen Dorstens liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und: Die Zeitung ist wieder voll von Nachrichten sowie vom Parteiengezänk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr wird sowohl die '''Turnhalle''' als auch die '''integrierte Mediothek''' eingeweiht. Die Mediothek gilt landesweit als Modell. Denn sie ist sowohl Schüler-Mediothek als auch öffentliche Stadtteilbibliothek. Sie besitzt zwei Eingänge: einen von Draußen vom Markt aus und einen von Innen von der Schulstraße aus. Das wurde bereits 1971 in der Gruppe Raumprogramm so geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Schuljahres entlassen wir in einer Abschlussfeier die ersten Schülerinnen und Schüler. Rund 75 Schülerinnen und Schüler des Pilotjahrgangs verlassen mit dem Hauptschulabschluss 9 die Gesamtschule Wulfen und ergreifen einen Beruf oder gehen zur Berufsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Schuljahr sind auch zum ersten Mal Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerschule Dormans 14 Tage zu Gast in der Schule. Die Gäste wohnen in Gastfamilien, die vorher schon in einem brieflichen Kontakt mit den Gästen gestanden haben. Ein Jahr später fahren dann auch die ersten GesamtschülerInnen nach Dormans. Jahr für Jahr gibt es nun diesen Schüler-Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 78/79 – das sechste Existenzjahr =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Run auf die Gesamtschule schrumpft – aber das Losverfahren ist immer noch notwendig – ideologische Auseinandersetzungen kommen in Hochform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder steht die Anmeldung von Kindern an der Gesamtschule vor der Tür und in diesem Jahr können sich auch zum ersten Mal Jugendliche für die Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) anmelden. Zwar ist die Anmeldezahl für den Jahrgang 5 erwartungsgemäß geschrumpft aber von den angemeldeten 361 Schülerinnen und Schülern können nur 231 (7 Stammgruppen a 33 Kinder) aufgenommen werden. Also ist wieder ein öffentlicher Losentscheid notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elternklagen veranlassen die in Dorsten „regierende“ CDU zu versteckten Angriffen und Reaktionen. Sie suchen nämlich die Schuld für diese prekäre Situation bei der Gesamt-schule. Etwa durch die folgende Pressemeldung lenken sie ab von dem, was getan werden müsste: „Die Neigung der Viertklässler zur Gesamtschule zu wechseln hat erheblich abgenommen. An der Gesamtschule wird eine gewisse Lustlosigkeit ausgemacht. Sie muss überprüft werden!“ Oder sie wirken in der Öffentlichkeit mittels eines Leserbriefes: „Ob polemische Elternbriefe des Schulleiters helfen, dass mag bezweifelt werden.“ In dem zitierten Elternbrief beschreibe ich unter der Überschrift „Alles nur Quatsch“ die ständig und immer wieder vorgetragenen Gerüchte, die Gesamtschuloberstufe sei minderwertig gegenüber dem Gymnasium und das Abitur an der Gesamtschule sei nicht gleichwertig. Auf diese Richtigstellungen reagiert die CDU dann in besonderer Weise recht scharf, ohne auf ihre eigenen Fehlinterpretationen einzugehen. Es ist Wahljahr! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Wulfener Woche hat die 3.Welt AG der Gesamtschule z.B. eine chilenische Folklore-Gruppe eingeladen, die von den „Konservativen“ aus Barkenberg als linke Polit-Clowns beschimpft werden. Und das führt dann dazu, dass auch die 3. Welt AG als linke Truppe verschrien wird, obwohl sie mit ihren Veranstaltungen dafür sorgt, dass täglich 180 chilenische Kinder gespeist werden können. Einige Wochen später wird der Fleiß der 3. Welt AG durch eine ministerielle Einladung nach Bonn (damals noch Bundeshauptstadt) belohnt. Die Reaktion der CDU auf diese doch wirklich erhebliche „Belohnung“ ist gleich Null!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschlussfeier nach dem 10. Schuljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal können im Juni 1979 an der Gesamtschule 161 Jugendliche nach der Klasse 10 mit der Fachoberschulreife entlassen werden. Gleichzeitig werden aber auch die Hauptschülerinnen und –schüler des zweiten Schülerjahrgangs nach dem 9. Schuljahr verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Fend-Studie: ==&lt;br /&gt;
'''Schulvergleich von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien mit Gesamtschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Vorinformationen über die Ergebnisse der Fend-Untersuchung, in der 4 Haupt- und 4 Realschulen sowie 4 Gymnasien und 9 Gesamtschulen miteinander in den Jahrgängen 6 und 9 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik und im Jahrgang 9 zusätzlich in Physik miteinander in ihrer Leistung verglichen werden. Ich weiß, dass dieser Vergleich für einige Gesamtschulen miserabel ausgeht und die Gesamtschulen daher im arithme-tischen Mittel schlecht abschneiden. Naturgemäß ist die Variationsbreite unter (den 9 Gesamtschul-) Versuchsschulen, die alle einen großen Freiraum für ihre eigenen curricu-laren und pädagogischen Entwicklungen hatten, viel größer als die bei „herkömmlichen“ Schulen mit fest eingefahrenen Strukturen. Diese grundlegende statistische Erkenntnis und die, dass Ausreißer den Mittelwert sehr stark beeinflussen, kann ich aber in der breiten Öffentlichkeit schlecht verständlich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schreibe ich einen Elternbrief, in dem ich die Eltern auf die kommenden Veröffentlichungen in der Weise vorbereite, dass ich das soziale Lernen neben dem fachlichen Lernen als eine notwendige Leistung für unsere Gesellschaft betrachte. Die WAZ schreibt im Juli 1979 dazu: „Bemerkenswerter Aufsatz von GSW-Leiter van Lück, Plädoyer für eine Änderung der Einstellung zur Leistung“. ''[Anmerkung: Heute ist dies in allen Schulen, sogar in den Gymnasien, fast selbstverständlich; man spricht von notwendigen sozialen Kompetenzen.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der konservativen Öffentlichkeit wird nach Veröffentlichung der Ergebnisse der Fend-Untersuchung die Gesamtschule als gescheitert beschrieben. Daher lade ich im Januar 1980 alle Eltern und alle Interessierten zu einem Informationsabend über die Fend-Studie ein (Pressebeitrag 151, siehe Ordner xxxx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ich belege, dass die Gesamtschule Wulfen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Physik auf Rang 4 von 13 möglichen liegt'''. Und dass es in jedem Einzelfall des Vergleichs mehrere Realschulen und Gymnasien gibt, die deutlich schlechter abschneiden als die Gesamtschule Wulfen. Im Fach Englisch erreichte die Gesamtschule Wulfen immerhin noch den Rang 6. ''(Anmerkung: Unser Lernziel in Englisch war nicht die englische Literatur zu verstehen, sondern in Englisch kommunizieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortspresse berichtet ausführlich über diese öffentliche Veranstaltung. Die WAZ schreibt: „Wissenschaftliche Untersuchung lässt jetzt keine Zweifel aufkommen: '''Gesamtschule Wulfen hat sich bewährt'''“. Alle Interessierten können auch eine ausführliche Informationsschrift erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet aller öffentlichen Anfeindungen fahren wir an der Gesamtschule mit unserem Programm einer Lern- und Lebensschule fort. Und wir lassen uns dabei im Unterricht sogar von Fremden und Eltern beobachten. Wir öffnen die Schule! Auch dies ist heute Allgemeingut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Gesamtschule Wulfen erhält für die Integrierten Naturwissenschaften den Status eines Schulversuchs im Schulversuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Gesamtschule am 1.8.1973 wird Biologie, Physik und Chemie integriert unterrichtet. Wir adaptieren mit eigenen Materialien das schottische Curriculum science for the seventies. Damit sich aber die ab Schuljahr 75/76 immer wieder neu hinzukommenden Lehrkräfte für Biologie, Physik und Chemie für den teilweise fachfremden Unterricht fort- und weiterbilden können, werden die Schüler- und Demonstrations-Versuche jeweils gemeinsam im Team von drei Lehrkräften aufgebaut. Während dieser Aufbauzeit der Versuche wird dann von einer fachlich kompetenten Lehrkraft aus dem Team der fachfremde Inhalt vermittelt. Wir institutionalisieren also eine schulinterne Lehrerfortbildung. Damals noch ein absolutes Novum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schulaufsicht, insbesondere das Kultusministerium, kommt hin und wieder in unsere Schule und beobachtet uns im integrierten NW-Unterricht. Immer wieder müssen wir zeigen (nachweisen), dass wir mit diesem integrierten Konzept auch die üblichen fachbezogenen Lernziele der drei naturwissenschaftlichen Fächer erreichen. Das gelingt uns und so erhalten wir den Status eines Schulversuchs im Schulversuch Gesamtschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1976 interessiert sich der Metzler-Schulbuchverlag für unser Konzept und will ein Schulbuch für die Jahrgangsstufe 5/6 herausgeben. Das „Anfangsteam“ der integrierten Naturwissenschaften trifft sich daher des Öfteren mit dem Lektor des Verlages. Als dann aber das Schulbuch quasi zum Druck fertig ist, da geht der Verlag pleite. Wir arbeiten in der Schule aber mit unseren selbst erstellten Materialien weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[Anmerkung: Als Referatsleiter im Landesinstitut für Schule und Weiterbildung erstelle ich zusammen mit den bisher Beteiligten eine Handreichungsreihe von 7 Bänden für koordinierte Naturwissenschaften. Die Hefte erhalten dann weit über Nordrhein-Westfalen hinaus eine hohe Nachfrage.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahr 79/80=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wieder eine Öffentliche Auslosung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die 8. öffentliche Auslosung von Schülerinnen und Schülern hat Folgen. Mit schöner Regelmäßigkeit gibt es nach der Auslosung immer wieder schulpolitische Diskussionen. Und dann schäumen die ideologischen Argumente hoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon lange mache ich die Stadt Dorsten darauf aufmerksam, dass mit Einrichtung der gymnasialen Oberstufe an der Gesamtschule ab Schuljahr 81/82 Unterrichtsräume im Gebäude fehlen und die Gesamtschule aus diesem Grund in der Sekundarstufe 1 eigentlich auf sechs Züge heruntergefahren werden muss. Das einzige aber, was geschieht, ist eine ideologische Diskussion auf Ortsebene. Und der Kultusminister windet sich, da er natürlich wahrnimmt, dass mit der Sechszügigkeit noch mehr Kinder ausgelost werden müssen. Und das ist überhaupt nicht in seinem Sinn und publikumswirksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Altennachmittage werden attraktive Unterhaltungsprogramme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altennachmittage werden mehr und mehr zu aufwendigen Veranstaltungen mit einem sehr unterhaltsamen Programm: mit Folklore, Tanz und Musikvorführungen. Die Tanzgruppe des Pilotjahrganges hat z.B. eine Inszenierung erarbeitet, die Theatergruppe ein Schauspiel eingeübt und das Orchester spielt eingeübte Stücke vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ganztagsschule im Kreuzfeuer der Kritik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit einem Hallo Ü-Wagen Besuch des WDR vor der Gesamtschule an dem auch der Kultusminister teilnimmt – ich befinde mich zu dieser Zeit in einem Kuraufenthalt – gibt es öffentliche Kritik. Eine Gruppe von Eltern wendet sich mit harten Worten gegen die öffentlichen Auslosungen und eine andere Gruppe polemisiert gegen die mögliche Entfremdung der Kinder durch eine Ganztagsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leserbrief „Auch Schüler haben ein Recht auf Privatleben – Leserecho: Zehn Thesen zur Ganztagesschule“ ist aus heutiger Sicht in dem Bildungspolitiker aller Parteien Ganztagesschulen fordern, ein „hübscher“, lesenswerter Scherzartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle zehn Thesen zeigen aber die damalige Verbohrtheit im konservativen Lager unserer Gesellschaft. Mit aller Ernsthaftigkeit werden immer wieder subjektive Wahrheiten vorgetragen, die sich wissenschaftlich nicht erhärten lassen. Es wird einfach nicht wahrgenommen, dass der Ganztag erstens und insbesondere eine Hilfe für die langsam lernenden Kinder ist, die Zuhause keine Nachhilfe erhalten, und zweitens auf Grund der vielen AG-Angebote für alle Kinder ein Ausprobieren und ein Erweitern von Interessen ermöglicht. Darüber hinaus verlieren Ganztagsschulen den Charakter von Paukschulen und werden zu einem Lebensraum in dem natürlich auch gelernt wird. Die Gesamtschule Wulfen hat diese Doppelfunktion erreicht, wie dies auch die Fend-Untersuchung gezeigt hat. Natürlich geschieht dies nicht automatisch, qua Ganztag. Es erfordert ein Kollegium bzw. Kolleginnen und Kollegen, die das auch wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Schuljahre 80/81 und 81/82=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tagung des KM zur Ausgestaltung und Fortentwicklung der Gesamtschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7.11.1980 werde ich zu einer mehrtägigen Tagung zu Fragen der Gesamtschule vom Kultusminister eingeladen. Es geht um die Ausgestaltung und Fortentwicklung der Gesamtschulen und um die Schulversuche im Schulversuch Gesamtschule. Ich soll über den Versuch mit den integrierten Naturwissenschaften berichten. Was ich auch gerne tue. Und ich begründe und belege auch, warum es sinnvoll ist, weiterhin in den Klassen 5 und 6 die Naturwissenschaften integriert zu unterrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter meinem Wunsch nach Veränderung verbirgt sich bei mir auch die Hoffnung, dass es mir dann, wenn der emotionale Druck nachlässt, auch gesundheitlich wieder besser gehen wird. Außerdem kann ich so dem starken Druck entkommen, in der Schulaufsicht tätig zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf um die Sechszügigkeit der Gesamtschule – &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Und: Mein letztes Aufnahmeverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem gemeinsamen Schreiben von Schulpflegschaft, SMV und Schulkonferenz an den Schulausschuss der Stadt Dorsten wird erneut und nachdrücklich aber immer noch hinreichend früh, die prekäre Raumsituation ab Schuljahr 81/82 an der Gesamtschule dargestellt. Mindestens vorübergehend muss die Gesamtschule auf sechs Eingangsklassen reduziert werden, bis der Überhang der 8-zügig aufgenommen Schülerinnen und Schüler abgebaut ist. Es beginnt ein hin und her, begleitet von vielen Vorwürfen. Ich kürze hier aber diesen „Kulturkampf“ (so die CDU Dorsten) auf ganz wenige Bemerkungen ab: Am 5.2.81 berichtet die WAZ: „Dinglichkeitsbeschluss ist in Vorbereitung: Sitzung am Montagmorgen – KM antwortet nicht“. Der Streit geht weiter und immer wieder hin und her. Am 7.3.81 berichten die Ruhrnachrichten: „Girgensohn stellt Sechszügigkeit für das Schuljahr 81/82 in Aussicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich aber der Tag der Auslosung für das Schuljahr 81/82 bedenklich nähert, da gebe ich der Stadt Dorsten sowie der Schulaufsicht zur Kenntnis, dass ich nur 6 Klassen aufnehmen werde, auch wenn mir ein Disziplinarverfahren angedroht wird. So gesagt, so getan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bewerbung zum Landesinstitut Soest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach eingehender Rücksprache mit meiner Frau Anneli und deren ideeller Unterstützung bewerbe ich mich um die Referatsleiterstelle I 4 am Landesinstitut für Curriculumentwicklung, Lehrerfort- und Weiterbildung (so hieß das Institut zu dieser Zeit noch) und werde zu einem Vorstellungsgespräch am 23.2.81 eingeladen. Um den Tisch herum sitzen nur Männer, mit denen ich schon in den vergangenen Jahren immer wieder zusammengearbeitet habe. Ich kann mir als Grund ihrer Teilnahme am Vorstellungsgespräch eigentlich nur denken, dass sie neugierig sind, warum ich genau diesen Wechsel will. Denn seit zwei Jahren werde ich durch höhere KM-Beamte bedrängt, in der Schulaufsicht tätig zu werden. Ja ich werde sogar dienstlich zu Gesprächen ins Kultusministerium einberufen. Auf mich wird ein erheblicher Druck ausgeübt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABER: In die Schulaufsicht will ich in gar keinem Fall. Denn da erwarten mich einerseits schulpolitische und schulorganisatorische Tätigkeiten und andererseits immer wieder neue Unterrichtshospitationen in den Schulen. Genau diese Arbeiten habe ich aber schon als Gesamtschulleiter mehr oder weniger nicht so recht gemocht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Lehrerkonferenz des Schuljahres 80/81 teile ich meinem Kollegium mit, dass ich die Schule verlassen und zum Landesinstitut wechseln werde. Es reagiert sehr betroffen, sprachlos und ungläubig. Meinen Wechsel begründe ich damit, dass ich dem Druck, in der Schulaufsicht tätig werden zu müssen, ausweiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Herbst, also im Schuljahr 81/82, arbeite ich dann zunächst auf einer Abordnungsbasis im Landesinstitut. Bis zum Abitur im April 1982 unterrichte ich den ersten Leistungskurs Mathematik der Gesamtschule Wulfen noch zu Ende. Die Informatikgruppe habe ich im Jahrgang 13 abgegeben. Das Landesinstitut akzeptiert, dass ich noch nicht mit voller Kraft mitarbeite. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Offizielle Verabschiedung von der Gesamtschule Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch eine bemerkenswerte Ergänzung. Die Ruhrnachrichten bringen als große Überschrift „Cornelia sagte es mit Küßchen“; und Cornelia tat es auch! Da wurde Anneli gefragt, was sie denn davon halte. Das ginge doch wohl zu weit. Denn Wangenküsschen links und Wangenküsschen rechts waren damals noch nicht üblich. Ich empfinde, obwohl Cornelia bei mir im Leistungskurs Mathe gelitten (?) hat, dass die Schülerinnen und Schüler mich gemocht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Pilotjahrgang darf ich nach deren Abitur in einer Feierstunde noch mit einer Abschiedsrede entlassen. Das war mein Wunsch und er ist mir auch vom Interregnum der Schule erfüllt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später feiert die Gesamtschule ihr 10 jähriges Bestehen. Jetzt ist Wolfgang Tripptrap der Schulleiter und ich bin ein Gast auf dieser Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[Anmerkung: Der Text entstand schon 2015 als Teil eines Lebensrückblickes für die Familie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kurzvita Willi van Lück=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.7.1935 		geboren in Essen-Stoppenberg   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 bis 1943:	Besuch der kath. Volksschule in Essen-Katernberg;                                 1943: evakuiert nach Winterberg/Westf.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1943 bis 1950:	Besuch der kath.Volksschule in Winterberg/Westf.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1950 bis 1953:	Lehre als Jungwerker bei der Deutschen Bundesbahn;  Gleisbauarbeiter in der Bahnmeisterei Winterberg   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1953 bis 1957:	Lagerarbeiter im Gleislager Opladen  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1954 bis 1958:	Besuch des Abendgymnasiums in Köln-Nippes  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1958 bis 1963:	Uni Köln: Studium der Mathematik und Physik sowie der Philosophie mit Schwerpunkten Logik und Erkenntnistheorie  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1963 bis 1964:	Studienreferendar am Städtischen Gymnasium in Schleiden/Eifel und am Humboldtgymnasium in Köln  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1964 bis 1972:	Studienassessor, Studienrat und Oberstudienrat am Städtischen Gymnasium in Schleiden/Eifel; &lt;br /&gt;
Fortbildner für Mathematik in NRW und Bezirksvertrauenlehrer der SMV für die Kreise Monschau und Schleiden  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1972 bis 1973:	Didaktischer Leiter der '''Gesamtschule Wulfen''' in Errichtung (freigestellt vom Unterricht zur Vorbereitung der 12. Versuchsschule in NRW).   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schuljahre 73/74 bis 81/82: Schulleiter der Gesamtschule Wulfen und Mitplaner des Grundmodells Gesamtschule in NRW  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1982 bis 1989:	Referatsleiter für die Lehrplanentwicklung in M, NW und IF am Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (LSW) in Soest  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1989 bis 1997:	Abteilungsleiter „Neue Medien“ am LSW und Projektleiter von fünf deutschlandweiten Modellversuchen bzgl. Neuer Medien (finanziert von der BLK); und Vertreter der BRD auf internationalen Tagungen zur Grundbildung Informatik.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ab 1997		Pensionär  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1993 bis 2004:	Mitherausgeber der Zeitschrift „Computer und Unterricht“; Friedrich Verlag, Velber  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1997 bis 2010: 	Berater, Entwickler und Fortbildner am Pädagogischen Institut für die deutsche Sprachgruppe in Bozen/Südtirol; mit jährlich 5 – 6 Präsenz-Wochen in Bozen  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2001 bis 2010: 	u.a.: Gestalterische und programmierende Arbeiten mit HTML an der hypermedialen Lernumgebung „Modellieren mit Mathe“ für die Klassen 9 bis 13. Vorstellung der Lernumgebung im Rahmen von Lehraufträgen an den Unis in Bielefeld und Münster. Die Lernumgebung ist (zwar veraltet) aber noch bis heute im Internet aufrufbar: http://www.blikk.it/angebote/modellmathe/   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2008 bis 2014: 	Lehrerfortbildung zum Thema „Mathe Anders Machen“, organisiert von der UNI Essen/Duisburg und finanziert durch die VW-Stiftung  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2015 bis heute: 	nur noch privat aktiv, z.B. mit Malen von Computerbildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Version mit Fotos=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Von diesem Beitrag gibt es eine WORD-Version mit Fotos und Zeitungsartikeln: [[Datei:Beginn der GSW.docx]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=267</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=267"/>
		<updated>2023-01-29T21:33:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die Matthäusschule als Zuhause der Abteilung 5/6 von 2010 bis 2013]]&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitmachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=266</id>
		<title>Intern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=266"/>
		<updated>2023-01-29T21:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: /* Foto-Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Start-Treffen für ein Online-Lexikon zur Geschichte der GSW am 27.10.22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Ehemaligen-Verteiler von Brigitte Marten hatte Christian Gruber zu einem Starttreffen in die BiBi am See (Mediothek) eingeladen. Es gab Kaffee, Kekse und eine kleine Ausstellung von alten pädagogischen Büchern sowie Zeitschriften aus dem Magazin der Bibliothek. Plus ein noch im Einsatz befindliches Mensatablett von 1975 ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kamen:  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eva Kalverkamp, Reinhard Schwingenheuer, Arno Hartmann, Barbara Grohmann, Brigitte Marten, Manfred Nitschke, Sigrid Buchenau, Magdalena Meier, Astrid Markussen, Reiner Westphale, Gerd Dombrink, Wolfgang Hacke, Thomas Giesen, Hans Kratz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert sind, aber an dem Termin verhindert waren:   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfgang Tripptrap, Kallu Türck, Hajü Rosenkranz, Gregor Preis, Hildegard Steffens, Uwe Stadler, Gerda Ratering, Klaus Pastewka, Christiane Bastert, Jürgen Krüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde die Idee vorgestellt, Wissen, Erfahrungen, Erlebnisse, Dokumente und Fotos aus den ersten 40 Jahren der Schule in einer Art Mini-Wikipedia zu sammeln und online zugänglich zu machen.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Claas Schneider hat hierfür eine Datenbank eingerichtet und die Domain/URL http://gsw-geschichte.de registriert, die bereits aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vorbereitete Themenliste wurde von den Anwesenden um weitere Ideen ergänzt. Sie ist jederzeit ergänzbar und hier zu finden: http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Themenliste  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu der Auflistung kam die Kritik, viele der Themen wären zu randständig, das Kerngeschäft Unterricht käme zu kurz. Aber letztendlich lebt das Projekt davon, dass überhaupt jemand mitmacht und zu welchen Themen diejenigen Lust hätten zu schreiben. Das Ergebnis wird zu Beginn sicher unausgewogen sein. Erst durch viele Beiträge von vielen wird es rund.  &amp;lt;br94 Adressen) von &lt;br /&gt;
Deshalb bitte noch weitere Ehemalige auf das Projekt aufmerksam machen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorschlag, jedes Thema nur an Einzel-Autoren zu vergeben, fand keine Zustimmung.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeregt wurde, eventuell auch früheren Schülern die Möglichkeit zu geben mitzumachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gelbe Buch zum 25jährigen ist sehr gehaltvoll. Auch zum 30., 35. und 40. sind Broschüren erschienen. Inhalte daraus könnten durch gsw-geschichte verfügbar gemacht werden. Wenn deren digitale Dateien noch existieren, würde das viel Arbeit ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anwesende und Interessierte erhalten eine Benutzerkennung und haben damit sofort Bearbeiterrechte. Jede/r kann direkt in diesem Wiki Seiten anlegen, schreiben, ändern, Fotos hochladen. Wie das geht steht auf der Seite „Hilfe“ =  http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hilfe  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wem das zu kompliziert ist, kann seinen Text an gruberwulfen(ä}gmail,com schicken. Bitte keine PDFs!  Fotos getrennt schicken, nicht mit in die eigene Vorlage einbauen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für technische Fragen ist Christian immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der BiBi erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden bei dem Treffen keine Themen vergeben. '''Jede/r kann schreiben, worüber er möchte''', auch in Kooperation. Erst später wird dem „Zettelkasten“ eine Struktur gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Treffen ist für Donnerstag 5. Januar 2023 vorgesehen, wieder um 16.30 Uhr in der BiBi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachtrag: Es gab zwischendurch am Mo 5.12.22 in der Mediothek/BiBi ein weiteres Treffen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verteiler / Mitmachen==&lt;br /&gt;
'''Einladen und informieren kann ich (Christian Gruber) nur die über die mir bekannten 25 E-Mail-Adressen. Mir steht der große Verteiler (94 Adressen) von Brigitte Marten NICHT zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deshalb bitte andere KollegInnen informieren. Bei Interesse am Mitmachen einfach eine Mail an gruberwulfen{Q]gmail.c0m schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Foto-Quellen==&lt;br /&gt;
(nach &amp;quot;Eingang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EW-Dias (Gruber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dörthe Rengeling-Eschweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Stadler (grünes Album Abitur 1982)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was tun ?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen des gelben Buches zum 25. : hat Thomas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen der Broschüren zum 30., 35. und 40. : hat Hans an Hermann gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotosammlung Gregor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle Cover der Abibücher einscannen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=265</id>
		<title>Intern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=265"/>
		<updated>2023-01-29T21:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Start-Treffen für ein Online-Lexikon zur Geschichte der GSW am 27.10.22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Ehemaligen-Verteiler von Brigitte Marten hatte Christian Gruber zu einem Starttreffen in die BiBi am See (Mediothek) eingeladen. Es gab Kaffee, Kekse und eine kleine Ausstellung von alten pädagogischen Büchern sowie Zeitschriften aus dem Magazin der Bibliothek. Plus ein noch im Einsatz befindliches Mensatablett von 1975 ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kamen:  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eva Kalverkamp, Reinhard Schwingenheuer, Arno Hartmann, Barbara Grohmann, Brigitte Marten, Manfred Nitschke, Sigrid Buchenau, Magdalena Meier, Astrid Markussen, Reiner Westphale, Gerd Dombrink, Wolfgang Hacke, Thomas Giesen, Hans Kratz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert sind, aber an dem Termin verhindert waren:   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfgang Tripptrap, Kallu Türck, Hajü Rosenkranz, Gregor Preis, Hildegard Steffens, Uwe Stadler, Gerda Ratering, Klaus Pastewka, Christiane Bastert, Jürgen Krüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde die Idee vorgestellt, Wissen, Erfahrungen, Erlebnisse, Dokumente und Fotos aus den ersten 40 Jahren der Schule in einer Art Mini-Wikipedia zu sammeln und online zugänglich zu machen.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Claas Schneider hat hierfür eine Datenbank eingerichtet und die Domain/URL http://gsw-geschichte.de registriert, die bereits aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vorbereitete Themenliste wurde von den Anwesenden um weitere Ideen ergänzt. Sie ist jederzeit ergänzbar und hier zu finden: http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Themenliste  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu der Auflistung kam die Kritik, viele der Themen wären zu randständig, das Kerngeschäft Unterricht käme zu kurz. Aber letztendlich lebt das Projekt davon, dass überhaupt jemand mitmacht und zu welchen Themen diejenigen Lust hätten zu schreiben. Das Ergebnis wird zu Beginn sicher unausgewogen sein. Erst durch viele Beiträge von vielen wird es rund.  &amp;lt;br94 Adressen) von &lt;br /&gt;
Deshalb bitte noch weitere Ehemalige auf das Projekt aufmerksam machen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorschlag, jedes Thema nur an Einzel-Autoren zu vergeben, fand keine Zustimmung.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeregt wurde, eventuell auch früheren Schülern die Möglichkeit zu geben mitzumachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gelbe Buch zum 25jährigen ist sehr gehaltvoll. Auch zum 30., 35. und 40. sind Broschüren erschienen. Inhalte daraus könnten durch gsw-geschichte verfügbar gemacht werden. Wenn deren digitale Dateien noch existieren, würde das viel Arbeit ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anwesende und Interessierte erhalten eine Benutzerkennung und haben damit sofort Bearbeiterrechte. Jede/r kann direkt in diesem Wiki Seiten anlegen, schreiben, ändern, Fotos hochladen. Wie das geht steht auf der Seite „Hilfe“ =  http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hilfe  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wem das zu kompliziert ist, kann seinen Text an gruberwulfen(ä}gmail,com schicken. Bitte keine PDFs!  Fotos getrennt schicken, nicht mit in die eigene Vorlage einbauen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für technische Fragen ist Christian immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der BiBi erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden bei dem Treffen keine Themen vergeben. '''Jede/r kann schreiben, worüber er möchte''', auch in Kooperation. Erst später wird dem „Zettelkasten“ eine Struktur gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Treffen ist für Donnerstag 5. Januar 2023 vorgesehen, wieder um 16.30 Uhr in der BiBi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachtrag: Es gab zwischendurch am Mo 5.12.22 in der Mediothek/BiBi ein weiteres Treffen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verteiler / Mitmachen==&lt;br /&gt;
'''Einladen und informieren kann ich (Christian Gruber) nur die über die mir bekannten 25 E-Mail-Adressen. Mir steht der große Verteiler (94 Adressen) von Brigitte Marten NICHT zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deshalb bitte andere KollegInnen informieren. Bei Interesse am Mitmachen einfach eine Mail an gruberwulfen{Q]gmail.c0m schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Foto-Quellen==&lt;br /&gt;
(nach &amp;quot;Eingang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EW-Dias (Gruber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dörthe Rengeling-Eschweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Stadler (grünes Album Abitur 1982)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlung Gregor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was tun ?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen des gelben Buches zum 25. : hat Thomas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorlagen der Broschüren zum 30., 35. und 40. : hat Hans an Hermann gegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotosammlung Gregor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alle Cover der Abibücher einscannen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_Matth%C3%A4usschule_als_Zuhause_der_Abteilung_5/6_von_2010_bis_2013&amp;diff=264</id>
		<title>Die Matthäusschule als Zuhause der Abteilung 5/6 von 2010 bis 2013</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_Matth%C3%A4usschule_als_Zuhause_der_Abteilung_5/6_von_2010_bis_2013&amp;diff=264"/>
		<updated>2023-01-29T21:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Name Hausmeisterin&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Energetische Sanierung und ihre Folgen : Die Matthäusschule als neues Zuhause der Abteilung 5/6  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Hildegard Steffens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon lange fällige Sanierung des Schulgebäudes der GSW sollte im Jahr 2010 endlich&lt;br /&gt;
konkret werden. In mehreren Konferenzen hatte das beauftrage Architekturbüro der&lt;br /&gt;
Schulgemeinde Ablauf- und Fortschrittspläne vorgestellt. Es wurde deutlich, dass die&lt;br /&gt;
Renovierung nicht mit voller Belegung durchgeführt werden konnte und ganze Etagen&lt;br /&gt;
freigezogen werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Rat der Stadt Dorsten einige Jahre zuvor beschlossen hatte, die Matthäusschule&lt;br /&gt;
auslaufen zu lassen, stand ein großer Teil des Matthäusschulgebäudes leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur aufgrund dieses Umstandes konnte im Schuljahr 2009/10 der Beschluss gefasst werden,&lt;br /&gt;
ab August 2010 eine GSW – Dependance mit der Abteilung 5/6 in den Räumen der&lt;br /&gt;
Matthäusschule zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schulleiter der Matthäusschule, Karl Scholle, führte Hans Kratz und mich durch die&lt;br /&gt;
leerstehenden Gebäudeteile und schnell war klar, dass für den 5. und 6. Jahrgang genügend&lt;br /&gt;
Klassenräume zur Verfügung stehen würden. Im Ostflügel der Schule wurde schon seit&lt;br /&gt;
einigen Jahren nicht mehr unterrichtet. Dort war zwischenzeitlich ein privat geführtes&lt;br /&gt;
Technikmuseum untergebracht worden und einige Räume wurden von verschiedenen&lt;br /&gt;
Wulfener Vereinen genutzt. Im Nordflügel waren einige Klassenräume noch belegt, ab 2010&lt;br /&gt;
jedoch frei. Die Belegung der Fachräume für Technik, Naturwissenschaften und&lt;br /&gt;
Hauswirtschaft sollte nach Absprache zwischen beiden Schulen erfolgen und auch für die&lt;br /&gt;
Turnhalle gab es eine Lösung. Karl Scholle führte uns auch durch den Keller der&lt;br /&gt;
Matthäusschule, hier sollten die Schüler ihre Fahrräder abstellen. Wir staunten über ein&lt;br /&gt;
hervorragend ausgestattetes Fotolabor – was allerdings nicht mehr zeitgemäß war – und&lt;br /&gt;
einen Luftschutzraum, welcher noch von den Zeiten des Kalten Krieges zeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine Perspektive!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den Klassenlehrer*innen des zukünftigen 5. und 6. Jahrgangs wurde&lt;br /&gt;
überlegt, unter welchen Bedingungen und mit welchen Regeln an der Matthäusschule&lt;br /&gt;
gearbeitet werden konnte. Vieles musste noch geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Da gab es das unterschiedliche Stundenraster: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''GSW: 60 Minuten ǂ Matthäusschule: 45 Minuten'''&lt;br /&gt;
Mit Rücksicht auf die Hauptschüler verzichteten wir auf den Gong zum Stundenschluss.&lt;br /&gt;
Für jeden Klassenraum wurden etwas größere preiswerte „Küchen“-Uhren angeschafft&lt;br /&gt;
und zum Ende der großen Pausen läutete ein Kollege mit einer Handglocke – wie ein&lt;br /&gt;
Pedell zu Kaisers Zeiten – den Beginn der nächsten Stunde ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Versorgung mit Essen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dem Pavillon auf dem Schulhofgelände der Matthäusschule richtete der Mensaverein&lt;br /&gt;
eine Ausgabestelle für Brötchen und kleine Snacks ein. Ebenso wurden dort einige&lt;br /&gt;
Sitzmöglichkeiten geschaffen.&lt;br /&gt;
Das Mittagessen sollten die Schüler*innen in der Mensa der Gesamtschule einnehmen.&lt;br /&gt;
Die Stadt Dorsten stellte für den Schülertransport zur Mittagszeit nicht mehr als 2 Busse&lt;br /&gt;
zur Verfügung. Circa 350 Personen mussten transportiert werden. Je 2 Klassen passten in&lt;br /&gt;
einen Bus. Nach einem ausgeklügelten Plan ging es zur GSW und am Ende der&lt;br /&gt;
Mittagspause wieder zurück zur Matthäusschule. Aufsicht führten i.d.R. die&lt;br /&gt;
Klassenlehrer*innen. An den AG-Tagen konnten viele Schüler*innen nach dem Essen&lt;br /&gt;
auch direkt in der GSW bleiben, denn mehrere AGs fanden dort statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Verkehrssituation &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die kleine Unterstellmöglichkeit an der Bushaltestelle B58 wurde durch eine&lt;br /&gt;
geschotterte Aufstellfläche erweitert. Der Wunsch, die Fußgängerampel anders zu&lt;br /&gt;
schalten, scheiterte an verschiedenen Zuständigkeiten (Stadt, Kreis, Land und Bahn&lt;br /&gt;
waren involviert!). So unterstützte uns in der ersten Zeit regelmäßig der Bezirksbeamte&lt;br /&gt;
Andreas Müller, der u.a. auch dafür sorgte, dass die Fahrradfahrer den Fahrradweg ein&lt;br /&gt;
kurzes Stück in der Gegenrichtung bis zur Einfahrt in den Dimker Weg benutzen durften.&lt;br /&gt;
Dafür war ein besonderes Verkehrsschild nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''Gemeinsamer Unterricht &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Klassenräume für den GU wurden so verteilt, dass die Rollstuhlfahrer*innen&lt;br /&gt;
möglichst wenige Barrieren zu überwinden hatten und die Zahl der hierfür&lt;br /&gt;
anzufertigenden Rampen möglichst gering blieb. Drei GU-Klassen hatten einen kleinen&lt;br /&gt;
Nebenraum zur Verfügung, die 4. GU-Klasse bekam einen Differenzierungsraum im&lt;br /&gt;
Keller, die ehemalige Schülerbibliothek der Matthäusschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. '''Bläserklassen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Probenraum für die Bläserklassen konnte die Pausenhalle der Matthäusschule&lt;br /&gt;
genutzt werden. Stühle, Schlaginstrumente und Klavier wurden dort untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. '''Arbeitsplätze für Lehrer*innen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Raucherlehrerzimmer der Matthäusschule sollte ein kleiner Aufenthalts-&lt;br /&gt;
und Kommunikationsraum für unser 5/6er-Kollegium entstehen. Einige Lehrer-&lt;br /&gt;
Arbeitsplätze zur Unterrichtsvorbereitung wurden im ehemaligen Nähzimmer&lt;br /&gt;
eingerichtet. Als Büroräume für Sekretariat und Abteilungsleitung wurde ein ehemaliger&lt;br /&gt;
separat liegender Klassenraum eingeplant und die entsprechenden elektrischen&lt;br /&gt;
Leitungen, Telefonanschlüsse und ein Internetanschluss wurden verlegt. Ein Nebenraum&lt;br /&gt;
für Arbeitsmittel wurde eingerichtet und mit einem Kopierer ausgestattet. Viele&lt;br /&gt;
Ausstellungsstücke des Technikmuseums, die sich vorher in diesem Bereich befunden&lt;br /&gt;
hatten, fanden einen neuen Ort im Konrad-Zuse-Museum, zu dem Hans Kratz Kontakt&lt;br /&gt;
aufgenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. '''Pausengestaltung &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Pavillon auf dem Schulhof der Matthäusschule entstand unter Leitung der&lt;br /&gt;
Sozialpädagogen Martin Pluszczewicz und Gregor Preis ein Spiele- und Klönraum, auch&lt;br /&gt;
ein Kicker konnte aufgestellt werden und für die Pausen konnten die Schüler*innen&lt;br /&gt;
Bälle, Springseile usw. ausleihen. Zum Ballspielen konnten die Schüler*innen einen&lt;br /&gt;
umzäunten Bolzplatz nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der '''Vertretungsplan''' wurde in strenger Abstimmung mit dem Plan des Hauptgebäudes&lt;br /&gt;
erstellt. Die an der Matthäusschule anfallenden Vertretungsstunden sollten überwiegend&lt;br /&gt;
durch das Team 5/6 aufgefangen werden. Dafür wurde eine entsprechende&lt;br /&gt;
Vertretungsreserve eingerichtet. Burkhard Möcklinghoff, Marco Kolks und Sandra Gövert&lt;br /&gt;
mussten für Abstimmung und Kommunikation sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. etc. … &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Schuljahres 2009/10 waren die Planungen abgeschlossen, ein&lt;br /&gt;
Umzugsplan wurde erstellt. Es wurde entschieden, was mitgenommen und was&lt;br /&gt;
eingelagert werden musste. Kisten wurden gepackt und mit Aufklebern für den&lt;br /&gt;
jeweiligen Zielraum versehen. Ich schrieb Listen für Stühle und Tische und versah die&lt;br /&gt;
Zielräume mit den entsprechenden Gegenstücken, damit am 1. Schultag auch jeder&lt;br /&gt;
Schüler und jede Schülerin einen Sitzplatz im richtigen Raum hatte. Die Klassen des&lt;br /&gt;
neuen 6. Jahrgangs brachten auch schon einige Dinge aus ihren GSW-Klassenräumen in&lt;br /&gt;
ihre zukünftigen Räume im Ostflügel der Matthäusschule. Die Schüler des neuen 5.&lt;br /&gt;
Jahrgangs sollten die Klassenräume im Nordflügel erhalten. Gerd Dombrink ergänzte die&lt;br /&gt;
für den NW-Unterricht notwendigen Materialien und Geräte, er entsorgte auch&lt;br /&gt;
chemisches Material, welches längst nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprach.&lt;br /&gt;
Reinhold Leeners durchforstete den Technikbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der 1. Schultag''' wurde mit Spannung erwartet. Klappte alles so, wie wir es geplant hatten?&lt;br /&gt;
Der von Burkhard Möcklinghoff ausgearbeitete Stundenplan musste eine logistische&lt;br /&gt;
Meisterleistung werden. Marco Kolks sollte als Organisationsmitarbeiter zukünftig an der&lt;br /&gt;
Matthäusschule tätig sein, Sandra Gövert übernahm das Sekretariat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umzug erfolgte in den letzten Wochen der Sommerferien, auspacken, einrichten …..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Schultag fand jede Klasse ihren Klassenraum, jede Lehrerin und jeder Lehrer die&lt;br /&gt;
richtige Gruppe.&lt;br /&gt;
Vieles musste sich noch einspielen, aber bald stellte sich heraus, dass wir eine gute&lt;br /&gt;
Gemeinschaft waren. Absprachen klappten, die Atmosphäre unter den Kolleg*innen war&lt;br /&gt;
freundlich und gelöst. Man half sich gegenseitig, wenn etwas nicht so gut funktionierte.&lt;br /&gt;
Wir stellten allerdings bald fest, warum die Stadt Dorsten dieses Gebäude aufgeben wollte:&lt;br /&gt;
Als das Wetter kälter wurde und die Heizung nötig war, fiel diese sehr oft aus. Mehrfach&lt;br /&gt;
musste unsere freundliche und kompetente Hausmeisterin Silvia Sprick der Heizung – auch mal mit&lt;br /&gt;
einem Hammer – erst auf die Sprünge helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Schüler zeigten Allergiesymptome und gemeinsam mit Vertretern von Stadt und&lt;br /&gt;
Gesundheitsamt musste der Ursache auf den Grund gegangen werden. Raumluftmessungen&lt;br /&gt;
wurden vorgenommen und Hygienegutachten erstellt.&lt;br /&gt;
Besonders im Ostflügel müffelte es, es war und blieb kalt und feucht. Wir bekamen zu&lt;br /&gt;
spüren, dass dieser Gebäudeteil jahrelang nicht viel genutzt worden war und nur eine&lt;br /&gt;
unzureichende Isolierung hatte. Dicke Pullis, „Zwiebellook“, häufiges Lüften – was in der&lt;br /&gt;
Corona-Zeit Vorschrift werden sollte, mussten wir schon praktizieren.&lt;br /&gt;
Und dann waren auch noch die Außentoiletten verstopft! Hatten zunächst einige einen&lt;br /&gt;
Schülerstreich vermutet, so stellte sich bald heraus, dass die Abflussrohre durch das&lt;br /&gt;
Wurzelwerk der Bäume durchsetzt und völlig marode waren. Eine größere Reparatur stand&lt;br /&gt;
an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir versuchten, mit Lebens- und Arbeitsfreude gegen die Unzulänglichkeiten anzugehen. Mit&lt;br /&gt;
viel Engagement gestalteten die Klassen ihre neuen Räume. Wände durften neu gestrichen&lt;br /&gt;
oder direkt bemalt werden. Für einige Klassenräume nähten Eltern neue Vorhänge. In jedem&lt;br /&gt;
Klassenraum entstand so eine gute Lernatmosphäre. Die Flure wurden mit Ergebnissen des&lt;br /&gt;
Kunstunterrichts geschmückt. Eine Ausstellung zu Tisa von der Schulenburg fand ihren Platz&lt;br /&gt;
im 1. OG Ost. Langsam eroberten wir das Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Adventszeit stellte die Hausmeisterin einen geschmückten Weihnachtsbaum auf. Auch&lt;br /&gt;
wenn die gemeinsame Weihnachtsfeier zum Jahresende entfallen musste, so gab es doch in&lt;br /&gt;
jeder Klasse ein gemütliches Beisammensein. Auf den Fluren sorgten die Bläserklassen für&lt;br /&gt;
eine festliche Stimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Highlight des 2. Jahres war sicherlich die Projektwoche. Da in diesem Schuljahr der&lt;br /&gt;
Musikunterricht ausfallen musste, hatten sich viele Klassen des 6. Jahrgangs für ein&lt;br /&gt;
Musikthema während der PROWO entschieden. Einige Klassen arbeiten zum Thema Römer.&lt;br /&gt;
Es wurde römisch gekocht und liegend gespeist. Am Ende der Woche präsentierten die Schüler*innen ihre Ergebnisse in der Turnhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen der Matthäusschule war problemlos, die&lt;br /&gt;
Schüler*innen akzeptierten sich gegenseitig. Die Schüler*innen der Matthäusschule&lt;br /&gt;
halfen auch schon mal z.B. ortsunkundigen Vertretungslehrer*innen, den richtigen Raum&lt;br /&gt;
zu finden oder bei der Bedienung technischer Geräte aus dem Fundus der&lt;br /&gt;
Matthäusschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verabschiedung von Karl Scholle am Ende des Schuljahres 2010/11 wurden die&lt;br /&gt;
letzten 35 Schüler der Matthäusschule auf die übrigen Dorstener Schulen verteilt, der 11.&lt;br /&gt;
Jahrgang der GSW zog jetzt auch in die Matthäusschule ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus zwei geplanten Jahren an der Matthäusschule wurden drei. Waren die Eltern bei der&lt;br /&gt;
Anmeldung ihrer Kinder zunächst noch skeptisch gewesen, wenn sie erfuhren, dass der&lt;br /&gt;
Jahrgang 5/6 an der Matthäusschule unterrichtet werden sollte, so äußerten manche&lt;br /&gt;
Eltern im 3. Jahr Bedauern, wenn sie erfuhren, dass der Unterricht in Jg. 5/6 ab dem&lt;br /&gt;
nächsten Jahr wieder in den Räumen der Gesamtschule stattfinden sollte. Das kleinere&lt;br /&gt;
System wurde als Chance für den Übergang positiv gesehen. Ebenso ging es einigen&lt;br /&gt;
Kolleg*innen. In der kleineren Gemeinschaft konnten nach kurzen, schnellen Absprachen&lt;br /&gt;
neue Unterrichtsideen entwickelt und ausprobiert werden. So entstanden z.B. die ersten&lt;br /&gt;
Unterrichtseinheiten mit differenzierenden Kompetenzrastern und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Schuljahres 2012/13 hieß es wieder: Einpacken! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In die Matthäusschule sollte die Montessori-Reformschule einziehen und ich führte&lt;br /&gt;
Herrn Arnd Rutenbeck durch das Gebäude. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum neuen Schuljahr 2013/14 sollten wieder alle Schüler*innen an der Gesamtschule&lt;br /&gt;
unterrichtet werden. Am vorletzten Schultag des alten Schuljahres brachten alle&lt;br /&gt;
Schüler*innen ihren eigenen Stuhl zu Fuß zum renovierten Gesamtschulgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Kratz begrüßte jeden einzelnen Schüler und jede Schülerin am neuen Lernort.&lt;br /&gt;
Wir waren endlich wieder angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann kam es wieder ganz anders! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den Sommerferien feierten einige Jugendliche auf dem Dach der Gesamtschule ein&lt;br /&gt;
Grillfest. Das Dach brannte lichterloh. Durch das Löschwasser wurde die obere&lt;br /&gt;
Etage der GSW unbenutzbar gemacht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es mussten wieder Jahrgänge ausquartiert werden. Diesmal war es die gesamte&lt;br /&gt;
Oberstufe, die in die Matthäusschule umzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dieser Text als PDF mit Fotos :==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Datei:Energetische Sanierung und ihre Folgen, Matthäusschule.pdf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=258</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=258"/>
		<updated>2023-01-29T20:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: /* Zuletzt hinzugekommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Rollende_Aschenbecher&amp;diff=257</id>
		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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		<updated>2023-01-29T20:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''von Gregor Preis (für den PPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg|framed|Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstr 1.jpg|framed|Hilfskonstruktion ausgerichtet.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Konstr 2.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
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		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg|framed|Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstr 1.jpg|framed|Hilfskonstruktion ausgerichtet.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Konstr 2.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=246</id>
		<title>Intern</title>
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		<updated>2023-01-19T13:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Start-Treffen für ein Online-Lexikon zur Geschichte der GSW am 27.10.22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Ehemaligen-Verteiler von Brigitte Marten hatte Christian Gruber zu einem Starttreffen in die BiBi am See (Mediothek) eingeladen. Es gab Kaffee, Kekse und eine kleine Ausstellung von alten pädagogischen Büchern sowie Zeitschriften aus dem Magazin der Bibliothek. Plus ein noch im Einsatz befindliches Mensatablett von 1975 ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kamen:  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eva Kalverkamp, Reinhard Schwingenheuer, Arno Hartmann, Barbara Grohmann, Brigitte Marten, Manfred Nitschke, Sigrid Buchenau, Magdalena Meier, Astrid Markussen, Reiner Westphale, Gerd Dombrink, Wolfgang Hacke, Thomas Giesen, Hans Kratz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert sind, aber an dem Termin verhindert waren:   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfgang Tripptrap, Kallu Türck, Hajü Rosenkranz, Gregor Preis, Hildegard Steffens, Uwe Stadler, Gerda Ratering, Klaus Pastewka, Christiane Bastert, Jürgen Krüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde die Idee vorgestellt, Wissen, Erfahrungen, Erlebnisse, Dokumente und Fotos aus den ersten 40 Jahren der Schule in einer Art Mini-Wikipedia zu sammeln und online zugänglich zu machen.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Claas Schneider hat hierfür eine Datenbank eingerichtet und die Domain/URL http://gsw-geschichte.de registriert, die bereits aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vorbereitete Themenliste wurde von den Anwesenden um weitere Ideen ergänzt. Sie ist jederzeit ergänzbar und hier zu finden: http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Themenliste  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu der Auflistung kam die Kritik, viele der Themen wären zu randständig, das Kerngeschäft Unterricht käme zu kurz. Aber letztendlich lebt das Projekt davon, dass überhaupt jemand mitmacht und zu welchen Themen diejenigen Lust hätten zu schreiben. Das Ergebnis wird zu Beginn sicher unausgewogen sein. Erst durch viele Beiträge von vielen wird es rund.  &amp;lt;br94 Adressen) von &lt;br /&gt;
Deshalb bitte noch weitere Ehemalige auf das Projekt aufmerksam machen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorschlag, jedes Thema nur an Einzel-Autoren zu vergeben, fand keine Zustimmung.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeregt wurde, eventuell auch früheren Schülern die Möglichkeit zu geben mitzumachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gelbe Buch zum 25jährigen ist sehr gehaltvoll. Auch zum 30., 35. und 40. sind Broschüren erschienen. Inhalte daraus könnten durch gsw-geschichte verfügbar gemacht werden. Wenn deren digitale Dateien noch existieren, würde das viel Arbeit ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anwesende und Interessierte erhalten eine Benutzerkennung und haben damit sofort Bearbeiterrechte. Jede/r kann direkt in diesem Wiki Seiten anlegen, schreiben, ändern, Fotos hochladen. Wie das geht steht auf der Seite „Hilfe“ =  http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hilfe  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wem das zu kompliziert ist, kann seinen Text an gruberwulfen(ä}gmail,com schicken. Bitte keine PDFs!  Fotos getrennt schicken, nicht mit in die eigene Vorlage einbauen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für technische Fragen ist Christian immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der BiBi erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden bei dem Treffen keine Themen vergeben. '''Jede/r kann schreiben, worüber er möchte''', auch in Kooperation. Erst später wird dem „Zettelkasten“ eine Struktur gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Treffen ist für Donnerstag 5. Januar 2023 vorgesehen, wieder um 16.30 Uhr in der BiBi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nachtrag: Es gab zwischendurch am Mo 5.12.22 in der Mediothek/BiBi ein weiteres Treffen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verteiler / Mitmachen==&lt;br /&gt;
'''Einladen und informieren kann ich (Christian Gruber) nur die über die mir bekannten 25 E-Mail-Adressen. Mir steht der große Verteiler (94 Adressen) von Brigitte Marten NICHT zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deshalb bitte andere KollegInnen informieren. Bei Interesse am Mitmachen einfach eine Mail an gruberwulfen{Q]gmail.c0m schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Foto-Quellen==&lt;br /&gt;
(nach &amp;quot;Eingang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EW-Dias (Gruber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dörthe Rengeling-Eschweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Stadler (grünes Album Abitur 1982)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=245</id>
		<title>Intern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Intern&amp;diff=245"/>
		<updated>2023-01-19T12:54:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Verteiler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Start-Treffen für ein Online-Lexikon zur Geschichte der GSW am 27.10.22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Ehemaligen-Verteiler von Brigitte Marten hatte Christian Gruber zu einem Starttreffen in die BiBi am See (Mediothek) eingeladen. Es gab Kaffee, Kekse und eine kleine Ausstellung von alten pädagogischen Büchern sowie Zeitschriften aus dem Magazin der Bibliothek. Plus ein noch im Einsatz befindliches Mensatablett von 1975 ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kamen:  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eva Kalverkamp, Reinhard Schwingenheuer, Arno Hartmann, Barbara Grohmann, Brigitte Marten, Manfred Nitschke, Sigrid Buchenau, Magdalena Meier, Astrid Markussen, Reiner Westphale, Gerd Dombrink, Wolfgang Hacke, Thomas Giesen, Hans Kratz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert sind, aber an dem Termin verhindert waren:   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfgang Tripptrap, Kallu Türck, Hajü Rosenkranz, Gregor Preis, Hildegard Steffens, Uwe Stadler, Gerda Ratering, Klaus Pastewka, Christiane Bastert, Jürgen Krüger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde die Idee vorgestellt, Wissen, Erfahrungen, Erlebnisse, Dokumente und Fotos aus den ersten 40 Jahren der Schule in einer Art Mini-Wikipedia zu sammeln und online zugänglich zu machen.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Claas Schneider hat hierfür eine Datenbank eingerichtet und die Domain/URL http://gsw-geschichte.de registriert, die bereits aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vorbereitete Themenliste wurde von den Anwesenden um weitere Ideen ergänzt. Sie ist jederzeit ergänzbar und hier zu finden: http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Themenliste  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu der Auflistung kam die Kritik, viele der Themen wären zu randständig, das Kerngeschäft Unterricht käme zu kurz. Aber letztendlich lebt das Projekt davon, dass überhaupt jemand mitmacht und zu welchen Themen diejenigen Lust hätten zu schreiben. Das Ergebnis wird zu Beginn sicher unausgewogen sein. Erst durch viele Beiträge von vielen wird es rund.  &amp;lt;br94 Adressen) von &lt;br /&gt;
Deshalb bitte noch weitere Ehemalige auf das Projekt aufmerksam machen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorschlag, jedes Thema nur an Einzel-Autoren zu vergeben, fand keine Zustimmung.   &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angeregt wurde, eventuell auch früheren Schülern die Möglichkeit zu geben mitzumachen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gelbe Buch zum 25jährigen ist sehr gehaltvoll. Auch zum 30., 35. und 40. sind Broschüren erschienen. Inhalte daraus könnten durch gsw-geschichte verfügbar gemacht werden. Wenn deren digitale Dateien noch existieren, würde das viel Arbeit ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anwesende und Interessierte erhalten eine Benutzerkennung und haben damit sofort Bearbeiterrechte. Jede/r kann direkt in diesem Wiki Seiten anlegen, schreiben, ändern, Fotos hochladen. Wie das geht steht auf der Seite „Hilfe“ =  http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hilfe  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wem das zu kompliziert ist, kann seinen Text an gruberwulfen(ä}gmail,com schicken. Bitte keine PDFs!  Fotos getrennt schicken, nicht mit in die eigene Vorlage einbauen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für technische Fragen ist Christian immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr in der BiBi erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden bei dem Treffen keine Themen vergeben. '''Jede/r kann schreiben, worüber er möchte''', auch in Kooperation. Erst später wird dem „Zettelkasten“ eine Struktur gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Treffen ist für Donnerstag 5. Januar 2023 vorgesehen, wieder um 16.30 Uhr in der BiBi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachtrag==&lt;br /&gt;
Es gab zwischendurch am Mo 5.12.22 in der Mediothek/BiBi ein weiteres Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verteiler==&lt;br /&gt;
'''Einladen und informieren kann ich (Christian Gruber) nur die über die mir bekannten 25 E-Mail-Adressen. Mir steht der große Verteiler (94 Adressen) von Brigitte Marten NICHT zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Deshalb bitte andere KollegInnen informieren. Bei Interesse am Mitmachen einfach eine Mail an gruberwulfen{Q]gmail.c0m schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Foto-Quellen==&lt;br /&gt;
(nach &amp;quot;Eingang&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EW-Dias (Gruber)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dörthe Rengeling-Eschweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uwe Stadler (grünes Album Abitur 1982)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=244</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2023-01-19T12:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: /* Spezial-Seiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Matthäusschule und GSW]]&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Übersicht aller Dateien (Fotos) : '''http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Spezial:Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Matth%C3%A4usschule_und_GSW&amp;diff=243</id>
		<title>Matthäusschule und GSW</title>
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		<updated>2023-01-09T22:04:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:GSW Umzug Stühle.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;von Astrid Markussen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WOLF Matthäusschule.jpg|framed|Knappmann   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthäusschule bunter Schriftzug.jpg|framed|Gruber 2011  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Umzug Stühle.jpg|framed|'''Die Gesamtschule nutzte in der Sanierungsphase drei Jahre lang das Gebäude der Matthäusschule. Die 5.- und 6.Klässler schleppen ihre Stühle am 17.7.2013 zurück zum &amp;quot;Stammhaus&amp;quot; am Wulfener Markt'''. Foto: Gruber ]]&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel der Dorstener Nachrichten vom 20.07.2011 mit dem Titel: „Abschiedsgong am Freitag – Matthäusschule schließt nach 99-jähriger Tradition ihre Pforten“ gibt Karl Scholle, Rektor der Matthäusschule von 1991 – 2011, ein Interview. Auf die Frage: „Wohin verstreuen sich die letzten Matthäusschüler?“ gibt er folgende Antwort: „Im vergangenen Schuljahr wurden noch rund 70 Schüler der Jahrgänge 9 und 10 unterrichtet. Jetzt gibt es noch 35 Schüler, die für ihr letztes Schuljahr zur Laurentiusschule, unserem rechtlichen Nachfolger, zu der Geschwister-Scholl-Schule, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule  und dem Berufskolleg wechseln. Auch unsere Lehrerinnen und Lehrer sind in Dorsten und im Umkreis untergebracht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2006 hatte die Stadt Dorsten bereits beschlossen, die Matthäusschule zum Schuljahresende 2010/11 aufzulösen. Ab Sommer 2011 sollte es definitiv keine Eingangsklassen mehr geben. Bestrebungen, Eingangsjahrgänge der Matthäusschule in die GSW zu integrieren, gab es bereits schon einmal 1974. Diese Überlegungen lösten sich jedoch wieder auf: jetzt, 2011, war es endgültig. Die Matthäusschule wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits enge Beziehungen und Kooperationen zwischen der Matthäusschule und der GSW. Schüler:innen hatten die Möglichkeit zu wechseln, sodass es immer wieder zu Gesprächen zwischen den Schulleitungsmitgliedern beider Schulen kam. Auch wurde in außerschulischen Kooperationen und Sitzungen auf Stadtteilebene, wie z.B. der Wulfen-Konferenz, zusammengearbeitet. Ein weiteres Beispiel war die Essensbestellung für das Mittagsmenü der Schüler:innen sowie der Kolleg:innen der Matthäusschule bei der GSW. Auch gab es Kooperationen hinsichtlich unterschiedlicher Fortbildungsangebote für die Kollegiumsmitglieder beider Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die politische Entscheidung getroffen, die Matthäusschule definitiv auslaufen zu lassen. Der Prozess hatte längst zuvor begonnen. Das Ziel war, im Dorstener Norden eine Hauptschule zu schließen. Zunächst sah es so aus, dass die Laurentiusschule auslaufen würde. Auch Hans Kratz setzte sich mit einem Schreiben an die Stadt Dorsten dafür ein, dass es nicht die Matthäusschule treffen sollte. Doch die Investitionen für eine neue Heizungsanlage, so hieß es offiziell, schienen für den Erhalt der Matthäusschule dann doch zu hoch, sodass die Würfel zu Gunsten der Laurentiusschule fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurden stadtteilbezogen die Schüler:innen, die sich bei Fortbestand an der Matthäusschule angemeldet hätten, u.a. an der GSW verortet. Die Räumlichkeiten der Matthäusschule wurden im Rahmen der energetischen Sanierungsmaßnahmen der GSW genutzt. Die Jahrgänge 5/6 wurden ausgelagert, für ein Jahr auch der Jahrgang 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wechselten letztendlich sieben Kolleg:innen der Matthäusschule zur GSW. Dies waren: Olaf Herzfeld, Astrid Markussen, Christian Dziabel, Markus Zöllner, Indra Jakschik, Sandra Naumann-Ulland und Volker Geschwandtner (in der Reihenfolge des Wechsels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Erinnerungen und Erfahrungen dieser Kolleg:innen gerecht zu werden, möchte ich an dieser Stelle den „Ehemaligen“ der Matthäusschule die Möglichkeit geben, in einer persönlichen Stellungnahme die Gründe für ihren Wechsel an die GSW und ihre Erinnerungen an den Wechsel darzulegen. Hier folgen nun die Rückmeldungen. Da diese nicht von mir geschrieben wurden, habe ich alle Zitate im Original belassen und mit dem jeweiligen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Dziabel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Jahr 2005 habe ich mich entschieden, nach 12 Jahren Industrietätigkeit, in den Schuldienst zu wechseln. Der Kontakt wurde über den damalig zuständigen Schulrat Herrn Mattejat geknüpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich unterrichtete zunächst von April 2005 bis Juli 2005 als Vertretung für einen langzeiterkrankten Kollegen die Fächer Chemie und Physik an der Matthäusschule der Stadt Dorsten. Später kamen weitere Fächer hinzu, an einer Hauptschule muss man flexibel sein. Im Juli 2005 wurde ich dann verabschiedet. Mir hat das Ganze aber so viel Spaß gemacht, dass ich dauerhaft in den Schuldienst wechseln wollte. Ursprünglich bin ich Diplom-Chemieingenieur und habe mein Studium an der Gesamthochschule Essen absolviert. &lt;br /&gt;
Am Ende der Sommerferien wollte ich mich bei meinem Schulleiter nach einem Dienstzeugnis erkundigen. Daraus wurden dann ein paar Vertretungsangebote, die ich gerne annahm. Ich unterrichtete also weiter an der Matthäusschule und war damit sehr zufrieden. Leider kamen damals andere Zeiten auf uns zu, die Hauptschulen wurden nach und nach aufgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemühte mich, eine dauerhafte Stelle an der Gesamtschule Wulfen zu bekommen. Das passierte dann 2009. Ich begann dort eine 1-jährige pädagogische Ausbildung und wurde anschließend in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis übernommen. Ich habe an der Gesamtschule Wulfen direkt mit einer Kollegin die Klassenleitung einer fünften Klasse übernommen. Später habe ich auch Klassenleitungen von integrativen Klassen übernommen. &lt;br /&gt;
Ich unterrichte immer noch an der Gesamtschule Wulfen das Fach Chemie im Sek I- und Sek II-Bereich sowie die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften im Sek I-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeiten an der Matthäusschule war schon erheblich anders. Es war ein kleines Kollegium mit viel direkteren Kontakten zur Schulleitung. Dagegen ist die Gesamtschule Wulfen eher eine Lernfabrik mit einer erheblich höheren Anzahl an Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tätigkeit macht mir bis heute immer noch Spaß und ich freue mich meine, inzwischen 17 Jahre Erfahrung an Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu dürfen. Ebenso nutze ich gerne mein Vorwissen aus 12 Jahre industrieller Tätigkeit, um Schülerinnen und Schüler für ihr eigenes Berufsleben zu motivieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Markus Zöllner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„2009 wechselte ich von der Matthäusschule an die GSW. Nachdem im Herbst 2006 die Schließung der Gesamtschule bekannt geworden war, wollte ich unbedingt weiterhin in Wulfen als Lehrer beschäftigt bleiben, da ich durch die vielen unterschiedlichen Vereinstätigkeiten eng mit Wulfen verbunden war. Von daher nahm ich direkt Kontakt zu Hans Kratz auf, um mich an der GSW zu bewerben. Wir wurden uns schnell einig und ich wurde dann direkt als Klassenlehrer im Jahrgang 8 und als BuS-Lehrer eingestellt. 1989 habe ich an der GSW mein Abitur erlangt, von daher fiel mir der Wechsel sehr leicht, da ich auch nach meinem Abitur immer noch Kontakt zu einzelnen Lehrer:innen gehalten hatte. Ich denke immer noch sehr gerne an die Matthäusschulzeit zurück. Durch das kleine Kollegium entstand immer ein familiäres Gefühl, ein freundschaftlicher Austausch und das Arbeiten mit den Schüler:innen hat viel Spaß gemacht. In der Gesamtschule Wulfen bin ich zurzeit Beratungslehrer in den Jahrgängen 7/8 und Klassenlehrer der Klasse 8.6. Ich gehe auch heute noch mit viel Freude in die Schule und bin sehr froh, dass ich weiterhin in dem Ortsteil arbeite, in dem ich groß geworden bin und mit dem ich durch die Vereinstätigkeiten eng verbunden bin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indra Jakschik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nach meiner schönen Zeit an der Matthäusschule, bin ich im Sommer zum Schuljahr 2011/2012 zur Gesamtschule Wulfen gewechselt. Dort wurde ich genauso herzlich empfangen und aufgenommen, wie ich es schon bei meiner vorangegangenen Hospitation an der Schule erlebt habe… ein besonderes Gefühl von Wärme, Wertschätzung, Freundlichkeit, Herzlichkeit, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt, die dieses Kollegium bis heute auszeichnet und von vielen anderen unterscheidet…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem war ich ziemlich geflasht, überwältigt und schwer beeindruckt von der Größe des Gebäudes und vor allem auch von der Größe des Kollegiums…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zu gut erinnere ich mich an meine erste Lehrer*Innenkonferenz an der GSW, bei der ich, mittig im Forum sitzend, immer wieder von links nach rechts blickte und mich fragte, ob dies wirklich alles meine neue Kolleginnen sein können… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte ich für mich persönlich an der GSW, bedingt durch die energetische Sanierung und meinen Einsatz in der Doppeljahrgangsstufe 5/6, das große Glück in den mir bekannten Räumlichkeiten der Matthäusschule verbleiben zu dürfen und den heimeligen Charakter eines kleinen Kollegiums fortleben zu können. Denn auf die Insel der Glückseeligen waren zum damaligen Zeitpunkt ca. 20 Kolleginnen an dem Teilstandort untergebracht zusammen mit Hildegard Steffens, Steffi Wunsch und Sandra Gövert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fiel schwer und brauchte einige Zeit, all die neuen Gesichter mit all den neuen Namen in die richtige Verbindung zu bringen, mich im Gebäude zu orientieren, alle Aufgaben, Herausforderungen und Arbeitsgemeinschaften kennenzulernen und für mich persönlich zu sondieren, mich mit den Zuständigkeiten vertraut zu machen, da es nicht mehr nur einen Schulleiter und eine Stellvertreterin gab, an die man sich wenden und die alles entscheiden konnten, zu lernen, auch mal „nein“ sagen zu können… da war`s besonders schön auf so viele „alte bekannte Kolleginnen und Kollegen“ zu treffen, die schon vor mir die Seite der B58 gewechselt hatten, bei denen mir keine Frage zu blöd erschien und an die mich als vertraute Größe immer wieder wenden konnte, wenn ich mich in meiner Ankommenszeit klein und verloren fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin als einfache, klassische Fach- und Klassenlehrerin an die GSW gewechselt, zu einem erfahrenen alten Hasen, Arthur Suckert, für die damals krankheitsbedingt aus dem Dienst scheidende und leider kurz darauf verstorbene Beratungslehrerin Silke Wedekind in die Klassenleitung eingestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Schuljahren ergab sich die Möglichkeit mit Zölli, mit dem ich schon an der Matthäusschule gut und gerne zusammengearbeitet habe, die gemeinsame Leitung einer Klasse zu übernehmen. Darauf freute ich mich besonders, weil wir eben diese Doppelklassenleitung an der Matthäusschule für uns erwirkt hatten, aber diese aufgrund meiner Elternzeit nicht gemeinsam antreten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine bereits gesammelten Erfahrungen und Einsätze an der Matthäusschule habe ich mich auch an der Gesamtschule für Theaterveranstaltungen, Lesungen und ähnliches interessiert und Kontakte zu mir bekannten Autoren und Schauspielern hergestellt, mich im Bereich der gesunden Schule engagiert, SV-Arbeit gemacht und bin in den Hauswirtschaftsbereich eingestiegen, in dem ich nach einigen Jahren auch einen Zertifikatskurs absolvieren durfte. Außerdem bin ich Mitglied im FSG geworden, den ich seitdem auch in wechselnden Positionen, aktuell als Schriftführerin, unterstütze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''An diesen persönlichen Worten ist deutlich zu erkennen, dass bei uns Ehemaligen der Matthäusschule die Identifikation mit der Gesamtschule Wulfen nicht zu übertreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Happy Birthday GSW!===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:GSW_Umzug_St%C3%BChle.jpg&amp;diff=242</id>
		<title>Datei:GSW Umzug Stühle.jpg</title>
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		<updated>2023-01-09T21:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Die Gesamtschule verlässt die drei Jahre lang mitgenutzte Matthäusschule. Die 5.- und 6.Klässler schleppten ihre Stühle zum &amp;quot;Stammhaus&amp;quot; am Wulfener Markt. 17.7.13 Gruber&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Gesamtschule verlässt die drei Jahre lang mitgenutzte Matthäusschule. Die 5.- und 6.Klässler schleppten ihre Stühle zum &amp;quot;Stammhaus&amp;quot; am Wulfener Markt. 17.7.13 Gruber&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<title>Matthäusschule und GSW</title>
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		<updated>2023-01-09T21:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:Matthäusschule bunter Schriftzug.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;von Astrid Markussen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WOLF Matthäusschule.jpg|framed|Knappmann   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matthäusschule bunter Schriftzug.jpg|framed|Gruber 2011  ]]&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel der Dorstener Nachrichten vom 20.07.2011 mit dem Titel: „Abschiedsgong am Freitag – Matthäusschule schließt nach 99-jähriger Tradition ihre Pforten“ gibt Karl Scholle, Rektor der Matthäusschule von 1991 – 2011, ein Interview. Auf die Frage: „Wohin verstreuen sich die letzten Matthäusschüler?“ gibt er folgende Antwort: „Im vergangenen Schuljahr wurden noch rund 70 Schüler der Jahrgänge 9 und 10 unterrichtet. Jetzt gibt es noch 35 Schüler, die für ihr letztes Schuljahr zur Laurentiusschule, unserem rechtlichen Nachfolger, zu der Geschwister-Scholl-Schule, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule  und dem Berufskolleg wechseln. Auch unsere Lehrerinnen und Lehrer sind in Dorsten und im Umkreis untergebracht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2006 hatte die Stadt Dorsten bereits beschlossen, die Matthäusschule zum Schuljahresende 2010/11 aufzulösen. Ab Sommer 2011 sollte es definitiv keine Eingangsklassen mehr geben. Bestrebungen, Eingangsjahrgänge der Matthäusschule in die GSW zu integrieren, gab es bereits schon einmal 1974. Diese Überlegungen lösten sich jedoch wieder auf: jetzt, 2011, war es endgültig. Die Matthäusschule wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits enge Beziehungen und Kooperationen zwischen der Matthäusschule und der GSW. Schüler:innen hatten die Möglichkeit zu wechseln, sodass es immer wieder zu Gesprächen zwischen den Schulleitungsmitgliedern beider Schulen kam. Auch wurde in außerschulischen Kooperationen und Sitzungen auf Stadtteilebene, wie z.B. der Wulfen-Konferenz, zusammengearbeitet. Ein weiteres Beispiel war die Essensbestellung für das Mittagsmenü der Schüler:innen sowie der Kolleg:innen der Matthäusschule bei der GSW. Auch gab es Kooperationen hinsichtlich unterschiedlicher Fortbildungsangebote für die Kollegiumsmitglieder beider Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die politische Entscheidung getroffen, die Matthäusschule definitiv auslaufen zu lassen. Der Prozess hatte längst zuvor begonnen. Das Ziel war, im Dorstener Norden eine Hauptschule zu schließen. Zunächst sah es so aus, dass die Laurentiusschule auslaufen würde. Auch Hans Kratz setzte sich mit einem Schreiben an die Stadt Dorsten dafür ein, dass es nicht die Matthäusschule treffen sollte. Doch die Investitionen für eine neue Heizungsanlage, so hieß es offiziell, schienen für den Erhalt der Matthäusschule dann doch zu hoch, sodass die Würfel zu Gunsten der Laurentiusschule fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurden stadtteilbezogen die Schüler:innen, die sich bei Fortbestand an der Matthäusschule angemeldet hätten, u.a. an der GSW verortet. Die Räumlichkeiten der Matthäusschule wurden im Rahmen der energetischen Sanierungsmaßnahmen der GSW genutzt. Die Jahrgänge 5/6 wurden ausgelagert, für ein Jahr auch der Jahrgang 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wechselten letztendlich sieben Kolleg:innen der Matthäusschule zur GSW. Dies waren: Olaf Herzfeld, Astrid Markussen, Christian Dziabel, Markus Zöllner, Indra Jakschik, Sandra Naumann-Ulland und Volker Geschwandtner (in der Reihenfolge des Wechsels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Erinnerungen und Erfahrungen dieser Kolleg:innen gerecht zu werden, möchte ich an dieser Stelle den „Ehemaligen“ der Matthäusschule die Möglichkeit geben, in einer persönlichen Stellungnahme die Gründe für ihren Wechsel an die GSW und ihre Erinnerungen an den Wechsel darzulegen. Hier folgen nun die Rückmeldungen. Da diese nicht von mir geschrieben wurden, habe ich alle Zitate im Original belassen und mit dem jeweiligen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Dziabel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Jahr 2005 habe ich mich entschieden, nach 12 Jahren Industrietätigkeit, in den Schuldienst zu wechseln. Der Kontakt wurde über den damalig zuständigen Schulrat Herrn Mattejat geknüpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich unterrichtete zunächst von April 2005 bis Juli 2005 als Vertretung für einen langzeiterkrankten Kollegen die Fächer Chemie und Physik an der Matthäusschule der Stadt Dorsten. Später kamen weitere Fächer hinzu, an einer Hauptschule muss man flexibel sein. Im Juli 2005 wurde ich dann verabschiedet. Mir hat das Ganze aber so viel Spaß gemacht, dass ich dauerhaft in den Schuldienst wechseln wollte. Ursprünglich bin ich Diplom-Chemieingenieur und habe mein Studium an der Gesamthochschule Essen absolviert. &lt;br /&gt;
Am Ende der Sommerferien wollte ich mich bei meinem Schulleiter nach einem Dienstzeugnis erkundigen. Daraus wurden dann ein paar Vertretungsangebote, die ich gerne annahm. Ich unterrichtete also weiter an der Matthäusschule und war damit sehr zufrieden. Leider kamen damals andere Zeiten auf uns zu, die Hauptschulen wurden nach und nach aufgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemühte mich, eine dauerhafte Stelle an der Gesamtschule Wulfen zu bekommen. Das passierte dann 2009. Ich begann dort eine 1-jährige pädagogische Ausbildung und wurde anschließend in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis übernommen. Ich habe an der Gesamtschule Wulfen direkt mit einer Kollegin die Klassenleitung einer fünften Klasse übernommen. Später habe ich auch Klassenleitungen von integrativen Klassen übernommen. &lt;br /&gt;
Ich unterrichte immer noch an der Gesamtschule Wulfen das Fach Chemie im Sek I- und Sek II-Bereich sowie die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften im Sek I-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeiten an der Matthäusschule war schon erheblich anders. Es war ein kleines Kollegium mit viel direkteren Kontakten zur Schulleitung. Dagegen ist die Gesamtschule Wulfen eher eine Lernfabrik mit einer erheblich höheren Anzahl an Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tätigkeit macht mir bis heute immer noch Spaß und ich freue mich meine, inzwischen 17 Jahre Erfahrung an Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu dürfen. Ebenso nutze ich gerne mein Vorwissen aus 12 Jahre industrieller Tätigkeit, um Schülerinnen und Schüler für ihr eigenes Berufsleben zu motivieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Markus Zöllner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„2009 wechselte ich von der Matthäusschule an die GSW. Nachdem im Herbst 2006 die Schließung der Gesamtschule bekannt geworden war, wollte ich unbedingt weiterhin in Wulfen als Lehrer beschäftigt bleiben, da ich durch die vielen unterschiedlichen Vereinstätigkeiten eng mit Wulfen verbunden war. Von daher nahm ich direkt Kontakt zu Hans Kratz auf, um mich an der GSW zu bewerben. Wir wurden uns schnell einig und ich wurde dann direkt als Klassenlehrer im Jahrgang 8 und als BuS-Lehrer eingestellt. 1989 habe ich an der GSW mein Abitur erlangt, von daher fiel mir der Wechsel sehr leicht, da ich auch nach meinem Abitur immer noch Kontakt zu einzelnen Lehrer:innen gehalten hatte. Ich denke immer noch sehr gerne an die Matthäusschulzeit zurück. Durch das kleine Kollegium entstand immer ein familiäres Gefühl, ein freundschaftlicher Austausch und das Arbeiten mit den Schüler:innen hat viel Spaß gemacht. In der Gesamtschule Wulfen bin ich zurzeit Beratungslehrer in den Jahrgängen 7/8 und Klassenlehrer der Klasse 8.6. Ich gehe auch heute noch mit viel Freude in die Schule und bin sehr froh, dass ich weiterhin in dem Ortsteil arbeite, in dem ich groß geworden bin und mit dem ich durch die Vereinstätigkeiten eng verbunden bin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indra Jakschik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nach meiner schönen Zeit an der Matthäusschule, bin ich im Sommer zum Schuljahr 2011/2012 zur Gesamtschule Wulfen gewechselt. Dort wurde ich genauso herzlich empfangen und aufgenommen, wie ich es schon bei meiner vorangegangenen Hospitation an der Schule erlebt habe… ein besonderes Gefühl von Wärme, Wertschätzung, Freundlichkeit, Herzlichkeit, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt, die dieses Kollegium bis heute auszeichnet und von vielen anderen unterscheidet…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem war ich ziemlich geflasht, überwältigt und schwer beeindruckt von der Größe des Gebäudes und vor allem auch von der Größe des Kollegiums…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zu gut erinnere ich mich an meine erste Lehrer*Innenkonferenz an der GSW, bei der ich, mittig im Forum sitzend, immer wieder von links nach rechts blickte und mich fragte, ob dies wirklich alles meine neue Kolleginnen sein können… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte ich für mich persönlich an der GSW, bedingt durch die energetische Sanierung und meinen Einsatz in der Doppeljahrgangsstufe 5/6, das große Glück in den mir bekannten Räumlichkeiten der Matthäusschule verbleiben zu dürfen und den heimeligen Charakter eines kleinen Kollegiums fortleben zu können. Denn auf die Insel der Glückseeligen waren zum damaligen Zeitpunkt ca. 20 Kolleginnen an dem Teilstandort untergebracht zusammen mit Hildegard Steffens, Steffi Wunsch und Sandra Gövert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fiel schwer und brauchte einige Zeit, all die neuen Gesichter mit all den neuen Namen in die richtige Verbindung zu bringen, mich im Gebäude zu orientieren, alle Aufgaben, Herausforderungen und Arbeitsgemeinschaften kennenzulernen und für mich persönlich zu sondieren, mich mit den Zuständigkeiten vertraut zu machen, da es nicht mehr nur einen Schulleiter und eine Stellvertreterin gab, an die man sich wenden und die alles entscheiden konnten, zu lernen, auch mal „nein“ sagen zu können… da war`s besonders schön auf so viele „alte bekannte Kolleginnen und Kollegen“ zu treffen, die schon vor mir die Seite der B58 gewechselt hatten, bei denen mir keine Frage zu blöd erschien und an die mich als vertraute Größe immer wieder wenden konnte, wenn ich mich in meiner Ankommenszeit klein und verloren fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin als einfache, klassische Fach- und Klassenlehrerin an die GSW gewechselt, zu einem erfahrenen alten Hasen, Arthur Suckert, für die damals krankheitsbedingt aus dem Dienst scheidende und leider kurz darauf verstorbene Beratungslehrerin Silke Wedekind in die Klassenleitung eingestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Schuljahren ergab sich die Möglichkeit mit Zölli, mit dem ich schon an der Matthäusschule gut und gerne zusammengearbeitet habe, die gemeinsame Leitung einer Klasse zu übernehmen. Darauf freute ich mich besonders, weil wir eben diese Doppelklassenleitung an der Matthäusschule für uns erwirkt hatten, aber diese aufgrund meiner Elternzeit nicht gemeinsam antreten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine bereits gesammelten Erfahrungen und Einsätze an der Matthäusschule habe ich mich auch an der Gesamtschule für Theaterveranstaltungen, Lesungen und ähnliches interessiert und Kontakte zu mir bekannten Autoren und Schauspielern hergestellt, mich im Bereich der gesunden Schule engagiert, SV-Arbeit gemacht und bin in den Hauswirtschaftsbereich eingestiegen, in dem ich nach einigen Jahren auch einen Zertifikatskurs absolvieren durfte. Außerdem bin ich Mitglied im FSG geworden, den ich seitdem auch in wechselnden Positionen, aktuell als Schriftführerin, unterstütze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''An diesen persönlichen Worten ist deutlich zu erkennen, dass bei uns Ehemaligen der Matthäusschule die Identifikation mit der Gesamtschule Wulfen nicht zu übertreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Happy Birthday GSW!===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<title>Datei:Matthäusschule bunter Schriftzug.jpg</title>
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		<updated>2023-01-09T21:45:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Gruber, 5.8.2011&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Gruber, 5.8.2011&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Matth%C3%A4usschule_und_GSW&amp;diff=239</id>
		<title>Matthäusschule und GSW</title>
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		<updated>2023-01-09T21:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:WOLF Matthäusschule.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;von Astrid Markussen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WOLF Matthäusschule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel der Dorstener Nachrichten vom 20.07.2011 mit dem Titel: „Abschiedsgong am Freitag – Matthäusschule schließt nach 99-jähriger Tradition ihre Pforten“ gibt Karl Scholle, Rektor der Matthäusschule von 1991 – 2011, ein Interview. Auf die Frage: „Wohin verstreuen sich die letzten Matthäusschüler?“ gibt er folgende Antwort: „Im vergangenen Schuljahr wurden noch rund 70 Schüler der Jahrgänge 9 und 10 unterrichtet. Jetzt gibt es noch 35 Schüler, die für ihr letztes Schuljahr zur Laurentiusschule, unserem rechtlichen Nachfolger, zu der Geschwister-Scholl-Schule, der Dietrich-Bonhoeffer-Schule  und dem Berufskolleg wechseln. Auch unsere Lehrerinnen und Lehrer sind in Dorsten und im Umkreis untergebracht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2006 hatte die Stadt Dorsten bereits beschlossen, die Matthäusschule zum Schuljahresende 2010/11 aufzulösen. Ab Sommer 2011 sollte es definitiv keine Eingangsklassen mehr geben. Bestrebungen, Eingangsjahrgänge der Matthäusschule in die GSW zu integrieren, gab es bereits schon einmal 1974. Diese Überlegungen lösten sich jedoch wieder auf: jetzt, 2011, war es endgültig. Die Matthäusschule wurde aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits enge Beziehungen und Kooperationen zwischen der Matthäusschule und der GSW. Schüler:innen hatten die Möglichkeit zu wechseln, sodass es immer wieder zu Gesprächen zwischen den Schulleitungsmitgliedern beider Schulen kam. Auch wurde in außerschulischen Kooperationen und Sitzungen auf Stadtteilebene, wie z.B. der Wulfen-Konferenz, zusammengearbeitet. Ein weiteres Beispiel war die Essensbestellung für das Mittagsmenü der Schüler:innen sowie der Kolleg:innen der Matthäusschule bei der GSW. Auch gab es Kooperationen hinsichtlich unterschiedlicher Fortbildungsangebote für die Kollegiumsmitglieder beider Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 wurde die politische Entscheidung getroffen, die Matthäusschule definitiv auslaufen zu lassen. Der Prozess hatte längst zuvor begonnen. Das Ziel war, im Dorstener Norden eine Hauptschule zu schließen. Zunächst sah es so aus, dass die Laurentiusschule auslaufen würde. Auch Hans Kratz setzte sich mit einem Schreiben an die Stadt Dorsten dafür ein, dass es nicht die Matthäusschule treffen sollte. Doch die Investitionen für eine neue Heizungsanlage, so hieß es offiziell, schienen für den Erhalt der Matthäusschule dann doch zu hoch, sodass die Würfel zu Gunsten der Laurentiusschule fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurden stadtteilbezogen die Schüler:innen, die sich bei Fortbestand an der Matthäusschule angemeldet hätten, u.a. an der GSW verortet. Die Räumlichkeiten der Matthäusschule wurden im Rahmen der energetischen Sanierungsmaßnahmen der GSW genutzt. Die Jahrgänge 5/6 wurden ausgelagert, für ein Jahr auch der Jahrgang 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wechselten letztendlich sieben Kolleg:innen der Matthäusschule zur GSW. Dies waren: Olaf Herzfeld, Astrid Markussen, Christian Dziabel, Markus Zöllner, Indra Jakschik, Sandra Naumann-Ulland und Volker Geschwandtner (in der Reihenfolge des Wechsels).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Erinnerungen und Erfahrungen dieser Kolleg:innen gerecht zu werden, möchte ich an dieser Stelle den „Ehemaligen“ der Matthäusschule die Möglichkeit geben, in einer persönlichen Stellungnahme die Gründe für ihren Wechsel an die GSW und ihre Erinnerungen an den Wechsel darzulegen. Hier folgen nun die Rückmeldungen. Da diese nicht von mir geschrieben wurden, habe ich alle Zitate im Original belassen und mit dem jeweiligen Namen versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Christian Dziabel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Jahr 2005 habe ich mich entschieden, nach 12 Jahren Industrietätigkeit, in den Schuldienst zu wechseln. Der Kontakt wurde über den damalig zuständigen Schulrat Herrn Mattejat geknüpft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich unterrichtete zunächst von April 2005 bis Juli 2005 als Vertretung für einen langzeiterkrankten Kollegen die Fächer Chemie und Physik an der Matthäusschule der Stadt Dorsten. Später kamen weitere Fächer hinzu, an einer Hauptschule muss man flexibel sein. Im Juli 2005 wurde ich dann verabschiedet. Mir hat das Ganze aber so viel Spaß gemacht, dass ich dauerhaft in den Schuldienst wechseln wollte. Ursprünglich bin ich Diplom-Chemieingenieur und habe mein Studium an der Gesamthochschule Essen absolviert. &lt;br /&gt;
Am Ende der Sommerferien wollte ich mich bei meinem Schulleiter nach einem Dienstzeugnis erkundigen. Daraus wurden dann ein paar Vertretungsangebote, die ich gerne annahm. Ich unterrichtete also weiter an der Matthäusschule und war damit sehr zufrieden. Leider kamen damals andere Zeiten auf uns zu, die Hauptschulen wurden nach und nach aufgelöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bemühte mich, eine dauerhafte Stelle an der Gesamtschule Wulfen zu bekommen. Das passierte dann 2009. Ich begann dort eine 1-jährige pädagogische Ausbildung und wurde anschließend in ein unbefristetes Angestelltenverhältnis übernommen. Ich habe an der Gesamtschule Wulfen direkt mit einer Kollegin die Klassenleitung einer fünften Klasse übernommen. Später habe ich auch Klassenleitungen von integrativen Klassen übernommen. &lt;br /&gt;
Ich unterrichte immer noch an der Gesamtschule Wulfen das Fach Chemie im Sek I- und Sek II-Bereich sowie die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften im Sek I-Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arbeiten an der Matthäusschule war schon erheblich anders. Es war ein kleines Kollegium mit viel direkteren Kontakten zur Schulleitung. Dagegen ist die Gesamtschule Wulfen eher eine Lernfabrik mit einer erheblich höheren Anzahl an Kolleginnen und Kollegen sowie Schülerinnen und Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tätigkeit macht mir bis heute immer noch Spaß und ich freue mich meine, inzwischen 17 Jahre Erfahrung an Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu dürfen. Ebenso nutze ich gerne mein Vorwissen aus 12 Jahre industrieller Tätigkeit, um Schülerinnen und Schüler für ihr eigenes Berufsleben zu motivieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Markus Zöllner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„2009 wechselte ich von der Matthäusschule an die GSW. Nachdem im Herbst 2006 die Schließung der Gesamtschule bekannt geworden war, wollte ich unbedingt weiterhin in Wulfen als Lehrer beschäftigt bleiben, da ich durch die vielen unterschiedlichen Vereinstätigkeiten eng mit Wulfen verbunden war. Von daher nahm ich direkt Kontakt zu Hans Kratz auf, um mich an der GSW zu bewerben. Wir wurden uns schnell einig und ich wurde dann direkt als Klassenlehrer im Jahrgang 8 und als BuS-Lehrer eingestellt. 1989 habe ich an der GSW mein Abitur erlangt, von daher fiel mir der Wechsel sehr leicht, da ich auch nach meinem Abitur immer noch Kontakt zu einzelnen Lehrer:innen gehalten hatte. Ich denke immer noch sehr gerne an die Matthäusschulzeit zurück. Durch das kleine Kollegium entstand immer ein familiäres Gefühl, ein freundschaftlicher Austausch und das Arbeiten mit den Schüler:innen hat viel Spaß gemacht. In der Gesamtschule Wulfen bin ich zurzeit Beratungslehrer in den Jahrgängen 7/8 und Klassenlehrer der Klasse 8.6. Ich gehe auch heute noch mit viel Freude in die Schule und bin sehr froh, dass ich weiterhin in dem Ortsteil arbeite, in dem ich groß geworden bin und mit dem ich durch die Vereinstätigkeiten eng verbunden bin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indra Jakschik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nach meiner schönen Zeit an der Matthäusschule, bin ich im Sommer zum Schuljahr 2011/2012 zur Gesamtschule Wulfen gewechselt. Dort wurde ich genauso herzlich empfangen und aufgenommen, wie ich es schon bei meiner vorangegangenen Hospitation an der Schule erlebt habe… ein besonderes Gefühl von Wärme, Wertschätzung, Freundlichkeit, Herzlichkeit, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt, die dieses Kollegium bis heute auszeichnet und von vielen anderen unterscheidet…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem war ich ziemlich geflasht, überwältigt und schwer beeindruckt von der Größe des Gebäudes und vor allem auch von der Größe des Kollegiums…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zu gut erinnere ich mich an meine erste Lehrer*Innenkonferenz an der GSW, bei der ich, mittig im Forum sitzend, immer wieder von links nach rechts blickte und mich fragte, ob dies wirklich alles meine neue Kolleginnen sein können… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn hatte ich für mich persönlich an der GSW, bedingt durch die energetische Sanierung und meinen Einsatz in der Doppeljahrgangsstufe 5/6, das große Glück in den mir bekannten Räumlichkeiten der Matthäusschule verbleiben zu dürfen und den heimeligen Charakter eines kleinen Kollegiums fortleben zu können. Denn auf die Insel der Glückseeligen waren zum damaligen Zeitpunkt ca. 20 Kolleginnen an dem Teilstandort untergebracht zusammen mit Hildegard Steffens, Steffi Wunsch und Sandra Gövert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fiel schwer und brauchte einige Zeit, all die neuen Gesichter mit all den neuen Namen in die richtige Verbindung zu bringen, mich im Gebäude zu orientieren, alle Aufgaben, Herausforderungen und Arbeitsgemeinschaften kennenzulernen und für mich persönlich zu sondieren, mich mit den Zuständigkeiten vertraut zu machen, da es nicht mehr nur einen Schulleiter und eine Stellvertreterin gab, an die man sich wenden und die alles entscheiden konnten, zu lernen, auch mal „nein“ sagen zu können… da war`s besonders schön auf so viele „alte bekannte Kolleginnen und Kollegen“ zu treffen, die schon vor mir die Seite der B58 gewechselt hatten, bei denen mir keine Frage zu blöd erschien und an die mich als vertraute Größe immer wieder wenden konnte, wenn ich mich in meiner Ankommenszeit klein und verloren fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin als einfache, klassische Fach- und Klassenlehrerin an die GSW gewechselt, zu einem erfahrenen alten Hasen, Arthur Suckert, für die damals krankheitsbedingt aus dem Dienst scheidende und leider kurz darauf verstorbene Beratungslehrerin Silke Wedekind in die Klassenleitung eingestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei Schuljahren ergab sich die Möglichkeit mit Zölli, mit dem ich schon an der Matthäusschule gut und gerne zusammengearbeitet habe, die gemeinsame Leitung einer Klasse zu übernehmen. Darauf freute ich mich besonders, weil wir eben diese Doppelklassenleitung an der Matthäusschule für uns erwirkt hatten, aber diese aufgrund meiner Elternzeit nicht gemeinsam antreten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch meine bereits gesammelten Erfahrungen und Einsätze an der Matthäusschule habe ich mich auch an der Gesamtschule für Theaterveranstaltungen, Lesungen und ähnliches interessiert und Kontakte zu mir bekannten Autoren und Schauspielern hergestellt, mich im Bereich der gesunden Schule engagiert, SV-Arbeit gemacht und bin in den Hauswirtschaftsbereich eingestiegen, in dem ich nach einigen Jahren auch einen Zertifikatskurs absolvieren durfte. Außerdem bin ich Mitglied im FSG geworden, den ich seitdem auch in wechselnden Positionen, aktuell als Schriftführerin, unterstütze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''An diesen persönlichen Worten ist deutlich zu erkennen, dass bei uns Ehemaligen der Matthäusschule die Identifikation mit der Gesamtschule Wulfen nicht zu übertreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Happy Birthday GSW!===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
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		<updated>2023-01-09T21:42:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Knappmann 2.5.2010&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Knappmann 2.5.2010&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Themenliste&amp;diff=234</id>
		<title>Themenliste</title>
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		<updated>2023-01-08T08:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; '''Diese Liste ist nur eine Ideen-Sammlung, die weiter ergänzt werden kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 '''&amp;quot;Alles kann, nichts muss!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abibuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abispaß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzungen A-Z, Abküfi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Andenken&amp;quot; z.B. Champagner-Flaschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitsgemeinschaften, Freizeitmütter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliographie (Veröffentlichungen über die GSW ; Veröffentlichungen von Lehrkräften)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bläserklassen (Anfänge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chronik, *[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellen und Gestalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demonstrationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Druckerei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elternpflegschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrschüler / Busse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen (Anteil Lehrerinnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freizeithaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedenserziehung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto AG, Fotolabor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos (z.B. von Jürgen Krüger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude, Architektur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsamer Unterricht, Integration, Inklusion  *[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemürkefest(?) bei van Lücks &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewerkschaft, GEW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüne Schule (1973/74)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HA- und FOR-Klassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hainichen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausmeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrbücher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jazzies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanu AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDV (Beratung zur Kriegsdienstverweigerung durch Heinzbert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kick Fair&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassenfahrten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleidung (Mode, Protest?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrerausflüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrerkabarett&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrerliste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrersport&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrer-Schüler-Eltern-Chor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LS I, II, III, IV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthäusschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensa / Neue Mensa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ministerbesuche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modelleisenbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naturwissenschaften, integrierte Naturwissenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Stadt Wulfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notensystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberstufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partnerschaften, Schüleraustausch: GB, FR, Réunion, Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PPD, *[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pilotjahrgang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projektwochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rauchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinigerinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samba Banana&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schülerzeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schülervertretung SMV/SV , SV-Seminar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulpflegschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
See und Bach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Segel AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sekretariat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
See&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sexualkunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Slang“ (City, Bibi, LS IV, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sporthalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportanlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlabor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt- und Schulbibliothek / Mediothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studio / Werkstatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stundenraster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technik/Geräte (OHP, Epidiaskop, Tellurium, Videowagen, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere (Bienen, Fische, Mäuse, ...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Prägung der ersten LehrerInnengenerationen ( FDGOOW, 3.Welt AG, 68iger -Einfluss, Friedensbewegung, Frauenbewegung, Kleidung als Protest gegen Konventionen.....usw)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu jedem Unterrichtsfach ist natürlich ein eigener Artikel wünschenswert!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=233</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2023-01-07T22:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen. Anmeldung zur Mitarbeit :  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''https://www.gs-wulfen.de/'''  offizielle und aktuelle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_ersten_Tage_und_Wochen_der_Gesamtschule&amp;diff=232</id>
		<title>Die ersten Tage und Wochen der Gesamtschule</title>
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		<updated>2023-01-07T15:31:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siehe:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Die_ersten_Tage_und_Wochen_der_Gesamtschule&amp;diff=231</id>
		<title>Die ersten Tage und Wochen der Gesamtschule</title>
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		<updated>2023-01-07T15:29:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „ Siehe:  '''Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Siehe:  '''[[Die ersten Wochen der Gesamtschule Wulfen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=228</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=228"/>
		<updated>2023-01-05T21:22:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|400px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte. Rechts oben stand das Wappen der Gemeinde Wulfen. (vergrößerbar) ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|thumb|400px|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|thumb|400px|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Beitrag der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule Wulfen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule ihr 50jähriges Jubiläum, da am 30.7.1973 die ersten Schüler eingeschult wurden. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmeldung zur Mitarbeit bei Christian Gruber:  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Die ersten Tage und Wochen der Gesamtschule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Aus dem didaktischen Ausschuss „Soziales Lernen“]]&lt;br /&gt;
*'''[[EW Dias]]&lt;br /&gt;
*'''[[Große Pause drinnen oder draußen?]]&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Gerade noch mal gut gegangen'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*&amp;quot;'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete'''&amp;quot; siehe [[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*https://www.gs-wulfen.de/  offizielle Seite der Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*http://wulfen-wiki.de/index.php?title=Gesamtschule_vor_2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<title>EW Dias</title>
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		<updated>2022-12-02T20:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, darunter ist vermutlich Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden 2011 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|'''Der 1. Bauabschnitt ist fertiggestellt    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bart ab.jpg|framed|  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW rotes Auto.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Schulfest.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Kipp.jpg|framed|'''Malaktion mit Ursel Kipp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Hallo Ü-Wagen.jpg|framed|'''Carmen Thomas mit der Sendung &amp;quot;Hallo Ü-Wagen&amp;quot;]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<title>EW Dias</title>
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		<updated>2022-12-02T20:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, eventuell Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden um 2011 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|'''Der 1. Bauabschnitt ist fertiggestellt    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bart ab.jpg|framed|  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW rotes Auto.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Schulfest.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Kipp.jpg|framed|'''Malaktion mit Ursel Kipp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Hallo Ü-Wagen.jpg|framed|'''Carmen Thomas mit der Sendung &amp;quot;Hallo Ü-Wagen&amp;quot;]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: EW-Dia, Ursel Kipp&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
EW-Dia, Ursel Kipp&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:EW GSW Hallo Ü-Wagen.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, eventuell Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden um 2011 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|'''Der 1. Bauabschnitt ist fertiggestellt    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bart ab.jpg|framed|  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW rotes Auto.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Schulfest.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: EW-Dia&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2022-12-02T19:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, eventuell Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden um 2011 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|'''Der 1. Bauabschnitt ist fertiggestellt    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bart ab.jpg|framed|  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-12-02T19:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, eventuell Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden um 2012 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus die Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|'''Der 1. Bauabschnitt ist fertiggestellt    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bart ab.jpg|framed|  ]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW rotes Auto.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-12-02T19:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:EW GSW Bart ab.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, eventuell Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden um 2012 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus die Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Bart ab.jpg|framed|  ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW rotes Auto.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Schulfest.jpg|framed|   ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<updated>2022-12-02T19:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: EW-Dia&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
EW-Dia&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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		<title>EW Dias</title>
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		<updated>2022-12-02T19:44:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gruber: Datei:EW GSW rotes Auto.jpg&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Entwicklungsgesellschaft Wulfen hat das Werden der &amp;quot;neuen Stadt Wulfen&amp;quot; durch Fotografen dokumentieren lassen. Vor allem 1980 sind viele Dias entstanden. Die Namen der Fotografen sind derzeit nicht bekannt, eventuell Brigitte Willbrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dias wurden um 2012 wiederentdeckt und von Guido Bludau, Reinhold Grewer und Christian Gruber digitalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend daraus die Fotos mit GSW-Bezug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW van Lück Grüne Schule.jpg|framed|'''Willi van Lück unterrichtet den Pilotjahrgang noch in der Grünen Schule   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW Grüne Schule.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW im Bau.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick vom Napoleonsweg.jpg|framed|'''Der Anbau der Bibliothek ist noch nicht zu sehen   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Jeans.jpg|framed|'''Gab es mal an der Schule einen Jeanszwang ;-) ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Freizeithaus mit Metastadt.jpg|framed|'''Transparente Ecke des Freizeithauses mit Metastadt im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Blick von Westen.jpg|framed|    ]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW Bach.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW Forum von außen.jpg|framed|'''Allein auf weiter Flur:bei der Fertigstellung des Schulgebäudes gab es am Wulfener Markt noch kein anderes Gebäude]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW Cux.jpg|framed|'''Cux Kolkmeyer  ]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:EW GSW rotes Auto.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EW GSW Schulfest.jpg|framed|   ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gruber</name></author>
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