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	<title>gsw-geschichte.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Sternstunde_in_der_Arbeit_eines_Sozialp%C3%A4dagogen&amp;diff=307</id>
		<title>Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen</title>
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		<updated>2023-04-02T13:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; [[Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zu Beginn der 3. Stunde kam ein Schüler aus der Klasse von Frau Marten und sagte, ich solle mit in die Klasse kommen und zwei Schüler mitnehmen. &lt;br /&gt;
 Gesagt, getan : zwei Schüler hatten sich in der Pause und auch zu Beginn des Unterrichts heftig beschimpft und brauchten einen Service.&lt;br /&gt;
 Auf dem Weg nach unten ging die gegenseitige Beschimpfung munter weiter: „Dieb“ und „Erpresser“ waren die häufigsten Bezeichnungen. Ich hatte keinen Schimmer, was das wohl werden würde.&lt;br /&gt;
 Im Büro der Sozialpädagogen beruhigte sich die Lage dann doch und wir konnten auseinanderdröseln, was der Grund für diese heftige Auseinandersetzung (wohlgemerkt in Worten, nicht handgreiflich!) war.&lt;br /&gt;
 Es stellte sich heraus, dass der Beginn des Konfliktes in ihrer Freizeit lag. Beide wohnten in Barkenberg. Der eine (nennen wir ihn E.) hatte die Aufgabe, Zeitschriften im Stadtteil zu verteilen. Dabei kam er auch an dem Haus vorbei, in dem der andere (nennen wir ihn D.) wohnte. D. war gerade dabei, Böller krachen zu lassen. Nun hatte E. zwar von seinen Eltern striktes Verbot für Böller oder auch nur die Nähe von Böllern zu suchen, dachte sich aber, das ist sehr spannend und das schaue ich mir doch mal näher an. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf.&lt;br /&gt;
 Einer dieser Böller landete nämlich in der Manteltasche von E. und explodierte da. Sowas ist nicht nur laut, sondern hinterlässt in Manteltaschen auch Löcher. Da E. die Geschichte zuhause natürlich nicht erzählen konnte, wurde das Loch auch nicht gestopft.&lt;br /&gt;
 Nun fuhren E. und D. immer mit dem Fahrrad zur Schule. Die Fahrräder wurden selbstverständlich auch angeschlossen, weil Fahrräder sonst auch schon mal geklaut wurden. &lt;br /&gt;
 E. hatte seinen Fahrradschlüssel schon mal verloren. Der Hausmeister wurde dann angesprochen, der kam mit dem Bolzenschneider und durchtrennte das Schloss. E. hatte so schon ein Schloss verloren. Da er kein Geld für ein neues hatte, hatte er seinen Bruder angepumpt, der ihm eins leihen konnte.&lt;br /&gt;
 Der weitere Verlauf war jetzt sozusagen Schicksal: E. hatte sein Fahrrad abgeschlossen und den Schlüssel in die Manteltasche getan. Als er dann nach Hause fahren wollte, war der Schlüssel weg. Der Hausmeister musste geholt werden und siehe oben. &lt;br /&gt;
 Nun kam E. aber richtig in die Bredouille: er wusste, dass sein Bruder ihm den größten Ärger machen würde, wenn das geliehene Schloss unbrauchbar war. Und so setzte er D. (die beiden waren noch am Fahrradständer) heftigst unter Druck, ihm ein Schloss zu besorgen. Schließlich sei D. an der ganzen Misere schuld, weil er ihm den Böller in die Manteltasche geworfen hatte und somit auch für den Verlust des Schlüssels verantwortlich sei. Und deshalb forderte E. schleunigst Ersatz für das Schloss. (Anmerkung: das ist doch mal eine nette Anregung für ein Seminar in der Juristen-Ausbildung: „Kann ein Böllerwerfer für Folgeschäden in Haftung genommen werden? Professor Allianz geht der Sache auf den Grund“) &lt;br /&gt;
 Interessanterweise konnte D. sich dem nicht widersetzen und stellte aber fest, dass er kein Geld hatte, um ein neues Schloss bei Rewe zu kaufen. Das war E. reichlich schnuppe und setzte D. weiter unter Druck. Und so kam es, dass D. zu Rewe ging und ein Schloss klaute (baugleich mit dem zerstörten Schloss, aber leider in einer anderen Farbe, so dass der große Bruder was merken würde!). &lt;br /&gt;
 Das Schloss war wieder da. Aber nun ging der Streit lautstark weiter: „Erpresser!“ der eine, „Dieb!“ der andere. &lt;br /&gt;
 D. konnte diesen Vorwurf (Dieb) nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Tag ist er zu Rewe gegangen und hat eine Verkäuferin angesprochen: „ Entschuldigen Sie bitte, ich habe gestern ein Fahrradschloss bei Ihnen geklaut und ich wollte das jetzt bezahlen…“&lt;br /&gt;
 Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen</title>
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		<updated>2023-04-02T13:18:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zu Beginn der 3. Stunde kam ein Schüler aus der Klasse von Frau Marten und sagte, ich solle mit in die Klasse kommen und zwei Schüler mitnehmen. &lt;br /&gt;
 Gesagt, getan : zwei Schüler hatten sich in der Pause und auch zu Beginn des Unterrichts heftig beschimpft und brauchten einen Service.&lt;br /&gt;
 Auf dem Weg nach unten ging die gegenseitige Beschimpfung munter weiter: „Dieb“ und „Erpresser“ waren die häufigsten Bezeichnungen. Ich hatte keinen Schimmer, was das wohl werden würde.&lt;br /&gt;
 Im Büro der Sozialpädagogen beruhigte sich die Lage dann doch und wir konnten auseinanderdröseln, was der Grund für diese heftige Auseinandersetzung (wohlgemerkt in Worten, nicht handgreiflich!) war.&lt;br /&gt;
 Es stellte sich heraus, dass der Beginn des Konfliktes in ihrer Freizeit lag. Beide wohnten in Barkenberg. Der eine (nennen wir ihn E.) hatte die Aufgabe, Zeitschriften im Stadtteil zu verteilen. Dabei kam er auch an dem Haus vorbei, in dem der andere (nennen wir ihn D.) wohnte. D. war gerade dabei, Böller krachen zu lassen. Nun hatte E. zwar von seinen Eltern striktes Verbot für Böller oder auch nur die Nähe von Böllern zu suchen, dachte sich aber, das ist sehr spannend und das schaue ich mir doch mal näher an. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf.&lt;br /&gt;
 Einer dieser Böller landete nämlich in der Manteltasche von E. und explodierte da. Sowas ist nicht nur laut, sondern hinterlässt in Manteltaschen auch Löcher. Da E. die Geschichte zuhause natürlich nicht erzählen konnte, wurde das Loch auch nicht gestopft.&lt;br /&gt;
 Nun fuhren E. und D. immer mit dem Fahrrad zur Schule. Die Fahrräder wurden selbstverständlich auch angeschlossen, weil Fahrräder sonst auch schon mal geklaut wurden. &lt;br /&gt;
 E. hatte seinen Fahrradschlüssel schon mal verloren. Der Hausmeister wurde dann angesprochen, der kam mit dem Bolzenschneider und durchtrennte das Schloss. E. hatte so schon ein Schloss verloren. Da er kein Geld für ein neues hatte, hatte er seinen Bruder angepumpt, der ihm eins leihen konnte.&lt;br /&gt;
 Der weitere Verlauf war jetzt sozusagen Schicksal: E. hatte sein Fahrrad abgeschlossen und den Schlüssel in die Manteltasche getan. Als er dann nach Hause fahren wollte, war der Schlüssel weg. Der Hausmeister musste geholt werden und siehe oben. &lt;br /&gt;
 Nun kam E. aber richtig in die Bredouille: er wusste, dass sein Bruder ihm den größten Ärger machen würde, wenn das geliehene Schloss unbrauchbar war. Und so setzte er D. (die beiden waren noch am Fahrradständer) heftigst unter Druck, ihm ein Schloss zu besorgen. Schließlich sei D. an der ganzen Misere schuld, weil er ihm den Böller in die Manteltasche geworfen hatte und somit auch für den Verlust des Schlüssels verantwortlich sei. Und deshalb forderte E. schleunigst Ersatz für das Schloss. (Anmerkung: das ist doch mal eine nette Anregung für ein Seminar in der Juristen-Ausbildung: „Kann ein Böllerwerfer für Folgeschäden in Haftung genommen werden? Professor Allianz geht der Sache auf den Grund“) &lt;br /&gt;
 Interessanterweise konnte D. sich dem nicht widersetzen und stellte aber fest, dass er kein Geld hatte, um ein neues Schloss bei Rewe zu kaufen. Das war E. reichlich schnuppe und setzte D. weiter unter Druck. Und so kam es, dass D. zu Rewe ging und ein Schloss klaute (baugleich mit dem zerstörten Schloss, aber leider in einer anderen Farbe, so dass der große Bruder was merken würde!). &lt;br /&gt;
 Das Schloss war wieder da. Aber nun ging der Streit lautstark weiter: „Erpresser!“ der eine, „Dieb!“ der andere. &lt;br /&gt;
 D. konnte diesen Vorwurf (Dieb) nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Tag ist er zu Rewe gegangen und hat eine Verkäuferin angesprochen: „ Entschuldigen Sie bitte, ich habe gestern ein Fahrradschloss bei Ihnen geklaut und ich wollte das jetzt bezahlen…“&lt;br /&gt;
 Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 3. Stunde kam ein Schüler aus der Klasse von Frau Marten und sagte, ich solle mit in die Klasse kommen und zwei Schüler mitnehmen. &lt;br /&gt;
 Gesagt, getan : zwei Schüler hatten sich in der Pause und auch zu Beginn des Unterrichts heftig beschimpft und brauchten einen Service.&lt;br /&gt;
 Auf dem Weg nach unten ging die gegenseitige Beschimpfung munter weiter: „Dieb“ und „Erpresser“ waren die häufigsten Bezeichnungen. Ich hatte keinen Schimmer, was das wohl werden würde.&lt;br /&gt;
 Im Büro der Sozialpädagogen beruhigte sich die Lage dann doch und wir konnten auseinanderdröseln, was der Grund für diese heftige Auseinandersetzung (wohlgemerkt in Worten, nicht handgreiflich!) war.&lt;br /&gt;
 Es stellte sich heraus, dass der Beginn des Konfliktes in ihrer Freizeit lag. Beide wohnten in Barkenberg. Der eine (nennen wir ihn E.) hatte die Aufgabe, Zeitschriften im Stadtteil zu verteilen. Dabei kam er auch an dem Haus vorbei, in dem der andere (nennen wir ihn D.) wohnte. D. war gerade dabei, Böller krachen zu lassen. Nun hatte E. zwar von seinen Eltern striktes Verbot für Böller oder auch nur die Nähe von Böllern zu suchen, dachte sich aber, das ist sehr spannend und das schaue ich mir doch mal näher an. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf.&lt;br /&gt;
 Einer dieser Böller landete nämlich in der Manteltasche von E. und explodierte da. Sowas ist nicht nur laut, sondern hinterlässt in Manteltaschen auch Löcher. Da E. die Geschichte zuhause natürlich nicht erzählen konnte, wurde das Loch auch nicht gestopft.&lt;br /&gt;
 Nun fuhren E. und D. immer mit dem Fahrrad zur Schule. Die Fahrräder wurden selbstverständlich auch angeschlossen, weil Fahrräder sonst auch schon mal geklaut wurden. &lt;br /&gt;
 E. hatte seinen Fahrradschlüssel schon mal verloren. Der Hausmeister wurde dann angesprochen, der kam mit dem Bolzenschneider und durchtrennte das Schloss. E. hatte so schon ein Schloss verloren. Da er kein Geld für ein neues hatte, hatte er seinen Bruder angepumpt, der ihm eins leihen konnte.&lt;br /&gt;
 Der weitere Verlauf war jetzt sozusagen Schicksal: E. hatte sein Fahrrad abgeschlossen und den Schlüssel in die Manteltasche getan. Als er dann nach Hause fahren wollte, war der Schlüssel weg. Der Hausmeister musste geholt werden und siehe oben. &lt;br /&gt;
 Nun kam E. aber richtig in die Bredouille: er wusste, dass sein Bruder ihm den größten Ärger machen würde, wenn das geliehene Schloss unbrauchbar war. Und so setzte er D. (die beiden waren noch am Fahrradständer) heftigst unter Druck, ihm ein Schloss zu besorgen. Schließlich sei D. an der ganzen Misere schuld, weil er ihm den Böller in die Manteltasche geworfen hatte und somit auch für den Verlust des Schlüssels verantwortlich sei. Und deshalb forderte E. schleunigst Ersatz für das Schloss. (Anmerkung: das ist doch mal eine nette Anregung für ein Seminar in der Juristen-Ausbildung: „Kann ein Böllerwerfer für Folgeschäden in Haftung genommen werden? Professor Allianz geht der Sache auf den Grund“) &lt;br /&gt;
 Interessanterweise konnte D. sich dem nicht widersetzen und stellte aber fest, dass er kein Geld hatte, um ein neues Schloss bei Rewe zu kaufen. Das war E. reichlich schnuppe und setzte D. weiter unter Druck. Und so kam es, dass D. zu Rewe ging und ein Schloss klaute (baugleich mit dem zerstörten Schloss, aber leider in einer anderen Farbe, so dass der große Bruder was merken würde!). &lt;br /&gt;
 Das Schloss war wieder da. Aber nun ging der Streit lautstark weiter: „Erpresser!“ der eine, „Dieb!“ der andere. &lt;br /&gt;
 D. konnte diesen Vorwurf (Dieb) nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Tag ist er zu Rewe gegangen und hat eine Verkäuferin angesprochen: „ Entschuldigen Sie bitte, ich habe gestern ein Fahrradschloss bei Ihnen geklaut und ich wollte das jetzt bezahlen…“&lt;br /&gt;
 Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Die Seite wurde neu angelegt: „Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen  Zu Beginn der 3. Stunde kam ein Schüler aus der Klasse von Frau Marten und sagte, ich solle mit in die Klasse kommen und zwei Schüler mitnehmen.  Gesagt, getan : zwei Schüler hatten sich in der Pause und auch zu Beginn des Unterrichts heftig beschimpft und brauchten einen Service. Auf dem Weg nach unten ging die gegenseitige Beschimpfung munter weiter: „Dieb“ und „Erpresser“ waren die häufigste…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sternstunde in der Arbeit eines Sozialpädagogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 3. Stunde kam ein Schüler aus der Klasse von Frau Marten und sagte, ich solle mit in die Klasse kommen und zwei Schüler mitnehmen. &lt;br /&gt;
Gesagt, getan : zwei Schüler hatten sich in der Pause und auch zu Beginn des Unterrichts heftig beschimpft und brauchten einen Service.&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach unten ging die gegenseitige Beschimpfung munter weiter: „Dieb“ und „Erpresser“ waren die häufigsten Bezeichnungen. Ich hatte keinen Schimmer, was das wohl werden würde.&lt;br /&gt;
Im Büro der Sozialpädagogen beruhigte sich die Lage dann doch und wir konnten auseinanderdröseln, was der Grund für diese heftige Auseinandersetzung (wohlgemerkt in Worten, nicht handgreiflich!) war.&lt;br /&gt;
Es stellte sich heraus, dass der Beginn des Konfliktes in ihrer Freizeit lag. Beide wohnten in Barkenberg. Der eine (nennen wir ihn E.) hatte die Aufgabe, Zeitschriften im Stadtteil zu verteilen. Dabei kam er auch an dem Haus vorbei, in dem der andere (nennen wir ihn D.) wohnte. D. war gerade dabei, Böller krachen zu lassen. Nun hatte E. zwar von seinen Eltern striktes Verbot für Böller oder auch nur die Nähe von Böllern zu suchen, dachte sich aber, das ist sehr spannend und das schaue ich mir doch mal näher an. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf.&lt;br /&gt;
 Einer dieser Böller landete nämlich in der Manteltasche von E. und explodierte da. Sowas ist nicht nur laut, sondern hinterlässt in Manteltaschen auch Löcher. Da E. die Geschichte zuhause natürlich nicht erzählen konnte, wurde das Loch auch nicht gestopft.&lt;br /&gt;
Nun fuhren E. und D. immer mit dem Fahrrad zur Schule. Die Fahrräder wurden selbstverständlich auch angeschlossen, weil Fahrräder sonst auch schon mal geklaut wurden. &lt;br /&gt;
E. hatte seinen Fahrradschlüssel schon mal verloren. Der Hausmeister wurde dann angesprochen, der kam mit dem Bolzenschneider und durchtrennte das Schloss. E. hatte so schon ein Schloss verloren. Da er kein Geld für ein neues hatte, hatte er seinen Bruder angepumpt, der ihm eins leihen konnte.&lt;br /&gt;
Der weitere Verlauf war jetzt sozusagen Schicksal: E. hatte sein Fahrrad abgeschlossen und den Schlüssel in die Manteltasche getan. Als er dann nach Hause fahren wollte, war der Schlüssel weg. Der Hausmeister musste geholt werden und siehe oben. &lt;br /&gt;
Nun kam E. aber richtig in die Bredouille: er wusste, dass sein Bruder ihm den größten Ärger machen würde, wenn das geliehene Schloss unbrauchbar war. Und so setzte er D. (die beiden waren noch am Fahrradständer) heftigst unter Druck, ihm ein Schloss zu besorgen. Schließlich sei D. an der ganzen Misere schuld, weil er ihm den Böller in die Manteltasche geworfen hatte und somit auch für den Verlust des Schlüssels verantwortlich sei. Und deshalb forderte E. schleunigst Ersatz für das Schloss. (Anmerkung: das ist doch mal eine nette Anregung für ein Seminar in der Juristen-Ausbildung: „Kann ein Böllerwerfer für Folgeschäden in Haftung genommen werden? Professor Allianz geht der Sache auf den Grund“) &lt;br /&gt;
Interessanterweise konnte D. sich dem nicht widersetzen und stellte aber fest, dass er kein Geld hatte, um ein neues Schloss bei Rewe zu kaufen. Das war E. reichlich schnuppe und setzte D. weiter unter Druck. Und so kam es, dass D. zu Rewe ging und ein Schloss klaute (baugleich mit dem zerstörten Schloss, aber leider in einer anderen Farbe, so dass der große Bruder was merken würde!). &lt;br /&gt;
Das Schloss war wieder da. Aber nun ging der Streit lautstark weiter: „Erpresser!“ der eine, „Dieb!“ der andere. &lt;br /&gt;
D. konnte diesen Vorwurf (Dieb) nicht auf sich sitzen lassen. Am nächsten Tag ist er zu Rewe gegangen und hat eine Verkäuferin angesprochen: „ Entschuldigen Sie bitte, ich habe gestern ein Fahrradschloss bei Ihnen geklaut und ich wollte das jetzt bezahlen…“&lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Rollende_Aschenbecher&amp;diff=255</id>
		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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		<updated>2023-01-25T17:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg/framed/Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstr 1.jpg/framed/Hilfskonstruktion ausgerichtet.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Konstr 2.jpg))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg/framed/Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstr 1.jpg/framed/Hilfskonstruktion ausgerichtet.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Konstr 2.jpg))&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
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		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Rollende Aschenbecher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg/framed/Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstr 1.jpg/framed/Hilfskonstruktion ausgerichtet.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rollende Aschenbecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg/framed/Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstr 1.jpg/framed/Hilfskonstruktion ausgerichtet.]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2023-01-25T12:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rollende Aschenbecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 [[Datei:Röhre.jpg/framed/Da lag sie auf dem Grund des Sees.]]&lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Rollende Aschenbecher</title>
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		<updated>2023-01-24T13:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Die Seite wurde neu angelegt: „Rollende Aschenbecher  Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre: Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest.   Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rollende Aschenbecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erinnerung an den Beginn der achtziger Jahre:&lt;br /&gt;
Zu der Zeit durften Lehrer und Schüler über 16 Jahren noch auf dem Schulgelände rauchen. Nicht im Gebäude, aber auf dem Gelände. Die GSW legte das überdachte Stück zwischen Hauptgebäude und Freizeithaus als sogenannte „Raucherecke“ fest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach geraumer Zeit konnte man die Raucherecke schon an der Zahl der Kippen auf dem Boden klar ausmachen. Das konnte natürlich nicht so bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so kam man auf die Idee, Betonringe (aus dem Kanalbau, mindestens 1 Meter Durchmesser, knapp einen Meter hoch) zu besorgen, auf den Boden zu legen und mit Sand gefüllt als Aschenbecher zu brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun war der Sand noch nicht geliefert, als sich Folgendes ereignete:&lt;br /&gt;
Der PPD (Schulpsychologe Lothar Dunkel und die Sozialpädagogen Jürgen Krüger und Gregor Preis) hatten ihre Dienstbesprechung ins Freizeithaus verlegt, weil es etwas länger dauern sollte. In der großen Pause war auf einmal ein Johlen und Lachen zu hören, Schüler waren offensichtlich von etwas lautstark begeistert. Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir, wie unter Begleitung von sicher 20 Schülern einer dieser Betonringe den Hügel hinab zum See rollte und dann auch in den See plumpste. Wir gingen auch dahin und konnten sehen, dass der Betonring noch schön aufrecht im Wasser lag, in ca. 2 Metern Tiefe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schulleitung war verständlicherweise sehr verärgert. Schon bald kam die Idee, einen Kranwagen zu beauftragen, der den Ring wieder aus dem Wasser holen sollte, und die Rechnung an die Eltern der Schüler weiter zu reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten eine andere Idee: wir hatten ja einige Schüler erkannt, als der Ring ins Wasser rollte. Natürlich hatten wir nicht gesehen, wer den Ring aufgerichtet und ins Rollen gebracht hatte. Aber für unsere Lösung brauchten wir das auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrere der Schüler angesprochen und ihnen gesagt: Der Ring ist ins Wasser gerollt worden. Uns interessiert nicht, wer es war, sondern wir suchen etwa ca. 20 Schüler, die bereit sind, dabei zu helfen, den Ring wieder aus dem Wasser zu holen. Also: wer mitmacht, wird nicht belangt, sondern muss nur bereit sein, mitzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das traf auf offene Ohren. Zu dem festgelegten Termin waren genügend Helfer zur Stelle. Wir hatten uns mit einigen Hilfsmitteln ausgerüstet (Dachlatten, Seilen usw.). Zu unser aller Glück war auch Helmut Balkenhol dabei (Techniklehrer, Gott hab ihn selig!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir mussten nämlich feststellen, dass man dieses Gewicht nicht einfach am Seil hochziehen konnte. Helmut Balkenhol kam dann mit einer Hilfskonstruktion, einer Art Rahmen aus Dachlatten, mit dem der Ring dann aus dem Wasser gehebelt werden konnte. Es brauchte ein paar Versuche, bis wir die richtige Seillänge herausgefunden hatten; 4 oder 5 Schüler haben den Rahmen fixiert, die anderen mit langem Seil den Rahmen nach hinten gezogen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Jubel war groß und alle hatten ein Prinzip der Mechanik kennengelernt.&lt;br /&gt;
Der Sand kam dann nach kurzer Zeit; die Rollen blieben liegen.&lt;br /&gt;
Für den PPD: Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Große Pause drinnen oder draußen?</title>
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		<updated>2022-11-12T18:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[['''Große Pause drinnen oder draußen?''']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diskussion, die sich über Jahre hinzog, war die Frage, ob die Schüler in den großen Pausen nach draußen gehen mussten. Die Argumente für „draußen“ waren bekannt (frische Luft, Bewegung etc.), die dafür, auch „drinnen“ bleiben zu dürfen, neu: wenn Schüler sich aufteilen konnten in Schulstraße und Schulhof, eröffnete sich auf dem Schulhof die Möglichkeit allerlei Bewegungsspiele zu machen: Ballspiele, Fangen und dergleichen. Wenn alle Schüler nach draußen mussten, hieß das gleichzeitig: laufen verboten, weil zu gefährlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klettergerüst700.jpg|framed|Klettergerüst auf dem Schulhof. Musste später abgerissen werden, weil jemand das Gerüst angesägt(!!) hatte.]] &lt;br /&gt;
Die Abstimmungen unterstützten über etliche Jahre das Modell „drinnen und draußen“. Wer an die frische Luft wollte, tat das. Die Sozialpädagogen unterstützten das mit einem Spielewagen (selbst gebaut im Technik-Unterricht von Helmut Balkenhol), der in jeder großen Pause auf den Schulhof geschoben wurde. Hier konnte man Bälle, Federballschläger, Hula-Hupp-Reifen, Tischtennisschläger und Bälle, Stelzen, Seilchen und anderes Sportgerät ausleihen. Die große Nachfrage nach Fußbällen und die darüber entstehenden Streitigkeiten, wer denn nun jetzt den letzten Ball bekommen sollte, wurden damit gelöst, dass sich eine Klasse einen Ball in Dauerausleihe nehmen konnte und dadurch Zeit sparen konnte: in die Pause schon mit dem eigenen Ball und direkt spielen! &lt;br /&gt;
Gleichzeitig tat sich in der Schulstraße interessantes: die Klassen entwickelten feste Plätze, in denen sie sich in den Pausen treffen konnten. Für Fremde undurchsichtig, aber für Schulinterne strukturiert. Wenn man z.B. jemanden aus der Klasse 7.3 suchte, musste man nur in die Ecke der 7.3 gehen. Selbst wenn der Gesuchte nicht da war, konnte man zuverlässig erfahren, wo derjenige war beziehungsweise ob er überhaupt in der Schule war. Eine klare soziale Struktur, die die sozialen Kontakte auch merklich beruhigte. Lehrer anderer Schulen, die nur die „draußen“ Regelung hatten, bescheinigten uns eine erstaunlich ruhige Atmosphäre in der Schulstraße. Als Fremder durch eine Gruppe von mindestens 500 Schülern in der Schulstraße zu gehen, ist in der Regel beängstigend und oft auch hektisch. Lehrer anderer Schulen äußerten sich verschiedentlich sehr positiv über eine ruhige Atmosphäre ohne Gerenne oder Handgreiflichkeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulhof700.jpg|framed|Schulhof aus zwei Richtungen fotografiert; leider konnte der &amp;quot;kleine See&amp;quot; selten genutzt werden, da immer wieder Glasflaschen im See zerschlagen wurden und deshalb Schüler sich verletzten, wenn sie ohne Schuhe ins Wasser gingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1685.jpg|framed|Trecker im Sandkasten auf dem Schulhof; Fotograf und Jahr unbekannt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Pause_drinnen_oder_drau%C3%9Fen%3F&amp;diff=175</id>
		<title>Große Pause drinnen oder draußen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Pause_drinnen_oder_drau%C3%9Fen%3F&amp;diff=175"/>
		<updated>2022-11-12T16:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Große Pause drinnen oder draußen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diskussion, die sich über Jahre hinzog, war die Frage, ob die Schüler in den großen Pausen nach draußen gehen mussten. Die Argumente für „draußen“ waren bekannt (frische Luft, Bewegung etc.), die dafür, auch „drinnen“ bleiben zu dürfen, neu: wenn Schüler sich aufteilen konnten in Schulstraße und Schulhof, eröffnete sich auf dem Schulhof die Möglichkeit allerlei Bewegungsspiele zu machen: Ballspiele, Fangen und dergleichen. Wenn alle Schüler nach draußen mussten, hieß das gleichzeitig: laufen verboten, weil zu gefährlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klettergerüst700.jpg|framed|Klettergerüst auf dem Schulhof. Musste später abgerissen werden, weil jemand das Gerüst angesägt(!!) hatte.]] &lt;br /&gt;
Die Abstimmungen unterstützten über etliche Jahre das Modell „drinnen und draußen“. Wer an die frische Luft wollte, tat das. Die Sozialpädagogen unterstützten das mit einem Spielewagen (selbst gebaut im Technik-Unterricht von Helmut Balkenhol), der in jeder großen Pause auf den Schulhof geschoben wurde. Hier konnte man Bälle, Federballschläger, Hula-Hupp-Reifen, Tischtennisschläger und Bälle, Stelzen, Seilchen und anderes Sportgerät ausleihen. Die große Nachfrage nach Fußbällen und die darüber entstehenden Streitigkeiten, wer denn nun jetzt den letzten Ball bekommen sollte, wurden damit gelöst, dass sich eine Klasse einen Ball in Dauerausleihe nehmen konnte und dadurch Zeit sparen konnte: in die Pause schon mit dem eigenen Ball und direkt spielen! &lt;br /&gt;
Gleichzeitig tat sich in der Schulstraße interessantes: die Klassen entwickelten feste Plätze, in denen sie sich in den Pausen treffen konnten. Für Fremde undurchsichtig, aber für Schulinterne strukturiert. Wenn man z.B. jemanden aus der Klasse 7.3 suchte, musste man nur in die Ecke der 7.3 gehen. Selbst wenn der Gesuchte nicht da war, konnte man zuverlässig erfahren, wo derjenige war beziehungsweise ob er überhaupt in der Schule war. Eine klare soziale Struktur, die die sozialen Kontakte auch merklich beruhigte. Lehrer anderer Schulen, die nur die „draußen“ Regelung hatten, bescheinigten uns eine erstaunlich ruhige Atmosphäre in der Schulstraße. Als Fremder durch eine Gruppe von mindestens 500 Schülern in der Schulstraße zu gehen, ist in der Regel beängstigend und oft auch hektisch. Lehrer anderer Schulen äußerten sich verschiedentlich sehr positiv über eine ruhige Atmosphäre ohne Gerenne oder Handgreiflichkeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulhof700.jpg|framed|Schulhof aus zwei Richtungen fotografiert; leider konnte der &amp;quot;kleine See&amp;quot; selten genutzt werden, da immer wieder Glasflaschen im See zerschlagen wurden und deshalb Schüler sich verletzten, wenn sie ohne Schuhe ins Wasser gingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1685.jpg|framed|Trecker im Sandkasten auf dem Schulhof; Fotograf und Jahr unbekannt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Schulhof700.jpg&amp;diff=174</id>
		<title>Datei:Schulhof700.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Schulhof700.jpg&amp;diff=174"/>
		<updated>2022-11-12T16:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Pause_drinnen_oder_drau%C3%9Fen%3F&amp;diff=173</id>
		<title>Große Pause drinnen oder draußen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Gro%C3%9Fe_Pause_drinnen_oder_drau%C3%9Fen%3F&amp;diff=173"/>
		<updated>2022-11-12T16:06:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Große Pause drinnen oder draußen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diskussion, die sich über Jahre hinzog, war die Frage, ob die Schüler in den großen Pausen nach draußen gehen mussten. Die Argumente für „draußen“ waren bekannt (frische Luft, Bewegung etc.), die dafür, auch „drinnen“ bleiben zu dürfen, neu: wenn Schüler sich aufteilen konnten in Schulstraße und Schulhof, eröffnete sich auf dem Schulhof die Möglichkeit allerlei Bewegungsspiele zu machen: Ballspiele, Fangen und dergleichen. Wenn alle Schüler nach draußen mussten, hieß das gleichzeitig: laufen verboten, weil zu gefährlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klettergerüst700.jpg|framed|Klettergerüst auf dem Schulhof. Musste später abgerissen werden, weil jemand das Gerüst angesägt(!!) hatte.]] &lt;br /&gt;
Die Abstimmungen unterstützten über etliche Jahre das Modell „drinnen und draußen“. Wer an die frische Luft wollte, tat das. Die Sozialpädagogen unterstützten das mit einem Spielewagen (selbst gebaut im Technik-Unterricht von Helmut Balkenhol), der in jeder großen Pause auf den Schulhof geschoben wurde. Hier konnte man Bälle, Federballschläger, Hula-Hupp-Reifen, Tischtennisschläger und Bälle, Stelzen, Seilchen und anderes Sportgerät ausleihen. Die große Nachfrage nach Fußbällen und die darüber entstehenden Streitigkeiten, wer denn nun jetzt den letzten Ball bekommen sollte, wurden damit gelöst, dass sich eine Klasse einen Ball in Dauerausleihe nehmen konnte und dadurch Zeit sparen konnte: in die Pause schon mit dem eigenen Ball und direkt spielen! &lt;br /&gt;
Gleichzeitig tat sich in der Schulstraße interessantes: die Klassen entwickelten feste Plätze, in denen sie sich in den Pausen treffen konnten. Für Fremde undurchsichtig, aber für Schulinterne strukturiert. Wenn man z.B. jemanden aus der Klasse 7.3 suchte, musste man nur in die Ecke der 7.3 gehen. Selbst wenn der Gesuchte nicht da war, konnte man zuverlässig erfahren, wo derjenige war beziehungsweise ob er überhaupt in der Schule war. Eine klare soziale Struktur, die die sozialen Kontakte auch merklich beruhigte. Lehrer anderer Schulen, die nur die „draußen“ Regelung hatten, bescheinigten uns eine erstaunlich ruhige Atmosphäre in der Schulstraße. Als Fremder durch eine Gruppe von mindestens 500 Schülern in der Schulstraße zu gehen, ist in der Regel beängstigend und oft auch hektisch. Lehrer anderer Schulen äußerten sich verschiedentlich sehr positiv über eine ruhige Atmosphäre ohne Gerenne oder Handgreiflichkeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulhof.JPG|framed|Schulhof aus zwei Richtungen fotografiert; leider konnte der &amp;quot;kleine See&amp;quot; selten genutzt werden, da immer wieder Glasflaschen im See zerschlagen wurden und deshalb Schüler sich verletzten, wenn sie ohne Schuhe ins Wasser gingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1685.jpg|framed|Trecker im Sandkasten auf dem Schulhof; Fotograf und Jahr unbekannt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: 1976 aus der Broschüre &amp;quot;Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
1976 aus der Broschüre &amp;quot;Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Große Pause drinnen oder draußen?</title>
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		<updated>2022-11-12T16:01:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Große Pause drinnen oder draußen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diskussion, die sich über Jahre hinzog, war die Frage, ob die Schüler in den großen Pausen nach draußen gehen mussten. Die Argumente für „draußen“ waren bekannt (frische Luft, Bewegung etc.), die dafür, auch „drinnen“ bleiben zu dürfen, neu: wenn Schüler sich aufteilen konnten in Schulstraße und Schulhof, eröffnete sich auf dem Schulhof die Möglichkeit allerlei Bewegungsspiele zu machen: Ballspiele, Fangen und dergleichen. Wenn alle Schüler nach draußen mussten, hieß das gleichzeitig: laufen verboten, weil zu gefährlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klettergerüst700.jpg|framed|Klettergerüst auf dem Schulhof. Musste später abgerissen werden, weil jemand das Gerüst angesägt(!!) hatte.]] &lt;br /&gt;
Die Abstimmungen unterstützten über etliche Jahre das Modell „drinnen und draußen“. Wer an die frische Luft wollte, tat das. Die Sozialpädagogen unterstützten das mit einem Spielewagen (selbst gebaut im Technik-Unterricht von Helmut Balkenhol), der in jeder großen Pause auf den Schulhof geschoben wurde. Hier konnte man Bälle, Federballschläger, Hula-Hupp-Reifen, Tischtennisschläger und Bälle, Stelzen, Seilchen und anderes Sportgerät ausleihen. Die große Nachfrage nach Fußbällen und die darüber entstehenden Streitigkeiten, wer denn nun jetzt den letzten Ball bekommen sollte, wurden damit gelöst, dass sich eine Klasse einen Ball in Dauerausleihe nehmen konnte und dadurch Zeit sparen konnte: in die Pause schon mit dem eigenen Ball und direkt spielen! &lt;br /&gt;
Gleichzeitig tat sich in der Schulstraße interessantes: die Klassen entwickelten feste Plätze, in denen sie sich in den Pausen treffen konnten. Für Fremde undurchsichtig, aber für Schulinterne strukturiert. Wenn man z.B. jemanden aus der Klasse 7.3 suchte, musste man nur in die Ecke der 7.3 gehen. Selbst wenn der Gesuchte nicht da war, konnte man zuverlässig erfahren, wo derjenige war beziehungsweise ob er überhaupt in der Schule war. Eine klare soziale Struktur, die die sozialen Kontakte auch merklich beruhigte. Lehrer anderer Schulen, die nur die „draußen“ Regelung hatten, bescheinigten uns eine erstaunlich ruhige Atmosphäre in der Schulstraße. Als Fremder durch eine Gruppe von mindestens 500 Schülern in der Schulstraße zu gehen, ist in der Regel beängstigend und oft auch hektisch. Lehrer anderer Schulen äußerten sich verschiedentlich sehr positiv über eine ruhige Atmosphäre ohne Gerenne oder Handgreiflichkeiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1685.jpg|framed|Trecker im Sandkasten auf dem Schulhof; Fotograf und Jahr unbekannt]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Fotograf und Jahr unbekannt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Fotograf und Jahr unbekannt&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Große Pause drinnen oder draußen?</title>
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		<updated>2022-11-12T15:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Große Pause drinnen oder draußen?'''   Eine Diskussion, die sich über Jahre hinzog, war die Frage, ob die Schüler in den großen Pausen nach draußen gehen mussten. Die Argumente für „draußen“ waren bekannt (frische Luft, Bewegung etc.), die dafür, auch „drinnen“ bleiben zu dürfen, neu: wenn Schüler sich aufteilen konnten in Schulstraße und Schulhof, eröffnete sich auf dem Schulhof die Möglichkeit allerlei Bewegungsspiele zu machen:…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Große Pause drinnen oder draußen?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Diskussion, die sich über Jahre hinzog, war die Frage, ob die Schüler in den großen Pausen nach draußen gehen mussten. Die Argumente für „draußen“ waren bekannt (frische Luft, Bewegung etc.), die dafür, auch „drinnen“ bleiben zu dürfen, neu: wenn Schüler sich aufteilen konnten in Schulstraße und Schulhof, eröffnete sich auf dem Schulhof die Möglichkeit allerlei Bewegungsspiele zu machen: Ballspiele, Fangen und dergleichen. Wenn alle Schüler nach draußen mussten, hieß das gleichzeitig: laufen verboten, weil zu gefährlich.&lt;br /&gt;
[[Datei:Klettergerüst700.jpg|framed|Klettergerüst auf dem Schulhof. Musste später abgerissen werden, weil jemand das Gerüst angesägt(!!) hatte.]] &lt;br /&gt;
Die Abstimmungen unterstützten über etliche Jahre das Modell „drinnen und draußen“. Wer an die frische Luft wollte, tat das. Die Sozialpädagogen unterstützten das mit einem Spielewagen (selbst gebaut im Technik-Unterricht von Helmut Balkenhol), der in jeder großen Pause auf den Schulhof geschoben wurde. Hier konnte man Bälle, Federballschläger, Hula-Hupp-Reifen, Tischtennisschläger und Bälle, Stelzen, Seilchen und anderes Sportgerät ausleihen. Die große Nachfrage nach Fußbällen und die darüber entstehenden Streitigkeiten, wer denn nun jetzt den letzten Ball bekommen sollte, wurden damit gelöst, dass sich eine Klasse einen Ball in Dauerausleihe nehmen konnte und dadurch Zeit sparen konnte: in die Pause schon mit dem eigenen Ball und direkt spielen! &lt;br /&gt;
Gleichzeitig tat sich in der Schulstraße interessantes: die Klassen entwickelten feste Plätze, in denen sie sich in den Pausen treffen konnten. Für Fremde undurchsichtig, aber für Schulinterne strukturiert. Wenn man z.B. jemanden aus der Klasse 7.3 suchte, musste man nur in die Ecke der 7.3 gehen. Selbst wenn der Gesuchte nicht da war, konnte man zuverlässig erfahren, wo derjenige war beziehungsweise ob er überhaupt in der Schule war. Eine klare soziale Struktur, die die sozialen Kontakte auch merklich beruhigte. Lehrer anderer Schulen, die nur die „draußen“ Regelung hatten, bescheinigten uns eine erstaunlich ruhige Atmosphäre in der Schulstraße. Als Fremder durch eine Gruppe von mindestens 500 Schülern in der Schulstraße zu gehen, ist in der Regel beängstigend und oft auch hektisch. Lehrer anderer Schulen äußerten sich verschiedentlich sehr positiv über eine ruhige Atmosphäre ohne Gerenne oder Handgreiflichkeiten.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:41:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Foto 1976 Broschüre &amp;quot;Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Foto 1976 Broschüre &amp;quot;Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Quelle: Broschüre &amp;quot;Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten&amp;quot; 1976&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Quelle: Broschüre &amp;quot;Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten&amp;quot; 1976&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Freizeitbereich</title>
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		<updated>2022-11-12T15:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Freizeitbereich'''&lt;br /&gt;
[[Datei:MofaKursSchülerGsw17 04 11 1.jpg|thumb|400px|Foto: Guido Bludau 2011 ]]&lt;br /&gt;
In der Geschichte der GSW hat es sehr viele und vielfältige Arbeitsgemeinschaften (AGs) und Offene Angebote (OAs) gegeben. Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem sind einzelne Angebote nur ein Halbjahr angeboten worden, andere über Jahre. Manche Angebote von einem Leiter (Lehrer oder Lehrerin, Sozialpädagoge oder –in und auch von vielen Freizeiteltern, also Eltern, die ehrenamtlich in der Schule mitgearbeitet haben), andere von verschiedenen Personen. Diese hier vollständig aufzuführen ist unmöglich, da es außer der Erinnerung keine verlässlichen Quellen gibt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Also hier der sicherlich unvollständige Überblick von AGs und OAs, die an der GSW angeboten wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich '''Sport''': Basketball, Badminton, Fußball (auch für Mädchen), Judo, Taekwondo, Hockey, Jazz-Dance, Tanzen, Schulmannschaften (z.B. Fußball, Basketball, Badminton), Tennis, Handball, Leichtathletik, Völkerballturniere für die Jahrgänge 5 und 6, Fotografie, Billard, Makramee, Klöppeln, Nähen mit der Nähmaschine, Töpfern, Judo, Surfen, Segeln (mit dem Optimisten), Schwimmen, Trampolinspringen, Kanufahren,&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1668klein.jpg|framed|Fußball-Schulmannschaft mit R.Wiechers, Jahr und Fotograf unbekannt]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Musik''': Gitarre, Trommeln, Chor, Schüler-Eltern-Lehrer-Chor, Big-Band, Orchester, Akkordeon, Samba Banana,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Technik und Handwerkliches''': Stricken, Masken aus Pappmache, Steinmännchen, Buggy bauen, Buchbinden, Papier marmorieren, Kochen, Backen, Pudding und Plätzchen (der absolute Renner), Modelleisenbahnbau, Aquarellieren, Modellbau, Holzspielzeuge, Freundschaftsbänder knüpfen, Wasserkraftwerk, Fahrradwerkstatt, Bauspielplatz, Modellflugzeug, Windvogelbau, Aquarien, Mofa-Führerschein, Erste Hilfe, Tier-AG, Schulsanitäter,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Kultur''': Jahrbuch, Abi-Buch, Schach, experimentelles Theater, 3.Welt-AG, Theater, Schülerzeitung, Senioren-AG, Gesellschaftsspiele, Video-AG, Tipp-Kick (wir wollten auch mal eine Ausbildung zum Stadionsprecher im Tipp-Kick anbieten, dazu ist es aber leider nie gekommen…), Disco, Mädchentreff (wurde auch einmal von einem Jungen gewählt, „weil man da Mädchen treffen kann…“), Spielausgabe, Teestube, Vorlesen, Kegeln, Kicker, Entspannung, Schulgarten, Bienengarten, verschiedene Computerangebote, Streitschlichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jürgen Krüger und Gregor Preis'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1648klein.jpg|framed|Am Stand der 3.Welt-AG konnten ungestempelte Essensmarken gegen ein Brot mit Schmalz gespendet werden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1665.jpg|framed|ausgestellt bei einem Schulfest: Segelboot Snoopy, gespendet vom FSG, Jahr und Fotograf unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1679klein.jpg|framed|Stolze Teilnehmer der Modell-Bau-AG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<updated>2022-11-12T15:23:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<title>Freizeitbereich</title>
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		<updated>2022-11-12T15:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Freizeitbereich'''&lt;br /&gt;
[[Datei:MofaKursSchülerGsw17 04 11 1.jpg|thumb|400px|Foto: Guido Bludau 2011 ]]&lt;br /&gt;
In der Geschichte der GSW hat es sehr viele und vielfältige Arbeitsgemeinschaften (AGs) und Offene Angebote (OAs) gegeben. Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem sind einzelne Angebote nur ein Halbjahr angeboten worden, andere über Jahre. Manche Angebote von einem Leiter (Lehrer oder Lehrerin, Sozialpädagoge oder –in und auch von vielen Freizeiteltern, also Eltern, die ehrenamtlich in der Schule mitgearbeitet haben), andere von verschiedenen Personen. Diese hier vollständig aufzuführen ist unmöglich, da es außer der Erinnerung keine verlässlichen Quellen gibt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Also hier der sicherlich unvollständige Überblick von AGs und OAs, die an der GSW angeboten wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich '''Sport''': Basketball, Badminton, Fußball (auch für Mädchen), Judo, Taekwondo, Hockey, Jazz-Dance, Tanzen, Schulmannschaften (z.B. Fußball, Basketball, Badminton), Tennis, Handball, Leichtathletik, Völkerballturniere für die Jahrgänge 5 und 6, Fotografie, Billard, Makramee, Klöppeln, Nähen mit der Nähmaschine, Töpfern, Judo, Surfen, Segeln (mit dem Optimisten), Schwimmen, Trampolinspringen, Kanufahren,&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1668klein.jpg|framed|Fußball-Schulmannschaft mit R.Wiechers, Jahr und Fotograf unbekannt]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Musik''': Gitarre, Trommeln, Chor, Schüler-Eltern-Lehrer-Chor, Big-Band, Orchester, Akkordeon, Samba Banana,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Technik und Handwerkliches''': Stricken, Masken aus Pappmache, Steinmännchen, Buggy bauen, Buchbinden, Papier marmorieren, Kochen, Backen, Pudding und Plätzchen (der absolute Renner), Modelleisenbahnbau, Aquarellieren, Modellbau, Holzspielzeuge, Freundschaftsbänder knüpfen, Wasserkraftwerk, Fahrradwerkstatt, Bauspielplatz, Modellflugzeug, Windvogelbau, Aquarien, Mofa-Führerschein, Erste Hilfe, Tier-AG, Schulsanitäter,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Kultur''': Jahrbuch, Abi-Buch, Schach, experimentelles Theater, 3.Welt-AG, Theater, Schülerzeitung, Senioren-AG, Gesellschaftsspiele, Video-AG, Tipp-Kick (wir wollten auch mal eine Ausbildung zum Stadionsprecher im Tipp-Kick anbieten, dazu ist es aber leider nie gekommen…), Disco, Mädchentreff (wurde auch einmal von einem Jungen gewählt, „weil man da Mädchen treffen kann…“), Spielausgabe, Teestube, Vorlesen, Kegeln, Kicker, Entspannung, Schulgarten, Bienengarten, verschiedene Computerangebote, Streitschlichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jürgen Krüger und Gregor Preis'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1648klein.jpg|framed|Am Stand der 3.Welt-AG konnten ungestempelte Essensmarken gegen ein Brot mit Schmalz gespendet werden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1665.jpg|framed|ausgestellt bei einem Schulfest: Segelboot Snoopy, gespendet vom FSG, Jahr und Fotograf unbekannt]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:18:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Jahr und Fotograf unbekannt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Jahr und Fotograf unbekannt&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:16:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Freizeitbereich'''&lt;br /&gt;
[[Datei:MofaKursSchülerGsw17 04 11 1.jpg|thumb|400px|Foto: Guido Bludau 2011 ]]&lt;br /&gt;
In der Geschichte der GSW hat es sehr viele und vielfältige Arbeitsgemeinschaften (AGs) und Offene Angebote (OAs) gegeben. Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem sind einzelne Angebote nur ein Halbjahr angeboten worden, andere über Jahre. Manche Angebote von einem Leiter (Lehrer oder Lehrerin, Sozialpädagoge oder –in und auch von vielen Freizeiteltern, also Eltern, die ehrenamtlich in der Schule mitgearbeitet haben), andere von verschiedenen Personen. Diese hier vollständig aufzuführen ist unmöglich, da es außer der Erinnerung keine verlässlichen Quellen gibt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Also hier der sicherlich unvollständige Überblick von AGs und OAs, die an der GSW angeboten wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich '''Sport''': Basketball, Badminton, Fußball (auch für Mädchen), Judo, Taekwondo, Hockey, Jazz-Dance, Tanzen, Schulmannschaften (z.B. Fußball, Basketball, Badminton), Tennis, Handball, Leichtathletik, Völkerballturniere für die Jahrgänge 5 und 6, Fotografie, Billard, Makramee, Klöppeln, Nähen mit der Nähmaschine, Töpfern, Judo, Surfen, Segeln (mit dem Optimisten), Schwimmen, Trampolinspringen, Kanufahren,&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1668klein.jpg|framed|Fußball-Schulmannschaft mit R.Wiechers, Jahr und Fotograf unbekannt]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Musik''': Gitarre, Trommeln, Chor, Schüler-Eltern-Lehrer-Chor, Big-Band, Orchester, Akkordeon, Samba Banana,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Technik und Handwerkliches''': Stricken, Masken aus Pappmache, Steinmännchen, Buggy bauen, Buchbinden, Papier marmorieren, Kochen, Backen, Pudding und Plätzchen (der absolute Renner), Modelleisenbahnbau, Aquarellieren, Modellbau, Holzspielzeuge, Freundschaftsbänder knüpfen, Wasserkraftwerk, Fahrradwerkstatt, Bauspielplatz, Modellflugzeug, Windvogelbau, Aquarien, Mofa-Führerschein, Erste Hilfe, Tier-AG, Schulsanitäter,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Kultur''': Jahrbuch, Abi-Buch, Schach, experimentelles Theater, 3.Welt-AG, Theater, Schülerzeitung, Senioren-AG, Gesellschaftsspiele, Video-AG, Tipp-Kick (wir wollten auch mal eine Ausbildung zum Stadionsprecher im Tipp-Kick anbieten, dazu ist es aber leider nie gekommen…), Disco, Mädchentreff (wurde auch einmal von einem Jungen gewählt, „weil man da Mädchen treffen kann…“), Spielausgabe, Teestube, Vorlesen, Kegeln, Kicker, Entspannung, Schulgarten, Bienengarten, verschiedene Computerangebote, Streitschlichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jürgen Krüger und Gregor Preis'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1648klein.jpg|framed|Am Stand der 3.Welt-AG konnten ungestempelte Essensmarken gegen ein Brot mit Schmalz gespendet werden]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-11-12T15:14:37Z</updated>

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		<title>Freizeitbereich</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Freizeitbereich'''&lt;br /&gt;
[[Datei:MofaKursSchülerGsw17 04 11 1.jpg|thumb|400px|Foto: Guido Bludau 2011 ]]&lt;br /&gt;
In der Geschichte der GSW hat es sehr viele und vielfältige Arbeitsgemeinschaften (AGs) und Offene Angebote (OAs) gegeben. Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem sind einzelne Angebote nur ein Halbjahr angeboten worden, andere über Jahre. Manche Angebote von einem Leiter (Lehrer oder Lehrerin, Sozialpädagoge oder –in und auch von vielen Freizeiteltern, also Eltern, die ehrenamtlich in der Schule mitgearbeitet haben), andere von verschiedenen Personen. Diese hier vollständig aufzuführen ist unmöglich, da es außer der Erinnerung keine verlässlichen Quellen gibt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Also hier der sicherlich unvollständige Überblick von AGs und OAs, die an der GSW angeboten wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich '''Sport''': Basketball, Badminton, Fußball (auch für Mädchen), Judo, Taekwondo, Hockey, Jazz-Dance, Tanzen, Schulmannschaften (z.B. Fußball, Basketball, Badminton), Tennis, Handball, Leichtathletik, Völkerballturniere für die Jahrgänge 5 und 6, Fotografie, Billard, Makramee, Klöppeln, Nähen mit der Nähmaschine, Töpfern, Judo, Surfen, Segeln (mit dem Optimisten), Schwimmen, Trampolinspringen, Kanufahren,&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn1668klein.jpg|framed|Fußball-Schulmannschaft mit R.Wiechers, Jahr und Fotograf unbekannt]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Musik''': Gitarre, Trommeln, Chor, Schüler-Eltern-Lehrer-Chor, Big-Band, Orchester, Akkordeon, Samba Banana,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Technik und Handwerkliches''': Stricken, Masken aus Pappmache, Steinmännchen, Buggy bauen, Buchbinden, Papier marmorieren, Kochen, Backen, Pudding und Plätzchen (der absolute Renner), Modelleisenbahnbau, Aquarellieren, Modellbau, Holzspielzeuge, Freundschaftsbänder knüpfen, Wasserkraftwerk, Fahrradwerkstatt, Bauspielplatz, Modellflugzeug, Windvogelbau, Aquarien, Mofa-Führerschein, Erste Hilfe, Tier-AG, Schulsanitäter,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
im Bereich '''Kultur''': Jahrbuch, Abi-Buch, Schach, experimentelles Theater, 3.Welt-AG, Theater, Schülerzeitung, Senioren-AG, Gesellschaftsspiele, Video-AG, Tipp-Kick (wir wollten auch mal eine Ausbildung zum Stadionsprecher im Tipp-Kick anbieten, dazu ist es aber leider nie gekommen…), Disco, Mädchentreff (wurde auch einmal von einem Jungen gewählt, „weil man da Mädchen treffen kann…“), Spielausgabe, Teestube, Vorlesen, Kegeln, Kicker, Entspannung, Schulgarten, Bienengarten, verschiedene Computerangebote, Streitschlichtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jürgen Krüger und Gregor Preis'''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Dscn1668klein.jpg&amp;diff=158</id>
		<title>Datei:Dscn1668klein.jpg</title>
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		<updated>2022-11-12T15:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Fußball-Schulmannschaft mit Rolli Wiechers , Jahr und Fotograf unbekannt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Fußball-Schulmannschaft mit Rolli Wiechers , Jahr und Fotograf unbekannt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Mofa-Pr%C3%BCfbescheinigung&amp;diff=153</id>
		<title>Mofa-Prüfbescheinigung</title>
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		<updated>2022-11-10T09:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 84 85 1.M.JPG|framed|'''Foto:G.Preis Mofa-Kurs 84 85 1.Halbjahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 83 84 2.Jklein.JPG|framed|'''Mofa-Kurs 83 84 2.Halbjahr Foto: G.Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 84 85 1.J.JPG|framed|'''Mofa-Kurs 84 85 1.Halbjahr Foto: G.Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MM 83 84 2.klein.JPG|framed|'''Mofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr Foto: G.Preis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:MM_83_84_2.klein.JPG&amp;diff=152</id>
		<title>Datei:MM 83 84 2.klein.JPG</title>
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		<updated>2022-11-10T09:24:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Mmofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mmofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Einsatz_der_Sozialp%C3%A4dagogen&amp;diff=151</id>
		<title>Einsatz der Sozialpädagogen</title>
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		<updated>2022-11-09T14:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
'''Einsatz der Sozialpädagogen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtschule startete von Anfang an als Ganztagsschule. Als Personal auch für den Ganztag standen nur Lehrer zur Verfügung. Die mussten dann die Arbeitsgemeinschaften (AGs) und Offenen Angebote (OAs) organisieren und durchführen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die für die Organisation eingesetzten Lehrer stellten dann schnell fest, dass sie dafür eigentlich nicht ausgebildet waren und kamen auf die Idee, dass sie Sozialpädagogen brauchten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und so wurden in dieser Zeit des Schulversuchs (Grundmodellphase genannt) an den Versuchsschulen in NRW insgesamt etwa 26 Sozialpädagogen eingestellt. Deren Arbeitsverträge waren auf das Ende des Schuljahrs 1979/80 (Ende der Grundmodellphase)terminiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1980 konnte niemand sagen, ob die Verträge tatsächlich verlängert werden würden. An der GSW waren damals Jürgen Krüger und Gregor Preis beschäftigt. Sie haben dann nach den großen Ferien weitergearbeitet und im September 1980 tatsächlich unbefristete Arbeitsverträge bekommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dieser Zeit gab es für die Sozialpädagogen in ihrer Umgebung die Standard-Frage: „Wo arbeitest du? An einer Schule? Als Sozialpädagoge? Was machst du denn da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Reaktion verlor sich dann spätestens Anfang der 90er Jahre, als die gesellschaftliche Entwicklung den Einsatz von Sozialpädagogen an Schulen immer notwendiger machte. Heute (2022) müssen sich Schulen eher fragen lassen, warum sie denn keine Sozialpädagogen in ihrem Kollegium haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von Anfang an waren Sozialpädagogen nicht nur für den Ganztag, sondern natürlich auch für alle Schüler zuständig, die Schwierigkeiten im sozialen Umgang hatten: zu laut, zu leise, zu unruhig, zu ruhig, oft in Streit verwickelt, oft von anderen schlecht behandelt (der Begriff „Mobbing“ war damals noch unbekannt, das Verhalten schon).&lt;br /&gt;
 Die Ideen, wie man mit diesen Schülern und Schülerinnen umgehen konnte, mussten erst entwickelt werden. Nach wenigen Jahren wurde an der GSW auch mit Hilfe einer Sonderschullehrerin (die hießen damals noch so) ein Konzept entwickelt, das die Schüler und Schülerinnen von ihrem ersten Schultag an der GSW aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Absprache mit der Abteilungsleitung und den Klassenlehrern wurden die Sozialpädagogen jeweils einer Klasse zugeordnet, in der sie die Schüler in ihrem ganzen Schulleben (also von Jahrgang 5 bis Ende 10) begleiten sollten. Also das Prinzip: eine Gruppe, ein Betreuer. Wenn sich später herausstellte, dass der Schüler oder die Schülerin mit einem anderen Betreuer besser klar kam, dann wurde dem auch stattgegeben. War aber eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geholfen bei diesem Prinzip hat natürlich, dass das Team (Inge Kasner, Jürgen Krüger und Gregor Preis) über mehr als 20 Jahre konstant war. So gab es auch im 10ten Schuljahr noch den Sozialpädagogen, der sich an die Schulzeit eines Schülers ab Jahrgang 5 erinnern konnte. Wurde gerade dann gebraucht, wenn die Klassenleitungen gewechselt hatten und es in den oberen Jahrgängen Probleme gab. Erinnerungen, die in keiner Schulakte standen, waren hier gefragt. Welche Probleme gab es früher, was hat geholfen, welche Konflikte mit Mitschülern gab es, welche Hobbies oder Mitschüler hatten einen positiven Einfluss, wie erfolgreich war die Zusammenarbeit mit den Eltern und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahrgängen 5 und 6 wurden in jeder Klasse in Absprache mit den Klassenlehrern Fördergruppen gebildet. Die trafen sich in einer Stunde pro Woche und versuchten, die anliegenden Probleme zu bearbeiten. Die Ergebnisse kamen jedes mal in den Zeugniskonferenzen zur Sprache und wurden je nach Erfolg überarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig war hier auch die Bearbeitung von Konflikten und Streit. Ein Beispiel ist der Konflikt zweier Jungen derselben Klasse, der sich schon seit der Grundschule hinzog. Streit in der Schule, auf dem Nachhauseweg mit Tätlichkeiten, Beleidigungen und auch Streit zwischen den Eltern waren praktisch die gesamte Grundschulzeit an der Tagesordnung. Im 5. Schuljahr genügte dann schon ein falscher Blick, um den Streit aufflammen zu lassen. Wie sich herausstellte lag der Anfang in der Weihnachtsfeier(!) im ersten Schuljahr. Die beiden konnten sich im 5. Schuljahr nur mit Mühen daran erinnern, worum es eigentlich gegangen war. Aber klar war, sie hatten Streit. Innerhalb einiger Wochen konnten sich die beiden darauf einigen, wie sie damit umgehen wollten, wenn wieder Streit in der Luft lag. Durch einfache, aber deutliche Handzeichen lernten sie, sich aus dem Weg zu gehen (als Schüler in einer Klasse!) und den Streit zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jeder großen Pause waren die Sozialpädagogen für die Schüler erreichbar: eine stets offene Tür. Die wurde höchstens mal geschlossen, um komplizierte akute Probleme zu bearbeiten (war selten nötig, kam aber vor). Eine Schülerin, die sehr gut zeichnen konnte, zeichnete die Steine in der Wand vor unserer Tür mit dem Kommentar: „Auf diese Steine können Sie bauen!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß die Hemmung war, Erwachsene und eben auch die Sozialpädagogen anzusprechen, zeigte sich häufig in der folgenden Szene: „Große Pause, Tür ist sperrangelweit offen, 8 bis 10 Schüler aus verschiedenen Jahrgängen sind im Raum. Ich habe immer so gesessen, dass ich die Tür sehen konnte. Dann passierte folgendes: ein Gesicht erscheint im Türrahmen, guckt in den Raum und verschwindet sofort wieder. Eine halbe Minute später wieder, diesmal etwas länger so dass ich sagen kann: „Komm rein!“ Aber ohne Erfolg. Eine Minute später taucht das Gesicht wieder auf und der Schüler oder die Schülerin kommt tatsächlich rein. Auf die Aufforderung, zu sagen, was sie oder möchte, druckst er oder sie etwas herum und dann kommt: „Ja eigentlich geht es gar nicht um mich, aber meine Freundin hat da ein Problem und wir wollten Sie fragen, was sie da tun kann.“ Und dann kommt die oder der Betreffende, um den es eigentlich ging, herein. Stand nämlich die ganze Zeit auf dem Flur und hat sich nicht getraut, herein zu kommen. Wie heißt noch mal der Fachausdruck: die Notwendigkeit von niederschwelligen Angeboten im Beratungsbereich!“ (Gregor Preis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Aufgabe bestand auch darin, die Rolle der Sozialpädagogen im Kollegium zu finden. Es gab keine direkten Vorbilder, nur das Arbeitsrecht definierte einige Dinge. So war bald klar, dass sie nicht für den Einsatz im normalen Stundenplan eingeplant werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Umgang mit Kollegen und Schülern musste sich diese Rolle erst entwickeln. Die Sozialpädagogen waren nicht zusätzliche Lehrer. Ihre Rolle bei der Beurteilung von Schülern war eine völlig andere: Zeugnisse und Noten im Blick, aber darüber hinaus die Beurteilung des sozialen Umfeldes, der Rolle in einem Klassenverband, die Kenntnis sozialer Kränkungen aus Umfeld oder Grundschule, Faktoren zu kennen, die Lernen behindern (ohne die definierte Lernbehinderung zu sein), und vieles mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei war der Ganztag eine wichtige Bereicherung: Misserfolg im Unterricht konnte hier neben die Fähigkeiten in anderen Lebensbereichen gestellt werden. Schüler konnten sich hier ganz anders zeigen und echte Anerkennung erleben. Zusätzlich positiv konnte sich hier auswirken, wenn die gleichen Lehrer, die die Misserfolge der Schüler aus dem Unterricht nur zu gut kannten, im Sport oder bei handwerklichen Tätigkeiten dieselben Schüler ganz anders erleben konnten. Hier verknüpfte sich die Rolle der Sozialpädagogen, den Ganztag zu organisieren mit der Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern Entwicklungsmöglichkeiten fern von Unterricht zu geben. Also Lehrer und Eltern zu finden, die passende Angebote machen konnten und Schülern bei der Wahl zu helfen, in einer AG Themen und Hobbys kennen zu lernen, die sie in ihrer Entwicklung voran bringen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe bestand auch darin, die Arbeit von Sozialpädagogen in die Schule zu integrieren: nicht als fünftes Rad am Wagen, nicht als Lückenbüßer für Unterrichtsausfall, nicht als untergeordnetes Personal mit eingeschränkten Rechten. Und so wandelte sich die reine Anwesenheitspflicht für Sozialpädagogen in den Lehrerkonferenzen ohne Stimmrecht (!!) dann bald in eine gleichberechtigte Mitgliedschaft in der Lehrerkonferenz. Wenn die unterschiedlichen Ressourcen unterschiedlicher Berufsgruppen genutzt werden sollen, müssen die verschiedenen Gruppen integriert werden: jede mit der Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen. Manchmal spricht man auch von Integration…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich verwirrend, denn Lehrer sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Pädagogen und Sozialpädagogen eben auch Pädagogen. Die verschiedenen Schwerpunkte zu unterscheiden und gleichzeitig beide für die Schüler nutzbar zu machen ist eine ständige knifflige, also interessante, und gewinnbringende Aufgabe. Für die aktuelle Generation der Lehrer und Sozialpädagogen sind wesentliche Vorarbeiten geleistet worden, die sich in der täglichen Arbeit an den meisten Schulen unseres Landes umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: ''Jürgen Krüger und Gregor Preis''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=150</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2022-11-09T14:55:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: /* Zuletzt hinzugekommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|600px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte.  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|framed|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|framed|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Geschenk der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule Wulfen ihr 50jähriges Jubiläum. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmeldung zur Mitarbeit bei Christian Gruber:  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Einsatz der Sozialpädagogen]]&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens''' siehe '''[[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*'''Gerade noch mal gut gegangen''' siehe '''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete''' siehe '''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Einsatz_der_Sozialp%C3%A4dagogen&amp;diff=149</id>
		<title>Einsatz der Sozialpädagogen</title>
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		<updated>2022-11-09T14:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Die Seite wurde neu angelegt: „ '''Einsatz der Sozialpädagogen'''  Die Gesamtschule startete von Anfang an als Ganztagsschule. Als Personal auch für den Ganztag standen nur Lehrer zur Verfügung. Die mussten dann die Ags und Oas organisieren und durchführen. &amp;lt;br&amp;gt; Die für die Organisation eingesetzten Lehrer stellten dann schnell fest, dass sie dafür eigentlich nicht ausgebildet waren und kamen auf die Idee, dass sie Sozialpädagogen brauchten.   Und so wurden in dieser Zeit des Sc…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
'''Einsatz der Sozialpädagogen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtschule startete von Anfang an als Ganztagsschule. Als Personal auch für den Ganztag standen nur Lehrer zur Verfügung. Die mussten dann die Ags und Oas organisieren und durchführen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die für die Organisation eingesetzten Lehrer stellten dann schnell fest, dass sie dafür eigentlich nicht ausgebildet waren und kamen auf die Idee, dass sie Sozialpädagogen brauchten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und so wurden in dieser Zeit des Schulversuchs (Grundmodellphase genannt) an den Versuchsschulen in NRW insgesamt etwa 26 Sozialpädagogen eingestellt. Deren Arbeitsverträge waren auf das Ende des Schuljahrs 1979/80 (Ende der Grundmodellphase)terminiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1980 konnte niemand sagen, ob die Verträge tatsächlich verlängert werden würden. An der GSW waren damals Jürgen Krüger und Gregor Preis beschäftigt. Sie haben dann nach den großen Ferien weitergearbeitet und im September 1980 tatsächlich unbefristete Arbeitsverträge bekommen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dieser Zeit gab es für die Sozialpädagogen in ihrer Umgebung die Standard-Frage: „Wo arbeitest du? An einer Schule? Als Sozialpädagoge? Was machst du denn da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Reaktion verlor sich dann spätestens Anfang der 90er Jahre, als die gesellschaftliche Entwicklung den Einsatz von Sozialpädagogen an Schulen immer notwendiger machte. Heute (2022) müssen sich Schulen eher fragen lassen, warum sie denn keine Sozialpädagogen in ihrem Kollegium haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von Anfang an waren Sozialpädagogen nicht nur für den Ganztag, sondern natürlich auch für alle Schüler zuständig, die Schwierigkeiten im sozialen Umgang hatten: zu laut, zu leise, zu unruhig, zu ruhig, oft in Streit verwickelt, oft von anderen schlecht behandelt (der Begriff „Mobbing“ war damals noch unbekannt, das Verhalten schon).&lt;br /&gt;
 Die Ideen, wie man mit diesen Schülern und Schülerinnen umgehen konnte, mussten erst entwickelt werden. Nach wenigen Jahren wurde an der GSW auch mit Hilfe einer Sonderschullehrerin (die hießen damals noch so) ein Konzept entwickelt, das die Schüler und Schülerinnen von ihrem ersten Schultag an der GSW aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Absprache mit der Abteilungsleitung und den Klassenlehrern wurden die Sozialpädagogen jeweils einer Klasse zugeordnet, in der sie die Schüler in ihrem ganzen Schulleben (also von Jahrgang 5 bis Ende 10) begleiten sollten. Also das Prinzip: eine Gruppe, ein Betreuer. Wenn sich später herausstellte, dass der Schüler oder die Schülerin mit einem anderen Betreuer besser klar kam, dann wurde dem auch stattgegeben. War aber eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geholfen bei diesem Prinzip hat natürlich, dass das Team (Inge Kasner, Jürgen Krüger und Gregor Preis) über mehr als 20 Jahre konstant war. So gab es auch im 10ten Schuljahr noch den Sozialpädagogen, der sich an die Schulzeit eines Schülers ab Jahrgang 5 erinnern konnte. Wurde gerade dann gebraucht, wenn die Klassenleitungen gewechselt hatten und es in den oberen Jahrgängen Probleme gab. Erinnerungen, die in keiner Schulakte standen, waren hier gefragt. Welche Probleme gab es früher, was hat geholfen, welche Konflikte mit Mitschülern gab es, welche Hobbies oder Mitschüler hatten einen positiven Einfluss, wie erfolgreich war die Zusammenarbeit mit den Eltern und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahrgängen 5 und 6 wurden in jeder Klasse in Absprache mit den Klassenlehrern Fördergruppen gebildet. Die trafen sich in einer Stunde pro Woche und versuchten, die anliegenden Probleme zu bearbeiten. Die Ergebnisse kamen jedes mal in den Zeugniskonferenzen zur Sprache und wurden je nach Erfolg überarbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig war hier auch die Bearbeitung von Konflikten und Streit. Ein Beispiel ist der Konflikt zweier Jungen derselben Klasse, der sich schon seit der Grundschule hinzog. Streit in der Schule, auf dem Nachhauseweg mit Tätlichkeiten, Beleidigungen und auch Streit zwischen den Eltern waren praktisch die gesamte Grundschulzeit an der Tagesordnung. Im 5. Schuljahr genügte dann schon ein falscher Blick, um den Streit aufflammen zu lassen. Wie sich herausstellte lag der Anfang in der Weihnachtsfeier(!) im ersten Schuljahr. Die beiden konnten sich im 5. Schuljahr nur mit Mühen daran erinnern, worum es eigentlich gegangen war. Aber klar war, sie hatten Streit. Innerhalb einiger Wochen konnten sich die beiden darauf einigen, wie sie damit umgehen wollten, wenn wieder Streit in der Luft lag. Durch einfache, aber deutliche Handzeichen lernten sie, sich aus dem Weg zu gehen (als Schüler in einer Klasse!) und den Streit zu beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jeder großen Pause waren die Sozialpädagogen für die Schüler erreichbar: eine stets offene Tür. Die wurde höchstens mal geschlossen, um komplizierte akute Probleme zu bearbeiten (war selten nötig, kam aber vor). Eine Schülerin, die sehr gut zeichnen konnte, zeichnete die Steine in der Wand vor unserer Tür mit dem Kommentar: „Auf diese Steine können Sie bauen!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß die Hemmung war, Erwachsene und eben auch die Sozialpädagogen anzusprechen, zeigte sich häufig in der folgenden Szene: „Große Pause, Tür ist sperrangelweit offen, 8 bis 10 Schüler aus verschiedenen Jahrgängen sind im Raum. Ich habe immer so gesessen, dass ich die Tür sehen konnte. Dann passierte folgendes: ein Gesicht erscheint im Türrahmen, guckt in den Raum und verschwindet sofort wieder. Eine halbe Minute später wieder, diesmal etwas länger so dass ich sagen kann: „Komm rein!“ Aber ohne Erfolg. Eine Minute später taucht das Gesicht wieder auf und der Schüler oder die Schülerin kommt tatsächlich rein. Auf die Aufforderung, zu sagen, was sie oder möchte, druckst er oder sie etwas herum und dann kommt: „Ja eigentlich geht es gar nicht um mich, aber meine Freundin hat da ein Problem und wir wollten Sie fragen, was sie da tun kann.“ Und dann kommt die oder der Betreffende, um den es eigentlich ging, herein. Stand nämlich die ganze Zeit auf dem Flur und hat sich nicht getraut, herein zu kommen. Wie heißt noch mal der Fachausdruck: die Notwendigkeit von niederschwelligen Angeboten im Beratungsbereich!“ (Gregor Preis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Aufgabe bestand auch darin, die Rolle der Sozialpädagogen im Kollegium zu finden. Es gab keine direkten Vorbilder, nur das Arbeitsrecht definierte einige Dinge. So war bald klar, dass sie nicht für den Einsatz im normalen Stundenplan eingeplant werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Umgang mit Kollegen und Schülern musste sich diese Rolle erst entwickeln. Die Sozialpädagogen waren nicht zusätzliche Lehrer. Ihre Rolle bei der Beurteilung von Schülern war eine völlig andere: Zeugnisse und Noten im Blick, aber darüber hinaus die Beurteilung des sozialen Umfeldes, der Rolle in einem Klassenverband, die Kenntnis sozialer Kränkungen aus Umfeld oder Grundschule, Faktoren zu kennen, die Lernen behindern (ohne die definierte Lernbehinderung zu sein), und vieles mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei war der Ganztag eine wichtige Bereicherung: Misserfolg im Unterricht konnte hier neben die Fähigkeiten in anderen Lebensbereichen gestellt werden. Schüler konnten sich hier ganz anders zeigen und echte Anerkennung erleben. Zusätzlich positiv konnte sich hier auswirken, wenn die gleichen Lehrer, die die Misserfolge der Schüler aus dem Unterricht nur zu gut kannten, im Sport oder bei handwerklichen Tätigkeiten dieselben Schüler ganz anders erleben konnten. Hier verknüpfte sich die Rolle der Sozialpädagogen, den Ganztag zu organisieren mit der Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern Entwicklungsmöglichkeiten fern von Unterricht zu geben. Also Lehrer und Eltern zu finden, die passende Angebote machen konnten und Schülern bei der Wahl zu helfen, in einer AG Themen und Hobbys kennen zu lernen, die sie in ihrer Entwicklung voran bringen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe bestand auch darin, die Arbeit von Sozialpädagogen in die Schule zu integrieren: nicht als fünftes Rad am Wagen, nicht als Lückenbüßer für Unterrichtsausfall, nicht als untergeordnetes Personal mit eingeschränkten Rechten. Und so wandelte sich die reine Anwesenheitspflicht für Sozialpädagogen in den Lehrerkonferenzen ohne Stimmrecht (!!) dann bald in eine gleichberechtigte Mitgliedschaft in der Lehrerkonferenz. Wenn die unterschiedlichen Ressourcen unterschiedlicher Berufsgruppen genutzt werden sollen, müssen die verschiedenen Gruppen integriert werden: jede mit der Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen. Manchmal spricht man auch von Integration…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist natürlich verwirrend, denn Lehrer sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Pädagogen und Sozialpädagogen eben auch Pädagogen. Die verschiedenen Schwerpunkte zu unterscheiden und gleichzeitig beide für die Schüler nutzbar zu machen ist eine ständige knifflige, also interessante, und gewinnbringende Aufgabe. Für die aktuelle Generation der Lehrer und Sozialpädagogen sind wesentliche Vorarbeiten geleistet worden, die sich in der täglichen Arbeit an den meisten Schulen unseres Landes umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text: ''Jürgen Krüger und Gregor Preis''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Mofa-Pr%C3%BCfbescheinigung&amp;diff=148</id>
		<title>Mofa-Prüfbescheinigung</title>
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		<updated>2022-11-09T14:38:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 84 85 1.M.JPG|framed|'''Foto:G.Preis Mofa-Kurs 84 85 1.Halbjahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 83 84 2.Jklein.JPG|framed|'''Mofa-Kurs 83 84 2.Halbjahr Foto: G.Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 84 85 1.J.JPG|framed|'''Mofa-Kurs 84 85 1.Halbjahr Foto: G.Preis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Datei:Mofa 84 85 1.J.JPG</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Preis lud eine neue Version von Datei:Mofa 84 85 1.J.JPG hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Mofa-Prüfbescheinigung</title>
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		<updated>2022-11-09T14:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 84 85 1.M.JPG|framed|'''Foto:G.Preis Mofa-Kurs 84 85 1.Halbjahr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 83 84 2.Jklein.JPG|framed|'''Mofa-Kurs 83 84 2.Halbjahr Foto: G.Preis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:Mofa_83_84_2.Jklein.JPG&amp;diff=145</id>
		<title>Datei:Mofa 83 84 2.Jklein.JPG</title>
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		<updated>2022-11-09T14:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Mofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr 
Foto: G.Preis&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr &lt;br /&gt;
Foto: G.Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
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		<title>Mofa-Prüfbescheinigung</title>
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		<updated>2022-11-09T14:21:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mofa 84 85 1.M.JPG|framed|'''Foto:G.Preis Mofa-Kurs 83-84 1.Halbjahr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Datei:Mofa 84 85 1.M.JPG</title>
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		<updated>2022-11-09T14:13:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Preis setzte Datei:Mofa 84 85 1.M.JPG auf eine alte Version zurück&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Datei:MM_83_84_2..JPG&amp;diff=142</id>
		<title>Datei:MM 83 84 2..JPG</title>
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		<updated>2022-11-08T15:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: Mofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr
Foto: G. Preis&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mofa-Kurs 83 84 2. Halbjahr&lt;br /&gt;
Foto: G. Preis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Mofa-Pr%C3%BCfbescheinigung&amp;diff=141</id>
		<title>Mofa-Prüfbescheinigung</title>
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		<updated>2022-11-08T15:23:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MM 83 84 2..jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=140</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2022-11-08T15:21:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:GSWgrundstein.jpg|thumb|600px|Ende 2006 wurde bei Arbeiten für einen behindertengerechten Aufzug die Urkunde zur Grundsteinlegung 1974 wieder entdeckt, die nach nur 32 Jahren schon antik aussah. Links unten das Wappen des Amtes Hervest-Dorsten, da zu diesem Zeitpunkt der Wulfen noch nicht zur Stadt Dorsten gehörte.  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Grundstein.jpg|framed|Eingang vom Schulhof  ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW Leitsystem.jpg|framed|Seit 1976 unverändert! (Obwohl es schon lange kein Sprachlabor mehr gibt)   ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GSW.jpg|framed|   ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ein Geschenk der Ehemaligen zum 50. Geburtstag der Gesamtschule==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2023 feiert die Gesamtschule Wulfen ihr 50jähriges Jubiläum. Als Geschenk an die Schulgemeinde tragen (ehemalige) Lehrer und Lehrerinnen ihr Wissen über die Geschichte der Schule und interessante Erlebnisse in dieser Datenbank zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Es wurde gestartet am 27.10.22 und soll bis zum Jubiläum stetig anwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmeldung zur Mitarbeit bei Christian Gruber:  gruberwulfen{ä}gmail.com &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuletzt hinzugekommen==&lt;br /&gt;
*'''[[Mofa-Prüfbescheinigung]]&lt;br /&gt;
*'''[[Freizeitbereich]]&lt;br /&gt;
*'''[[Alten-Nachmittag]]&lt;br /&gt;
*'''Irrungen und Wirrungen des Geschichtsunterrichts am Beispiel eines Medienwagens''' siehe '''[[Kleine Anekdoten]]  &lt;br /&gt;
*'''Gerade noch mal gut gegangen''' siehe '''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kunstprojekte]]&lt;br /&gt;
*'''[[Auf dem Weg zur inklusiven Schule]]&lt;br /&gt;
*'''[[Arbeitsblätter]]&lt;br /&gt;
*'''[[Nagelbrett]]&lt;br /&gt;
*'''Damals, als ich Arnold Hau nicht begegnete''' siehe '''[[Kleine Anekdoten]]&lt;br /&gt;
*'''[[Kleine Chronik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Denkbare Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe&lt;br /&gt;
*'''[[Themenliste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spezial-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[[Spielwiese]]''' = Die Seite zum Ausprobieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Intern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Mofa-Pr%C3%BCfbescheinigung&amp;diff=139</id>
		<title>Mofa-Prüfbescheinigung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://gsw-geschichte.de/index.php?title=Mofa-Pr%C3%BCfbescheinigung&amp;diff=139"/>
		<updated>2022-11-08T14:50:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MM 83 84 2..JPG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Preis</name></author>
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		<title>Benutzer:Preis</title>
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		<updated>2022-11-07T13:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Preis: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mofa-Prüfbescheinigung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mofa-Püfbescheinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über mehrere Jahrzehnte konnten Schüler und Schülerinnen in einem Kurs den Mofaführerschein machen. Wer nach dem 1. April 1980 15 Jahre alt wurde (also nach dem 1.April 1965 geboren wurde), braucht auch heute noch die Mofa-Prüfbescheinigung. Diese konnte in einem Kurs, der zum Beispiel in der Schule angeboten wurde, erworben werden. Die Kollegen bildeten sich durch einen Kurs in Bielefeld fort und durften so den Kurs durchführen. Der Kursus war Teil der Verkehrserziehung der Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der GSW hatten die Technik-Lehrer damit begonnen. Hans Hurnik betreute den Kurs und hielt die Mofas in Schuss. Da die Nachfrage sehr groß war, habe ich mich auch qualifiziert und den praktischen Teil der Ausbildung übernommen. In den Garagen hinter der Turnhalle konnten die Mofas geparkt und abgeholt werden. Die Stadt gab die Erlaubnis, den Parkplatz vor der Turnhalle für die Dauer des Kursus mit einem Schild zu sperren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kollege machte die Theorie, der andere die Praxis. So konnten in jedem Halbjahr 30 bis 40 Schüler an dem Kurs teilnehmen. Also zwischen 60 und 80 Schüler eines Jahrgangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vielen Ereignissen, die in diesen Kursen passierten, hier ein besonderes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler waren schon an zwei Terminen gefahren, es war also alles nicht so neu. Dennoch geschah folgendes. Eine Schülerin setzte sich auf das Mofa und fuhr los. Sie gab Gas und peilte kerzengerade eine junge Platane an, die auf dem Bürgersteig (nicht auf der Straße!) stand. Sie lenkte auch nicht und bremste nicht und da der Baum auch nicht zur Seite sprang, traf sie den Baum mittig. Die Schülerin fiel nach rechts, das Mofa nach links. Ein Schüler aus dem Kurs, der neben mir stand (ich weiß den Namen nicht mehr, die anderen nannten ihn nur „Lappen“), sprintete los an den Ort des Geschehens. Ich war schon begeistert, dachte, jeder muss ja auch den Erste-Hilfe-Schein haben. Das ist doch toll! Leider kümmerte sich der Schüler aber nicht um die Schülerin sondern griff sich das Mofa und fuhr los. Er konnte auch nicht verstehen, dass ich fuchsteufelswild ihn anhielt und er die rote Karte für diesen Tag bekam. Bleibt zu ergänzen: no one was hurt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurse gab es später nur noch an wenigen Schulen. Zu guter Letzt durften die Schulen die theoretische Prüfung nicht mehr abnehmen. Das durfte nur noch der TÜV. Hatte also keine Ausbildungsfahrzeuge vorzuhalten, sondern nahm nur die Prüfung am PC ab. Die war dann teurer als der komplette Kursus an den Schulen. Der Auftrag zur Verkehrserziehung an die Schulen war damit vom Tisch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gregor Preis&lt;/div&gt;</summary>
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